Epstein-Files: Sharia-Coin-Pitch zeigt frühe Bitcoin-Pläne für den Mittleren Osten

von | 7 Feb. 2026

Die jüngsten DOJ-Releases zeichnen ein neues Bild von Jeffrey Epsteins Aktivitäten im Kryptoumfeld. Bereits 2016 taucht er in internen E-Mails mit einem konkreten Vorschlag auf, der Bitcoin-Technologie, religiöse Finanzregeln und geopolitische Ambitionen miteinander verbindet. Der Fokus lag dabei nicht auf westlichen Märkten, sondern gezielt auf dem Mittleren Osten.

In Kürze

  • Was die DOJ-Releases konkret über den Sharia-Coin-Pitch verraten
  • Warum Epstein 2016 gezielt den Mittleren Osten adressierte
  • Warum der Pitch 2016 seiner Zeit voraus war

Was die DOJ-Releases konkret über den Sharia-Coin-Pitch verraten

In einer E-Mail vom 13. Oktober 2016 skizziert Epstein zwei miteinander verknüpfte Währungen. Eine physische, staatlich nutzbare Sharia-Fiat sowie eine digitale Blockchain-Version, ausdrücklich beschrieben als „like bitcoin“.

Epstein Sharia Coin

Beide sollten riba-frei funktionieren und damit den islamischen Finanzregeln entsprechen. Der Pitch richtete sich an Berater aus Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Bemerkenswert ist die Selbstverständlichkeit, mit der Epstein Bitcoin als technologische Referenz nutzt, obwohl Krypto zu diesem Zeitpunkt noch ein Nischenthema war.

Warum Epstein 2016 gezielt den Mittleren Osten adressierte

Der Zeitpunkt und die Region sind kein Zufall. 2016 suchten viele Länder im Mittleren Osten nach Alternativen zum US-Dollar-dominierten Finanzsystem. Gleichzeitig verfügten sie über hohe Liquidität, strategisches Interesse an Finanzinnovation und religiöse Rahmenbedingungen, die klassische Zinsmodelle ausschließen.

Epstein erkannte offenbar genau dieses Spannungsfeld und präsentierte Kryptowährungen nicht als ideologisches Projekt, sondern als pragmatische Lösung für ein bestehendes strukturelles Problem.

Warum der Pitch 2016 seiner Zeit voraus war

Zum Zeitpunkt der E-Mail war Bitcoin weder institutionell akzeptiert noch geopolitisch diskutiert. Konzepte wie staatliche Digitalwährungen, CBDCs oder religiös konforme Blockchains spielten öffentlich kaum eine Rolle.

Epsteins Sharia-Coin-Pitch antizipierte Entwicklungen, die erst Jahre später breitere Aufmerksamkeit erhielten. Dass diese Ideen ausgerechnet im Umfeld der Epstein-Files auftauchen, verleiht ihnen heute eine zusätzliche Brisanz und wirft neue Fragen über frühe Netzwerke, Einflussnahmen und die politische Dimension von Bitcoin auf.

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Jonas ist Gründer des Krypto-Guru Blogs. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung als Industrie-Meister ist er für das Personalmanagement zuständig. Er führt mit den anderen Gründern Hand in Hand neue Produkte ein und ist Entscheidungsträger im strategischen Management.

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