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Cryptojacking: Monero Mining bei Corona-Forschungscomputern in der EU

Cryptojacking: Monero Mining bei Corona-Forschungscomputern in der EU

Die europäische Union wurde Opfer von verschiedenen Cryptojacking Attacken. Bei mehreren Hochleistungscomputern, welche für Forschungen rund um den Corona-Virus eingesetzt werden, wurde illegales Monero Mining durchgeführt. Dabei nutzt ein Hacker die Rechenleistung fremder Computer, um Kryptowährungen herzustellen.

Wer war von dem Monero Mining betroffen?

Viele verschiedene Computer wurden von einer Reihe von Maleware-Angriffen konfrontiert. Berichte von Cryptojacking an Rechnern der europäischen Union kamen aus Deutschland, Großbritannien, der Schweiz und Spanien. Dies geht aus einen englischsprachigen Bericht von CoinDesk hervor.

Der erste (erkannte) Vorfall ereignete sich am 11. Mai an der Universität von Edinburgh. Dort ist der Supercomputer „Archer“ vom Monero mining betroffen gewesen. Dabei wurde eine Sicherheitslücke im Archer-Anmeldeknoten entdeckt. Während der kompletten Untersuchung wurde der Zugang zu den Computern gesperrt. Es stehen noch immer ein System-Reset und eine Änderung der Passwörter aus.

Monero Logo mit Strichen und Tastatur - Cryptojacking Monero MiningIn Deutschland ereignete sich der erste Fall in Baden-Württemberg bei der Organisation bwHPC. Dabei wurden fünf der Computer aufgrund von ähnlichen Vorfällen abgeschaltet. Am 13. Mai wurde ein Hochleistungscomputer in Barcelona getroffen. Der Forscher Felix von Leitner erklärte, dass der Computer aufgrund eines Sicherheitsproblems abgeschaltet werden musste.

Einen Tag später, im Leibniz-Rechenzentrum, einem Institut der bayerischen Akademie der Wissenschaften, kam es zu weiteren Vorfällen. Nachdem die Sicherheitstruktur mehrerer Rechner gebrochen wurde, wurden diese vom Internet getrennt.

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Robert Helling, ein deutscher Wissenschaftler, veröffentlichte eine Analyse über eine Maleware, die einen Hochleistungscomputer an der Fakultät für Physik der Ludwig-Maximillian-Universität in München infizierte. Auch in der Schweiz hat das schweizerische Zentrum für wissenschaftliche Berechnungen aus Zürich einen Cyper-Zwischenfall gemeldet. Daraufhin wurde am Samstag der Zugriff auf die Infrakstruktur der Hochleistungscomputer abgeschaltet.

Aufgrund der extrem hohen Anzahl an Angriffen im gleichen Zeitraum kann man von dem gleichen Hacker oder der gleichen Gruppe von Hackern ausgehen. Bei allen Opfern wurde als erste Maßnahme das System vom Internet getrennt und ein Neustart durchgeführt.

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Weltweit verteilte Angriffe von Monero mining

Auch in der Vergangenheit gab es bereits oft Cryptojacking durch Monero mining. Die Kryptowährung Monero mit dem Kürzel XMR ist dafür sehr beliebt. Das liegt an den besonderen Verschlüsselungen hinter dem Blockchain-Projekt.

Anders als beim Bitcoin, können die Transaktionen von Konto zu Konto im Monero-Netzwerk nicht nachvollzogen werden. Daher gilt Monero als privacy Coin oder zu deutsch: privater Coin. Die sogenannten Ring-Signaturen sind das Geheimnis der Verschlüsselungstechnik bei Monero.

Daher ist in Zukunft mit weiteren Hacker-Angriffen zu rechnen. Möglich ist auch, dass in den nächsten Tagen andere Supercomputer betroffen sein könnten. Für welche Zwecke die Computer genau genutzt wurden, bleibt offen. Sicher ist nur, dass sie für verschiedenste Forschungen an den Virus COVID-19 verwendet werden.

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JK Rowling Twitter bestätigt: Erfolgreichste Schriftstellerin der Welt kauft Bitcoin!

