Bitcoin Prognose: BTC Kurs 2024, 2025 und 2030

von Jonas Franz | 19 Feb 2024

In dieser Bitcoin Prognose gehen wir zuerst darauf ein, was Bitcoin ist und weshalb er als König der Kryptowährungen gilt, welche Aspekte einen Einfluss auf seine Kurs-Bewegung geben und welche zukünftigen Kurs-Entwicklungen von BTC möglich sind. Ebenfalls prüfen wir den Zusammenhang zwischen Bitcoin und den restlichen Kryptowährungen. Wir klären, was bei Bitcoin einen fundamentalen Einfluss auf den Preis hat und wieso diese Entwicklung nicht außer acht gelassen werden darf. 

In Kürze

  • Was ist Bitcoin?
  • Wirtschaftsökonomie von Bitcoin
  • Technische Entwicklung vor Bitcoin
  • Block-Halbierung beeinflusst Bitcoin Prognose
  • Block Size Wars
  • Bitcoin Prognose von Experten
  • Modell zur Berechnung der Bitcoin Prognose
  • Technische Chartanalyse zur Bitcoin Prognose
  • Fazit zur Bitcoin Kurs Prognose

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Was ist Bitcoin?

Bitcoin gilt als eines der größten Ereignisse, seit dem Zeitalter des Internets und seitdem sich Menschen selbstständig überall auf der Welt mit der gleichen Technologie untereinander vernetzen können. Der offizielle Start von Bitcoin war am 3. Januar 2009, als der erste Block gefunden wurde.

Seitdem wird alle 10 Minuten ein neuer Block gefunden, welcher als Datensatz mit neuen Transaktionen der bestehenden Block-Kette angereiht wird. Einen wesentlichen Einfluss auf den nächsten Bitcoin-Hype hat die Ausweitung der Umlaufmenge von BTC, die sich alle 210.000 Blöcke halbiert. Moment was? Fangen wir mit dieser Entwicklung lieber von vorne an, um das große Ganze hinter der langfristigen Bitcoin Prognose zu verstehen …

Geschichtliche Entwicklung vor Bitcoin

Dabei muss man sich für die Frage “Was ist Bitcoin wirklich?” zwei verschiedene Entwicklungen betrachten, die bereits vor Bitcoin stattfanden und einen maßgeblichen Einfluss auf die Bitcoin Prognose setzen. Hierbei unterteilen wir in Wirtschaftsökonomie und technische Entwicklungen.

Bitcoin Prognose

Wirtschaftsökonomie hinter Bitcoin

Um ein Verständnis für die Entstehung und Entwicklung von Bitcoin zu bekommen, müssen wir einige Jahrzehnte in die Vergangenheit springen. Denn die Wirtschaftsökonomie hat sich nach dem zweiten Weltkrieg stark verändert. Bereits seit dem ersten Weltkrieg haben die meisten betroffenen Staaten ihre vorherige Gold-Bindung teilweise aufgelöst. Denn vorher waren die meisten Währungen eines jeweiligen Landes fest an Gold gebunden. Ein USD war also beispielsweise genau eine Unze Gold wert.

Durch die hohen Kosten der Kriegsindustrie blieb den Staatsoberhäuptern nichts anderes übrig, als ihre Machtposition auszunutzen und die Geldmenge deutlich über der Grenze auszuweiten, als sie wirklich Gold-Unzen als Gegenwert nachweisen konnten. Plötzlich war der gesamte Bestand an US-Dollar lediglich an eine bestimmte Anzahl an Gold-Barren gebunden, aber nicht 1:1 an die Gewichtung einer Einheit. Der Goldbarren-Standard war geboren.

