Neue Ripple Partnerschaften: Amazon und Google mit im Boot!

Neue Ripple Partnerschaften: Amazon und Google mit im Boot!

Das Unternehmen MoneyGram hat eine Partnerschaft mit Google Cloud und dem Amazon Web Services (AWS) geschlossen. Welche Bedeutung die MoneyGram Partnerschaften im Bezug auf Ripple und XRP und dem innovativen Fortschritt dahinter hat, erkären wir dir im Artikel.

Mann im Anzug hält Ripple Logo mit Symbolen - Ripple PartnerschaftenLese auch: Die BaFin hat Kryptowährungen zum Finanzinstrument deklariert. Hier geht’s zum Artikel!

Am 05. März 2020 hat MoneyGram bekannt gegeben, dass eine Zusammenarbeit mit Google und Amazon gestartet wurde. Dabei geht es nicht um die Nutzung von XRP als Zahlungsmittel.

Das Unternehmen möchte mit den MoneyGram Partnerschaften vielmehr die Vorteile der global aufgestellten Giganten nutzen sowie das vorhandene Know-How in ihre Organisation mit einbinden. Dabei soll der Service rund um die Nutzung von MoneyGram verbessert werden, was somit eine Steigerung der Kundenzufriedenheit zum Ziel hat. Dabei soll der Fokus auf personalisierten Anlaysen der Nutzerdaten liegen.

Welche Vorteile zieht MoneyGram aus den Partnerschaften mit Google und Amazon?

Durch die Nutzung des Amazon Cloud Services (AWS), soll eine Multi-Cloud-Strategie entwickelt werden, welche die Leistungsfähigkeit des ganzen Systems maximiert. Mit der Google Cloud sollen durch Nutzerdaten Lösungen entwickelt werden, um Kundenerfahrungen an allen möglichen Punkten zu optimieren.

Chief Operating Officer Kamila Chytil von MoneyGram erklärte dazu (frei übersetzt):

In den letzten Jahren haben wir verstärkt in die neusten und modernsten Technologien investiert, um eine agile und skalierbare Organisation aufzubauen. Kein Geschäftsteil blieb von der digitalen Transformation unberührt, da wir ständig daran gearbeitet haben, eine moderne, mobile und API-gesteuerte Plattform aufzubauen. Damit wurden digitale Schnittstellen in über 67 Länder aufgebaut.

Einsatz von Google Cloud

Die Nutzung der Google Cloud ist eine wichtige Partnerschaft für MoneyGram. Auch wenn es hierbei nicht um die Nutzung von XRP als Zahlungsmittel geht, sondern darum, die Daten- und Analysemaschinen von Google Cloud zu nutzen. Dabei soll ein ständig verbessertes, personalisiertes Kundenerlebnis als kontinuierliche Verbesserung erreicht werden.

Das könnte dich auch interessieren: Der Autokonzern Tesla beschäftigt sich mit dem Einsatz von Kryptowährungen. Die ersten Bitcoin-Nodes wurden bereits in Elektro Autos eingebaut.

Was genau ist MoneyGram?

MoneyGram ist ein US-amerikanisches Finanzunternehmen, welches sich durch die Verbreitung in über 200 Länder zu dem zweitgrößten Anbieter von Überweisungen überall auf der Welt durchgesetzt hat. Die offizielle Website findest du hier.

Ripple investierte bereits im Juni 2019 über 50 Millionen US-Dollar in das Unternehmen. Das waren zu diesem Zeitpunkt fast 10% aller MoneyGram Aktien. Dabei wird klar, welche Bedeutung die Zusammenarbeit von Ripple und MoneyGram sowie den beiden riesen Unternehmen hat.

Lese auch: Erste Forschungen zum digitalen US-Dollar sind gestartet. 

Warum sind Bitcoin Automaten (ATM) ab sofort in Deutschland verboten?

Warum sind Bitcoin Automaten (ATM) ab sofort in Deutschland verboten?

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat die unautorisierten Bitcoin-Geldautomaten in Deutschland stillgelegt. Da Kryptowährungen nun durch das deutsche Kreditwesengesetz geregelt sind, müssen Betreiber von Bitcoin-Geldautomaten von der BaFin zugelassen werden. Die Aufsichtsbehörde hat vor kurzem geklärt, was Krypto-Dienstleister tun müssen, um ihre Dienste weiterhin anbieten zu können.

Lese auch: Krypto Regulierung: BaFin deklariert Kryptowährungen als Finanzinstrument.

