Der Investor Mark Cuban hat seine Bitcoin-Bestände nach eigenen Angaben weitgehend verkauft. In einem Interview erklärte der Milliardär und frühere Eigentümer der Dallas Mavericks, Bitcoin habe den Faden verloren und erfülle seine frühere Erwartung nicht mehr. Der Schritt fällt auf, weil Cuban lange zu den prominenten Befürwortern digitaler Vermögenswerte zählte.

Mark Cuban Bitcoin: Milliardär verkauft Großteil seiner Bestände

Cuban gehörte über Jahre zu den Investoren, die Bitcoin offen zugesprochen haben. Sein Portfolio war zuletzt nach Berichten zu rund 60 Prozent in Bitcoin gewichtet, und davon hat er nun den Großteil veräußert. Begründet wird der Verkauf nicht mit einem technischen Defekt, sondern mit einer enttäuschten Erwartung an die Kursentwicklung.

Wichtig ist dabei die Trennung, die Cuban selbst zieht: Seine Kritik richtet sich gegen Bitcoin als Anlage, nicht gegen die gesamte Branche. Token und Meme-Münzen bezeichnete er im selben Interview als wertlos.

Der Mark Cuban Bitcoin Verkauf ist damit kein pauschales Urteil über digitale Vermögenswerte, sondern eine konkrete Abkehr von einer einzelnen Anlagethese.

Mark Cuban Bitcoin: Gold legt zu, Bitcoin gibt nach

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Den Auslöser sieht Cuban im Verhalten der Kurse während des Konflikts zwischen den USA und dem Iran. Gold legte in dieser Phase deutlich zu, während Bitcoin nachgab. Genau hier habe sich für ihn die These vom besseren Gold nicht bestätigt. Das geht aus seinem Interview mit Front Office Sports hervor.

Bitcoin notiert aktuell um 77.600 US-Dollar und liegt damit rund 29 Prozent unter dem Vorjahresniveau sowie etwa 38 Prozent unter dem Allzeithoch von rund 126.000 US-Dollar. Festzuhalten ist, dass es sich um eine Bewertung über wenige Monate handelt.

Eine andere Auswertung kommt sogar zu dem Ergebnis, dass Bitcoin gegenüber Gold im fraglichen Zeitraum nicht schlechter abschnitt. Der Mark Cuban Bitcoin Verkauf beruht damit auf einer Lesart der kurzfristigen Kursbewegung, nicht auf einem strukturellen Befund.

Mark Cuban Bitcoin: Vom besseren Gold zur enttäuschten Absicherung

Aus dieser Perspektive wird verständlich, was sich verschoben hat. Cuban hatte Bitcoin als das knappere, bessere Gold betrachtet und erwartet, dass es in Krisen zuverlässig steigt. Diese Erwartung ist die eines Anlegers, der eine kurzfristige Absicherung sucht. Ein einzelner Verkauf, auch der eines bekannten Investors, entscheidet jedoch nicht über die langfristige Rolle von Bitcoin.

Die Spot-ETFs halten zusammen weiterhin über 100 Mrd. US-Dollar, der Ausstieg eines Einzelnen spiegelt das institutionelle Verhalten nicht wider. Der eigentliche Punkt liegt im Zeithorizont. Wer Bitcoin als Absicherung über wenige Monate misst, beurteilt ein Geld nach den Maßstäben eines Wertpapiers. Die Eigenschaft, die Bitcoin von staatlichem Geld unterscheidet, ist nicht der Kurs in einer einzelnen Krise, sondern das fest auf 21 Mio.

Einheiten begrenzte Angebot, das keine Stelle nachträglich ausweiten kann. Eine Absicherung gegen die Entwertung von Fiat-Geld ergibt sich aus dieser Knappheit über lange Zeiträume, nicht aus dem Gleichlauf mit Gold an einem bestimmten Stichtag. Der Mark Cuban Bitcoin Verkauf zeigt damit weniger über Bitcoin als über die Erwartung, die an es herangetragen wird.

Wir berichteten über Bitcoins Rolle als Wertspeicher und die Reihenfolge seiner Monetarisierung.

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