Am gestrigen Sonntag erreichte der Bitcoin einen neuen Höchststand von 2023. Heute Morgen lieferte der Fear & Greed Index ein weiteres zinsbullisches Signal, da sich die Anleger nun auf die Fed konzentrieren.

In Kürze

  • Inflationsdruck lässt nach
  • Der Fear & Greed in Richtung extreme Gier 
  • Am 1. Februar wird Blut fließen

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Inflationsdruck lässt nach

Nach einem von der Regierung des Weißen Hauses ausgelösten Rückschlag am Samstag richteten die Anleger ihre Aufmerksamkeit am Sonntag auf die Fed. Wetten auf eine Zinserhöhung der Fed um 25 Basispunkte am kommenden Mittwoch und einen weniger aggressiven Zinspfad, um die Inflation auf das Zielniveau zu bringen, sorgten für Kursunterstützung.

In den USA hat der Inflationsdruck weiterhin nachgelassen, wobei die Wirtschaft aufgrund der restriktiveren Kreditbedingungen erste Risse zeigt. Trotz der äußerst angespannten Lage auf dem Arbeitsmarkt sind die Wetten auf eine Zinserhöhung im März ebenfalls gestiegen, was Bitcoin und den breiteren Kryptomarkt unterstützte.

Auf dem Kryptomarkt sorgen auch die nachlassende Ansteckungsgefahr von FTX und Genesis sowie die Hoffnung auf einen Sieg von Ripple im laufenden Verfahren SEC gegen Ripple für etwas Rückenwind. Das regulatorische Risiko bleibt jedoch ein großer Gegenwind, da die US-Regierung die Regulierungsbehörden auffordert, mehr Maßnahmen zur Minderung des Kryptowährungsrisikos zu ergreifen.

Fear & Greed Index sieht extreme Furcht als Signal für einen Bitcoin Ausbruch

Der Fear & Greed in Richtung extreme Gier 

Heute stieg der BTC Fear & Greed Index von 55/100 auf 68/100. Eine zinsbullische BTC-Sitzung und ebenso ein neuer Höchststand im Jahr 2023 unterstützten die Bewegung in Richtung des Bereichs „Extreme Gier“.

Während die zunehmende Beobachtung der Kryptomärkte den Appetit der Anleger auf die Probe gestellt hat, haben das nachlassende Ansteckungsrisiko und die Stimmung in Bezug auf die Geldpolitik der Fed und die US-Wirtschaftsaussichten für Unterstützung gesorgt.

Kurzfristig sollte der Index jedoch eine Rückkehr in den neutralen Bereich (54/100) vermeiden, um eine Rückkehr von BTC auf 25.000$ zu unterstützen. Ein Rückfall in den Angstbereich würde eine kurzfristige Trendumkehr nach oben signalisieren.

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Am 1. Februar wird Blut fließen

Die Märkte beobachten nun besonders aufmerksam die nächste Sitzung des Federal Open Market Committee (FOMC), die für Mittwoch, den 1. Februar, also in 2 Tagen, angesetzt ist.

Ein Marktstratege, der als „The Carter“ bekannt ist, erklärte am 27. Januar, dass „am 1. Februar Blut fließen wird“, womit er sich auf die derzeitigen Turbulenzen bezog, die die Märkte nach Powells Ansprache an die Nation erleben könnten. Während einige Anleger eine lockere Haltung der Fed und mögliche Zinssenkungen erwarten, argumentiert Carter hingegen, dass Powell stattdessen weiterhin eine straffe und restriktive Politik betreiben wird.

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