JPMorgan prophezeit: SEC vor zwangsläufiger Zulassung von Spot Bitcoin ETF nach Grayscale-Sieg. Erfahre mehr in diesem Artikel.

In Kürze

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  • Grayscale-Sieg erhöht Chancen für Spot Bitcoin ETF laut JPMorgan

  • Hinweis auf bevorstehende Mehrfachgenehmigungen

  • Unvorhersehbare Entwicklungen könnten die Erwartungen übertreffen

Grayscale-Sieg erhöht Chancen für Spot Bitcoin ETF laut JPMorgan

Die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde (SEC) wird wohl gezwungen sein, mehrere Anträge auf einen Spot Bitcoin ETF zu genehmigen, nachdem Grayscale seinen Rechtsstreit gegen die SEC gewonnen hat, so zumindest laut JPMorgan.

Der Erfolg von Grayscale deutet darauf hin, dass die SEC gezwungen wäre, ihre frühere Zustimmung zu futuresbasierten Bitcoin-ETFs rückwirkend zurückzuziehen, um ihre Ablehnung des Vorschlags von Grayscale zur Umwandlung seines Bitcoin-Trusts in einen ETF zu verteidigen. Ein solcher Schritt wäre jedoch äußerst problematisch und peinlich für die SEC und scheint unwahrscheinlich zu sein, so die Analysten von JPMorgan unter der Leitung von Nikolaos Panigirtzoglou in einer am Freitag veröffentlichten Mitteilung.

Bitcoin ETF: Nur eine Frage der Zeit bis zur Zulassung

Hinweis auf bevorstehende Mehrfachgenehmigungen

Die SEC gab am vergangenen Donnerstag bekannt, dass sie die Entscheidungen bezüglich der Spot Bitcoin ETF-Anträge mehrerer Unternehmen, darunter mitunter BlackRock, Fidelity und Invesco, mindestens bis Mitte Oktober verschieben wird. Dieser Aufschub weist darauf hin, dass möglicherweise mehrere Spot-Bitcoin-ETF-Anträge gleichzeitig genehmigt werden, anstatt einem einzelnen Antragsteller einen First-Mover-Vorteil zu gewähren, so JPMorgan-Analysten.

Diese Entwicklung könnte sich also durchaus positiv auf Anleger auswirken, da sie einen intensiveren Wettbewerb bei den ETF-Gebühren ermöglichen würde. Falls Grayscale die Genehmigung wirklich erhält, seinen Trust in den größten Bitcoin Spot ETF der Welt umzuwandeln, könnte dies den Druck auf Grayscale erhöhen, die Gebühren weiter zu senken, fügten die Analysten hinzu.

Unvorhersehbare Entwicklungen könnten die Erwartungen übertreffen

Bis März nächsten Jahres stehen noch einige bedeutende Fristen für Bitcoin ETF-Anträge an. Die meisten Beobachter halten diese Deadlines für entscheidend, da sie potenziell den Weg für die Zulassung eines Bitcoin ETFs ebnen könnten. Doch gleichzeitig besteht die Möglichkeit, dass wir bereits früher als erwartet mit einer Entscheidung seitens der Aufsichtsbehörden konfrontiert werden.

Es ist keineswegs undenkbar, dass die Genehmigung zu einem unerwarteten Zeitpunkt erfolgt, was die Erwartungen der breiten Öffentlichkeit übertreffen könnte. In der dynamischen Welt der Kryptowährungen bleibt die Entwicklung rund um Bitcoin ETFs somit ein fesselndes Thema, das weiterhin für Überraschungen sorgen könnte.

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