Im Anschluss an den aktuellen & weltweiten Trend zur Änderung der Krypto-Vorschriften unterstreicht Frankreichs Zentralbankgouverneur nun die dringende Notwendigkeit strenger Krypto-Vorschriften in seinem Land.

In Kürze

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  • Drängung auf ein obligatorisches Zulassungssystem

  • Strenge Krypto-Lizenzen wegen FTX Nachwirkung

  • Kryptounternehmen mit zuviel Spielraum 

Drängung auf ein obligatorisches Zulassungssystem

In einer Rede, welche am 5. Januar in Paris abgehalten worden ist, wies der Gouverneur der französischen Zentralbank, Francois Villeroy de Galhau, auf die anhaltende Volatilität der Märkte hin und drängte darauf, „so bald wie möglich“ ein obligatorisches Zulassungssystem einzuführen.

Die jüngste FTX-Pleite im November letzten Jahres hat die Situation in der Kryptoindustrie weiterhin verschärft. Neben den veränderten Ansichten der Anleger über virtuelle Vermögenswerte hat die durch den Zusammenbruch der Börse ausgelöste Unruhe auf dem Kryptomarkt viele Länder dazu veranlasst, in Zukunft Sterngere Vorschriften anzuwenden.

Bank von Frankreich fordert strenge Krypto-Vorschriften

Strenge Krypto-Lizenzen wegen FTX Nachwirkung

Auch der französische Finanzminister möchte diese Klausel nun endlich abschaffen und schlug vor, dass jedes Kryptounternehmen ausnahmslos eine DASP-Lizenz erwerben muss, um in Frankreich tätig zu werden.

In einer Erklärung hieß es:

All die Unruhen im Jahr 2022 nähren eine einfache Überzeugung: Es ist wünschenswert, dass Frankreich so schnell wie möglich zu einer obligatorischen Lizenzierung von DASP übergeht, anstatt nur eine Registrierung vorzunehmen.

In Erwartung der MiCA-Standards ist die Erlangung einer DASP-Lizenz (Digital Assets Service Provider) in Frankreich derzeit optional. Das EU-Parlament hat Kryptounternehmen bis 2026 von der Lizenzierung ausgenommen, wenn die EU-Kryptoregeln ein neues Lizenzierungssystem vorsehen.

Kryptounternehmen mit zuviel Spielraum 

Der Gouverneur ist längst nicht der erste, der genau diese Klausel kritisiert, die es den Kryptounternehmen erlaubt, ihre Geschäfte mit minimalen regulatorischen Eingriffen zu betreiben.

Angesichts der FTX-Krise hatte Hervé Maurey, Mitglied der Finanzkommission des Senats, bereits im Dezember letzten Jahres vorgeschlagen, die Klausel zu streichen, die es Kryptoanbietern erlaubt, bis 2026 mit geringen regulatorischen Eingriffen zu arbeiten.

Fakt ist: Weltweit braucht es eine genauere, effizientere & strengere Regulierung für den gesamten Sektor, damit einheitliche & klare Regeln für alle geschaffen werden.

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