Die Verzerrung der Wirtschaftsrechnung

Plötzlich wurde das Verhältnis der Einheit einer Unze Gold zu einer Rechnungseinheit der jeweiligen Währung verzerrt. Es entsteht eine Entkopplung des Wertes des Geldes, was heute klassisch als Inflation und damit durch einen Anstieg von Gütern in den jeweiligen Rechnungssystem nachgewiesen werden kann.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde dieser Fehler im System nicht korrigiert. Aufgrund des kalten Krieges wurde der Vorwand der Gefahr vor dem großen Nachbar genutzt, um das symbolhafte Gelddrucken immer länger über eine unzählige Anzahl an neu gewählten Politikern fortzuführen. Letztendlich forderten verschiedene Länder in den 1970er-Jahren Gold im Tausch gegen die angehäuften US-Dollar, da die Manipulation offensichtlich schien.

Nixon-Schock

Durch die fehlende Deckung kam es zum Nixon-Schock. Der damalige Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Richard Nixon, hob die Gold-Bindung des US-Dollars komplett auf. Plötzlich war unser Rechnungssystem nicht mehr an eine knappe, für alle frei nutzbaren Rechnungseinheit gebunden, sondern nur noch an das Vertrauen der Welt an die USA, nicht zu viel Geld zu drucken und nicht eine zu hohe Inflation zu erzeugen.

Bereits 1974 hat der österreichische Wirtschaftsökonom August F. Hayek den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften genau für diese Entwicklung bekommen. Die Verzerrung der Wirtschaft durch eine Erweiterung der Geldmenge. Diese heutigen Währungen werden auch Fiat-Währungen genannt. Fiat heißt aus dem lateinischen übersetzt “es werde” und deutet damit auf die aus dem nichts geschaffenen Währungseinheiten hin.

Österreichische Schule

Hayek war einer der wichtigsten Anhänger der Österreichischen Schule. Auch als Wiener Wirtschaftsökonomie bezeichnet, gilt sie als die klassische Wirtschaftslehre. Kurz gesagt, die Ökonomie der Wiener Theorie besagen, dass durch eine zentral beeinflusste Geldmenge durch die Notenbanken die Wirtschaft verzerrt wird und dadurch erst die meisten politischen und wirtschaftlichen Probleme entstehen.

Die heutige Politik der Fiat-Währungen, wie auch der Euro eine ist, steht also in direkter Kritik zur Österreichischen Schule, die das Individuum in den Mittelpunkt stellt und eine dezentrale Handlung der Menschen als Grundvorraussetzung sieht – nicht aber die machtgesteuerte Beeinflussung der Rechnungseinheit durch Zentralbanken des jeweiligen Wirtschaftssystems.

Genug der Wirtschaftsökonomie. Betrachten wir uns die Entwicklung, welche vor allem nach dem Entstehen von Fiat-Währungen entstanden ist und welche tatsächlich erstmalig durch die Verbreitung des Internets möglich war. Denn die wirtschaftliche Entwicklung wurde durch das Internet in eine technische umgepolt und ist für die weitere Bitcoin Prognose enorm von Bedeutung.

Technische Entwicklung vor Bitcoin

Kurz vor dem Nixon-Schock wurde das Internet veröffentlicht. Menschen überall auf der Welt konnten sich mit den gleichen technischen Voraussetzungen untereinander verbinden. Mit der von Hayek implementierten Theorie, der fehlerhaften Beeinflussung der Wirtschaft durch eine zentrale Währung, kam der Gedanke der dezentralen Vernetzung vieler Schnittstellen untereinander genau richtig.

Ein Gruppe von Programmierern und Wirtschaftsphilosophen fingen an Zahlungsmittel, basierend auf dem Internet, zu entwicklen. Allen voran eCash, welches 1990 gegründet wurde. Der bedeutungsvollste Deal, der letztendlich aber nicht zustande kam, war ein Angebot von 100 Millionen USD von Microsoft für eine Integration in Windows 95.

Zentrales Problem von eCash

Warum ist eCash am Ende gescheitert? Der Gründer David Chaum erklärte, dass die zentrale Unternehmensstruktur eigentlich gar keine Zensurresistenz aufwies. Die damaligen Internet-Nutzer waren sich schlichtweg gar nicht bewusst, wie wichtig der Datenschutz in den nächsten Jahren noch werden sollte. Denn der Staat konnte durch die zentralen Server von eCash jederzeit Konten sperren.

