Die US-Börsenaufsicht SEC hat angekündigt, Kryptounternehmen nun genauer unter die Lupe zu nehmen. Die jüngste Entwicklung der Kryptobranche bedeutet für die Zukunft mehr Papierkram und Bürokratie für Kryptounternehmen.
In Kürze
- Argumente für eine verstärkte Regulierung
- Die Offenlegungspflichten
- Investoren sollten einen gewissen Schutz verdienen
Argumente für eine verstärkte Regulierung
Die US-Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (SEC) könnte die Offenlegungen in der Zukunft auf Kryptounternehmen zuschneiden, sagte der Vorsitzende Gary Gensler am Donnerstag und gab somit neue Einblicke in die zukünftige Regelsetzung der Kommission.
Gensler, welcher erst letztes Jahr als SEC-Vorsitzender vereidigt wurde, sagte vor kurzem während einer Anhörung des Bankenausschusses des Senats, dass er glaubt, dass es ein „starkes Argument“ für eine verstärkte Regulierung von digitalen Vermögenswerten gibt. Jedoch hielt er sich mit der Forderung zurück, die SEC solle die alleinige Regulierungsbefugnis über die im Entstehen begriffene Branche ausüben.
Gensler argumentierte stattdessen, dass andere Finanzaufsichtsbehörden wie beispielsweise Commodity Futures Trading Commission (CFTC) mehr Erfahrung mit der Aufsicht über digitale Vermögenswerte wie Bitcoin, Ether und andere Kryptowährungen hätten.
Gensler ergänzt:
Viele Kryptowährungsplattformen setzen die Rendite auf 4 bis 20 % fest.
Wenn man Unternehmer ist, fragt man sich mit aller Wahrscheinlichket, wie das möglich ist.
Die Offenlegungspflichten
Gensler schlug ebenso vor, dass die SEC ihre Offenlegungsanforderungen an die besonderen Merkmale von Kryptounternehmen anpassen könnte und womöglicherweise müsste. Er fügte auch hinzu, dass sie andere Offenlegungsregelungen oder -anforderungen für alle Unternehmen mit digitalen Vermögenswerten als für andere Arten von Unternehmen haben möchten.
Wie bekannt ist, hat die SEC schon bereits etliche Schritte gegen mehrere Kryptounternehmen wegen angeblicher Irreführung der Anleger unternommen und vorangetrieben. Das Beste Beispiel: Die Anklage gegen Ripple.
Investoren sollten einen gewissen Schutz verdienen
Ebenso hieß es, dass der SEC-Chef warnte, dass die Öffentlichkeit nicht ausreichend und genügend geschützt sei, weil einige der heutigen Plattformen und Token die Vorschriften einfach nicht einhalten, obwohl die SEC jedoch durchaus in der Lage sei, gewisse Regeln aufzustellen und ihre Ausnahmegenehmigung zu nutzen, um die Einhaltung aller Vorschriften auch wirklich sicherzustellen und zu garantieren.
Gensler ließ verlauten:
Die SEC nimmt digitale Vermögenswerte genauer unter die Lupe, und ich denke, das ist angemessen. Ich glaube, die Anleger wollen und verdienen einen gewissen Schutz in diesem Bereich.
Meine persönliche Meinung ist dieselbe. Die Anleger wollen nicht nur geschützt werden, sondern diese sollten auch in Zukunft besser und effektiver geschützt werden. Fakt ist eines: Der gesamte Kryptospace benötigt mehr und vor allem sichere Regulationen für die Zukunft, und diese sind bereits auf dem Weg.
Erste genauere Regelungen sollen bereits bis Ende 2023 in der EU in Kraft treten. Vorläufige Einigungen müssen jedoch noch von den zuständigen Ausschüssen und dem Parlamentsplenum abgesegnet werden.
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Christopher möchte sein erlerntes Wissen über Bitcoin weitervermitteln und verständliche Aufklärungsarbeit leisten. Er arbeitet als Volunteer bei der NGO My First Bitcoin und ist nach El Salvador ausgewandert. Sein Motto: ,,Intelligente Menschen hinterfragen, dumme Menschen wissen es!''










