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Brave Together: verschlüsselte Videoanrufe

Brave Together: verschlüsselte Videoanrufe

Der in der Kryptowelt beliebte Brave Browser hat nun ein Portal vorgestellt, über das verschlüsselte Videoanrufe durchgeführt werden können – Brave Together.

Video-Call-Portale häufig im Einsatz

In einer Zeit, in der durch die Corona Pandemie Kontaktbeschränkungen gelten und Abstandsregeln eingehalten werden müssen ist es klar, dass der Einsatz von Videokonferenzen immens steigt. Vor allem die Plattform Zoom durfte sich über eine positive Entwicklung freuen.

Brave TogetherDie Nutzer der Plattform haben sich seit Beginn der Coronakrise verdoppelt. Viele Einrichtungen wie Schulen, Start up`s und Regierungen nutzen Zoom. Allerdings gibt es bei dieser App ein großes Manko.

Der Datenschutz der Plattform ist mangelhaft. Anrufe, die über Zoom getätigt werden, sind nicht durchgehend verschlüsselt. Dazu kommt auch noch, dass Zoom in der Datenschutzrichtlinie darauf verweist, dass sie das Recht haben, persönliche Daten zu sammeln. Hierbei ist es egal, ob der Nutzer ein Zoom-Konto hat oder nicht. Dies dürfte auch der Grund sein, weshalb Elon Musk es seinen Mitarbeitern von SpaceX ausdrücklich verboten hat, Zoom zu nutzen.

Brave Together: Datenschutz wird großgeschrieben

Um auf den aktuellen Markt zu reagieren und dem Problem des Datenschutzes entgegenzuwirken entwickelte der Kryptobrowser Brave eine eigene Plattform, die das verschlüsselte Videotelefonieren ermöglichen soll – Brave Together.

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Brave Together bietet seinen Nutzern die Möglichkeit mit einer End-to-End Verschlüsselung unbegrenzt zu telefonieren. Da die Plattform derzeit noch im Entwicklungsstadium ist, sind bislang noch nicht alle Funktionen voll ausgereift. So können beispielsweise derzeit lediglich Einzelgespräche End-to-End verschlüsselt werden.

Brave erweiterte seine Funktionen bereits vor einiger Zeit. Seit Anfang Mai ermöglicht der Browser es seinen Nutzern, über ein Binance Widget direkt auf der Homepage von Brave einen mit seinen Kryptowährungen zu handeln. Erfahre hier mehr dazu!

Brave Together baut bei diesem Projekt auf einem bereits bestehenden Videoanruf-Portal, Jitsi, auf. Jitsi ist eine Open-Source und verschlüsselte Video-Chat-Software. Bereits Edward Snowden gab in einem Interview 2017 bekannt, dass Jitsi zu einer seiner favorisierten Video-Call-Portalen gehörte.

Um auf die Funktionen von Brave Together zugreifen zu können, muss der Nutzer nicht registriert sein. Die einzige Voraussetzung, um einem Video-Call beizutreten ist, über den Brave Browser bei together.brave.com aufzurufen.

Startest du deinen Videoanruf, so siehst du unten rechts ein Fenster, indem du einen Link siehst, mit dem du andere Nutzer zu deinem Call einladen kannst. Du hast ebenfalls die Möglichkeit, ein Passwort einzurichten, sodass nur bestimmte Nutzer dem Anruf beitreten können.

CBDC´s steigern Interesse an Bitcoin

CBDC´s steigern Interesse an Bitcoin

Laut dem amerikanischen Digital Asset Manager Grayscale wird durch die digitalen Zentralbankengelder CBDC´s das Interesse an Bitcoin gesteigert. Dies geht aus Zahlen hervor, die das Unternehmen ausgewertet hat.

Einsatz der CBDC`s

Aus dem Bericht, der vom weltgrößten Krypto-Vermögensverwalter Grayscale verfasst wurde, geht hervor, dass das steigende Interesse an CBDC`s auch anderen Kryptowährungen, vor allem jedoch Bitcoin einen Schub gibt. Dies soll auch dann der Fall sein, wenn die digitalen Zentralbankenwährungen gar nicht ausgegeben werden. Allein die Forschung an den CBDC`s zeigen deren Einschränkungen auf, was Anleger zum Kauf von Bitcoin bewege. Weiter heißt es in dem Bericht:

Mit dem schwindenden Vertrauen der Öffentlichkeit in Regierungen könnte sich dieses Paradigma als Rückenwind für Bitcoin erweisen.