JK Rowling Twitter bestätigt: Erfolgreichste Schriftstellerin der Welt kauft Bitcoin!

Die Erfinderin der weltweit bekannten Bücherreihe von Harry Potter, JK Rowling, bestätigte auf Twitter, dass sie sich jetzt auch ihre ersten Bitcoin-Bruchstücke gekauft hat. Im offiziellen JK Rowling Twitter Account wurde sie aufgrund eigener Nachfrage bei von den größten Krypto-Twitter-Influenzer aufgeklärt. Was verbirgt sich hinter der Geschichte? Wir empfehlen dir den Artikel bis ganz zum Ende zu lesen 😉

Den Kauf von Bitcoin mit einem Erst-Betrag von 100$ hat sie heute morgen, am 16. Mai 2020, bestätigt:

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Dabei erklärte sie:

Ok. Ok. Ok. Ihr habt gewonnen. Ich habe gerade meine ersten Bitcoins gekauft.

Nutzte JK Rowling Twitter zur Aufklärung?

Doch nun zum Anfang. Ein Tag zuvor hat sie um eine Aufklärung zum Thema gebeten. Dabei antworteten neben dem Erfinder von Ethereum, Vitalik Buterin, auch der offizielle „Bitcoin“ Twitter-Account und viele weitere Krypto-Influenzer. Angefangen hat die Flut an Twitter-Nachrichten mit dem nachstehenden Post:

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Gestern Abend, am 16. Mai 2020, bat die erfolgreichste Schriftstellerin der Welt darum, ihr Bitcoin zu erklären. Sie verstehe das Thema nicht so ganz.

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Viatlik Buterin antwortet sofort und erklärt Bitcoin im nachstehenden Twitter-Post:

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Dabei erklärt er wie folgt: (frei übersetzt)

Es ist eine digtale Währung. Es gibt aktuell circa 18 Millionen Einheiten davon. Es ist mit keinem Wert gesichert. Es ist nur volatil, da es sammelbar ist.

Es gibt vernetzte Computer (wo jeder mitmachen kann) überall auf der Welt, wo jeder das gleiche Dokument beinhaltet, welches aufzeigt, wie viele Coins eine Person hat.

JK Rowling Twitter Nachfrage erhält enorm viel Resonanz 

Nicht nur der Ethereum-Gründer Viatlik Buterin gab ihr eine kleine Erklärung. Auch der offizielle Bitcoin-Account versuchte die Frage in der Sichtweise von Hexen aus Hogwarts zu erklären:

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Zauberer müssen der Gringotts Bank vertrauen.

Bitcoin löst dieses Vertrauen.

Zentralisierung und Dezentralisierung

Bitcoin Gold-Münze von Anzugträger herbeigezaubert - JK Rowling TwitterDas Thema Bitcoin und Kryptowährungen auf dezentraler Basis wird ganz klar immer mehr zum Mainstream-Thema. Selbst die erfolgreichste Schriftstellerin der Welt, JK Rowling, erkennt den Wert von Bitcoin und das dahinterstehende Problem an. In Harry Potter war die Währung in einer zentralen Bank von einem Drachen beschützt.

Dabei handelte es sich in Harry Potter um Währungen auf dem Metall-Prinzip. Die Zaubergelder waren in Knuts aus Bronze, Sickel aus Silber und Galleone aus Gold aufgeteilt. Diese Gelder haben kein Gegenparteirisiko außer die Erde selbst. Seit der US-Dollar nach 1971 nicht mehr an Gold gebunden ist, gibt es keinen wirklichen Wert mehr von Fiat-Währungen wie US-Dollar oder Euro.

Währungen der Zentralbanken oder eben Papiergelder, welche nicht 100% mit Metallen hinterlegt sind, haben keinen inhärenten Wert. Bitcoin möchte dieses Problem auf digitalen Weg mit einer begrenzten Anzahl und eines Systems mit sinkender Inflation lösen.

Dabei ist der Hype, den JK Rowling Twitter-Tweet hervorgebracht hat ein gutes Zeichen für die Akzeptanz von Bitcoin. Nicht nur Krypto-Nerds, sondern auch immer mehr gebildete Menschen, die keine Ahnung von technischer Software haben, beschäftigen sich mit dem dezentralen Netzwerk.

