Für die Kryptowährung Bitcoin gab es im Jahr 2021 einen entscheidenden Schritt hin in die breite Masse, denn in El Salvador gilt der Bitcoin seit September 2021 als offizielles Zahlungsmittel. Auch andere Länder liebäugeln bereits mit dieser Entscheidung, darunter Panama, Indien und Venezuela. Ob es wirklich dazu kommt, ist noch offen.
In Kürze
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Bitcoin bald über Sparkassen handeln?
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Akzeptanz von Bitcoin
- Neue Krypto Steuer 2022
Auch in Deutschland werden weitere Maßnahmen zur besseren Etablierung von Bitcoin als Zahlungsmittel im Alltag unternommen, auch wenn die Anerkennung als offizielles Zahlungsmittel (noch) nicht im Gespräch ist.
Bitcoin bald über Sparkassen handeln?
So ist im Dezember 2021 bekannt geworden, dass die Sparkassen prüfen, ob sie ihren Kunden künftig den Handel mit Bitcoin und weiteren Kryptowährungen wie Ethereum ermöglichen können. Dafür könnte ein Krypto-Wallet bei den Sparkassen eingeführt werden, über das dann auch Bitcoins gehandelt werden können.
Die Sparkassen stehen wie viele Banken enorm unter Druck und müssen zusehen, dass sie mit ihren Kunden auf allen möglichen Wegen Geld verdienen. Die wachsende Beliebtheit von Kryptowährungen kann ein Weg sein, auch für Sparkassen profitabler zu werden und Kunden an sich zu binden.

Akzeptanz des Bitcoins in Online Casinos, bei Online Händlern und stationär
Schon jetzt steigt die Akzeptanz des Bitcoins in Deutschland stetig und es kommen immer mehr Bereiche dazu, die die Kryptowährung als Zahlungsmittel akzeptieren. Die iGaming-Branche ist an vorderster Front zu nennen und an vielen Stellen konnten bereits in Bitcoin Casinos Erfahrungen gesammelt werden, die positiv zu werten sind. Schließlich funktioniert das Bezahlen mit Bitcoin unkompliziert, schnell, sicher und kostet keine zusätzliche Gebühr.
Jeder der schon mal mit Bitcoins im Online Casino bezahlt hat, versteht die Vorteile und wird auf Basis dessen in Zukunft auch häufiger den Bitcoin als Zahlungsmittel in Erwägung ziehen. Viele Händler, sowohl Online als auch stationär, sehen diese Vorteile ebenfalls. So gibt es einige, bei denen schon mit Bitcoin bezahlt werden kann, darunter:
- Lieferando
- Expedia
- WordPress
- Rakuten
- Tesla
Auch in vielen Geschäften in Berlin und anderen Großstädten können Kunden jetzt schon ihre Bitcoin-Wallet zücken. In 2022 werden sicher noch viele weitere Unternehmen dazu kommen und sich dem allgemeinen Trend anschließen.
Neue Krypto-Steuer ab März 2022: Was müssen Anleger wissen?
Auch das Finanzministerium in Österreich hat sich mit dem Thema Kryptowährungen befasst und einen Gesetzesentwurf für die Besteuerung vorgelegt. Dieser sieht vor, dass der Handel mit Bitcoin, Ethereum und Co künftig (ähnlich wie Aktien) der Kapitalertragssteuer unterliegen soll, wenn Kursgewinne realisiert werden. Die Höhe der Kapitalertragssteuer soll 27,5 Prozent betragen, die dann vom Gewinn abgezogen werden und an den Staat gehen.
Ab dem 01. März 2022 soll die neue Besteuerung gelten. Bisher lautete die Regelung, dass Kryptowährungen – ähnlich wie Gold – nachdem sie ein Jahr gehalten wurden, steuerfrei verkauft werden konnten. War die Haltedauer kürzer, mussten Gewinne in der Einkommensteuer aufgeführt werden.

Was gilt für Bitcoin-Altbestände?
Wer schon länger in Bitcoin investiert hat, fragt sich nun bestimmt, ob diese neue Besteuerung auch für Altbestände gilt. Die Antwort lautet: Nein, Altbestände müssen bei Veräußerung nicht mit der Kapitalertragsteuer versteuert werden. Dafür ist jedoch wichtig zu wissen, was als Altbestand gilt: nämlich jede Kryptowährung, die bis Ende Februar 2021 gekauft wurde. Diese können Krypto-Besitzer auch weiterhin nach mindestens einem Jahr Haltedauer steuerfrei verkaufen.
Wer nach März 2021 noch Kryptowährungen gekauft hat und diese jetzt noch schnell vor der Einführung der neuen Kapitalertragsteuer verkaufen will, unterschreitet die Spekulationsfrist von einem Jahr. Somit müssen die Erträge wieder über die Einkommensteuererklärung versteuert werden und diese beträgt dann, je nach persönlicher Steuerlast, bis zu 55 Prozent.
Ein Vorteil, den die neue Regelung ab März mit sich bringt, ist, dass die Erträge mit Verlusten aus anderen Kapitalanlagen wie zum Beispiel Aktien, gegengerechnet werden können.
Wertentwicklung des Krypto-Markts in 2022: Wird der Bitcoin weiter zulegen?
Was den Krypto-Markt im Jahr 2021 geprägt hat, war Volatilität. Schwankende Kurse und zum Teil extreme Kurssprünge kamen im Jahresverlauf immer wieder vor und dürften auch in 2022 wieder erwartet werden. Viele Experten trauen insbesondere dem Bitcoin aber weitere Preissteigerungen zu und gehen davon aus, dass der Coin seinen Höhepunkt noch nicht erreicht hat.
Mit dem Wachstum und der steigenden Beliebtheit von NFTs könnte die Akzeptanz des Bitcoins außerdem noch weiter steigen, was für die Kursentwicklung in der Regel ein gutes Zeichen ist. Auch aus den USA dürften im Jahr 2022 noch weitere Regulierungsmaßnahmen für Kryptowährungen kommen, was auch den deutschen Markt beeinflussen könnte.
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