Bitcoin Automaten (ATM) in Deutschland auf dem Prüfstand

Bitcoin Automaten (ATM)

Bitcoin Automaten (ATM) hatten bisher einen unsicheren Stand in Deutschland. Bis Januar waren hier die Zuständigkeiten nicht gänzlich geklärt. Das Kammergericht Berlin hatte 2019 lediglich entschieden, dass die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ihre Kompetenzen bei einem damaligen Verbot überschritten hatte.

Die deutsche Finanzbehörde führte aus, dass es sich bei den Kryptowährungen um Finanzinstrumente im Sinne des Kreditwesengesetzes (KWG) handelt. Ohne die erforderliche Genehmigung wird ein Eigenhandel auf kommerzieller Basis betrieben.

Die Aufsichtsbehörde behauptet:

Es handelt sich also um ein nicht autorisiertes Geschäft

Lese auch: Die Gesetzliche Grundlage zur Verwahrung von Kryptowährungen.

BaFin verbietet Bitcoin Automaten (ATM)

Aus jüngsten Berichten von Bloomberg und der BaFin, wurde gegen ein Unternehmen, das Bitcoin Automaten (ATM) betreibt, vorgegangen. Das Unternehmen ist die KKT UG aus Berlin, der Geschäftsführer ist Adam Gramowski. Er leitet ebenfalls seit Jahren die Krypto-Seite shitcoins.club. Der Gesetzgeber in Deutschland fordert die sofortige Einstellung des grenzüberschreitenden Eigenhandels an, weil Herr Gramowski nicht über die Erlaubnis der BaFin verfügt.

Die BaFin schreibt hierzu:

Damit betreibt Herr Gramowski als Mitglied des Organs der KKT UG gewerbsmäßig den Eigenhandel nach § 1 Absatz 1a Satz 1 Nr. 4 lit. c Kreditwesengesetz (KWG), ohne über die nach § 32 Absatz 1 KWG erforderliche Erlaubnis der BaFin zu verfügen. Er handelt daher unerlaubt.

Die Krypto-Geldautomaten des Shitcoins Club

Krypto Automaten Shitcoins.club

Shitcoins Club Kryptogeld-Geldautomaten sind in Einkaufszentren, Selbstbedienungsläden und anderen Orten in ganz Europa zu finden.

Die Geldautomaten des polnischen Unternehmens weisen ein kahles und aufregendes Design auf, das den wahren Geist der Kryptowährung repräsentiert. Ihre Geldautomaten sind nicht leicht zu übersehen.

beschreibt die Website Coinatmradar, die ATM’s verfolgt, und fügt hinzu, dass das Unternehmen zwei Arten von Geldautomaten betreibt.

Die Webseite des Unternehmens erklärt:

Alle unsere Geldautomaten werden von unserem Unternehmen entworfen und gebaut. Wir bieten Transaktionen in den folgenden Kryptowährungen an: Bitcoin Ethereum, Litecoin und Dash. Sie können Kryptos für EUR, USD, GBP, CHF in den meisten unserer Geldautomaten kaufen. Sie können auch unsere Webseite shitcoins.club nutzen, um Kryptos zu verkaufen und an einem unserer Geldautomaten mit einlösbarem Code Geld auszuzahlen

Laut seiner Website betreibt das Unternehmen Geldautomaten in Großbritannien, Polen, Italien, Rumänien, Frankreich, Spanien und den Niederlanden. Es bietet auch den persönlichen Kauf und Verkauf von Kryptowährungen an.

Auf Anordnung der BaFin wird auf Coinatmradar eine Warnung angezeigt, die auf den kryptografischen Geldautomaten des Unternehmens für Deutschland erscheint:

Dieser Bitcoin-Geldautomat funktioniert vorübergehend nicht (seit dem 4. März 2020). Aufgrund der Entscheidung der BaFin sind wir gezwungen, unsere Geldautomaten bis auf weiteres zu schließen. Wir werden so schnell wie möglich wieder unsere Dienste anbieten.

Das Unternehmen hat vor kurzem einige Geldautomaten mit denen Kryptowährungen gekauft werden können in Deutschland installiert, so zum Beispiel in Nürnberg am 22. Januar und in Hamburg am 7. Dezember.

Laut Coinatmradar gibt es derzeit 71 Bitcoin Automaten (ATM) in Deutschland, davon 13 in Stuttgart, sieben in Berlin und sechs in Frankfurt. Darüber hinaus gibt es in vier Städten jeweils fünf Krypto-Geldautomaten: Köln, Düsseldorf, Freiburg im Breisgau und München.

