Epstein Files & Bitcoin: Die Wahrheit hinter dem Hype – warum die Gerüchte komplett ins Leere laufen

von | 7 Feb. 2026

Epstein Files & Bitcoin: Warum die neuen DOJ-Dokumente keine Verbindung zur Bitcoin-Entstehung zeigen – Faktencheck zu den viralen Gerüchten.

In Kürze

  • Was in den neuen Epstein Files tatsächlich veröffentlicht wurde

  • Warum Epstein nichts mit der Entstehung von Bitcoin zu tun hatte

  • Fakten statt Clickbait: Was die Krypto-Community daraus lernen sollte

Was in den neuen Epstein Files tatsächlich veröffentlicht wurde

Mit der Freigabe neuer Dokumente rund um Jeffrey Epstein durch das United States Department of Justice ist erneut eine Welle an Spekulationen durchs Netz gerollt. Die sogenannten Epstein Files bestehen aus Ermittlungsunterlagen, E-Mails, Finanzdokumenten und juristischen Akten, die im Zuge der Strafverfahren zusammengetragen wurden. Ziel dieser Veröffentlichung ist Transparenz über Epsteins Netzwerk, seine Kontakte und finanzielle Strukturen.

Entscheidend dabei: Es handelt sich um klassische Justiz- und Ermittlungsakten. Die Dokumente enthalten keine technischen Whitepaper, keinen Programmcode, keine Blockchain-Analysen und keinerlei Hinweise auf eine Beteiligung an der Entwicklung von Bitcoin. Wer sich durch die veröffentlichten Materialien arbeitet, findet Kommunikation mit Anwälten, Geschäftspartnern und bekannten Persönlichkeiten – aber keine Belege für eine Rolle Epsteins im Ursprung oder Design des Bitcoin-Protokolls. Trotzdem werden genau daraus aktuell Narrative konstruiert, die behaupten, Epstein habe Bitcoin finanziert, mitentwickelt oder sogar erfunden.

Warum Epstein nichts mit der Entstehung von Bitcoin zu tun hatte

Die Gerüchte entstehen vor allem dadurch, dass einzelne Begriffe oder lose E-Mail-Fragmente aus dem Kontext gerissen werden. Dass Epstein sich später für Technologie-Themen oder Investments interessiert haben könnte, ist kein Beweis für eine Beteiligung an Bitcoin. Das ist ein fundamentaler Unterschied. Bitcoin wurde bereits 2008 durch das Whitepaper von Satoshi Nakamoto vorgestellt, Jahre bevor Epstein in der breiten Öffentlichkeit zum Thema wurde. Die gesamte frühe Entwicklung von Bitcoin ist offen dokumentiert: Mailinglisten, Forenbeiträge und der erste und gesamte Quellcode sind öffentlich einsehbar. In keinem dieser historischen Datensätze taucht Epstein auf.

Auch in den nun veröffentlichten DOJ-Unterlagen gibt es keinen einzigen belastbaren Hinweis darauf, dass Epstein an der technischen Konzeption beteiligt war oder das Projekt maßgeblich finanziert hätte. Investitionen in Tech-Firmen oder Gespräche über digitale Währungen – selbst wenn sie existieren – bedeuten weder Urheberschaft noch Kontrolle. Epstein war Finanzier und Netzwerker, kein Kryptograph oder Core-Developer. Die These, er sei Satoshi Nakamoto oder habe Bitcoin im Hintergrund gesteuert, hält keiner sachlichen Prüfung stand.

Epstein Files & Bitcoin

Fakten statt Clickbait: Was die Krypto-Community daraus lernen sollte

Das solche Geschichten trotzdem viral gehen, liegt an der Mischung aus riesigen Datenmengen, emotional aufgeladenen Namen und einer Social-Media-Ökonomie, die extreme Behauptungen belohnt. Millionen Seiten Ermittlungsakten erzeugen automatisch Interpretationsspielraum, und genau diesen Raum füllen Influencer und anonyme Accounts mit Spekulationen. Doch Fakt bleibt: Die Epstein Files zeigen ein dunkles Netzwerk aus Macht, Geld und Missbrauch – sie zeigen keinen geheimen Ursprung von Bitcoin.

Für die Krypto-Community ist das ein klassisches Beispiel dafür, wie schnell Falschinformationen entstehen, wenn komplexe Dokumente auf Schlagzeilen reduziert werden. Bitcoin ist aus einer offenen Entwicklerbewegung entstanden, nicht aus dem Umfeld eines verurteilten Finanzverbrechers. Wer behauptet, Epstein habe Bitcoin erfunden oder gesteuert, liefert dafür weder technische Beweise noch belastbare Primärquellen.

Das Fazit ist eindeutig: Die neuen Epstein Files sind wichtig für die Aufarbeitung seiner Verbrechen und seines Netzwerks. Für Bitcoin liefern sie jedoch nichts Substanzielles. Alles andere ist Spekulation – und genau davon gibt es im aktuellen Marktumfeld ohnehin schon mehr als genug.

Erik widmet sich seit vier Jahren mit Hingabe dem faszinierenden Feld der Kryptowährungen. Sein besonderes Interesse gilt den Altcoins, deren Potential für außergewöhnliche Gewinne ihn immer wieder aufs Neue begeistern. Trotz seiner Faszination für die Vielfalt des Krypto-Marktes betrachtet Erik den Bitcoin als unverzichtbare Säule in jedem wohlüberlegten Portfolio.

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