Die indische Financial Intelligence Unit (FIU) hat die regulatorischen Vorgaben für Kryptowährungsplattformen deutlich verschärft. Künftig sind Echtzeit-Identitätsprüfungen sowie Standortabgleiche für Krypto-Nutzer verpflichtend. Ziel der Maßnahmen ist es, die Anti-Geldwäsche- (AML) und Know-Your-Customer- (KYC) Standards zu stärken und den Missbrauch digitaler Vermögenswerte für illegale Finanzaktivitäten einzudämmen.
In Kürze
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Krypto-Nutzer: Krypto-Börsen unter erweiterten Sorgfaltspflichten
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Umfassendere Identitäts- und Datenerfassung
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Bitcoin zeigt sich stabil in einem reiferen Marktumfeld
Krypto-Nutzer: Krypto-Börsen unter erweiterten Sorgfaltspflichten
Mit den am 8. Januar veröffentlichten neuen Richtlinien stuft die FIU Krypto-Börsen offiziell als Anbieter von Virtual Digital Assets (VDA) ein. Damit gehen deutlich höhere regulatorische Anforderungen einher für Krypto-Nutzer. Einfache Dokumenten-Uploads zur Nutzerverifizierung reichen künftig nicht mehr aus.
Die Aufsichtsbehörde verweist darauf, dass die schnelle Abwicklung und die teilweise anonyme Struktur von VDA-Transaktionen ein erhöhtes Missbrauchspotenzial bergen. Um Risiken wie Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und Proliferationsfinanzierung zu begegnen, müssen meldepflichtige Unternehmen nun umfassende und belastbare Verfahren zur Kundenprüfung (Client Due Diligence, CDD) einführen.
Umfassendere Identitäts- und Datenerfassung
Im Rahmen der verschärften CDD-Vorgaben sind Plattformen verpflichtet, ihre Krypto-Nutzer eindeutig zu identifizieren und deren Angaben mithilfe verlässlicher, unabhängiger Quellen zu verifizieren. Darüber hinaus müssen zusätzliche technische und transaktionsbezogene Informationen erhoben werden.
Dazu zählen unter anderem IP-Adressen mit Zeitstempel, Standortdaten, Gerätekennungen, Wallet-Adressen sowie Transaktions-Hashes. Diese Daten gelten als notwendig, um Nutzer zu authentifizieren, Transaktionen kontinuierlich zu überwachen und Risiken fundiert bewerten zu können.

Bitcoin zeigt sich stabil in einem reiferen Marktumfeld
Seit Beginn des Jahres 2026 bewegt sich Bitcoin in einem vergleichsweise ruhigen und ausgewogeneren Marktumfeld. Makroökonomische Unsicherheiten, veränderte institutionelle Beteiligung und eine vorsichtigere Anlegerstimmung prägen das Geschehen. Anstatt die starke Korrektur vom Jahresende fortzusetzen, hat sich der Kurs in einer breiten Seitwärtsphase etabliert. Die Preise schwanken überwiegend zwischen dem oberen Bereich von 80.000 US-Dollar und der Mitte der 90.000er-Zone.
Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass der Markt frühere Übertreibungen verarbeitet und in eine reifere Phase der Preisfindung übergeht. Anfang Januar näherte sich Bitcoin zeitweise der Marke von 94.500 US-Dollar, getragen weniger von neuer Spekulation als von selektiven Käufen bei Rücksetzern, während Verkäufer in der Nähe von Widerständen aktiv blieben.
Christopher möchte sein erlerntes Wissen über Bitcoin weitervermitteln und verständliche Aufklärungsarbeit leisten. Er arbeitet als Volunteer bei der NGO My First Bitcoin und ist nach El Salvador ausgewandert. Sein Motto: ,,Intelligente Menschen hinterfragen, dumme Menschen wissen es!''