Alles nur Satire?!

Wer genauer hingeschaut hat, dem ist es gleich aufgefallen. Zwar hat die Schriftstellerin von Harry Potter tatsächlich das Interesse am Bitcoin, aber hat nie einen Kauf in Twitter bestätigt. Die Nachfragen an die Community kamen von der „echten“ JK Rowling. Der erste Tweet in diesem Post allerdings kommt von dem User mit dem Kürzel @NotLoomdart. Alllerdings bleibt klar, dass es sich um eine sehr positive Nachricht handelt. Das Interesse von Kryptowährungen wie Bitcoin ist auf einem noch nie dagewesenen Level.

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Laut Xpring wechseln die Nutzer von Ethereum zu XRP!

Laut Xpring wechseln die Nutzer von Ethereum zu XRP!

Der Investitionsarm von Ripple, Xpring, gab in einem Blog-Beitrag bekannt, dass die meisten Krypto-Investoren, bei steigenden Transaktionsgebühren von Bitcoin und Ethereum, mehr XRP zum Auszahlen bei Börsen verwenden. 

Xpring: Höhere Nutzung von XRP bei Auszahlungen

In Zeiten des dritten Bitcoin Halvings und in mitten der Corona-Krise legen die Anzahl von Transaktionen von Bitcoin, Ethereum und weiteren Kryptowährungen zu. Dabei werden bei steigenden Transaktionen in einem dezentralen Netzwerk mit einer Blockchain automatisch die Transaktionsgebühren erhöht. Der hohe Ansturm auf den begrenzten Speicherplatz in einem Block ist der Grund. Laut einem Blogbeitrag von Xpring steigerte sich die Netzwerkauslastung um den Faktor 5.

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Die Ein- und Auszahlungen bei Börsen wurden aufgrund des hohen Volumens schwierig. Verzögerungen und höhere Auszahlungskosten waren die Folge. Dabei stieg die Nutzung von XRP stark an. Der Vorteil liegt auf der Hand: Es ist nicht komplett dezentral wie Bitcoin oder Ethereum und damit günstiger. Zudem kann es bei anderen Börsen wegen der hohen Verbreitung meistens direkt zurück in eine der größten Kryptowährungen getauscht werden. Den kompletten Blog-Beitrag findest du hier.

XRP punktet mit Fokus auf Werttransfer

XRP Logo Mann im Anzug - Xpring RippleXRP wurde auf der Grundlage des schnellen Werttransfers aufgebaut, dezentrale Netzwerke haben ihren Fokus mehr auf die Dezentralität gelegt. Im Ethereum-Netzwerk werden die Kosten der Transaktionen mit dem sogenannten Gas-Preis berechnet. Dies ist eine gute Messgröße für die Auslastung oder Belastung des Netzwerkes zum jeweiligen Zeitpunkt.

In einer Analyse kommt Xpring am 12. Mai 2020 zum Ergebnis, dass die Ethereum-Transaktionsgebühren um 400% gestiegen sind. Gleichzeitig sind die XRP-Transaktionen um 226% gestiegen. Dies soll als Beweis der Theorie gelten, dass aufgrund einer höheren Auslastung der großen Kryptowährungen häufiger XRP eingesetzt wird.

Xpring mit Ripple gut aufgestellt

Viele erfahrene Krypto-Investoren wissen, dass XRP mit dem gewinnorientierten Unternehmen Ripple im Hintergrund eine teils zentrale Struktur aufstellt. Bitcoin und andere Kryptowährungen haben eine dezentralere Struktur. Der Vorteil von XRP liegt hier klar auf der Hand. Umso höher das Maß zu einer zentralen Struktur, umso höher ist auch die Transaktionsgeschwindigkeit.

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Dies ist ein gutes Beispiel dafür, dass Bitcoin und Ethereum noch immer in der Test-Phase sind und damit noch nicht massentauglich. Aber es ist Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Die Nutzung des Lightning-Netzwerkes vom Bitcoin wird immer stärker und Ethereum führt gerade viele verschiedene Updates durch. Hier kann XRP klar Punkten. Was sich langfristig halten wird, entscheidet der Markt.