Daraufhin kam es zu der wichtigsten Entwicklung, die vor Bitcoin stattfand. Aus dem Verständnis der Probleme von zentralen Zahlungssystemen, nicht nur auf dem staatlichen, sondern auch auf dem unternehmerisch, zentralen Wege, arbeitete eine Gemeinschaft weiter an Protokollen, die dezentral abgewickelt werden können. Die sogenannten Cyberpunks waren geboren.

Die Cyberpunks

Diese fokussierten sich radikal auf eine Entwicklung eines dezentralen Zahlungssystems. Wie lief der damalige Austausch statt? Über ein E-Mail-Postfach konnten Entwickler ihre E-Mail-Adresse einreichen und bekamen Vorschläge von anderen Entwicklern zugeschickt. Darüber hinaus konnten sie andere Vorschläge kommentieren oder selbst eigene Ideen veröffentlichen.

Auch Bitcoin wurde durch diese beiden Entwicklungen – wirtschaftsökonomisch und technisch – maßgeblich beeinflusst. Bitcoin ist nicht ein Spielzeug von Cyber-Kriminellen. Bitcoin ist vielmehr eine Entwicklung der Menschheit hin zu einem freien und dezentralen Zahlungssystem, welches die wirtschaftsökonomische Betrachtung zurück zu einer klassischen Marktwirtschaft, wir sie vor einigen hundert Jahren im Gold-Standard durchgeführt wurde, dezentral praktiziert.

Der große Vorteil von Bitcoin im Vergleich zu Gold: Die Inflation ist klar definiert und halbiert sich alle 4 Jahre und Konten können dezentral überall auf der Welt nachvollzogen werden – die USA hätte also nie in die Situation einer nicht-Deckung ihrer Gold-Bestände kommen können, wenn der Rest der Welt diese digital prüfen kann.

Block-Halbierung beeinflusst Bitcoin-Prognose

Die Entwicklung zu diesem dezentralen Zahlungssystem hat vor allem zwei wichtige Grundlagen, welche aus der Wiener Theorie übernommen wurden: Ein knappes Zahlungsmittel mit einer Inflation, welche nicht steigt. Bei Bitcoin gibt es alle 10 Minuten einen Block, bei dem eine feste Anzahl an BTC ausgeschüttet wird. Hierbei ist eine klare Inflation vorhanden.

Verknappung erzeugt Hype

Alle 210.000 Blöcke bzw. circa alle 4 Jahre gibt es eine Block-Halbierung. Dieses Ereignis halbiert die Menge an Bitcoin, welche jeden Block ausgeschüttet wird. Bei einer gleichbleibenden Nutzeranzahl wird die einzelne Einheit von BTC stärker verteilt. Durch die Verknappung und stärkere Verteilung steigt der Preis an. Durch dieses Instrument, wird Bitcoin alle 4 Jahre knapper und eine Grundlage der meisten Experten-Meinungen zur Bitcoin Prognose ist begründet.

Hinter jeder Verknappung steckt eine Spekulationsblase. Denn neue Nutzer stürmen in den Markt, eine neue Infrastruktur etabliert sich durch den Hype und die wohl wichtigste Entwicklung danach: Sobald der Hype in einen Bärenmarkt übergeht, sterben überbewertete Projekte aus und eine neue Infrastruktur etabliert sich im Markt, von solchen Projekten, die wirklich einen Nutzen für die dezentrale Bitcoin-Ökonomie hat.

Nächste Block-Halbierung 2024

Zum Ende 2024 ist die nächste Block-Halbierung und die Bitcoin Prognose müsste daher einen Anstieg des Preises in den nächsten Jahren verwirklichen. Aktuell stehen vor allem die Genehmigung von ETFs auf der Tagesordnung. Sollten wir bis zum nächsten Hype die größten Vermögensverwalter der Welt mit einem Bitcoin ETF im Portfolio sehen, haben wir eine neue Welle der Akzeptanz erreicht.

