Strategy-CEO Phong Le machte gegenüber Investoren deutlich, dass das Unternehmen trotz der jüngsten Bitcoin-Schwäche finanziell stabil aufgestellt ist und aktuell keine akuten Risiken für die Bilanz sieht.
In Kürze
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Strategy: Schulden erst bei Extrem-Szenario problematisch
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Hoher Quartalsverlust durch Buchverluste
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MARA verschiebt Bitcoin-Bestände
Strategy: Schulden erst bei Extrem-Szenario problematisch
Le erklärte während der Quartalspräsentation, dass Bitcoin über Jahre hinweg auf rund 8.000 Dollar fallen müsste, bevor es ernsthafte Schwierigkeiten bei der Bedienung der Wandelanleihen gäbe. Erst bei einem Preisverfall von etwa 90 % würde der Wert der Bitcoin-Bestände auf Höhe der Nettoverschuldung sinken.
In einem solchen Szenario müsste Strategy laut Le über Alternativen wie Umschuldung, Kapitalerhöhungen oder neue Fremdfinanzierung nachdenken – aktuell sei man davon jedoch weit entfernt.
Hoher Quartalsverlust durch Buchverluste
Die Aussagen fielen im Rahmen des Earnings-Calls zum vierten Quartal, bei dem das Management die Auswirkungen des jüngsten Bitcoin-Rückgangs auf die Unternehmenszahlen erläuterte.
Strategy meldete für das Quartal einen Verlust von 12,6 Milliarden Dollar, hauptsächlich verursacht durch nicht realisierte Abschreibungen auf die eigenen Krypto-Bestände, nachdem der Marktpreis unter den durchschnittlichen Einkaufskurs gefallen war.

MARA verschiebt Bitcoin-Bestände
Parallel dazu bewegte MARA Holdings innerhalb von rund 13 Stunden etwa 1.317 Bitcoin im Wert von rund 87 Millionen Dollar zwischen verschiedenen Wallets und Börsenadressen – zeitgleich mit einem kurzen Rücksetzer des Bitcoin-Preises auf etwa 60.000 Dollar.
Der größte Einzeltransfer umfasste rund 654 Bitcoin und ging an eine Adresse des Vermögensverwalters Two Prime. Weitere Beträge wurden an Wallets mit Bezug zu BitGo geschickt. Zusätzlich verteilte MARA mehrere hundert Bitcoin auf bislang nicht zugeordnete Adressen, wie Blockchain-Daten von Arkham zeigen.






