Der Gründer des über 100 Milliarden Dollar schweren Hedgefonds Bridgewater Associates, Ray Dalio, gab bekannt, dass er selbst Bitcoin einer Staatsanleihe vorzieht. Auf Nachfrage erklärte er, dass er selbst Bitcoin besitze.
In Kürze
- Rekordquartal 2021
- Ray Dalio: Bitcoin als Anlagemittel
- Bitcoins größter Feind: Erfolg
Rekordquartal 2021
Das erste Quartal diesen Jahres war für einige Krypto-Unternehmen und Kryptowährungen sehr stark. Der Bullrun, der durch Bitcoin gestartet wurde, hat einige Kryptowährungen mitgezogen und diese konnten starke Kurszuwachse verzeichnen.
Auch Nachrichten wie die von Elon Musk, die den Meme Coin Dogecoin extrem hypen lies, führten zu einem zunehmenden Geldfluss in Kryptowährungen. Besonders beliebt scheinen dieses Jahr Coins mit einem Hund im Logo gewesen zu sein.
Durch immer weiter publizierte Nachrichten, die positives über den Bitcoin und weitere Kryptowährungen berichten, konnte im ersten Quartal 2021 ein Rekordzufluss in Krypto-Assets verzeichnet werden. Auch Coinshares veröffentlichte vor einigen Tagen die Quartalszahlen und kann durch die Verwendung von Kryptowährungen Rekordzahlen schreiben.
Ray Dalio: Bitcoin als Anlagemittel

In den Zeiten der Pandemie wurden Unmengen von Geldern aus dem Nichts erschaffen. Dieses Erschaffen von Geld – Fiat Geld – führt zwangsläufig zu einer Abwertung des Geldes.
In diesem Jahr stand im April 2021 die Inflationsrate der USA bei 4,2%. Damit steht die Inflation so hoch wie im Börsencrash 2008 nicht mehr. Dort lag die Inflationsrate im September bei ca. 5,5%. Im Vergleich dazu schneidet Deutschland mit +2% im April recht gut ab,
Der Gründer von einer der größten Hedgefonds überhaupt, Bridgewater Associates, erkennt genau dieses Problem. Der Hedgefonds, der über 151 Milliarden Dollar fasst, tätigt derzeit noch einen großen Teil in Staatsanleihen. Bei solch hohen Inflationsraten ist der Ertrag der Anleihe jedoch geringer als die Entwertung des Geldes.
Bitcoin ist im Gegensatz zu Fiat Geld deflationär aufgebaut. Das heißt, dass das Angebot der Währung stetig reduziert wird, die Nachfrage jedoch gleich bleibt, bzw. steigt. Dies hat zwangsläufig einen Kursanstieg zur Folge. Aus diesem Grund nennt Dalio Bitcoin in Zeiten wie diesen einen sicheren Hafen gegen die Geldentwertung.
Bitcoins größter Feind: Erfolg
Dalios macht darauf aufmerksam, dass der Bitcoin unausweichlich weiter an Zuspruch gewinnt und immer mehr Investoren in diesen Markt einsteigen werden. Während das für die meisten Anleger positiv erscheint, zeigt Dalios die Schattenseiten davon auf:
Das größte Risiko für den Bitcoin ist der Erfolg
Diese Aussage scheint vorerst unverständlich. Je mehr Erfolg der Bitcoin erfährt, desto höher steigen die Kurse. Dies ist die eine Seite der Medaille. Die Rückseite verspricht jedoch Regulierungen von Regierungen und Staatsbanken. Je größer Bitcoin wird, desto gefährlicher wird es für Regierungen, Macht zu verlieren. Dies wird wohl Regulierungen, bis hin zu Verboten zur Folge haben.
Institutionen gegenüber Bitcoin
Vor einigen Jahren war der Standpunkt der meisten Banken und Institutionen gegenüber Bitcoin klar. Der Bitcoin war in dessen Augen ein reines Spekulationsobjekt, das nebenbei kriminelle Machenschaften deckt.
Eben diese Aussagen verschwinden in letzter Zeit und wandeln sich hin zu positiven Nachrichten gegenüber Bitcoin und anderen Kryptowährungen. So gibt es nun kaum eine große amerikanische Bank, die nicht angekündigt hat, seinen Anlegern Investitionen in Bitcoin zu ermöglichen.
Neben Banken investieren auch immer mehr Hedgefonds und Institutionen in Bitcoin und weitere Kryptowährungen. Michael Saylor kauft unaufhörlich Bitcoin mit dem Unternehmen MicroStrategy und besitzt nun knapp 111.000 Bitcoins.
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