Robert Kiyosaki, bekannt als Autor des Bestsellers Rich Dad Poor Dad, hat sich öffentlich gegen Vorwürfe gewehrt, er habe die Öffentlichkeit über seine Bitcoin-Käufe und deren Zeitpunkt falsch informiert.
In Kürze
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Robert Kiyosaki: Fokus auf Preisniveau statt Kaufdatum
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Kritik an widersprüchlichen Aussagen
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Marktstress treibt kurzfristige Anleger aus dem Markt
Robert Kiyosaki: Fokus auf Preisniveau statt Kaufdatum
Robert Kiyosaki erklärte, seine Kritiker würden sich zu sehr an konkreten Kaufzeitpunkten aufhängen, anstatt den langfristigen Wert von Vermögenswerten zu betrachten – ein Ansatz, den er seit Jahren propagiert. Auslöser der Debatte war eine Aussage vom 6. Februar, in der er angab, bei einem Bitcoin-Preis von 6.000 US-Dollar aufgehört zu haben zu kaufen.
Da dieses Kursniveau bereits vor mehreren Jahren erreicht wurde, warfen ihm einige Nutzer widersprüchliche Aussagen vor.
Kiyosaki stellte klar, dass sich diese Zahl auf seine persönliche Ziel- bzw. Einstiegsschwelle bezogen habe und nicht auf ein konkretes Kaufdatum. Entscheidend sei aus seiner Sicht nicht das Timing einzelner Käufe, sondern das langfristige Ergebnis der Investition. Entsprechend zeigte er sich irritiert darüber, warum Kritiker daraus einen Vorwurf konstruierten.
Kritik an widersprüchlichen Aussagen
Die Diskussion wurde zusätzlich dadurch befeuert, dass Kiyosaki in den vergangenen Monaten mehrfach angedeutet hatte, auch zu deutlich höheren Kursen weiter Bitcoin zu kaufen – teilweise oberhalb der Marke von 100.000 US-Dollar. Diese Aussagen führten auf der Plattform X zu Community Notes und kritischen Kommentaren.
Einige Nutzer warfen ihm vor, entweder rückblickend falsche Angaben über ein angebliches Ende seiner Käufe zu machen oder aktuelle Investitionen zu überzeichnen, während er Bitcoin gleichzeitig als Absicherung gegen Inflation und Fiat-Währungen bewirbt.

Marktstress treibt kurzfristige Anleger aus dem Markt
Parallel dazu geriet der Bitcoin-Markt zuletzt deutlich unter Druck. Nach einem Kursrückgang von rund 40 bis 50 Prozent vom Hoch bei etwa 126.000 US-Dollar in Richtung der 70.000-Dollar-Zone kam es vermehrt zu panikgetriebenen Verkäufen. Vor allem Privatanleger und kurzfristig orientierte Investoren trennten sich in Verlustphasen von ihren Positionen, während Liquidationen im Derivatemarkt den Abwärtsdruck verstärkten.
Die angespannte Stimmung spiegelte sich auch im stark gefallenen Fear-&-Greed-Index wider, der zeitweise extrem niedrige Werte erreichte. Gleichzeitig nahm die Marktliquidität ab, was die Volatilität zusätzlich erhöhte und Kursbewegungen nach unten beschleunigte.
Christopher möchte sein erlerntes Wissen über Bitcoin weitervermitteln und verständliche Aufklärungsarbeit leisten. Er arbeitet als Volunteer bei der NGO My First Bitcoin und ist nach El Salvador ausgewandert. Sein Motto: ,,Intelligente Menschen hinterfragen, dumme Menschen wissen es!''







