Der spektakuläre Fall um Terra LUNA. Kryptowährungsinvestoren haben sich nun zusammengeschlossen, um sich gemeinsam an der Suche nach dem international gesuchten CEO von Terraform Labs, Do Kwon, zu beteiligen.
In Kürze
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Verärgerte Investoren schließen sich zusammen
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Streit mit Terra Luna-CEO
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Jüngste Kommentare von Do Kwon
Verärgerte Investoren schließen sich zusammen
Beinahe 4.400 Kryptoanleger haben sich der sogenannten UST Restitution Group angeschlossen. Verärgert über den Zusammenbruch des TerraUSD-Stablecoins haben sich diese Investoren gemeinsam dem Ziel verschrieben, Kwon aufzuspüren, den sie für den Zusammenbruch verantwortlich machen. Die Vereinigung verwendet wohl Daten, um Kwons Aufenthaltsort herauszufinden, die die Mitglieder in einem Discord-Kanal miteinander teilen.
Der URG gehören Mitglieder aus der ganzen Welt an, die die Orte, an denen sich Kwon ihrer Meinung nach aufhalten könnte, eingegrenzt haben. Die Vorschläge reichen von Russland und Aserbaidschan bis hin zu abgelegenen Inseln wie den Seychellen oder Mauritius. Aufgrund einer „3-5-stündigen Zeitzonenverschiebung in den Daten“ glauben sie jedoch, dass sich Kwon höchstwahrscheinlich in Dubai aufhalten könnte.
Ein URG-Mitglied erklärt folgendes:
Dubai ist kryptofreundlich, sehr international und verfügt über begrenzte Auslieferungsverträge.
Die Staatsanwälte in Südkorea glauben auch, dass Kwon im letzten Monat von seinem vorherigen Aufenthaltsort in Singapur nach Dubai gegangen sein könnte. Mehr ist bisher nicht bekannt.
Streit mit Terra Luna-CEO
Die Mitglieder der URG gehören zu denjenigen, die durch den Zusammenbruch des Stablecoins ungezählte Summen verloren haben. Ein Mitglied beschrieb den Verlust von Hunderttausenden von Dollar. Er sagte, der Stress habe nicht nur seine Lebenspläne um viele Jahre zurückgeworfen, sondern auch seine Lebenserwartung verkürzt. Ein anderes Mitglied erklärte, er habe für Terraform Labs gearbeitet und fühle sich durchaus verantwortlich, den Leiter des Unternehmens zur Rechenschaft zu ziehen.
Nachdem er seine ganzen Ersparnisse für ein Haus verloren hatte, sagte ein anderer Nutzer, dass er eine Sammelklage gegen Kwon in Singapur organisiert habe. Eine ähnliche Sammelklage wurde auch in den Vereinigten Staaten angestrengt. Ein Grund für die Teilnahme dieses Mitglieds ist seine Skepsis gegenüber den Bemühungen der offiziellen Behörden. Obwohl Interpol eine ,,Red Notice“ für Kwon herausgegeben hat, „ist es Sache des Gastlandes, zu handeln“, sagte das Mitglied. Solange Kwons Aufenthaltsort weiterhin unbestimmt bleibt, scheint dieser Ansatz unwirksam zu sein.
Jüngste Kommentare von Do Kwon
In einem kürzlich geführten Interview äußerte sich Do Kwon auch zu der Red Notice und sagte, dass es sich nicht um einen internationalen Haftbefehl handele. Er bereut zwar den Schaden, den der Einsturz vielen Menschen zugefügt hat, behauptet aber, er habe nichts Falsches getan. Trotz dieser zweifelhaften Behauptung hat er sich geweigert, seinen Aufenthaltsort bekannt zu geben, da er sich angeblich um seine eigene Sicherheit sorgt.
Neben der Red Notice und den Gerichtsverfahren haben die südkoreanischen Behörden Kwon ebenso wegen Finanzbetrugs angeklagt.
Im Fall Do Kwon bleibt es somit weiterhin spannend, und wir hoffen natürlich, dass dieser Fall so schnell wie möglich aufgeklärt wird.
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