Gefahren einer CBDC: Die Gefahren einer digitalen Zentralbankwährung

von Erik Herzog | 4 Feb 2024

Die Nachrichten der letzten Zeit sind voll von Plänen für eine CBDC, aber nichts deutet auf die Gefahren einer CBDC hin.

In Kürze

  • Was sind eigentlich CBDCs?

  • Völliger Verlust der Privatsphäre

  • Zensur von Transaktionen

  • Gefahren einer CBDC: Datenerpressung

  • Manipulation des Ausgabeverhaltens

  • Fazit zu den Gefahren einer CBDC

Was sind eigentlich CBDCs?

Regierungen und Zentralbanken auf der ganzen Welt scheinen intensiv an der Einführung dieses totalitären Instruments zu arbeiten, dass die finanzielle Privatsphäre, die Menschenrechte oder die Wahl- und Transaktionsfreiheit gefährden könnte.

Bevor wir uns mit den Gefahren einer CBDC befassen, sollten wir uns ansehen, was CBDCs sind. Digitales Zentralbankgeld soll als virtuelle Variante des Bargeldes dienen, das von der Zentralbank eines Landes ausgegeben und reguliert wird. Im Gegensatz zu Kryptowährungen, die oft dezentralisiert sind und nicht direkt von einer Institution reguliert werden, sind CBDCs zentralisiert.

CBDCs würden direkt von der Zentralbank ausgegeben und in digitaler Form direkt in die Geldbörsen der Nutzer geliefert. Das würde bedeuten, dass die Menschen keine Bankkonten bei traditionellen Geschäftsbanken eröffnen müssten, sondern bei ihrer Zentralbank, der EZB. Das klingt gut, ist aber genau das Gegenteil.

Gefahren einer CBDC

Völliger Verlust der Privatsphäre

Eine der größten Gefahren einer CBDC ist der totale Verlust der Privatsphäre. In einem zentralisierten System, in dem die Zentralbank Geld ausgibt, weiß sie genau, was die Nutzer kaufen, wann, wo, wie oft, etc. Die Zentralbank wird so zu einer allgegenwärtigen Institution, die Macht über die Nutzer hat.

Einige Zentralbanken argumentieren, dass CBDCs eine gewisse Form von Privatsphäre ermöglichen. Sie erklären jedoch sehr schnell, dass dies nur für die kleinsten Transaktionen, in der Regel bis zu dreistelligen Beträgen, gelten würde. Und selbst wenn dies der Fall wäre, müssten die Nutzer immer noch darauf vertrauen, dass die Zentralbank nicht einmal diese Transaktionen ausspioniert.

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Zensur von Transaktionen

Ein weiteres Problem der CBDCs ist die Tatsache, dass die Zentralbank die Macht hat, Transaktionen zu zensieren. Dies ist ein großes Problem, da die Zentralbank damit in der Lage wäre, das Verhalten der Menschen zu beeinflussen. Von der Verhinderung von Transaktionen aufgrund ihres “CO2-Fußabdrucks” bis hin zur Verweigerung von Zahlungen aufgrund der politischen Einstellung der Menschen würde die Zensur von Transaktionen sehr schnell zu einem der größten Probleme für die Menschen in den betroffenen Ländern werden.

Dies würde bedeuten, dass sich die Lebensqualität der Bürger im Falle einer ungünstigen Regierung sehr schnell verschlechtern könnte, nur weil sie eine andere Meinung haben als ihre Regierung, die über die Zentralbank die Macht hat.

Und wer das für unmöglich hält, sollte sich an die Corona Zeit erinnern, als Menschen, die absolut Herr ihrer Sinne waren und sich aus verschiedenen Gründen gegen eine Impfung entschieden hatten, plötzlich auf das Übelste diffamiert und ausgegrenzt wurden.

Gefahren einer CBDC: Datenerpressung

Ein weiteres Problem dieser Lösungen ist die Tatsache, dass die Zentralbanken in der Lage sein werden, alle Transaktionen einzusehen. In einem Zeitalter, in dem Daten die wichtigste Handelsware sind, können all diese Informationen über den Nutzer missbraucht, verkauft oder gestohlen werden.

All dies könnte eine unmittelbare Bedrohung für die Menschen darstellen, da ihre Ausgabengewohnheiten und Profile leicht zur Zielscheibe unerwünschter Aufmerksamkeit werden könnten, wenn die Zentralbank beschließt, aus diesen Informationen Kapital zu schlagen. Oder wenn sie gehackt werden, was bekanntlich eine ständige Bedrohung für zentralisierte Institutionen darstellt.

Manipulation des Ausgabeverhaltens

Die Gefahren einer CBDC sind viel größer als ihre Vorteile. Stellen sie sich vor ihr Geld hätte plötzlich ein Verfallsdatum wie ein Lebensmittel. Die Zentralbank könnte das digitale Zentralbankgeld so programmieren, dass es nur eine bestimmte Zeit lang ausgegeben werden kann. Das hätte zur Folge das der Konsum steigt und die Wirtschaft wächst, aber gleichzeitig wäre es unmöglich Vermögen aufzubauen und zu sparen. Wenn sie das Geld nicht ausgeben, verfällt es.

Fazit zu den Gefahren einer CBDC

CBDCs werden immer häufiger in den Mainstream-Medien erwähnt. Die Gefahren, die sie für die Gesellschaft und den Einzelnen darstellen, sind jedoch weitaus größer als die Vorteile, die die Zentralbanken vorgeben zu haben. Im Moment sieht es so aus, als ob CBDCs in den nächsten Jahren eingeführt werden, und genau dann sollte jeder eine Alternative kennen: Bitcoin.

Erik widmet sich seit vier Jahren mit Hingabe dem faszinierenden Feld der Kryptowährungen. Sein besonderes Interesse gilt den Altcoins, deren Potential für außergewöhnliche Gewinne ihn immer wieder aufs Neue begeistern. Trotz seiner Faszination für die Vielfalt des Krypto-Marktes betrachtet Erik den Bitcoin als unverzichtbare Säule in jedem wohlüberlegten Portfolio.

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