Der bekannte Rohstoff- und Chartanalyst Peter Brandt rechnet mittelfristig mit deutlich tieferen Bitcoin-Kursen und hat ein mögliches Zielgebiet rund um 58.000 US-Dollar ins Spiel gebracht.
In Kürze
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Peter Brandt: Warnsignal für die Bullen
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Langfrist-Chart deutet auf Abpraller hin
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Wichtige Strukturzone gebrochen
Peter Brandt: Warnsignal für die Bullen
Der erfahrene Eigenhändler meldete sich nach dem heftigen Markteinbruch Ende Januar zu Wort, bei dem Bitcoin zeitweise bis in den Bereich von 77.000 Dollar abrutschte. Über X machte Brandt deutlich, dass er die laufende Korrektur noch nicht für abgeschlossen hält.
In gewohnt pointierter Manier sprach er von „58th Street“ als möglicher nächster Station – ein klarer Hinweis auf ein tieferes Kursniveau. Seine Botschaft: Anleger sollten genau hinschauen, auf welcher „Zuglinie“ sie unterwegs sind.
Langfrist-Chart deutet auf Abpraller hin
Zur Untermauerung seiner Einschätzung veröffentlichte Brandt einen Monatschart mit einem sogenannten „Bitcoin Power Law V2.0“-Ansatz. Die Grafik zeigt die großen Marktzyklen seit über einem Jahrzehnt und ordnet den aktuellen Kurs in einen breiten, logarithmischen Wachstumskanal ein.
Demnach hatte Bitcoin zuletzt versucht, in die obere Bewertungszone nahe 98.000 Dollar vorzustoßen – wurde dort jedoch deutlich zurückgewiesen, was aus technischer Sicht als Schwächesignal gilt.

Wichtige Strukturzone gebrochen
Der jüngste Rücksetzer kam zu einem Zeitpunkt, an dem die Marktstruktur bereits Risse zeigte. Besonders relevant war der Bruch unter die Region um 76.000 Dollar – ein Bereich, der lange als solide Unterstützungsbasis galt.
Diese Zone entsprach in etwa den langfristigen Durchschnittskosten vieler Investoren und war über mehr als zwei Jahre hinweg nicht ernsthaft getestet worden. Dass sie nun nachgab, deutet weniger auf Panikverkäufe hin, sondern vielmehr auf eine schrittweise Verschiebung der Angebots- und Nachfragedynamik.
Christopher möchte sein erlerntes Wissen über Bitcoin weitervermitteln und verständliche Aufklärungsarbeit leisten. Er arbeitet als Volunteer bei der NGO My First Bitcoin und ist nach El Salvador ausgewandert. Sein Motto: ,,Intelligente Menschen hinterfragen, dumme Menschen wissen es!''







