Die Moskauer Börse Bitcoin-Handel bereitet sich auf den Start vor und läuft nach Angaben von Bitcoin Magazine im Testbetrieb. Einen Starttermin gibt es bislang nicht.
Moskauer Börse bereitet Bitcoin-Handel vor
Die Moskauer Börse bereitet nach Angaben von Bitcoin Magazine den Start des Bitcoin-Handels vor und befindet sich im Testbetrieb. Mit der Moskauer Börse Bitcoin erstmals handelbar zu machen, würde Russland einen regulierten Handelsplatz für die Währung eröffnen. Einen konkreten Starttermin nennt die Meldung nicht.
Russland hat in den vergangenen Monaten die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen, damit Bürger Bitcoin handeln dürfen. Bereits im Juni 2025 startete die Börse Futures für qualifizierte Anleger. Diese Kontrakte werden in Rubel abgerechnet und beziehen sich auf den US-Fonds IBIT von BlackRock. Anleger halten dabei kein Bitcoin, sondern nur ein Derivat.
Die Zentralbank hatte solche Produkte im Mai 2025 für diese Anlegergruppe zugelassen.
Russische Anleger erhalten Zugang zum Bitcoin-Handel
Neu wäre bei einem Handel mit Bitcoin selbst, dass die Moskauer Börse nicht mehr nur Derivate listet. Ob der Zugang auf qualifizierte Anleger beschränkt bleibt oder auch Privatanleger umfasst, geht aus der Meldung nicht hervor. Das ist offen und bislang unbestätigt.
Die Notenbank rät Finanzinstituten und deren Kunden bislang von Direktanlagen in Kryptowerte ab. Der Handel an der Börse würde den Zugang in einen Rahmen lenken, den die Aufsicht vorgibt. Russland Krypto Regulierung bleibt damit ein Mittel, Kapitalströme zu steuern, nicht sie freizugeben.
Welche Handelspaare, Gebühren und Verwahrer vorgesehen sind, ist öffentlich nicht bekannt.
Testbetrieb läuft: Moskauer Börse prüft Bitcoin-Handel
Ein Testbetrieb ist keine Zulassung und kein Marktstart. Ankündigung und Implementierung sind zu trennen: Solange keine Handelsaufnahme bestätigt ist, bleibt der Schritt ein Vorhaben. Auch die Regeln für Steuer, Meldepflichten und Verwahrung müssten für den Spothandel erst vorliegen.
Für die Beteiligten sind die Anreize unterschiedlich. Die Börse gewinnt Handelsumsätze, der Staat behält die Aufsicht über Zugang und Teilnehmer. Anleger bekommen einen legalen Weg zu Bitcoin, müssen aber ein Konto bei einem zugelassenen Intermediär führen, der Gelder sperren oder melden kann.
Die Moskauer Börse Bitcoin zu öffnen, bedeutet damit Zugang unter Aufsicht, nicht Selbstverwahrung. Offen ist, wann der Handel startet und wer ihn nutzen darf.
Wir berichteten über die Russland-Gesetze zu Kryptowerten.





