Am Montag dem 27. Januar gab es einen Bitcoin Crash. Viele Marktbeobachter sprechen von der Ruhe vor dem Sturm. Doch landet der Bitcoin Preis jetzt im Bärenmarkt?

In Kürze

  • Bitcoin Crash am Montag
  • Bärenmarkt dank Bitcoin Crash
  • Bitcoin Verknappung und Marktdynamik

Bitcoin Crash am Montag

Am heutigen Montag gab es einen Bitcoin Crash. Dabei behaupten einige Marktteilnehmer, dass aufgrund der Spekulation rund um die Einführung einer möglichen strategischen Bitcoin Reserve in den USA, Bitcoin in astronomische Höhen steigen könnte.

Bitcoin Crash Tageschart

Quelle: CoinMarketCap – Bitcoin Preis

Im Tageschart ist der Bitcoin Preis in wenigen Stunden von 104.000 US-Dollar auf ein Tief von 98.000 US-Dollar gefallen.

Andere Marktteilnehmer sehen den Bitcoin Crash als Argument dafür, dass die Spekulation um eine Bitcoin Reserve ihren Höhepunkt erreicht hat. Der Trugschluss des Marktes bildet sich jetzt in dem Fallen des Bitcoin Preises ab. Doch landen wir durch den Bitcoin Crash tatsächlich im Bärenmarkt?

Bärenmarkt dank Bitcoin Crash

Das Bitcoin Halving, welches als Treiber für die aufstrebenden Bitcoin Zyklen ist, liegt bereits ein Jahre zurück. Historisch gab es trotzdem den stärksten Preisanstieg etwa 1-2 Jahre nach dem Halving.

Bitcoin Crash

So wäre ein weiterer Preisanstieg beim Bitcoin Mitte bis Ende 2025 zu erwarten. Trotzdem hat sich aufgrund der Einführung von Bitcoin ETFs die Marktdynamik verändert. Denn bereits letztes Jahr konnte der Bitcoin Preis einen starken Höhenflug verzeichnen.

Vor allem aufgrund der Spekulation rund um die Einführung einer strategischen Bitcoin Reserve durch Trump, gab es Prognosen von 300.000 US-Dollar pro Bitcoin, aber auch Prognosen, die einen Preis von über 700.000 US-Dollar pro Bitcoin anvisierten. Zum Vergleich: Wenn Bitcoin die Marktkapitalisierung von Gold erreicht, läge der Preis pro Bitcoin etwas über einem US-Dollar-Wert von 900.000 US-Dollar.

Verknappung und Marktdynamik

Der Bitcoin Crash ist also aufgrund vieler verschiedener Marktspekulationen zustande gekommen. Zwar gab es regulatorische Änderungen im Bezug auf Bitcoin und Kryptowährungen, mit denen Trump die Innovation in den USA fördert, allerdings scheint sich die Spekulation rund um eine strategische Bitcoin-Reserve etwas in Luft aufzulösen.

Daher könnte der Bitcoin Crash tatsächlich in einem Bärenmarkt enden. Historisch betrachtet, könnte der Preis allerdings noch eine Rallye erfahren. Es bleibt abzuwarten, ob noch weitere Gesetze zu einer Bitcoin Reserve kommen. Falls nicht, könnte die Spekulation der letzten Monate den Markt in die Knie zwingen.

Ein weiterer Aspekt, der die Marktdynamik verändert ist, dass die Bitcoin Reserve auf Krypto-Börsen auf das tiefste Niveau seit 2018 gefallen sind. Es gibt also so wenige Bitcoin im Umlauf, wie 2018 nicht mehr. Wir berichteten bereits, dass dieses Ereignis den Preis trotzdem aller Spekulation steigern lassen könnte.

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