 

Bitcoin Halving 2020 mit verschlüsselter Botschaft!

Bitcoin Halving 2020 mit verschlüsselter Botschaft!

Gestern, am 12.05.2020 um 21:26 Uhr, wurde das dritte Bitcoin-Halving trotz der globalen Corona-Krise erfolgreich durchgeführt. Die Block-Belohnung wurde von 12,5 BTC auf 6,25 BTC halbiert. Dabei wurde im letzten Bitcoin-Block, in dem 12,5 Bitcoin ausgeschüttet wurden, eine Nachricht hinterlassen.

Dabei wurde in Englisch folgendes erklärt (frei übersetzt):

NYTimes 09/Apr/2020 Durch das Drucken von 2,3 Billionen US-Dollar übertrifft der Plan der US-Notenbank die Banken-Rettung von 2008 bei weitem.“

Die Nachricht wurde von einem Nutzer geschrieben, der eine Bitcoin-Transaktion sich selbst zuschickte Den Block mit der Nummer 629.999 kannst du hier finden.

Verschlüsselte Nachricht zum Bitcoin Halving 2020 mit Ähnlichkeiten mit Genesis-Block

Der erste Bitcoin-Block wird auch Genesis-Block genannt. Dieser wurde vom pseudonymisierten Erfinder von Bitcoin und der Blockchain selbst, Satoshi Nakamoto, gemint.

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Er wollte die Bitcoin-Ära mit einem Zeitstempel versehen. Damals wurde ähnlich wie auch beim Bitcoin Halving 2020 eine Überschrift eines Artikels der London Times als Textdatei angehängt. Der letzte Block wurde von f2pool gemint. Die offizielle Website findest du hier.

Der Mining-Gigant bestätigte dies auf Twitter:

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Satoshi Nakamoto hinterlies damals folgende Nachricht:

Der Kanzler steht kurz vor der zweiten Rettungsaktion für Banken.

Damit konnte Satoshi Nakamoto beweisen, dass er keine Coins zuvor gemint hatte und dass der erste Bitcoin-Block genau zum 3. Januar 2009 gemint wurde.

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Billionen von Fiat-Währungen werden gedruckt

Bitcoin Logo Halbiert - Bitcoin Halving 2020

Die Weltwirtschaft ist in den letzten Monaten in eine Rezession hineingerutscht. Dabei versuchen die US-Notenbank mittels Billionen von US-Dollar die Krise möglichst zu veringern.

Die beiden Textnachrichten zeigen auf die Auswirkung von inflationärem Fiat-Währungen wie dem US-Dollar oder dem Euro hin. Durch den Kaufkraftverlust der Währungen, gewinnen begrenzte Assets wie Bitcoin auf kurz oder lang einen deflationären Schub.

Dies ist ähnlich wie mit Gold zu vergleichen, welche nicht stark an die Wirtschaft gebunden sind. Dabei sollte durch die Maßnahmen der Notenbanken und der hohen Inflation aufgrund der Rettungspakete ein langfristiger Anstieg beim Bitcoin zu verzeichnen sein. Dies ist keine Anlageberatung und soll nur als Veranschaulichung der Hintergründe dienen.

Bitcoin Halving 2020 mit entscheidendem Faktor

Das Bitcoin Halving 2020 wurde trotz Corona-Krise nicht abgesagt. Dies zeigt die Stärke der dezentralen Welt dahinter. Die Nachricht soll aufzeigen, dass durch das viele Drucken von Fiat-Geld und durch die einhergehenden Folgen, der Bitcoin wichtiger denn je sein könnte.

Gates Foundation und Google ermöglichen mit Ripple-App Payment-Zahlungen

Gates Foundation und Google ermöglichen mit Ripple-App Payment-Zahlungen

Obwohl die meisten Menschen auf der Welt ein eigenes Mobil-Telefon besitzen, haben viele Menschen in Entwicklungsländern immer noch keinen Zugriff auf Bankdienstleistungen. Die Melina and Bill Gates Foundation in Zusammenarbeit mit Google und dem Krypto-Unternehmen Ripple hat eine eigene Payment-App auf den Markt gebracht.

