Warum Ethereum gegenüber Bitcoin an Boden verliert: Vier entscheidende Gründe

von Christopher Meinhart | 12 Apr 2024

In letzter Zeit hat Ethereum im Vergleich zu Bitcoin Herausforderungen bei der Aufrechterhaltung seines Status als Grundlage für Smart Contracts und dezentralisierte Finanzen (DeFi) erlebt.

In Kürze

  • Ethereums Herausforderungen im Wettbewerbsumfeld der Kryptowährungen
  • Abnehmendes Nutzerinteresse belastet DApp-Ökosystem
  • Unsicherheit um ETF belastet Vertrauen der Anleger
  • Regulatorische Unsicherheit bremst ETH im Vergleich zu Bitcoin

Ethereums Herausforderungen im Wettbewerbsumfeld der Kryptowährungen

Ethereum verliert im Vergleich zu Bitcoin und seinen Layer-1-Konkurrenten zunehmend an Boden auf dem Kryptomarkt. Während Bitcoin nur einen geringen Rückgang verzeichnete, sank der Wert von ETH im letzten Monat um 12,2 %. Konkurrenten wie Solana und Binance Coin hingegen verzeichneten deutliche Preisanstiege.

Dies deutet darauf hin, dass ETH Schwierigkeiten hat, mit dem zunehmenden Wettbewerb Schritt zu halten. Neue Funktionen und innovative Ansätze von Plattformen wie Polkadot, Cardano und Solana gewinnen an Popularität und stellen die Marktdominanz von ETH in Frage, insbesondere im Bereich der NFTs und DeFi.

Warum Ethereum gegenüber Bitcoin an Boden verliert: Vier entscheidende Gründe

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Abnehmendes Nutzerinteresse belastet DApp-Ökosystem

Trotz der Faszination für sein lebendiges DApp-Ökosystem zeigt ETH alarmierende Anzeichen eines Rückgangs. In jüngster Zeit deuten Daten auf eine rückläufige Aktivität auf der ETH-Blockchain hin, was auf eine nachlassende Nutzerbeteiligung und Transaktionsraten hindeutet. Schlüsselindikatoren wie aktive Adressen und Transaktionsvolumen sind im vergangenen Monat stark gesunken, was auf ein schwindendes Interesse am Netzwerk hindeutet.

Insbesondere der Rückgang des Transaktionsvolumens bei ETH-DApps, darunter Plattformen wie Uniswap und MetaMask Swap, verdeutlicht ein allgemeines Muster nachlassender Nutzung von Ethereum-Diensten. Laut Glassnode ist die Anzahl der aktiven Adressen auf Ethereum in den letzten 30 Tagen von 622.963 auf 499.448 gesunken.

Unsicherheit um ETF belastet Vertrauen der Anleger

Ethereum kämpft gegen Bitcoin nicht nur auf dem Markt, sondern auch in Bezug auf regulatorische Anerkennung. Die Hoffnungen auf einen börsengehandelten Fonds (ETF), der institutionelle Anleger anlocken und die Liquidität verbessern könnte, sind in den letzten Wochen gesunken. Die Schöpfer des ersten US-Spot-Bitcoin-ETFs wie VanEck und CoinShares zeigen sich skeptisch bezüglich einer Genehmigung für Ether durch die Securities and Exchange Commission (SEC).

Regulatorische Unsicherheiten und Verzögerungen haben das Vertrauen der Anleger in ETH geschwächt, da die Aussichten auf einen Ethereum-ETF ungewiss bleiben. Die begrenzte Kommunikation der Regulierungsbehörden, insbesondere der SEC in den Vereinigten Staaten, trägt zu den Zweifeln an der Zulassung eines Ethereum-Spot-ETFs bei.

Regulatorische Unsicherheit bremst ETH im Vergleich zu Bitcoin

Während Bitcoin regulatorische Klarheit erlangt hat, kämpft ETH immer noch mit einem unsicheren Status, insbesondere in Bezug auf seine Klassifizierung als Wertpapier. Die mangelnde Klarheit in den Vorschriften behindert das institutionelle Engagement und das Vertrauen der Anleger in ETH, was seine Konkurrenzfähigkeit gegenüber Bitcoin als Wertaufbewahrungsmittel und Anlagemöglichkeit einschränkt.

Christopher möchte sein erlerntes Wissen über Bitcoin weitervermitteln und verständliche Aufklärungsarbeit leisten. Des Weiteren ist er Relai Squad Member & Gründer von bitcoin mastery. Sein Motto: ,,Intelligente Menschen hinterfragen, dumme Menschen wissen es!''

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