Seit der Einführung eines Bitcoin ETFs beim größten Investmentkonzern der westlichen Welt, BlackRock, wurden immer wieder verschiedene Werbeanzeigen veröffentlicht, welche die Wichtigkeit von Bitcoin für ein Investment verdeutlichen. In einem der jüngsten Werbevideos wird erklärt, dass sich die maximale Anzahl an Bitcoin verändern kann, da keine Garantie für die Sicherheit des Netzwerks existiert. Dabei handelte es sich allerdings um eine rechtliche Relevanz, aufgrund welcher die Anwälte von BlackRock wohl in die Botschaft auf diese Weise in das Video integriert haben. Zu den BlackRock Fake News zur maximalen Anzahl an Bitcoin Einheiten, erklärte der Bitcoin Entwickler Adam Back auf X seine Eindrücke. 

In Kürze

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  • Fake News von BlackRock durch Werbevideo
  • Adam Back sieht rechtliche Anforderunghinter der Botschaft
  • Block Size Wars und die Debatte zur Erhöhung der Umlaufmenge

Fake News von BlackRock durch Werbevideo

Michael Saylor veröffentlichte das 3-minütige Werbevideo von BlackRock auf X. Dort ist am Ende ein Haftungsausschuss zu sehen, der bei einigen Akteuren der Bitcoin Szene rinr Diskussion auslöste.

Maximale BTC-Einheiten BlackRock

Über die maximale BTC-Einheiten heißt es in dem Haftungsausschluss (frei übersetzt):

Es kann nicht garantiert werden, dass die Sicherheitsverfahren, mit denen das Treuhandvermögen projiziert werden soll, tatsächlich wie vorgesehen funktionieren oder sich als erfolgreich erweisen, um das Treuhandvermögen gegen alle möglichen Quellen von Diebstahl, Verlust oder Schaden zu schützen.

Darüber hinaus waren weitere Aussagen mit dem Risiko einer Investition behaftet. Hierbei wird klar, dass sich der Haftungsausschluss auf eine breitere Behauptung über das Risiko von Bitcoin bezieht.

Adam Back sieht rechtliche Anforderung hinter der Botschaft

Adam Back, ein Bitcoin Entwickler, der vom Gründer Satoshi Nakamoto bereits im Whitepaper von Bitcoin erwähnt wurde, beschwichtigte die Situation. Er behauptete, dass BlackRock im Video zwar von einer maximalen BTC-Einheit spricht, am Ende allerdingsa aufgrund rechtlicher Maßnahmen das Risiko des Totalverlustes äußerte.

Dazu erklärte Adam Back:

Okay, ich habe mir das Video angesehen. Im Voice-Over und im Text wird bestätigt, dass die Obergrenze bei 21 Millionen liegt. Allerdings deutet der unausgesprochene Disclaimer darauf hin, dass es keine absolute Garantie dafür gibt, dass sich diese Grenze nicht in Zukunft ändern könnte. Es scheint offensichtlich, dass ihre Anwälte sie dazu gebracht haben, das zu formulieren, da sie Investmentprodukte verkaufen und keine direkte Kontrolle über Bitcoin haben.

Da es sich bei BlackRock um einen Investmentkonzern handelt, muss er sich bei der Haftung herausnehmen. Auch wenn ein Investment in Bitcoin durch die Garantie der Blockchain abgesichert ist, muss BlackRock also gleichzeitig davor warnen.

Block Size Wars und die Debatte zur Erhöhung der Umlaufmenge

Die Block Size Wars waren die Debatte aus 2017, bei der genau diese Eigenschaft von Bitcoin verändert werden sollte. Dadurch entstanden aber keine neuen Bitcoin, sondern es spaltete sich eine neue Blockchain von der alten ab. Diese Blockchain heißt Bitcoin Cash Plus. Bitcoin Cash ist ebenfalls eine Abspaltung, welche sich vor allem auf die Steigerung der Blockgröße fokussierte.

Bitcoin Cash Plus hat ebenfalls die Änderungen bei der Skalierung der Blockgröße von Bitcoin Cash übernommen, allerdings gleichzeitig bei der maximalen Obergrenze von 21 Millionen Bitcoin, eine unbegrenzte Obergrenze geschaffen. Dabei ist die Diskussion, die BlackRock also entfacht hat, schon seit einigen Jahren Geschichte.

Vor allem seit der Veröffentlichung von Bitcoin Cash Plus am 2. Januar 2018 ist also klar, dass die maximale Menge von 21 Millionen Bitcoin nicht verändert werden kann.

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