Weltweit gibt es aktuell 7086 Geldautomaten (Stand: 03/2020) bei denen Bitcoins und andere digitale Währungen gekauft werden können. Auf der Website können die Benutzer auch nach einem Geldautomaten mit Bitcoin in ihrer Nähe suchen.

Wie geht es mit den BTC-ATM’s weiter?

Alle Besitzer eines BTC-ATM’s müssen einen Antrag bei der BaFin stellen, dann wird eine Schonfrist bis Oktober erteilt. Sollte die BaFin diesen Antrag anschließend ablehnen, so muss der ATM außer Betrieb genommen werden. Wir vermuten jedoch, dass die BaFin nach dem Rechten sehen möchte, die Automaten aber nicht gänzlich verboten werden.

 

Bundesregierung finanziert Green Asset Wallet!

Bundesregierung finanziert Green Asset Wallet!

Bereits im Dezember letztes Jahr veröffentlichte das schwedische Fintech-Unternehmen „Stockholm Green Digital Finance“ die „Green Asset Wallet“. Finanziert wurde das Projekt von der Bundesregierung mit dem Ziel, das Pariser Klimaabkommen durch transparente Finanzierungsmöglichkeiten erfolgreich umzusetzen.

Die Green Asset Wallet ist eine Blockchain, die Daten über Projekte mit ökologischem Fußabdruck speichert. Die Blockchain speichert jedoch nur den ökologischen Einfluss des jeweiligen Projektes und nicht die finanziellen Mittel dazu. Dadurch ist es für Investoren möglich, die Fortschritte und Auswirkungen ihrer Projekte, nachvollziehen zu können. Die Geschäftsführerin von Stockholm Green Digital Finance, Cecilia Repinski, erklärte in diesem Zusammenhang:

Wir merken, dass immer mehr Investoren die Auswirkungen überprüfen wollen und nachvollziehen möchten, welchen Effekt ihre Anlage hat. Dem Markt fehlt die Übersicht über zuverlässige Anlagemöglichkeiten. Man hat kaum zuverlässige Daten, viele sind ineffizient oder fehlen komplett. Dies ist ein kritischer Punkt für Investoren, die viel Zeit für das Vergleichen und Zusammenstellen verschiedener Projekte benötigen. Die neue Plattform macht umfangreiche Daten transparent zugänglich und erleichtert den Zugang zu Green Bonds.

Aus dieser Aussage wird auch klar, dass die Green Asset Wallet dazu genutzt wird, Investoren zu überzeugen, ihre Gelder in Green Bonds zu Investieren. Dies soll aufgrund von kosteneffizienten und unveränderlichen Validierungen und Berichtserstattungen über Green Bonds und deren Auswirkungen erreicht werden.

Die Zuverlässige Berichterstattung der Auswirkungen, die in der Vergangenheit ein großes Problem darstellte, soll dadurch nun transparent für alle Anleger sichtbar gemacht werden. Realisiert wird das zum Beispiel durch zusätzliche Überwachung mit Satellitenbildern. Diese helfen dabei, Wälder zu überwachen und deren Entwaldung frühzeitig zu erkennen. Auch der Bau von Solaranlagen soll hierduch leichter sichtbar gemacht werden.

Erst im September letzten Jahres veröffentlichte die Bundesregierung ihre Blockchain-Strategie. Mehr dazu erfährst du hier!

Green Asset Wallet ist keine Zahlungsplattform

Aus Berichten geht deutlich hervor, dass die Blockchain lediglich zum Verwahren von Daten genutzt wird. Zahlungen jeglicher Art sind auf der Blockchain nicht vorgesehen und wird es daher auch nicht geben. Die Green Asset Wallet verfolgt lediglich das Ziel, Daten wie technische Berichte, Satellitenbilder, Labels oder Zertifikate zu speichern. Diese Daten werden dann von externen Prüfern nach ihrer Richtigkeit geprüft und anschließend der Blockchain angeschlossen. Dort sind sie dann für Investoren sichtbar, um Ihnen Zeit und Arbeit zu ersparen. Dies soll sie dazu anregen eher in ökologische Projekte zu investieren.

Das Projekt wurde daher beschrieben als:

keine Blockchain, die zum Überweisen von Geld über eine Kryptowährung verwendet wird, sondern eine Blockchain, die als vertrauenswürdige Datenbank verwendet wird, die Dokumente und Wirkungsberichte enthält.