Ebenfalls wurde letzten Bullenmarkt mit El Salvador 2021 das erste Land weltweit gekrönt, welches Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel – neben dem USD – eingeführt hat. Sollten im nächsten Bullenzyklus deutlich mehr Länder diesen gesetzlichen Schritt gehen, wird es auch hier eine klare Infrastruktur geben, die Bitcoin mit neuen Marktteilnehmern zur härtesten Konkurrenz von Gold bzw. zum knappsten aller Zahlungsmittel aufsteigen lässt.

Wie groß fällt die nächste Etablierung der Infrastruktur von Bitcoin aus? Das kann dir keiner beantworten. Kein Preis-Vorhersage-Modell und auch kein Experte für Chartanalyse. Bitcoin wird alle vier Jahre knapper. Bitcoin ist gemessen an der Nutzerdichte und Rechenleistung das sicherste Projekt. Alles andere sind subjektive Meinungen von Menschen, wie du auch eine haben solltest.

Block Size Wars

Der technische Hintergrund und der Einfluss auf den Preis sollte nun klar sein. Neben der Entwicklung vor dem Start von BTC ist auch eine Entwicklung danach wichtig zu beachten, was ebenfalls einen starken Einfluss auf die Bitcoin Prognose hat. Denn heute gibt es über eine Millionen anderer Kryptowährungen, welche alle mehr oder weniger die gleichen Ziele von Bitcoin verfolgen. Diese Entwicklung lief bis 2016 meist friedlich untereinander ab und hatte die technische Innovation dezentraler Projekte als Fokus.

2017 kam es zum Kampf unter Bitcoin Entwicklern, die vorher immer die Grundgedanken von Bitcoin (1 Block = 10 Minuten = feste Inflation) unterstützt hatten. Einige kreierten eigene Bitcoin-Versionen, um ihren Bitcoin als den perfekten darzustellen. Heute, einige Jahre nach der Unterteilung der Bitcoin Core Entwicker-Gruppe, hat sich Bitcoin als Leitwährung durchgesetzt. Ein wichtiger Punkt für die langfristige Bitcoin Prognose und der Betrachtung von Bitcoin mit dem restlichen Krypto-Markt.

Besser als Bitcoin?

Keines der alternativen Projekte war in der Lage eine größere Rechenleistung und Marktdominanz als Bitcoin vorzuweisen. Der Fehler: Durch die zentrale Initiierung konnten – ähnlich wie bei eCash – schon damals nicht alle Marktteilnehmer von der dezentralen Idee überzeugt werden.

Denn wer ein neues dezentrales Projekt kreiert, muss zum einen die komplette Nutzer-Basis von Bitcoin überzeugen, auf ein anderes dezentrales System überzuwechseln und zum anderen muss diese zentrale Initiative auch die meisten Miner hinter Bitcoin überzeugen, auf dem neuen Projekt aufzubauen. Die wohl bekanntesten Beispiele, welche sich damals nicht im Kampf gegen Bitcoin durchsetzen konnten, sind Bitcoin Cash und Bitcoin Satoshis Version.

Ebenfalls kamen zum damaligen Zeitpunkt Unmengen an neuen Projekten auf den Markt. Durch die Veröffentlichung von Ethereum konnte ab 2017 jeder Nutzer weltweit mit einem Internetzugang in wenigen Minuten eine eigene Kryptowährung erschaffen, die einfach auf der Struktur von Ethereum aufgebaut wurde – ein sogenannter Krypto-Token.

Dezentral vs. zentral

Die dezentrale Philosophie ging dahin, viele Nutzer bauten zentrale Kryptowährungen auf und nannten diese dezentral. Mit diesem Versprechen werben die meisten Altcoin-Projekte noch heute. Viele wollen Bitcoin den Rang ablaufen. Doch schaffen diese Projekte es wirklich, Bitcoin einzuholen und die gesamte Nutzerbase, sowie die Mining-Infrastruktur dahinter umzupolen? Ein schier unmögliches Ereignis in der langen Entwicklung hin zu einer unabhängigen und freien Recheneinheit.

