Bitcoin-Hashrate fällt unter 1 ZH/s: Sinkende Profitabilität, wachsende Konkurrenz durch KI und steigender Druck auf Bitcoin-Miner weltweit.

In Kürze

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  • Rückgang der Hashrate signalisiert strukturelle Belastungen

  • Miner ziehen sich zurück – Energie wandert zu KI

  • Ein hartes Jahr für die Mining-Industrie

Rückgang der Hashrate signalisiert strukturelle Belastungen

Das Bitcoin-Mining steht erneut unter Druck. Die durchschnittliche Hashrate des Netzwerks ist unter die Marke von 1 Zettahash pro Sekunde gefallen – ein Niveau, das zuletzt Ende 2025 erreicht wurde. Der Rückgang deutet auf zunehmende wirtschaftliche Belastungen für Miner hin, da sinkende Einnahmen und steigender Wettbewerb um Energie die Rentabilität beeinträchtigen. Parallel dazu wird in den kommenden Tagen eine negative Anpassung der Mining-Schwierigkeit von rund vier Prozent erwartet, was die angespannte Lage unterstreicht.

Miner ziehen sich zurück – Energie wandert zu KI

Ein wesentlicher Faktor für die sinkende Hashrate ist die zunehmende Umverteilung von Energiekapazitäten. Große Mining-Unternehmen verlagern Rechenleistung weg vom Bitcoin-Mining hin zu KI- und High-Performance-Computing Anwendungen, die deutlich höhere Margen versprechen. Gleichzeitig wächst der Einfluss von Hardware-Herstellern, die eigene Mining-Kapazitäten aufbauen und verstärkt selbst am Netzwerk teilnehmen. Diese Entwicklung verändert die Zusammensetzung des Netzwerks und reduziert die Beteiligung klassischer Miner.

Bitcoin-Hashrate fällt

Ein hartes Jahr für die Mining-Industrie

Die aktuellen Entwicklungen setzen einen Trend fort, der sich bereits im vergangenen Jahr abgezeichnet hat. Die Profitabilität im Bitcoin-Mining erreichte historische Tiefstände, da die Einnahmen pro Recheneinheit stark zurückgingen. Selbst große, börsennotierte Unternehmen hatten Schwierigkeiten, ihre Kosten zu decken. Der Rückgang des Bitcoin-Preises nach dem vorherigen Allzeithoch verschärfte die Situation zusätzlich. Branchenberichte bewerten diese Phase nicht als kurzfristige Schwäche, sondern als strukturelle Anpassung, die das Mining-Ökosystem nachhaltig verändern dürfte.

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