Faszination digitale Schatzsuche
Der Mensch ist schon immer gerne auf Schatzsuche gegangen. Sei es beim Goldrush in den USA, beim Tauchen zu tief liegenden Wracks oder beim Geocaching, es gibt eine weitverbreitete Faszination für dieses Thema. Mit der Entwicklung des Internets und der zunehmenden Komplexität der digitalen Welt entstand eine ganz neue Art der Schatzsuche: das Mining nach Kryptowährungen. Das Mining beruht auf algorithmischen Rechenprozessen, die neue Kryptowährungen generieren und bestehende validieren.
In Kürze
- Was braucht man zum Mining?
- Die Blockchain Technologie in der Finanzwelt
Was braucht man zum Mining?
Wenn man vom Mining profitieren möchte, kann man entweder Mining-Geräte, zum Beispiel von Cryptohall24, kaufen und betreiben oder sich einem Cloud-Mining-Anbieter anschließen. Bei letzterem kann es allerdings passieren, dass man sein gesamtes investiertes Geld verliert, man sollte also mit Bedacht investieren. Abhängig von der Kryptowährung, die man minen möchte, entscheidet man, welches Mining-Gerät benötigt wird.
- Der CPU-Miner beschreibt die Nutzung des Prozessors eine Computers. Diese Art des Minings ist besonders anfängertauglich, da die meisten PCs eine CPU haben, sie dauert aber recht lange und ist nur für einfache Währungen geeignet.
- Das Mining mit Grafikkarten heißt GPU-Miner. Diese haben eine höhere Leistung als CPUs, benötigen aber mehr Strom.
- ASIC-Miner sind spezialisierte Hardware, die nur für das Mining gedacht sind und speziell dafür entwickelt wurden. Sie werden für Währungen wie Bitcoin oder Dash verwendet und sind im Vergleich zu anderen Methoden extrem leistungsfähig. ASIC-Miner sind allerdings in der Anschaffung sehr teuer und haben ähnlich wie GPU-Miner einen hohen Stromverbrauch.
- Es gibt auch mobile Mining-Geräte wie Apps oder Programme auf mobilen Endgeräten, die leichte Coins minen können. Diese Methode ist sehr kostengünstig, belastet aber das Gerät, auf dem sie genutzt wird, stark.
- Beim Cloud-Mining nutzt man kein eigenes Gerät, sondern mietet die Rechenleistung, die benötigt wird, von einem Anbieter. Diese Dienstleistung ist meistens aber recht teuer, weshalb sich das in Anspruch nehmen nur selten lohnt.
Die richtige Wahl der Mining-Methode oder des Mining-Gerätes hängt von verschiedenen Faktoren wie dem Budget, der gewünschten Effizienz und Kryptowährung ab. Beim Minen und Investieren sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass Kryptowährungen nicht stabil und sehr volatil sind. Der Umgang damit sollte also stets mit Bedacht erfolgen, damit man sich nicht bei möglichen Verlusten selbst ruiniert.

Die Blockchain-Technologie in der Finanzwelt
Die Blockchain ist eine dezentrale und geschützte Datenbank, die Transaktionen transparent und gesichert abspeichert. Sie stellt ebenfalls sicher, dass einmal gespeicherte Daten nicht nachträglich manipuliert werden können und ist die Basis jeder Kryptowährung. Neben Bitcoin gibt es noch viele weitere bekannte und unbekannte digitale Währungen, die sich auf insgesamt etwa 10.000 belaufen. Durch aktives Mining entstehen laufend mehr Währungen, die Zahl steigt also stetig an.
In der Finanzwelt wird die Blockchain zu verschiedenen Zwecken genutzt. Zum einen stellt sie einen großen Teil des Zahlungsverkehrs dar und wird oft für internationale Transaktionen verwendet. Zum anderen gibt es Wertpapiere auf Blockchain-Basis, die schnellen Handel ermöglichen. Mittlerweile kann man auch Kredite aufnehmen, ohne das Banken als Vermittler auftreten und indem man seine Krypto-Assets als Sicherheit hinterlegt. Wer international mit Blockchain arbeitet, muss gut informiert sein, denn die Gesetzgebung ist je nach Land abweichend. Während einige Länder wie Panama oder El Salvador Kryptowährung bereits als offizielles Zahlungsmittel akzeptieren, fällt die Integration der Blockchain in anderen eher schwer. Tatsächlich beginnen aber viele Unternehmen mit der Technologie zu arbeiten und die Integration der digitalen Währung ins offizielle Staats- und Finanzwesen wird immer wieder debattiert.