Bitcoin hat die Block Size Wars gewonnen und zeigt damit: Dezentral heißt nicht schnell, sondern sicher und nutzerbasiert. Egal, welche Versprechungen bestimmte Dienstleister in dieser Szene geben, habe immer deine eigene Strategie parat und versuche diese auf den 4-Jahres-Zyklus anzupassen. Denn dieser ist das Einzige, was keiner in dieser dezentralen Krypto-Welt wirklich verändern kann.

Bitcoin Prognose von Experten

In dieser Bitcoin Prognose betrachten wir uns neben einer aktuellen Chartanalyse, die etwas weiter unten kommt, auch Experten-Meinungen zum Bitcoin Kurs-Verlauf. Bedenke dabei, dass dies nur eigene Meinungen der Analysten sind und keiner die Zukunft vorhersagen kann.

Ebenfalls ist das 4-Jahres-Modell zu beachten, welche aufgrund der Verknappung von Bitcoin einen maßgeblichen makroökonomischen Einfluss auf den Preisverlauf und den restlichen Krypto-Markt einnimmt.

Coinpedia.org

Die Experten von Coinpedia sehen die Bitcoin Prognose relativ optimistisch. Zwar gibt es dieses Jahr keine großen Preis-Entwicklungen bei Bitcoin, allerdings soll die Kurs-Entwicklung von Bitcoin 2024 auf circa 60.000 – 74.000 USD steigen. Bis 2025 soll sogar ein Durchschnitt von circa 85.000 und ein Höchstpreis von über 110.000 USD erreicht werden. Hierbei fällt klar die Entwicklung der Bitcoin Block-Halbierung zum Ende nächstes Jahr ins Auge, wobei es danach zu eine Hype-Phase und neuen Allzeithochs kommen könnte. Bis 2030 werden sogar Kursbewegungen über 300.000 US-Dollar erwartet.

Ambcrypto.com

Die Chartanalysten von Ambcrypto sehen die Bitcoin Prognose etwas konservativer. Denn laut deren Vorhersage steigt der Preis zwar nach der Block-Halbierung erstmal an, allerdings sehen wir erst ab 2027 ein neues Allzeithoch bei über 79.000 USD. Bis 2028 steigt der Bitcoin Kurs allerdings weiter über 104.000 und soll sogar bis 2030 ähnliche Höhen wie bei der vorherigen Bitcoin Experten-Meinung erreichen: Ein Höchststand von 239.000 Dollar.

Techopedia.com

Die Kurs-Analysten von Techopedia haben eine deutlich weniger starke Kursbewegung von Bitcoin vorhergesagt. Laut den Bitcoin Analysen ist der durchschnittliche Preis 2024 nicht höher, als 25.000 US-Dollar. Bis 2025 soll ein Anstieg auf 53.000 USD möglich sein. 2030 soll der Preis-Durchschnitt auf 69.000 Dollar steigen und einen Höchststand von 100.000 US-Dollar erreichen. Daher ist die Bitcoin Prognose von Techopedia die konservativste unter den drei Kurs-Experten.

Entwicklung der Bitcoin Prognose

In Anbetracht der Bullenphase, die alle 4 Jahre auftritt und der anschließenden Bärenmarkt-Phase, in der wir uns aktuell befinden, ist ein Anstieg kurz nach der Bitcoin Block-Halbierung ersichtlich. Plötzlich wird Spekulation auf die Zukunft von einem theoretischen Modell überschattet, welches praktisch seit Beginn von Bitcoin alle 10 Minuten durch eine Erweiterung der Umlaufmenge umgesetzt wird. Beachte dieses Modell also immer bei einem langfristigen Kauf von Bitcoin im Hinterkopf. Nun schauen wir uns ein Modell an, welches aufgrund dieser theoretischen Struktur einen maßgeblichen Einfluss auf die Bitcoin Prognose hat.

Modell zur Berechnung der Bitcoin Prognose

In den letzten Jahren sind einige Modelle auf dem Markt vorgestellt worden, welche die Bitcoin Prognose in Zukunft vorhersagen sollen. Das wohl bekannteste und wichtigste ist das Stock-to-Flow-Modell. Dabei bezieht sich Stock auf alle aktuell in Umlauf befindlichen Einheiten eines Gutes, beispielsweise 18,7 Millionen Bitcoin und Flow bezieht sich auf eine Erweiterung der Umlaufmenge von Bitcoin pro Jahr.

