Bitcoin hat den Februar mit der fünften roten Monatskerze in Folge geschlossen. Seit Oktober 2025 ging es jeden Monat nach unten. Das gab es zuletzt im Bärenmarkt 2018.

In Kürze

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  • 2018 vs. 2026: Gleiche Kerzen, anderer Markt
  • Sechs rote Kerzen gab es noch nie zweimal
  • Vom Allzeithoch zum Angst-Index: Der Weg nach unten

2018 vs. 2026: Gleiche Kerzen, anderer Markt

Damals druckte Bitcoin sogar sechs rote Kerzen am Stück. Der Verlust innerhalb dieser Serie lag bei rund 60%. Was folgte: fünf grüne Monatskerzen und ein Anstieg von etwa 300% – von 3.400 auf 14.000 Dollar.

Bitcoin zeigt 5 rote Monatskerzen

Das Muster ähnelt sich, aber der Markt von 2026 ist ein komplett anderer. Spot-ETFs existierten 2018 nicht. Strategy hält heute über 720.000 BTC. Institutionelle Akteure wie BlackRock bewegen täglich hunderte Millionen durch regulierte Produkte. Die Marktstruktur ist reifer, die Liquidität tiefer.

Sechs rote Kerzen gab es noch nie zweimal

Historisch hat Bitcoin nie zweimal sechs rote Monatskerzen in Folge gedruckt. Am 2. März flossen bereits 458 Mio. Dollar in Spot-Bitcoin-ETFs. Das war der stärkste Tag seit Monaten.

Am 18. März steht die nächste Fed-Entscheidung an. Die BTC-Korrelation mit dem S&P 500 liegt bei 0,55. Solange Bitcoin wie ein Tech-Proxy handelt, bleibt es anfällig für Makro-Schocks. Aber die Daten zeigen: Nach fünf roten Kerzen kam historisch immer eine der stärksten Gegenbewegungen.

Vom Allzeithoch zum Angst-Index: Der Weg nach unten

Im Oktober 2025 markierte Bitcoin sein ATH bei 126.000 Dollar. Seitdem hat der Kurs rund 52% verloren. Der Fear & Greed Index steht bei 10. Das bedeutet extreme Angst, vergleichbar mit dem Terra-Luna-Crash 2022.

Gleichzeitig zeigen On-Chain-Daten eine Wende auf der Verkäuferseite. Long-Term-Holder haben ihre Abgaben innerhalb eines Monats um 87% reduziert. Auch Miner verkaufen deutlich weniger als noch Anfang Februar. Wale im Bereich 100.000+ BTC stocken ihre Bestände auf 690.000 BTC auf und das mitten in der Panik.

Die fünf roten Kerzen sind historisch selten und schmerzhaft. Aber wer 2018 in der Panik gekauft hat, wurde mit 300% belohnt. Die On-Chain-Daten deuten darauf hin, dass die Verkäufer erschöpft sind. Ob März die Wende bringt, entscheiden ETF-Flows, die Fed und die Frage, ob Bitcoin sich endlich vom Aktienmarkt entkoppelt.

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