Galaxy Digital hat im Auftrag eines langjährigen Bitcoin-Halters BTC im Wert von rund 9 Milliarden US-Dollar verkauft – eine der größten Einzeltransaktionen in der Geschichte der Kryptowährung.
In Kürze
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Galaxy Digital: Diskreter Mega-Transfer mit historischem Hintergrund
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Symbolische Satoshis und Spur zu MyBitcoin
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Fragen zur Verkaufsstrategie
Galaxy Digital: Diskreter Mega-Transfer mit historischem Hintergrund
Laut Angaben von Galaxy gehörten die Bitcoins einem anonymen Kunden, der sie bereits in den Anfangstagen von Bitcoin erworben und über ein Jahrzehnt gehalten hatte. Der Verkauf war Teil einer geplanten Nachlassregelung und diente offenbar dazu, langfristige Kursgewinne zu realisieren.
Interessant dabei: Galaxy nutzte die Transaktion selbst als Kommunikationsmittel und hinterlegte eine Nachricht direkt auf der Blockchain – eingebettet im op_return-Feld der Transaktion.
Symbolische Satoshis und Spur zu MyBitcoin
Bemerkenswert war, dass bei der Verteilung der 80.000 BTC jeweils genau 1 Satoshi – die kleinste Einheit von Bitcoin – an jede Empfängeradresse geschickt wurde. Diese symbolische Geste fiel Analysten sofort auf. Der anonyme Bitcoin-Experte Mononaunt kommentierte: „Wenn die Pressemitteilung nicht on-chain ist, hat sie dann überhaupt stattgefunden?“
Im Nachgang entdeckten Blockchain-Forensiker, dass die Coins aus Adressen stammen, die mit dem längst eingestellten Wallet-Dienst MyBitcoin in Verbindung gebracht werden – einer der ersten Bitcoin-Dienste, der 2011 nach einem folgenschweren Hack offline ging.

Fragen zur Verkaufsstrategie
Unterdessen äußerten Marktbeobachter Bedenken bezüglich der Entscheidung, eine derart große Menge Bitcoin in einem einzigen Schritt zu veräußern. Eric Balchunas von Bloomberg wies darauf hin, dass der Verkauf wohl zu erheblicher Slippage geführt haben dürfte.
Zudem warf die Eile des Vorgangs Fragen zum tatsächlichen Motiv des Verkäufers auf – insbesondere im Hinblick auf Timing und Markteinfluss.





