Am 9. Januar war der Hype um Bitcoin mal wieder auf einem Höchststand, als die Nutzer auf die Zulassung des Bitcoin-ETF gewartet hatten. Ein Betrüger hatte am genannten Tag das X-Konto von der SEC gehackt und einen Post veröffentlicht, der die Genehmigung des Bitcoin-ETFs beinhaltet hat. Daraufhin kam es zu Preisschwankungen. Nun hat das FBI den Betrüger festgenommen.
In Kürze
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FBI fasst Betrüger hinter Fake Bitcoin-ETF-Meldung
Durch den Hack des SEC-Kontos und der Veröffentlichung der Fake Bitcoin-ETF-Meldung, ist der Bitcoin-Kurs von damals 46.700 USD auf 47.800 USD angestiegen. Dies konnte sich der Betrüger zur Nutze machen und den Anstieg vorher mit Investitionen auszunutzen. Kurz nachdem die Fake Bitcoin-ETF-Meldung wieder aufgehoben wurde, ist der Bitcoin-Preis um 2.000 USD gesunken.

Am 17. Oktober veröffentlichte die Behörde, dass der Betrüger gefasst wurde und jetzt zur Haft verurteilt wird.
Wie der Hacker den Zugang erlangte
Mittels SIM-Swap-Angriff (Subscriber Identity Module) konnten die Betrüger einen X-Zugang zum Konto der SEC erlangen. Ein SIM-Swap-Angriff ist eine Methode, bei der Betrüger versuchen, die Kontrolle über die Telefonnummer eines Opfers zu übernehmen, indem sie die Mobilfunkanbieter austricksen. Normalerweise verwenden sie dabei geschickte Täuschung, um den Support-Mitarbeitern vorzugaukeln, sie seien das eigentliche Konto-Inhaber.
Betrüger und Falschinformationen allgegenwärtig
Die dezentrale Krypto-Welt ist eben wegen ihrer stark dezentral orientierten Ader wie der wilde Westen des Internets. Es ist daher wichtig, sich selbst genug Wissen anzueignen, um Betrügereien zu erkennen. Im Fall der SEC haben durch die Fake Bitcoin-ETF-Meldung sicherlich einige Investoren gekauft – um danach einen Verlust festzustellen.
Wer aufgrund kurzer Meldungen von Behörden oder anderer, großer Marktteilnehmer mit einem Kauf- oder Verkauf reagiert, der ist sich seiner Investitionen wohl nicht ganz bewusst. Natürlich können bestimmte Meldungen die Zeit für einen persönlichen Ein- und Ausstieg genauer definieren. Trotzdem sollte immer eine eigene langfristige Strategie konzipiert werden, um diese Meldungen lediglich als zusätzlichen Indikator zu nutzen. Die Gefahr von einer Wiederholung einer solchen Fake-Meldung in einem anderen Szenario ist real.





