Die Staatsanwaltschaft hat nun einen neuen Antrag auf Einschränkung der Websites und Online-Dienste gestellt, die Sam Bankman-Fried nutzen kann. Erfahre mehr in diesem Artikel.
In Kürze
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Sam Bankman-Fried möchte sich auf dem Laufenden halten
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Eine Liste mit zwei Kategorien
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Kaum Hoffnung für betroffene Kunden
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Sam Bankman-Fried möchte sich auf dem Laufenden halten
Während Sam Bankman-Fried immer noch auf seinen Tag vor dem Bundesgericht wartet, sollte es ihm erlaubt sein, online juristische Nachforschungen anzustellen, sich über Nachrichten und Sport auf dem Laufenden zu halten, bei Amazon einzukaufen und Essensbestellungen aufzugeben, so heißt es in einem Schreiben des US-Staatsanwalts Damian Williams an das Gericht.
Ein früherer Antrag, der sich auf Messaging-Anwendungen konzentrierte, wurde letzten Monat jedoch von Bundesrichter Lewis Kaplan abgelehnt.
In einem erneuten Schreiben an Kaplan, das nach Rücksprache mit dem Anwaltsteam des ehemaligen CEOs verfasst wurde, beantragte Williams Anpassungen der Kautionsbedingungen für SBF und legte eine Liste von Websites fest, die er mit einem neuen, speziell konfigurierten Laptop besuchen kann.
Eine Liste mit zwei Kategorien
Die Liste der Websites ist wohl in zwei Kategorien unterteilt: Websites, die nach Ansicht der Verteidigung für die Teilnahme des Angeklagten an der Vorbereitung seiner Verteidigung erforderlich sind, und jene Websites, die der Angeklagte für andere Zwecke nutzen möchte, die nach Ansicht der Regierung keine Gefahr für die Allgemeinheit darstellen. So zumindest heißt es in dem Schreiben der US-Staatsanwaltschaft.
Zulässige Websites werden als nicht als private Kommunikationsplattform und nicht zur Erleichterung des Zugangs zu oder der Übertragung von Kryptowährungswerten beschrieben.
Kaum Hoffnung für betroffene Kunden
Wenn sich die vom FTX-Debakel betroffenen Kunden an die Hoffnung klammern, ihre Gelder zurückzubekommen, sind die Nachrichten, die von dem Unternehmen kommen, nicht besonders gut. Die Verantwortlichen für den Konkurs der Kryptowährungsbörse haben nun davon berichtet, dass ca. 8,9 Milliarden Dollar verloren sind.
Nach Angaben des Wall Street Journal ist dies das erste Mal, dass die von John J. Ray III geleitete Firma bekannt gibt, wie viel Geld aus den Kassen des von Sam Bankman-Fried gegründeten Unternehmens verschwunden ist. Der Anwalt, der das derzeitige Konkursverfahren leitet, erklärte, man arbeite noch daran, die verschwundenen Vermögenswerte von FTX zu finden und zu sichern, aber die Aussichten seien jedoch nicht gut.
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