SafeMoon-Skandal: Ex-CEO Braden Karony zu 8 Jahren Haft verurteilt, nachdem er über 9 Millionen US-Dollar aus Liquiditätspools für Luxus missbrauchte.
In Kürze
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Gericht verurteilt ehemaligen SafeMoon-Chef wegen Krypto-Betrug
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Millionen aus Liquiditätspool für Luxusleben missbraucht
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Falsche Versprechen über Sicherheit und Verwendung der Gelder
Gericht verurteilt ehemaligen SafeMoon-Chef wegen Krypto-Betrug
Der ehemalige SafeMoon-CEO Braden John Karony wurde von einem US-Bundesgericht zu acht Jahren Haft verurteilt. Das Urteil fiel vor einem Bundesgericht in Brooklyn, nachdem eine Jury ihn bereits im Mai 2025 nach einem dreiwöchigen Prozess schuldig gesprochen hatte. Die Anklage umfasste unter anderem Verschwörung zum Wertpapierbetrug, Überweisungsbetrug sowie Geldwäsche. Zusätzlich zur Haftstrafe wurde Karony verpflichtet, Vermögenswerte im Wert von rund 7,5 Millionen US-Dollar einzuziehen, während die endgültige Entschädigung der Opfer noch festgelegt wird.
Millionen aus Liquiditätspool für Luxusleben missbraucht
Ermittlungen ergaben, dass Karony seine Position missbrauchte, um mehr als 9 Millionen US-Dollar aus SafeMoons Liquiditätspool abzuzweigen. Diese Mittel wurden laut Behörden für ein luxuriöses Leben verwendet, darunter mehrere Immobilien, ein 2,2 Millionen US-Dollar teures Haus, ein Audi R8 Sportwagen, ein Tesla sowie weitere hochpreisige Fahrzeuge. Die Staatsanwaltschaft betonte, dass tausende Investoren gezielt getäuscht wurden, während Karony gleichzeitig den Eindruck vermittelte, die Gelder seien sicher und ausschließlich für legitime Unternehmenszwecke reserviert.

Falsche Versprechen über Sicherheit und Verwendung der Gelder
SafeMoon wurde im März 2021 gestartet und gewann schnell Millionen Nutzer sowie eine Marktkapitalisierung von über 8 Milliarden US-Dollar. Ein zentrales Verkaufsargument war ein Mechanismus, bei dem ein Teil jeder Transaktion automatisch in Liquiditätspools fließen sollte, um Stabilität zu gewährleisten. Laut Anklage waren diese Pools jedoch nicht vollständig gesichert, wie behauptet. Stattdessen behielten Karony und seine Partner Zugriff und nutzten die Gelder für persönliche Zwecke. Der Fall gilt als eines der prominentesten Beispiele für Betrug im Kryptosektor und unterstreicht die Bedeutung von Transparenz und Vertrauen in der Branche.
Erik widmet sich seit vier Jahren mit Hingabe dem faszinierenden Feld der Kryptowährungen. Sein besonderes Interesse gilt den Altcoins, deren Potential für außergewöhnliche Gewinne ihn immer wieder aufs Neue begeistern. Trotz seiner Faszination für die Vielfalt des Krypto-Marktes betrachtet Erik den Bitcoin als unverzichtbare Säule in jedem wohlüberlegten Portfolio.







