Ein Social-Media-Post von Paolo Ardoino, CEO von Tether, hat am Freitag neue Diskussionen ausgelöst: Während der Kryptomarkt weiter nachgibt, vermittelte Ardoino mit einer symbolischen Botschaft Zuversicht und stellte klar, dass er dem wachsenden Verkaufsdruck entschlossen entgegentritt.
In Kürze
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Tether: Symbolische Botschaft in schwierigen Marktzeiten
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Starke Korrektur, aber kein Zeichen der Kapitulation
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Neue Vision für Stablecoins auf staatlicher Ebene
Tether: Symbolische Botschaft in schwierigen Marktzeiten
Der Tether-Chef sorgte mit einem kurzen Video auf X für Aufmerksamkeit, das eine Armee im Kampf mit Schild und Schwert zeigt. Viele Marktbeobachter werten den Beitrag als sinnbildlichen Aufruf zum Durchhalten.
Angesichts der aktuellen Kursschwäche interpretieren zahlreiche Stimmen aus der Community die Szene als Ausdruck von Widerstandskraft – ein klares Statement, dass die aktuelle Korrektur eher als Bewährungsprobe denn als Kapitulation verstanden werden sollte.
Starke Korrektur, aber kein Zeichen der Kapitulation
Der Post erschien kurz nachdem der Kurs erneut die Marke von rund 60.000 US-Dollar getestet hatte. Seit dem letzten Höchststand hat der Markt inzwischen mehr als die Hälfte seines Wertes eingebüßt – eine der heftigsten Abwärtsbewegungen der vergangenen Zyklen.
Trotz anhaltender Volatilität und wachsender Unsicherheit unter Anlegern deutet Ardoinos Reaktion darauf hin, dass große Akteure den Abschwung als Phase der Ausdauer betrachten und nicht als strukturelles Scheitern.

Neue Vision für Stablecoins auf staatlicher Ebene
Parallel dazu meldete sich auch Changpeng Zhao zu Wort und sprach sich dafür aus, dass künftig mehr Länder eigene digitale Währungen auf der Blockchain herausgeben sollten. Der globale Stablecoin-Markt hat zuletzt die Marke von über 300 Milliarden US-Dollar überschritten, wobei dollarbasierte Token von Tether und Circle weiterhin den Großteil des Handelsvolumens stellen.
CZs Vorstoß deutet jedoch darauf hin, dass die Branche vor einem Wandel stehen könnte – hin zu stärkerer staatlicher Beteiligung bei der Entwicklung nationaler On-Chain-Währungen.
Christopher möchte sein erlerntes Wissen über Bitcoin weitervermitteln und verständliche Aufklärungsarbeit leisten. Er arbeitet als Volunteer bei der NGO My First Bitcoin und ist nach El Salvador ausgewandert. Sein Motto: ,,Intelligente Menschen hinterfragen, dumme Menschen wissen es!''







