Save the Children hat gemeinsam mit dem Digital-Asset-Dienstleister Fortris einen neuen Bitcoin-Fonds aufgelegt, der es der Organisation ermöglicht, Kryptowährungsspenden langfristig zu halten und zugleich innovative, blockchainbasierte Ansätze für die humanitäre Hilfe zu erproben.
In Kürze
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Save the Children: Neuer Ansatz für den Umgang mit Kryptospenden
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Aufbauend auf jahrelanger Krypto-Erfahrung
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Reaktion auf Spenderwünsche und Blick in die Zukunft
Save the Children: Neuer Ansatz für den Umgang mit Kryptospenden
Mit dem offiziellen Start des Bitcoin-Fonds beschreitet Save the Children neue Wege in der Verwaltung und Bereitstellung humanitärer Finanzmittel. In Zusammenarbeit mit Fortris wurde ein Fondsmodell entwickelt, das es der Organisation erlaubt, Bitcoin-Spenden sicher zu verwahren, strategisch zu verwalten und im Krisenfall gezielt einzusetzen. Ziel ist es, eingegangene BTC-Spenden für einen Zeitraum von bis zu vier Jahren zu halten, um potenzielle Wertsteigerungen zu nutzen.
Gleichzeitig dient der Fonds als Testumgebung für moderne Formen der Bargeld- und Gutscheinhilfe über Bitcoin, Stablecoins und digitale Wallets, um betroffene Familien schneller, transparenter und kosteneffizienter zu erreichen.
Aufbauend auf jahrelanger Krypto-Erfahrung
Der neue Fonds knüpft an die langjährige Arbeit von Save the Children im Bereich digitaler Vermögenswerte an. Bereits 2013 war die Organisation die erste internationale NGO, die Bitcoin-Spenden akzeptierte. Über Programme wie „Hodl Hope“ wurden seitdem digitale Vermögenswerte in Millionenhöhe gesammelt, um Kindern in Krisenregionen wie der Ukraine, Gaza oder dem Sudan zu helfen.
Angesichts rückläufiger klassischer Entwicklungshilfemittel seien innovative und unkonventionelle Lösungen notwendig, um weiterhin verlässlich Unterstützung leisten zu können, erklärte Save-the-Children-US-Präsidentin und CEO Janti Soeripto.

Reaktion auf Spenderwünsche und Blick in die Zukunft
Nach Angaben von Antonia Roupell, Leiterin Innovation und Partnerschaften bei Save the Children, ist der Bitcoin-Fonds auch eine direkte Antwort auf Rückmeldungen aus der Spendergemeinschaft. Viele Organisationen nähmen zwar Kryptowährungen an, nutzten jedoch weder deren langfristiges Wertpotenzial noch die zugrunde liegende Peer-to-Peer-Technologie.
Spender hätten sich mehr Flexibilität beim Zeitpunkt der Umwandlung ihrer Beiträge gewünscht. Künftig will Save the Children daher gemeinsam mit Bitcoin-Anwendungsentwicklern wie Fedi an gemeinschaftsbasierten Lösungen arbeiten, die finanzielle Teilhabe und digitale Kompetenzen für Familien ohne ausreichenden Zugang zu traditionellen Finanzsystemen fördern.
Christopher möchte sein erlerntes Wissen über Bitcoin weitervermitteln und verständliche Aufklärungsarbeit leisten. Er arbeitet als Volunteer bei der NGO My First Bitcoin und ist nach El Salvador ausgewandert. Sein Motto: ,,Intelligente Menschen hinterfragen, dumme Menschen wissen es!''







