Die von Brian Armstrong geleitete Kryptowährungsbörse Coinbase hat sich mit dem New Yorker Department of Financial Services (DFS) auf eine Einigung in Höhe von 100 Millionen Dollar geeinigt, wie beide Parteien nun mitteilten.

In Kürze

  • Coinbase legt Ermittlungen des Staates New York bei

  • Coinbase genau unter die Lupe genommen

  • Erhebliche Mängel bei der Einhaltung der Vorschriften

Coinbase legt Ermittlungen des Staates New York bei

Die bekannte Kryptowährungsbörse Coinbase hat nun bekannt gegeben, dass sie einen 100-Millionen-Dollar-Vergleich mit dem New York Department of Financial Services (DFS) abgeschlossen hat. Die Börse und die Aufsichtsbehörde gaben die Nachricht in getrennten Erklärungen am gestrigen Mittwoch bekannt.

Im Rahmen der Einigung wird Coinbase eine Geldstrafe in Höhe von 50 Millionen Dollar zahlen und weitere 50 Millionen Dollar in die Einhaltung der Vorschriften investieren sowie potenziell kriminelle oder böswillige Akteure von der Nutzung der Börse ausschließen. Coinbase wird ebenso dazu verpflichtet sein, mit einem externen Monitor zusammenzuarbeiten.

Coinbase erreicht 100 Millionen$ Einigung mit New Yorker Aufsichtsbehörde

Coinbase genau unter die Lupe genommen

Laut den Aufsichtsbehörden des New Yorker Department of Financial Services wies Coinbase seit längerer Zeit Mängel in seinem Anti-Geldwäsche-Programm auf. Die DFS stellte außerdem fest, dass Coinbase seine Onboarding-Anforderungen für Kunden als einfaches „Ankreuzen“ behandelte und keine ausreichenden Hintergrundprüfungen seiner Nutzer durchgeführt hatte.

In einer Erklärung erklärte der Chief Legal Officer von Coinbase, Paul Grewal, dass das Unternehmen umfangreiche Maßnahmen ergriffen habe, um „historische Mängel“ angeblich zu beheben.

Erhebliche Mängel bei der Einhaltung der Vorschriften

Laut den Aufsichtsbehörden führten viele Mängel in den Compliance-Prozessen von Coinbase zu erheblichem verdächtigem und rechtswidrigem Verhalten, das über die Plattform erleichtert wurde. Die Aufsichtsbehörden zitierten einen Fall, in dem ein Coinbase-Kunde wegen Straftaten im Zusammenhang mit sexuellem Kindesmissbrauch angeklagt war, aber vom Coinbase-System nicht im Geringsten gemeldet wurde, als er sich der Plattform anschloss.

Die Aufsichtsbehörden fügten des weiteren hinzu, dass der betreffende Nutzer auf die Börse zugreifen und „verdächtige Transaktionen, die möglicherweise mit illegalen Aktivitäten in Verbindung stehen, unentdeckt durchführen konnte.“

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