Teilt man den Stock durch den Flow, dann ist das Ergebnis das Verhältnis der Knappheit eines Gutes. Dieses Modell wurde von Plan B für Bitcoin entwickelt. Dadurch ist auch erkennbar, dass Gold aktuell (noch) eine größere Knappheit im Verhältnis zu allen anderen Geld-Gütern weltweit aufweist. Bitcoin wird allerdings nach der nächsten Block-Halbierung eine größere Knappheit als Gold aufweisen.

Einfach ausgedrückt ist die Inflation von Gold aktuell noch unter der von Bitcoin. Nach dem nächsten Bitcoin-Halving Ende 2024, wird Bitcoin eine geringere Inflation aufweisen, als das Verhältnis bei Gold ist. Das Stock-to-Flow-Modell ermöglicht eine Bitcoin Prognose auf Grundlage der Verknappung dahinter, was von vielen Bitcoin-Befürwortern absolut unterschrieben wird.

Trotzdem stimmt dieses Modell natürlich nur theoretisch mit der Entwicklung ein. Zum Ende 2024 ist der Bitcoin Preis circa bei 25.000 USD. Das Modell sieht allerdings einen Preis von über 50.000 USD für Bitcoin vor. Dies ist vielleicht der Grund, weshalb wir nur bedingt auf andere Modelle eingehen möchten.

Wichtig ist zu verstehen, dass der Einfluss einer Verknappung der Geldmenge einen direkten Einfluss auf die Preis-Entwicklung der Bitcoin Kurs Prognose hat, allerdings kann eben kein Modell in der Praxis versprechen, genau diese Kurs-Entwicklung von BTC vorherzusagen.

Bitcoin Chartanalyse

Bitcoin Prognose 2024

Bitcoin (BTC) hat gestern nach einen ersten Fakeout nach obenhin, eine kleine Korrektur eingeleitet. Diese ist mittlerweile wieder hinfällig und die Kurse haben fast die kompletten Verluste wieder wettgemacht.

Derzeit traden wir bei ca. 51.800 USD und somit nahe unseres Widerstands im 1 & 4H Chart. Dort wurden wir in den letzten Stunden zuerst einmal zurückgewiesen und könnten somit ein tieferes Hoch gebildet haben.

Etwas skeptisch sollten wir jedoch sein, da wir gestern sehr viel Volumen bei 53.200 USD hinterlassen haben und ein rapider Abverkauf folgte. Somit ist es gut möglich, dass wir in den nächsten Stunden diesen Preisbereich noch einmal anlaufen.

Bitcoin Ausblick

Bitcoin Chartanalyse

Mittlerweile haben wir im 4H-Chart eine bearish-divergence ausgebildet. Durch den kurzen Wick nach oben gestern, ist diese Divergenz nun valide und könnte für die nächsten Tage noch sehr interessant werden.

Auch im 4H-Chart haben wir einen starken Wick mit sehr viel Volumen hinterlassen. Somit sollten wir diesen noch einmal im Laufe des Tages abholen, bevor wir möglicherweise eine Korrektur einleiten.

Sollten wir dann einen 4H-Close unter dem letzten Hoch sehen, könnte dies der Startschuss für eine größere Korrektur werden, die uns unter die Marke von 50.000 USD bringt. Ansonsten könnte ein positiver Schlusskurs die Rallye noch etwas verlängern bis knapp 55.000 USD.

Fazit zur Bitcoin Kurs Prognose

Bitcoin ist das erste dezentrale Geldmittel, das wirklich funktioniert. Aufgrund der nachweislich größeren Rechenleistung, als die der anderen Krypto-Projekte, beeinflusst es den Markt maßgeblich. Sollte Bitcoin scheitern, scheitert auch der dezentrale Grundgedanke aller anderen Kryptowährungen.