Du möchtest wissen was eine Blockchain überhaupt ist und was man damit machen kann? Erfahre hier mehr!

Entwicklung der Green Bonds

Anfangs stellte es das Ziel der Green Bonds dar, umweltfreundliche Projekte zu finanzieren. Mittlerweile wird das Kapital jedoch dazu verwendet eine nachhaltige Entwicklung und dadurch auch das Pariser Klimaabkommen zu erreichen.

Im ersten Quartal 2019 beliefen sich die Investitionen bereits auf 47,9 Mrd. US-Dollar. Was sich im ersten Moment vielleicht viel anhört, ist jedoch nicht einmal 1% der gesamten Emission von Anleihen. Im Vergleich zu den letzten Jahren steigert sich das Kapital jedoch enorm.

Es wird laut Climate Bonds vermutet, dass vor allem Schwellenländer in den nächsten Jahren auf Green Bonds zugreifen und dadurch das Wachstum vorantreiben werden. Yannik Motz von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit vermutet:

Diese Länder benötigen in der Zukunft immense infrastrukturelle Investitionen. Bis 2035 werden zwei Drittel der globalen Infrastruktur in die Wirtschaft dieser Länder fließen. Das kann keine staatliche Förderung abdecken.

Krypto Regulierung: BaFin deklariert Kryptowährungen als Finanzinstrument

Krypto Regulierung: BaFin deklariert Kryptowährungen als Finanzinstrument

Die Krypto Regulierung setzt sich in Deutschland munter fort. Am 2. März wurde ein Merkblatt über den Tatbestand der Verwahrung von Kryptowährungen veröffentlicht. Wir haben dir die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

Die europäische Zentralbank (EZB) plant einen digitalen Euro. Hier geht’s zum Artikel!

Krypto Regulierung definiert klar die bestimmten Arten von Kryptowährungen

Es wurde ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung getan. Gleich zu Beginn des Dokumentes wurde eine wesentliche Aussage zu den Grundeigenschaften von Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum getan:

Der Begriff der Kryptowerte […] eine digitale Darstellung eines Werts, die von keiner Zentralbank oder öffentlichen Stelle emittiert wurde oder garantiert wird und nicht zwangsläufig an eine gesetzlich festgelegte Währung gebunden ist und die nicht den gesetzlichen Status einer Währung oder von Geld besitzt, aber von natürlichen oder juristischen Personen als Tauschmittel akzeptiert wird und die auf elektronischem Wege übertragen, gespeichert und gehandelt werden kann.

Krypto Regulierung definiert klar die Krypto AssetsUnterschiedliche Definitionen von Kryptowährungen

Es werden die unterschiedlichsten Arten von Kryptowährungen spezifiziert. Dabei wird zwischen Coin bzw. Token und Security Token unterschieden.

Definition von Coin bzw. Token in den Augen der Krypto Regulierung

Ein Coin oder ein Token wird von Seiten der BaFin als Finanzinstrument, welches zur Tausch- und Zahlungsfunktion dient, eingestuft. Diese wurden auch bisher bereits als Rechnungseinheiten erfasst (§ 1 Abs. 11 Satz 1 Nr. 7 KWG).

Security Token laut BaFin als Vermögensanlage zu sehen

Die Security Token sind laut BaFin als Investment Token zu sehen. Hier bekommt man beim Vergleich von Aktien mit Dividenden eine bestimmte Ausschüttung, meist in Tokens, aber auch in Euro, für das Halten der Kryptocoins zurückgezahlt. Diese werden aufgrund der noch unklaren Rechtslage und der noch sehr wenigen aktuellen praktischen Fällen keine Wertpapiere im Sinne des Depotsgesetzes.

Daher fällt auch die Verwahrung der Security Tokens nicht unter das Kreditwesengesetz (KWG). Dafür werden sie aber als Wertpapiere im Sinne der EU-Prospektverordnung behandelt, wenn sie übertragbar, handelbar und mit wertpapierähnlichen Rechten ausgestattet sind.

Wer ist betroffen von der Krypto Regulierung?

Laut des Schreibens ist jeder betroffen, der die nachstehenden drei wesentlichen Punkte erfüllt hat:

1. Wer Kryptowährungen für sich speichert. Diese müssen speicherbar und übertragbar sein.

2. Wer Kryptowährungen für andere speichert.

3. Wer Kryptowährungen länger verwahrt, verwaltet und sichert.

Damit sind auf klassische deutsche Art genaue Eckpunkte definiert, wie eine Kryptoverwahrung auszusehen hat.