Gates Foundation und Google möchten den Entwicklungsmarkt übernehmen

Laut offiziellen Zahlen der Weltbank haben mehr als 1,7 Milliarden Menschen keinen Zugang zu digitalen Finanzdienstleistungen. Bei den meisten Entwicklungsländern fehlt einfach das nötige Know-How und auch das Startkapital um eine Bankdienstleistung, wie wir sie aus Deutschland kennen, anbieten zu können.

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Daher hat die Gates Foundation mit Google sich schon 2017 zum Ziel gesetzt, diesen verlorenen Markt aufzufangen. Dabei werden die Kräfte gebündelt und somit eine gemeinsame Lösung für dieses Problem gefunden. Neben dem Gründer von Microsoft, dem größten Technologie-Unternehmen weltweit und dem Krypto-Unternehmen Ripple sind aus allen Bereichen der Finanz- und IT-Industrie sehr gute Partner zusammengekommen.

Mojaloop-App als Lösung

Die Mojaloop Open-Source-Software soll die Lösung darstellen. Bereits 2017 veröffentlicht, wurde das Protokoll immer weiter entwickelt. Den Download-Link zu der App findest du auf GitHub. Die Nutzungsgrundlage ist einfach:

Mit der Mojaloop-App soll der Landbevölkerung der Zugang zum digitalen Bezahlen per Mobiltelefon ermöglicht werden.

Handyzahlungen gegen Bargeld - Gates Foundation​Darüber hinaus gibt es eine sehr entscheidende Schnittstelle. Über diese Schnittstelle können die Nutzer der App auch auf traditionelle Finanzmärkte zugreifen. Damit kann in Entwicklungsländern ohne viel Kapital oder Know-How die Bevölkerung fast alle Vorteile des Bankensystems für sich nutzen. Die offizielle Website findest du hier.

Kosta Peric, der Vorsitzende von Mojaloop beschreibt das Projekt wie folgt:

Unsere Vision ist die einer universellen, finanziellen Eingliederung in eine Welt, in der alle Menschen jederzeit und überall den Zugang zu digitalen Finanzdienstleistungen haben und diese auch nutzen können. Damit können die Nutzer eine wirtschaftliche Sicherheit und eine Widerstandsfähigkeit aufbauen.

Auch die deutsche Bundesregierung investiert in Wallets. Mehr dazu findest du hier.

Ein weiteres Gründungsmitglied der Mojaloop Foundation und Leiterin der Partnerschaften für Googles Next Billion Users Initiative in Afrika, Adama Diallo, erklärt wie folgt:

Wir bei Google sind der Meinung, dass Finanzinstitute, Regierungen und Technologieunternehmen zusammenarbeiten müssen, wenn wir die Menschen in die Lage versetzen wollen, finanziell leistungsfähig zu sein. Deshalb müssen die Menschen digitales Geld verstehen, was mit dem Zugang zu ihm beginnt.

Die Melinda and Bill Gates Foundation 

In der aktuellen Zeit rund um den Corona-Virus tritt die Gates Foundation immer stärker in den Vordergrund. Aufgrund ihrer großen Investitionen in Impfungen verteilt überall auf der Welt, setzen sich der Microsoft-Gründer und seine Frau für das Wohlergehen vieler Menschen ein. Kritik zu den einzelnen Projekten bleibt nicht aus. Allerdings ist aufgrund der großen finanziellen Rücklagen ein scheitern der App fast nicht möglich.

Die Gefahr einer solchen App zur Zahlungsabwicklung ist ganz klar die Transparenz. Wenn einige wenige „Big Player“ die Daten von Milliarden von Menschen in Entwicklungsländer haben, festigt sich somit auch ihre Macht. Das Ergebnis währe eine Zentralisierung der Daten, was gegen die Grundphilosophie der Blockchain-Technologie spricht.

Viele kritisieren, dass diese Macht der Daten über den Zahlungsverkehr nicht den Konzernen, sondern der Regierung zustehen sollte. Trotzdem gilt das Projekt auch einzelnen Nutzern sehr gute Möglichkeit, um sich ein gewissen Lebensstandard in Entwicklungsländern anzueignen und damit auch auf den großen Weltmärkten handeln zu können.

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