Laut Daten von Chainalysis liegt Venezuela weltweit auf Platz 13 bei der Kryptoadoption – die Nutzung von Kryptowährungen ist dort innerhalb eines Jahres um 110% gestiegen.
In Kürze
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Unternehmen setzen auf Kryptowährungen gegen Währungsverfall
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Krypto-Überweisungen als Lebensader für Familien
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Saylor inszeniert sich als „Bitcoin Maximus“
Unternehmen setzen auf Kryptowährungen gegen Währungsverfall
Da der Bolívar seit Oktober über 70% seines Werts eingebüßt hat, greifen immer mehr venezolanische Geschäfte auf digitale Währungen zurück. Vom kleinen Straßenkiosk bis hin zu großen Handelsketten akzeptieren Händler mittlerweile Zahlungen über Plattformen wie Binance oder Airtm, um sich gegen eine Inflation von 229% abzusichern. Zunehmend werden auch Gehälter in Stablecoins wie USDT ausgezahlt, während Universitäten spezielle Studiengänge zu digitalen Vermögenswerten anbieten.
Krypto-Überweisungen als Lebensader für Familien
Für viele venezolanische Haushalte sind digitale Währungen zur zentralen Stütze geworden: 2023 wurden rund 9% der gesamten Rücküberweisungen – das entspricht etwa 461 Millionen US-Dollar von insgesamt 5,4 Milliarden – in Kryptowährungen verschickt. Damit umgehen Familien die hohen Gebühren klassischer Finanzdienste.
Trotz unklarer Haltung der Regierung greifen die Bürger vermehrt zu Krypto, da Inflation, niedrige Einkommen und Devisenmangel digitale Werte zu einem unverzichtbaren Mittel für alltägliche Zahlungen und das Bewahren von Ersparnissen machen.

Saylor inszeniert sich als „Bitcoin Maximus“
Michael Saylor hat seiner Bitcoin-Erzählung eine neue Facette verliehen – diesmal mit einem historischen Anklang. In einem Social-Media-Post präsentierte er sich in römischer Gewandung unter dem Namen „Bitcoin Maximus“, begleitet von einem Hintergrundbild im Stil des antiken Reichs.
Die Inszenierung erinnert an Elon Musk, der im Mai sein Profil auf X kurzzeitig in „Kekius Maximus“ änderte – eine Anspielung auf Meme-Kultur, die damals für reichlich Reaktionen sorgte.