Die Deutsche Bank erklärt, dass Kryptowährungen das Fiat-Geldsystem rund um Euro und US-Dollar bis 2030 ersetzen werden.

Welche Ausnahmen nennt die BaFin?

Holzhammer Deutschland Farben - Krypto Regulierung BaFinAn oberster Stelle sind gesetzliche Zahlungsmittel aus dem Ausland, welche als Kryptowährung zu deklarieren sind. Daneben zählen auch Anbieter elektronischer Kommunikationsnetze- oder dienste, welche Zahlungsvorgänge mit Kryptowährungen ausführen (§1 Abs. 11 Satz 5 KWG).

Ebenfalls sind Gutscheine für Waren oder Dienstleistungen nicht von der Krypto Regulierung betroffen. Dabei darf der Gutschein allerdings nicht handelbar, sondern nur einlösbar sein.

Die BaFin erklärt genaue technische Einzehlheiten von Kryptowährungen

Erstmalig werden von der BaFin die genauen Vorraussetzungen von Kryptowährungen genannt. Den technischen Hintergrund sollte jeder Krypto-Interessierte kennen: Die Distributed Ledger-Technology (DLT) oder allgemeinverständlicher, die Blockchain-Technologie bezeichnet, bildet die Grundlage der Struktur dahinter. Weiter schreibt die BaFin wie folgt:

Diese Verschlüsselungsmethode basiert auf der Verwendung von Schlüsselpaaren, bestehend aus je einem öffentlichen und einem privaten kryptografischen Schlüssel in Form alphanumerischer Zeichenfolgen.

Danach wird die genaue Verwendung eines öffentlichen Schlüssels und eines privaten erklärt. Der öffentliche kannst du dir wie eine IBAN eines Bankkontos vorstellen, auf dem man Werte empfangen kann. Dieser ist für alle sichtbar. Der private Schlüssel ist nur für dich Sichtbar und dein Zugang zu deinem Wallet. Er dient wie ein PIN.

Dabei wir klar, dass die BaFin sich nicht nur mit Kryptowährungen auseinandersetzt, sondern diese bereits genaustens analysiert hat und auf einen Ansturm von Unternehmen, die Kryptowährungen in ihr Geschäft mit einbeziehen möchten, nun bestens vorbereitet ist. Das komplette Schreiben findest du hier. Für die BaFin sind Kryptowährungen nicht mehr aus der heutigen digitalen Welt wegzudenken. Auch der Chefs der deutschen Bundesbank äußerte sich zum Thema Bitcoin und Kryptowährungen. In einem Statement kritisierte er die Einführung eines digitalen Euros als zu Vorschnell.

Exchanges Bitfinex und OKEx von DDoS-Attacke betroffen!

Exchanges Bitfinex und OKEx von DDoS-Attacke betroffen!

Am gestrigen Tage waren gleich zwei Exchanges von DDoS-Attacken betroffen. Aufgefallen ist der Hack, als Nutzer sich beim Support meldeten, dass der Zugriff auf ihre BTC Trades nicht mehr möglich war.

DDoS-Attacke – Was ist das?

Doch fangen wir von vorne an. Was ist überhaupt eine DDoS-Attacke? Klären wir zuerst einmal den Grundbegriff. DDoS-Attacke ist die Kurzform für Distributet Denial of Services (Attacke). Zu Deutsch heißt das: verteilte Verweigerung des Dienstes (Attacke). Hierbei sorgt ein Angreifer absichtlich für die Überlastung des Datennetzes, was dann die Verfügbarkeit des Internetdienstes einschränkt. Du kannst dir das ähnlich vorstellen wir bei einem Server oder einer Website, auf die du z.B. bei dem Kauf eines Mega-Event-Tickets nicht zugreifen kannst, weil riesige Massen an Menschen gleichzeitig versuchen auf diese Website zuzugreifen und dadurch das Datennetz überlasten.

Bitfinex und OKEx, zwei der führenden Exchanges, wurden gestern Opfer eines solchen Angriffs. Dies bestätigten die beiden Krypto-Börsen auf Twitter. Die Börsen reagierten beide direkt, um das Problem schnellstmöglich zu lösen.

Die erste DDoS-Attacke

Das erste Opfer der DDoS-Attacke war die Börse OKEx. Diese musste sogar 2 Hacks handhaben. Der erste Hack dieser Art erfolgte am 27. Februar. Hierbei wurde eine Datenmenge von 200GB pro Sekunde in das Netzwerk der Exchange eingeführt. Dies führte realtiv schnell zu einem Zusammenbruch des Netzwerkes und Nutzer konnten ihren gewohnten Tätigkeiten vorübergehend nicht mehr nachgehen.