Daher ist bei der langfristigen Bitcoin Prognose immer der 4-Jahres-Zyklus von größter Bedeutung. Egal, welches Modell oder welche Art von Experten-Meinung zum Bitcoin Kurs-Verlauf herangezogen wird, alle unterliegen der dezentralen Garantie, dass Bitcoin immer weiter verknappt. 

Aufgrund dieser Gesichtspunkte ist ein Investieren über mehrere Jahre sinnvoll. Sobald ein Bullenmarkt in einen Bärenmarkt, wie 2024 erreicht wird, ist es Zeit, sein Kapital sinnvoll bis zur nächsten Verknappung aufzuteilen und gestückelt zu investieren. Nur so kann mit dem Risiko von kurzfristigen Kurseinbrüchen umgangen und auf Dauer der 4-Jahres-Zyklus für sich als Vorteil genutzt werden. Diese Entscheidung musst du allerdings für dich treffen, ob ein dezentrales Zahlungsmittel sich in Zukunft immer weiter durchsetzen wird. 

Noch nicht genug Infos zu Bitcoin? Wenn du wirklich richtig ins Detail gehen willst, dann empfehle ich dir unser Bitcoin Mentoring, hier können wir ganz genau auf deine Situation eingehen und gemeinsam eine Investment-Strategie für die nächsten Jahre erarbeiten. 

Warum ist Bitcoin besonders?

Bitcoin ist das erste dezentrale und ohne Dritte Partei funktionierende Zahlungssystem weltweit. Alle vier Jahre gibt es eine Halbierung der Ausschüttung neuer Bitcoins, weshalb sich die bestehenden Einheiten unter mehr Adressen aufteilen. Durch diesen Effekt wird Bitcoin alle vier Jahre stärker dezentralisiert und ist bis heute das größte dezentrale Zahlungsnetzwerk der Welt, das sogar eine größere Marktkapitalisierung aufweist, als der Schweizer Franken. 

Wie ist Bitcoin begrenzt?

Durch den Anreiz Bitcoin zu verdienen, sichern Miner das Netzwerk. Dabei werden alle 10 Minuten neue Bitcoin ausgeschüttet, welche an eine feste Anzahl gebunden sind. In den ersten vier Jahren wurden alle 10 Minuten 50 Bitcoin ausgeschüttet. Nach der Block-Halbierung im Jahr 2024 ist die Ausschüttung von Bitcoin auf 3,125 alle 10 Minuten gesunken. Durch diesen fortlaufende Halbierung der Einheiten ist die Gesamtmenge an Bitcoins auf 21 Milliionen begrenzt. 

Warum ist Bitcoin mit Gold zu vergleichen?

Da Bitcoin eine feste Ausschüttung hat, die alle vier Jahre fällt, ist es mit Gold zu vergleichen. Denn auch bei Gold ist die Ausschüttung von neu gefundenem Geld begrenzt. Denn es kostet sehr viel Geld, dieses Gold zu schürfen. Aus diesem Grund ist auch bei Gold eine begrenzte Inflation vorhanden und hat Gold als Geld in der Vergangenheit in gesunden Volkswirtschaften gut funktioniert. Bitcoin hat ab der Block-Halbierung 2024 eine geringere Inflation als Gold und ist auf makroökonomischer Ebene knapper. 

Zusammenfassung

Bitcoin ist das am meisten verbreitete, dezentrale Zahlungssystem mit der größten Rechenleistung, im Vergleich zu allen anderen Krypto-Projekten. 

Der 4-Jahres-Zyklus ist das wichtigste Instrument für die langfristige Betrachtung der Bitcoin Prognose. 

Eine Hype Phase von Bitcoin ist immer nach dem nächsten 4-Jahres-Zyklus möglich.

Als Investor hast du eine Garantie, dass alle vier Jahre alle Bitcoin-Einheiten im Verhältnis zu deinem Anteil weiter aufgeteilt werden.

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Jonas ist Gründer des Krypto-Guru Blogs. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung als Industrie-Meister ist er für das Personalmanagement zuständig. Er führt mit den anderen Gründern Hand in Hand neue Produkte ein und ist Entscheidungsträger im strategischen Management.

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