Die Schweizerische Nationalbank, lehnt die Idee einer Bitcoin-Reserve trotz der BTC-Initiative von US-Präsident Donald Trump ab.
In Kürze
- Schweizerische Nationalbank lehnt Pläne für Bitcoin-Reserve ab
- Wird die Schweiz eine strategische Bitcoin-Reserve schaffen?
- Kryptowährungsreserven werden zu einer globalen Vision
Schweizerische Nationalbank lehnt Pläne für Bitcoin-Reserve ab
Überraschend hat der Chef der Schweizerischen Nationalbank, Martin Schlegel, der Idee einer Bitcoin-Reserve eine Absage erteilt. Als Hauptgründe für die Ablehnung des Vorschlags nannte er die Volatilität der Kryptowährung, Sicherheitsbedenken und regulatorische Unsicherheit.
Der Chef der Schweizerischen Nationalbank fügte hinzu, dass die Währungsreserven der Zentralbank ausschließlich zur Unterstützung der geldpolitischen Ziele verwendet werden. Er fügte hinzu, dass Kryptowährungen nicht die notwendigen Kriterien erfüllen, um diesem Zweck zu dienen.
Der Zentralbankchef äußerte auch Bedenken hinsichtlich der Liquidität von Kryptowährungen. Ein weiteres Problem, auf das Schlegel hinwies, war ihr „softwarebasierter“ Charakter, der sie anfällig für technologische Ausfälle und Fehler mache.
Er fügte hinzu:
Es geht zum Beispiel um die Werterhaltung. Und wie Sie wissen, haben Kryptowährungen große Wertschwankungen, also ist das keine Selbstverständlichkeit.
Wird die Schweiz eine strategische Bitcoin-Reserve schaffen?
Im Dezember 2024 lancierte die Schweizer Bundeskanzlei einen Vorschlag zur Schaffung einer Bitcoin-Reserve, nachdem ein Versuch im Oktober 2021 gescheitert war. Ausgelöst durch Donald Trumps Vorschlag für eine Bitcoin-Reserve hat der Vorschlag der Schweizerischen Bundeskanzlei viel Aufmerksamkeit erregt.
Berichten zufolge haben Aktivisten bereits damit begonnen, 100.000 Unterschriften zu sammeln, um den Weg für ein nationales Referendum über die Einführung von Bitcoin zu ebnen. Eine erfolgreiche Unterschriftensammlung würde die Schweizerische Nationalbank dazu zwingen, ihre skeptische Haltung gegenüber Kryptowährungen zu überdenken.

Kryptowährungsreserven werden zu einer globalen Vision
Länder auf der ganzen Welt wetteifern um die Einführung von Kryptowährungsreserven. Vor allem angetrieben durch Donald Trumps Kryptopolitik und seine Pläne für eine Bitcoin-Reserve analysieren Länder wie Russland, Brasilien und Polen das Potenzial einer Bitcoin-Reserve.
Kürzlich hat Nordkorea Bhutan und El Salvador bei der Anhäufung von Bitcoins überholt und ist nun der viertgrößte Inhaber von BTC. Dies hat zu Spekulationen geführt, dass Nordkorea eine Bitcoin-Reserve einführen könnte.





