Google Trends dokumentiert am 26. Februar 2026 einen massiven Anstieg bei der Suchanfrage How to buy Bitcoin. Der Index erreicht 75-85 Punkte und nähert sich damit dem Allzeithoch von Dezember 2017. Das ist der dritte große Spike seit Bitcoin in das öffentliche Bewusstsein rückte. Die beiden vorherigen Peaks traten im Dezember 2017 und Mai 2021 auf. Bitcoin handelt aktuell bei 60.000 Dollar, 50 Prozent unter dem Allzeithoch von 126.000 Dollar. Retail-Interesse kehrt zurück, während On-Chain-Daten Bottom-Formation signalisieren.

In Kürze

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  • Google Trends dokumentiert dritten großen Spike seit 2017: Was die Daten zeigen
  • Drei historische Peaks: 2017, 2021 und jetzt 2026 im Vergleich
  • 2017 suchten sie bei 20.000 Dollar ATH, 2026 bei 60.000 Dollar nach Crash

Google Trends dokumentiert dritten großen Spike seit 2017: Was die Daten zeigen

Google Trends misst das relative Suchvolumen für einen Begriff über die Zeit. Ein Wert von 100 bedeutet maximales Interesse, 0 bedeutet keine messbaren Suchanfragen. „How to buy Bitcoin“ erreichte im Dezember 2017 erstmals 100 Punkte. Das war der Peak des damaligen Bull-Runs. Der Index fiel danach auf unter 10 und blieb dort bis 2020.

Im Mai 2021 stieg er erneut auf etwa 80 Punkte. Bitcoin erreichte kurz darauf 64.000 Dollar. Der Index fiel wieder und pendelte sich zwischen 10 und 30 ein. Jetzt, Februar 2026, steigt er erneut auf 75-85 Punkte.

Bitcoin Google Trends steigen

Das ist nahe am historischen Maximum, aber noch nicht darüber. Der Chart zeigt drei klar abgegrenzte Spikes, getrennt durch Jahre niedriger Aktivität. Jeder Spike korreliert mit einem Bitcoin-Preisereignis. Das aktuelle Suchvolumen zeigt: Retail-Interesse ist zurück. Die Frage ist, ob das ein Kaufsignal oder ein Warnsignal ist.

Drei historische Peaks: 2017, 2021 und jetzt 2026 im Vergleich

Der erste Peak im Dezember 2017 fiel mit Bitcoins damaligem Allzeithoch von knapp 20.000 Dollar zusammen. Retail suchte massiv nach Kaufmöglichkeiten, während der Preis stieg. Kurz nach dem Suchvolumen-Peak kollabierte Bitcoin um 84 Prozent auf 3.200 Dollar. Wer auf Basis des Google Trends-Signals kaufte, kaufte nahe dem Top.

Der zweite Peak im Mai 2021 erreichte 80 Punkte bei einem Bitcoin-Preis von etwa 58.000 Dollar. Bitcoin stieg danach noch auf 64.000 Dollar, dann auf 69.000 Dollar im November 2021. Wer im Mai kaufte, hatte noch Spielraum nach oben, aber nicht viel.

Der dritte Peak im Februar 2026 erreicht 75-85 Punkte bei einem Bitcoin-Preis von 60.000 Dollar. Das ist 50 Prozent unter dem Allzeithoch.

Der Kontext ist anders. 2017 und 2021 suchten Menschen während eines laufenden Anstiegs. 2026 suchen sie nach einem 50-prozentigen Rückgang. Die psychologische Ausgangslage ist umgekehrt. Retail kommt nicht aus Euphorie, sondern aus Kapitulation oder Gelegenheitssuche.

2017 suchten sie bei 20.000 Dollar ATH, 2026 bei 60.000 Dollar nach Crash

Der fundamentale Unterschied zwischen den Spikes liegt im Timing relativ zum Preis. 2017 suchten Menschen „How to buy Bitcoin“ bei 15.000 bis 20.000 Dollar, als Bitcoin neue Allzeithochs erreichte. Das war FOMO während eines Anstiegs. Sie kauften teuer und erlebten danach den Crash.

2021 war ähnlich. Suchvolumen stieg bei 50.000 bis 64.000 Dollar, kurz vor dem finalen Top bei 69.000 Dollar. Wieder kauften Retail-Investoren nahe dem Höchststand. 2026 ist anders. Bitcoin fiel von 126.000 Dollar auf 60.000 Dollar.

Der Suchvolumen-Spike kommt nach dem Crash, nicht während des Anstiegs. Das deutet auf zwei mögliche Interpretationen hin. Erstens: Retail erkennt die Gelegenheit und kauft günstig. Das wäre bullisch. Zweitens: Retail kommt zu spät, nach dem ersten großen Rückgang, aber vor weiteren Verlusten. Das wäre bearish. Historisch waren Google Trends-Spikes oft Contra-Indikatoren.

Maximale Retail-Aufmerksamkeit markierte Tops, nicht Böden. Aber 2026 ist der Spike nicht am Top, sondern 50 Prozent darunter. Das verändert die Dynamik.
Adoption verläuft in Wellen. Frühe Nutzer akkumulieren still, späte Nutzer kommen mit Lärm. Google Trends dokumentiert den Lärm. Retail-Interesse steigt, wenn Bitcoin mediale Aufmerksamkeit erhält.

2017 war es der erste große Hype, 2021 der institutionelle Durchbruch, 2026 ist es der Crash nach extremer Bewertung. Die Infrastruktur hat sich verändert. ETFs existieren, Banking-Zugang öffnet sich, regulatorische Klarheit steigt. Retail hat jetzt einfachere Zugangswege als 2017. Ob das zu nachhaltigerer Adoption führt oder nur zu mehr Volatilität, entscheidet sich in den kommenden Monaten. Google Trends zeigt Interesse, nicht Kaufkraft oder Überzeugung.

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