Trotz Rekordhoch endet Bitcoin 2025 im Minus. Der bisher verlässliche Vier-Jahres-Zyklus nach dem Halving scheint gebrochen.

In Kürze

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  • Historischer Bruch nach dem Halving 2024

  • ETFs, Makroeinflüsse und das Ende des Vier-Jahres-Zyklus

  • Neue Marktphase und zunehmende Abwärtsrisiken

Historischer Bruch nach dem Halving 2024

Bitcoin hat das Jahr 2025 mit einem negativen Jahresergebnis abgeschlossen – ein Novum in der Geschichte der Kryptowährung. Trotz eines neuen Allzeithochs bei über 126.000 US-Dollar im Oktober fiel der Kurs in den letzten Monaten deutlich zurück. Damit endete erstmals ein Jahr nach einem Halving im Minus. In den bisherigen Zyklen nach den Halvings 2012, 2016 und 2020 war Bitcoin jeweils mit klaren Jahresgewinnen aus der zwölf- bis achtzehnmonatigen Post-Halving-Phase hervorgegangen. Dieser Verlauf galt für viele Marktteilnehmer als nahezu verlässliches Muster – bis jetzt.

ETFs, Makroeinflüsse und das Ende des Vier-Jahres-Zyklus

Mit dem negativen Jahresabschluss 2025 ist eine zentrale Annahme vieler Anleger ins Wanken geraten: Der sogenannte Vier-Jahres-Zyklus. Marktbeobachter diskutieren zunehmend, ob dieses Modell in seiner bisherigen Form noch anwendbar ist. Bitcoin verhält sich heute weniger wie ein isolierter Angebots-Asset und stärker wie ein makroökonomisches Risiko-Asset, beeinflusst durch Zinsen, Liquidität, Regulierung und geopolitische Faktoren. Investoren wie Armando Pantoja betonen, dass sich die Marktstruktur grundlegend verändert habe. Institutionelle Akteure, ETFs und Unternehmensbilanzen handeln nicht mehr nach hypegetriebenen Mustern früherer Zyklen. Das Halving verliert damit seinen mechanischen Effekt auf den Preis, auch wenn es weiterhin eine strukturelle Rolle spielt.

Bitcoin schreibt Geschichte

Neue Marktphase und zunehmende Abwärtsrisiken

Auch langjährige Branchenstimmen sehen Bitcoin am Beginn einer neuen Ära. Der bekannte Bitcoin-Befürworter Simon Dixon erklärte den traditionellen Vier-Jahres-Zyklus für beendet. Nach dem Rückgang von über 30 Prozent seit dem Oktober-Hoch warnen mehrere Analysten vor weiterem Abwärtspotenzial. Stimmen wie „Doctor Profit“ rechnen damit, dass das finale Tief noch nicht erreicht ist und sehen mögliche Kursziele im Bereich von 60.000 bis 70.000 US-Dollar. Ob es sich dabei um eine tiefere Korrektur innerhalb eines langfristigen Aufwärtstrends oder um den Beginn einer längeren Schwächephase handelt, bleibt offen – klar ist jedoch: die alten Zyklus-Gewissheiten gelten nicht mehr uneingeschränkt.

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