Der Trump Media Bitcoin Bestand ist im aktuellen Quartalsbericht auf 14.139 BTC gestiegen, nachdem zuletzt wiederholt über Verkäufe spekuliert worden war. Die zusätzlichen Coins finanzierte das Unternehmen durch den Verkauf von Bitcoin-nahen Wertpapieren.
TMTG expandiert auf 14.139 Bitcoin
Der Trump Media Bitcoin Bestand ist laut aktuellem Quartalsbericht von Trump Media & Technology Group (TMTG) auf 14.139 BTC gestiegen, Stand 31. Juli 2026. Das sind rund 4.662 BTC mehr als die 9.477 BTC, die das Unternehmen noch zum 30. Juni auswies. Vor dem Anstieg war zuletzt wiederholt über Verkäufe aus dem Bestand spekuliert worden.
Zum Referenzkurs von rund 62.982 US-Dollar entspricht der aktuelle Bestand einem Wert von etwa 890,5 Mio. US-Dollar. Im selben Quartal verbuchte TMTG einen Nettoverlust von 238,1 Mio. US-Dollar, darunter Abschreibungen auf Krypto- und Wertpapierpositionen von 190,4 Mio. US-Dollar. Trotz der Verluste in der Bilanz wuchs die physisch gehaltene Bitcoin-Menge weiter.
Keine Verkäufe: Der Quartalsbericht bestätigt reine Akkumulation
Der Bericht liefert auch die Antwort auf die Frage, woher das Geld für den größeren Trump Media Bitcoin Bestand kam. TMTG verkaufte im Juli Aktienbeteiligungen an Bitcoin-nahen Wertpapieren im Wert von 159,6 Mio. US-Dollar und investierte den Erlös direkt in Bitcoin. Statt Coins abzustoßen, tauschte das Unternehmen also indirekte Bitcoin-Exposure gegen direkten Besitz.
Verpfändet ist ein Teil des Bestands: 2.077 BTC dienen als Sicherheit für Optionsgeschäfte, weitere 4.261 BTC stehen als Deckung für Wandelanleihen. Solche Transfers zwischen Wallets und Verwahrstellen hatten zuvor Verkaufsgerüchte ausgelöst, etwa als das Unternehmen im August Bitcoin an die Handelsplattform Crypto.com überwies. Der aktuelle Quartalsbericht bei der US-Börsenaufsicht ordnet solche Bewegungen erstmals offiziell als Umschichtung ein, nicht als Liquidation.
Quartalszahlen widerlegen Spekulationen über Liquidation
Der wachsende Trump Media Bitcoin Bestand steht im Kontrast zu den Bilanzzahlen: Zum 30. Juni wurde die Position noch mit einem Zeitwert von rund 557,1 Mio. US-Dollar bei Anschaffungskosten von etwa 1,01 Mrd. US-Dollar geführt. Der Buchverlust erklärt sich aus dem gefallenen Bitcoin-Kurs seit dem Kaufzeitpunkt, nicht aus einem Verkauf der Coins. Für Anleger, die eigene Bitcoin in Selbstverwahrung halten, zeigt der Fall einen Unterschied: Wer Coins selbst verwahrt, muss sich nicht auf einen Quartalsbericht verlassen, um den eigenen Bestand zu belegen. Wir berichteten über die vorherige Spekulation um Bitcoin-Transfers bei TMTG.
TMTG hat den Bitcoin-Bestand trotz Buchverlusten vergrößert, nicht abgebaut. Offen bleibt, wie das Unternehmen mit den insgesamt 6.338 BTC verpfändetem Bestand bei fälligen Verbindlichkeiten umgeht.





