David Solomon, CEO von Goldman Sachs, hat am 18. Februar 2026 erstmals öffentlich bestätigt, dass er Bitcoin besitzt. Die Aussage erfolgte während des World Liberty Forum in Mar-a-Lago, Florida. Solomon nannte seine Position “sehr stark limitiert” und ergänzte, er versuche immer noch zu verstehen wie sich Bitcoin verhält. Die Bestätigung ist bemerkenswert, weil Solomon Bitcoin noch 2024 als spekulativ ohne echten Anwendungsfall bezeichnet hatte.
In Kürze
- World Liberty Forum am 18. Februar: Wo Solomon Bitcoin-Besitz eingestand
- Sehr begrenzte Menge: Was Solomon konkret über seine Position sagte
- Warum Solomon im Krypto-Winter kaufte während Goldman 2,36 Milliarden Dollar Krypto-Exposure hält
World Liberty Forum am 18. Februar: Wo Solomon Bitcoin-Besitz eingestand
Das World Liberty Forum wurde von Eric Trump und Donald Trump Jr. in Mar-a-Lago organisiert. Solomon sprach dort über Goldmans Krypto-Strategie und wurde direkt gefragt, ob er selbst Bitcoin halte. Seine Antwort war kurz: Er besitze eine sehr begrenzte Menge.
Die Veranstaltung fand in einem politischen Kontext statt, in dem die Trump-Administration Bitcoin aktiv unterstützt. Solomon positionierte sich nicht als Bitcoin-Befürworter, sondern als vorsichtigen Beobachter der sich persönlich exponiert hat.

Die Aussage ist das erste öffentliche Eingeständnis eines prominenten Wall-Street-CEOs, der zuvor jahrelang Bitcoin kritisiert hatte und nun persönlichen Besitz bestätigt. Andere CEOs halten sich entweder vollständig zurück oder waren nie öffentlich skeptisch.
Sehr begrenzte Menge: Was Solomon konkret über seine Position sagte
Solomon beschrieb seinen Besitz als “very little, but some”. Er präzisierte nicht weiter, ob es sich um Bruchteile eines Bitcoin oder mehrere Coins handelt. Die Formulierung deutet auf eine symbolische Position hin, nicht auf strategische Akkumulation.
Solomon fügte hinzu, er beobachte weiterhin wie sich Bitcoin verhält und versuche das Asset zu verstehen. Das unterscheidet seine Position von Strategy oder anderen Corporate-Holdern, die Bitcoin als primäre Treasury-Reserve nutzen.
Solomons Kauf ist explorativ, nicht überzeugend. Er testet Bitcoin, er setzt nicht darauf. Die Aussage steht im Kontrast zu seiner öffentlichen Kritik aus 2024, als er Bitcoin als spekulatives Asset ohne realen Anwendungsfall beschrieb. Persönlicher Besitz bedeutet nicht institutionelle Strategie, aber er zeigt eine Verschiebung in der Wahrnehmung.
Warum Solomon im Krypto-Winter kaufte während Goldman 2,36 Milliarden Dollar Krypto-Exposure hält
Goldman Sachs hält institutionell 2,36 Milliarden Dollar in Krypto-ETFs, aufgeteilt auf Bitcoin, Ethereum, XRP und Solana. Die Bitcoin-Position wurde in Q4 2025 um 39 Prozent auf 1,06 Milliarden Dollar reduziert. Solomon kaufte persönlich während dieser Phase, in der Bitcoin etwa 50 Prozent unter seinem Allzeithoch von 108.000 Dollar handelte.
Das Timing ist ungewöhnlich. CEOs kaufen normalerweise nicht während Crashes, wenn ihre Firma gleichzeitig Positionen reduziert. Die Diskrepanz deutet auf unterschiedliche Zeithorizonte hin. Goldman agiert quartalsweise und reduziert Risiko bei Volatilität. Solomon als Privatperson kann langfristig denken und Preisschwäche als Gelegenheit nutzen.
Goldman arbeitet parallel an Tokenisierung, Stablecoins und Prediction Markets. Die Infrastruktur-Strategie läuft unabhängig von der Handelsstrategie. Solomons persönlicher Kauf signalisiert keine institutionelle Positionsänderung, sondern persönliche Risikobereitschaft.
Persönlicher Bitcoin-Besitz bei einem CEO der jahrelang skeptisch war ist kein bullisches Signal. Es ist ein Zeichen dass Skepsis nicht statisch bleibt wenn sich Rahmenbedingungen ändern. Solomon kaufte nicht aus Überzeugung sondern aus Neugier.
Das unterscheidet ihn von Saylor oder anderen Corporate-Holdern die Bitcoin als monetäre Revolution behandeln. Für Solomon ist Bitcoin ein Asset das er nicht versteht aber auch nicht ignorieren kann. Die Frage ist nicht ob er mehr kauft sondern wann andere Wall-Street-CEOs ähnliche Positionen einnehmen und ob sie es öffentlich machen oder still akkumulieren.





