Strategy: Der Indexanbieter Morgan Stanley Capital International (MSCI) hat seine Pläne zur Ausgrenzung von Unternehmen mit umfangreichen Krypto-Beständen vorerst aufgeschoben und damit kurzfristig für Entspannung an den Märkten gesorgt.
In Kürze
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MSCI gibt Strategy vorerst Rückendeckung
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Markt reagiert positiv auf Aufschub
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Große Marktteilnehmer stocken Bestände auf
MSCI gibt Strategy vorerst Rückendeckung
Die Aktie von Strategy, dem von Michael Saylor geführten Unternehmen, konnte sich deutlich erholen, nachdem MSCI signalisiert hatte, sogenannte Digital Asset Treasury Companies weiterhin in seinen Leitindizes zu berücksichtigen. In einer am Dienstag veröffentlichten Mitteilung erklärte der Indexanbieter, dass ein sofortiger Ausschluss dieser Unternehmen nicht umgesetzt werde.
Stattdessen will MSCI eine umfassendere Konsultation starten, um klarer zwischen klassischen operativen Geschäftsmodellen und Firmen zu unterscheiden, deren wirtschaftlicher Schwerpunkt faktisch auf dem Halten digitaler Vermögenswerte liegt.
Markt reagiert positiv auf Aufschub
MSCI stuft Unternehmen dann als Digital Asset Treasury Companies ein, wenn Kryptowährungen oder vergleichbare digitale Vermögenswerte mindestens die Hälfte der Bilanzsumme ausmachen. Nach Angaben des Indexanbieters dient die laufende Überprüfung dem Ziel, die Aussagekraft seiner Indizes zu bewahren, die primär die Entwicklung operativ tätiger Unternehmen abbilden sollen.
Auch wenn die Formulierungen langfristig Fragen zur künftigen Einstufung solcher Firmen offenlassen, wurde der Verzicht auf sofortige Maßnahmen am Markt positiv aufgenommen. Die Strategy-Aktie, die während des regulären Dienstaghandels rund 4,1 Prozent verlor, drehte nachbörslich ins Plus und legte um etwa fünf Prozent zu.

Große Marktteilnehmer stocken Bestände auf
Parallel dazu mehren sich Anzeichen für eine strategische Akkumulation bei großen Marktteilnehmern. Laut Daten verschiedener Analyseanbieter haben drei Wallets, die möglicherweise zu einer einzigen Entität gehören, innerhalb von 15 Stunden rund 3.000 Bitcoin im Gegenwert von etwa 280 Millionen US-Dollar erworben.
Rückenwind kam zudem von institutioneller Seite: US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten zu Jahresbeginn Nettozuflüsse von rund 1,2 Milliarden US-Dollar in den ersten beiden Handelstagen, wie Zahlen von Farside Investors belegen.





