Trump Bitcoin Reserven sind nach einem Treffen im Weißen Haus am 19. August 2026 wieder Thema: Donald Trump schloss auf Nachfrage große Bitcoin-Käufe der USA nicht aus. Der Kurs sprang danach auf rund 71.500 US-Dollar.
Trump fordert Bitcoin-Käufe für die USA
Trump Bitcoin Reserven waren am Mittwoch, 19. August 2026, zentrales Thema eines Treffens im Weißen Haus. Bei einer Zusammenkunft mit Krypto-Unternehmern ließ US-Präsident Donald Trump auf die Frage, ob die Vereinigten Staaten künftig größere Mengen Bitcoin kaufen wollen, eine klare Antwort offen.
Donald Trump erklärte am 19. August 2026:
„Sicher, darüber wurde gesprochen. Es hat viel Druck vom Dollar genommen. Es war sehr, sehr gut für den Dollar, und wenn jemand mit Empfehlungen käme, würde ich sicher zuhören.“
Eine Zeitangabe, eine konkrete Kaufsumme oder eine Finanzierungsquelle nannte Trump nicht. Ein zuvor kursierender Social-Media-Beitrag über eine angeblich bereits beschlossene große Kauforder blieb unbestätigt.
Parallel forderte Trump den Senat auf, das CLARITY Act zur Marktstruktur digitaler Assets zügig zu verabschieden.
Der Dollar unter Druck: Bitcoin als Reservealternative
Der Bitcoin-Kurs reagierte auf die Trump Bitcoin Reserven-Aussage mit einem Sprung auf rund 71.500 US-Dollar, dem höchsten Stand seit mehreren Wochen. Trump stellte die möglichen Käufe explizit in den Zusammenhang mit der Rolle des Dollars als Weltreservewährung.
Mit dem Verweis, ein Bitcoin-Ankauf habe „Druck vom Dollar genommen“, deutete Trump an, dass eine staatliche Bitcoin-Reserve auch als Antwort auf schwächere internationale Nachfrage nach US-Staatsanleihen gedacht sein könnte. Finanzminister Scott Bessent hatte zuvor öffentlich signalisiert, die bestehende staatliche Bitcoin-Reserve solle weiter aufgestockt werden.
Für Staaten mit eigenen Reservewährungsambitionen ist die Debatte auch geopolitisch relevant, da zusätzliche US-Nachfrage das frei handelbare Bitcoin-Angebot spürbar verknappen würde.
Geldmengenausweitung und nationale Bitcoin-Bestände
Trumps Äußerung fällt in eine Phase anhaltender Ausweitung der US-Geldmenge. Die von der US-Notenbank veröffentlichte Geldmenge M2 zeigt seit Jahren einen stetigen Aufwärtstrend, während die Kaufkraft des Dollars parallel sinkt.
Eine wachsende Geldmenge verschiebt Kaufkraft von Sparern zu jenen, die zuerst über das neue Geld verfügen, unabhängig davon, ob der Staat zusätzlich Bitcoin kauft. Eine auf 21 Mio. Einheiten begrenzte Bitcoin-Reserve wäre in diesem Umfeld ein Vermögenswert, dessen Angebot sich politischem Zugriff entzieht.
Offen bleibt, ob aus Trumps Bitcoin Reserven Aussage ein konkretes Kaufprogramm mit Zeitplan und Finanzierung wird oder ob es bei der Ankündigung bleibt. Die Kursreaktion auf über 71.500 US-Dollar zeigt, dass Marktteilnehmer eine staatliche Nachfrage bereits einpreisen.
Wir berichteten über frühere Aussagen Trumps zu einer nationalen Bitcoin-Reserve.