Am nächsten Tag ereilte die Börse direkt noch einmal dasselbe Schicksal. Diesmal war der Angriff jedoch mit der doppelten Datenmenge von 400GB pro Sekunde belastet. Die Börse reagierte jedoch schnell und implementierte innerhalb von 40 Minuten ein Update, um die Serverleistung hoch zu schrauben. Der CEO von OKEx gab auf Twitter bekannt, dass OKEx gut auf solche Angriffe vorbereitet ist und sie ihre Nutzer um jeden Preis schützen werden.

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Doch auch Bitfinex war nicht sicher

Als die Angriffe Bitfinex am frühen Morgen erreichten, waren die Dienste der Plattform vorrübergehend eingestellt gewesen. Allerdings konnten die Probleme zur Freude der Nutzer schnell wiederhergestellt werden. Die Börse informierte die Nutzer direkt nach der Aufhebung des Problems über Twitter und teilte mit, dass sie sofort Maßnahmen ergriffen hat, damit solche Probleme in Zukunft nicht mehr auftreten würden.

Die Dienste auf der Bitfinex-Plattform wurden wieder aufgenommen. Wir haben eine strengere Schutzstufe implementiert, da unsere Plattform einer Distributet-Denial-of-Service (DDoS)-Attacke ausgesetzt war. Alle Probleme im Zusammenhang mit der DDoS-Attacke wurden behoben.

Bereits in der Vergangenheit mussten Exchanges Angriffe ausstehen. So wurden von den Nutzern von Bitmex E-Mail-Adressen durch einen Datenleak veröffentlicht. Doch auch Binance hatte eine Hürde zu stemmen. dort wurden 10.000 KYC-Daten geleaked. 

Jay Hao sucht Verantwortliche

Der CEO von OKEx sieht es als seine persönliche Aufgabe, die Verantworlichen für diesen Hackangriff ausfindig zu machen. Er wandte sich über Twitter direkt an die Hacker und machte ihnen ein verlockendes Angebot. Er zahlt ihnen von seinem eigenen Vermögen das Doppelte, falls sie dazu bereit sind, mit dem OKEx-Team zu kooperieren und den Verantwortlichen für die DDoS-Attacke mit Beweisen ausfindig zu machen.

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In einem chinesischem social Media Kanal gab Jay Hao einen Verdacht preis, wer hinter der Attacke stehen könnte. Dort schrieb er, dass die Attacke von einer ihm konkurrierenden Krypto-Börse ausgehen würde. Er begründet seine Aussage damit, dass ein normaler Hacker einer Exchange eher versuchen würde Geld von Nutzern zu stehlen. Dies ist mit einer DDoS-Attacke jedoch nicht möglich. Sie hat lediglich den Zweck, das Netzwerk zu Überlasten und die Aktivitäten stillzulegen.

Natürlich klingt das wenn man nicht näher hin schaut einleuchtend. Allerdings hat so ein Ausfall bei einer oder gleich zwei der größten Exchanges auf dem Markt meist auch einen Einfluss auf den Kurs. Ein Trader veröffentlichte auf Twitter ein Bild von einem Chart, in dem er die Einflussnahme der DDoS-Attacke auf den Bitcoin-Chart analysiert. Zu der Zeit der ersten Horizontalen waren Serviceprobleme bei Bitfinex vorhanden. Die zweite Horizontale zeigt den Zeitpunkt des DDoS-Angriffs auf Bitfinex.

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Es ist also nicht offensichtlich, dass die Angriffe von einem direkten Konkurrenten kommen, sondern es könnte auch einfach ein Hacker bzw. ein Hacker-Team dahinter stecken, das vorsätzlich den Bitcoin-Preis senkt, um in der Zeitspanne der Angriffe zu besseren Konditionen einkaufen zu können.

Nicht der erste Fall

Auch in der Vergangenheit kam es bereits zu DDoS-Attacken. Erst im Jahr 2017 wurden die beiden Exchange schon Opfer eines solchen Angriffs. Dort erfolgten innerhalb weniger Monate einige DDoS-Attacken. Auch die Exchange von John MacAfee wurde kurz nach ihrem Release Opfer im Oktober vergangenen Jahres eines Hacks dieser Art. Die jetzigen Angriffen waren also nicht die ersten, und sie werden vermutlich auch nicht die letzten sein.