Man könnte durchaus damit argumentieren, dass jede Bank sich wahrscheinlich bis dato zurückgehalten hat, um abzuwarten & zu sehen, was die anderen tun würden. Vielleicht sogar, was die Zentralbanken und Aufsichtsbehörden auferlegen würden, da Kryptowährungen von ihrer Natur aus eine Menge Volatilität mit sich bringen.
In Kürze
- Aufstieg der Stablecoins
- Es bleiben zahlreiche Herausforderungen
- Banken sehen ,,bisher“ noch keine Priorität in Krypto
Aufstieg der Stablecoins
Vor allem aufgrund der hohen Volatilität war die Fahrt der Kryptowährungen seit ihren Anfängen zeitweise sehr holprig und alle andere als stabil.
Zwei der großen & bisherigen Holperstrecken: Die erste in den Jahren 2013-2014 und der damit verbundene Hack einer beliebten Kryptobörse und die zweite um 2017-2018, der Absturz von Bitcoin, Ether & anderen Kryptowährungen vom Höchststand.
Mit dem Auftreten von Stablecoins begannen viele Menschen und Anleger, Kryptowährungen eher als eine Art Zahlungsmittel zu betrachten. Fakt ist: Bereits in heutigen Zeiten wird der Bitcoin bereits als Zahlungsmittel in den verschiedensten Sektoren genutzt.
Es bleiben zahlreiche Herausforderungen
Natürlich hat sich das Umfeld für Kryptowährungen bereits verbessert, jedoch hat die Banking Circle-Studie ergeben, dass es immer noch viele Hürden & Herausforderungen zu meistern gilt, welche die gesamte Entwicklung eventuell aufhalten bzw. deutlich verlangsamen könnte.
Die hohen Kosten für Transaktionen im Ethereum-Netzwerk sind beispielweise eine der wichtigsten Überlegungen für Banken, die sich an der Revolution der digitalen Vermögenswerte beteiligen wollen, obwohl die Kosten mit der Einführung neuer Code-Layer sinken dürften.
Mitunter einer der wichtigsten Überlegungen für die Banken – die hohen Kosten für Transaktionen z.B. im Ethereum-Netzwerk. Selbstverständlich wollen sich die Banken an der Revolution der digitalen Vermögenswerte durchaus beteiligen.
Eine vielleicht gute Nachricht: Die Kryptobranche wird schon bald geringfügigen Einfluss auf die Zentralbank bekommen, denn kein geringerer als der ehemalige Ripple-Berater Michael Barr wurde letzte Woche Mittwoch in den Aufsichtsrat der FED berufen.
Banken sehen ,,bisher“ noch keine Priorität in Krypto
Wie aus einem Bericht von Cointelegraph hervorzugehen scheint, ordnen die Banken Krypto & Blockchain keine große Priorität für die nächsten 1-2 Jahre ein.
Laut einer von der amerikanischen Zentralbank durchgeführte Umfrage im Bankensektor kommt man zu dem Ergebnis, dass die Mehrheit der großen Banken Kryptowährungen und ebenso Krypto-Finanzdienstleistungen nicht als eine wirklich wichtige Priorität für die nahe Zukunft sehen, zumindest vorerst.
Hingegen plant die schweizerische Bank PostFinance laut einigen Medienberichten zufolge, den Handel mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen zu ermöglichen.
Und längst nicht alle Banken sind trotz der Kurseinbrüche am Krypto-Markt davon abgeneigt, ihren Kunden den Kauf von digitalen Währungen und anderen Krypto-Anlagen anzubieten.
Fazit: Mit Sicherheit werden noch viele Herausforderungen zu bewältigen sein, jedoch heißt es nicht umsonst – gut Ding will Weile haben.
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