Arizona hat gestern Geschichte geschrieben: Der Senatsausschuss genehmigt die staatliche Bitcoin-Reserve. Dies ermöglicht den Kauf von Bitcoin und Kryptowährungen durch den Bundesstaat. Dabei kann bis zu 10 % der Vermögenswerte des Schatzmeisters und Renteneinlagen in Bitcoin umgeschichtet werden. Die Genehmigung der Bitcoin-Reserve ist ein bedeutender Meilenstein bei der Akzeptanz von Bitcoin auf staatlicher Ebene. 

In Kürze

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  • Arizona genehmigt staatliche Bitcoin-Reserve
  • Nationale Entwicklung und Unterstützung
  • Aktuelle Debatte zur strategischen Bitcoin-Reserve

Arizona genehmigt staatliche Bitcoin-Reserve

Der Senatsausschuss in Arizona schreibt Geschichte: Ein Gesetz zur Bitcoin-Reserve wurde genehmigt. Am 27. Januar hat der Finanzausschuss des Senats von Arizona den Gesetzesentwurf SB1025 genehmigt. Dieser wird unter dem Namen „Arizona Strategic Bitcoin Reserve Act“ geführt. Mit 5 zu 2 Stimmen wurde dieser angenommen.

Bitcoin-Reserve Gesetz Arizona

Das Gesetz wurde durch den Senatoren Wendy Rogers und Jeff Weninger eingebracht. Der Staat kann nun bis zu 10 % seiner öffentlichen Gelder, sowie die verfügbaren Mittel des Schatzmeisters des Staates und der des Rentensystems in Kryptowährungen wie Bitcoin investieren.

Ebenfalls regelt das Gesetz zur Bitcoin-Reserve im Bundesstaat Arizona eine Bestimmung für die sichere Aufbewahrung der digitalen Vermögenswerte. Dabei wird ein potenzielles strategisches Bitcoin-Reservekonto genannt. Dieses sollte, falls das US-Finanzministerium eine solche Reserve auf Landesebene einrichtet, genutzt werden.

Nationale Entwicklung und Unterstützung

Ebenfalls wurde parallel zum Gesetz zur staatlichen Bitcoin-Reserve der Finanzminister Scott Bessent ernannt. Dieser ist ist gegen die Einführung einer staatlichen, digitalen Zentralbankwährungen. Wir berichteten, dass es bereits vor einigen Tagen zu einem Verbot von digitalen Zentralbankwährungen (CBDC) in den USA kam.

Ebenfalls befürwortet Bessent die Schaffung einer nationalen, strategischen Bitcoin-Reserve. Trump hat bereits eine Durchführungsverordnung unterzeichnet, wonach die Regulierung von Kryptowährungen in den USA klarer dargestellt werden soll sowie eine digitale Krypto-Reserve eingerichtet werden soll.

Bei dieser Verordnung wurde Bitcoin nicht genannt, anders als beim Gesetz zur strategischen Bitcoin-Reserve in Arizona.

Aktuelle Debatte zur strategischen Bitcoin-Reserve

In den letzten Monaten und vor allem aufgrund einer Wahl durch Donald Trump zum US-Präsidenten hat sich eine offene Haltung gegenüber Bitcoin und Kryptowährungen etabliert. Ebenfalls konnte der Markt seitdem über 50% steigen.

Dabei werden die Gerüchte zu einer strategischen Bitcoin-Reserve immer lauter. Mit Arizona hat nun ein US-Bundesstaat die Möglichkeit, Bitcoin und Kryptowährungen zu halten. Vor allem in Anbetracht, dass auch das Rentensystem durch Einlagen in Bitcoin effektiver gestaltet werden könnte, scheint die Debatte nun einen roten Faden anzunehmen.

Im Europaparlament wurde vor einigen Tagen auch wieder das Thema einer strategischen Bitcoin-Reserve laut. Wir berichteten, dass dort ein Politiker sich für Bitcoin als Inflationsschutz aussprach.

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