CBDC erklären Bitcoin

Die digitalen Zentralbankengelder führen Kunden an die Nutzung von anderen Kryptowährungen wie Bitcoin heran. Da beide Währungen digital sind, weisen sie einige Gemeinsamkeiten auf. Dadurch können sich Nutzer über das gebrauchen von CBDC`s an Kryptowährungen herantasten.

Das New Yorker Unternehmen Grayscale konnte im letzten Jahr ein neues Rekordhoch erwirtschaften. Insgesamt verwaltet er kryptische Vermögenswerte von mehr als 3,7 Milliaren US-Dollar – überwiegend in Bitcoin.

Lese auch: Goldman Sachs lädt Klienten zu Bitcoin-Call ein.

CBDC vs Bitcoin

Quelle: Grayscale

Stellt man Bitcoin CBDC`s gegenüber, so kann man einige Unterschiede erkennen. In der nachfolgenden Grafik wurden die Punkte „Geldpolitik“, „Geographie“, „Lagerung“, „Transaktion“ und „Laufzeit“ miteinander verglichen. Wie gleich zu erkennen ist, sticht hierbei heraus, dass all diese Punkte bei CBDC`S von politischen Entscheidungsträgern beeinflusst werden. Bei Bitcoin hingegen sind alle Punkte so gestaltet, dass keine zentrale Instanz Einfluss darauf nehmen kann.

Werden CBDC`s erfolgreich genutzt, so werden weltweit Organisationen und Unternehmen dazu gezwungen eine digitale Währungsinfrastruktur aufzubauen. Dies könnte dazu führen, dass es erleichtert wird mit dezentralen Kryptowährungen zu bezahlen. Allerdings warnt Grayscale auch davor, dass CBDC`s von Regierungen überwacht und kontrolliert werden. Im Bericht heißt es:

Wenn eine Zentralbank ihre Währung erfolgreich digitalisiert, wäre sie immer noch in der Lage, die Geldpolitik zu diktieren und umzusetzen. Mit Logik, die in einem CBDC kodiert ist, wäre es für eine Zentralbank in der Tat einfacher, eine neue Währung auszugeben und sogar effektive Zinssätze für persönlich verwahrte Vermögenswerte festzulegen.

 

Bildquelle: https://grayscale.co/wp-content/uploads/2020/05/Grayscale-Central-Bank-Digital-Currencies-Highlight-Bitcoins-Value-Proposition.pdf

 

20.000 venezolanische Händler akzeptieren Bitcoin

20.000 venezolanische Händler akzeptieren Bitcoin

Kryptowährungen werden in Venezuela immer beliebter. Umso notwendiger ist die neue Partnerschaft zwischen Cryptobuyer und Mega Soft, die es der Bevölkerung ermöglicht, ab Juni 2020 an 20.000 Filialen im ganzen Land mit Kryptowährungen zu zahlen.

Die Partnerschaft zwischen Cryptobuyer und Mega Soft

Cryptobuyer ist ein Startup mit Sitz in Panama, das sich mit dieser Kooperation einen weiten Schritt vorangebracht haben dürfte. Das Unternehmen zielt darauf ab, bei jedem Händler mit Kryptowährungen zahlen zu können. Es ist bei der Zahlung jedoch dem Händler überlassen, ob er das Geld in Fiat oder in Kryptowährungen überwiesen bekommen möchte. Zu den akzeptierten Kryptowährungen zählen Bitcoin, Ether, Dash, Litecoin, Tether und viele mehr.

Das venezolanische Unternehmen Mega Soft ist ein Zahlungsabwickler, der ständig neue Zahlungsverarbeitungslösungen entwickelt. Hierbei dürfen Kyptowährungen natürlich nicht fehlen, vor allem bei der derzeitigen Hyperinflation der Landeswährung. Das Unternehmen bietet Zahlungsabwicklungslösungen für etwa 20.000 Geschäfte und Unternehmen. Diese decken einen großen Bereich ab, den der Ottonormalverbraucher benötigt. Zu diesen Firmen zählen Baumärkte, Apotheken, Supermärkte und viele weitere Einrichtungen.

Lese auch: JPMorgan eröffnet erstmals Bankkonten für Krypto-Exchanges

Mit dieser Kooperation dürfte vor allem dem venezolanischen Volke geholfen werden. Durch die Hyperinflation der eigenen Währung sind die Menschen dort dazu gezwungen, ihr Geld anderweitig anzulegen. Viele setzen hierbei auf den US-Dollar. Da dieser dort jedoch ein rares Gut ist, weichen einige Menschen auf Kryptowährungen aus, um den immensen Wertverlust ihres Geldes zu stoppen. Bislang musste für einen Einkauf das jeweilige Asset in die Landeswährung getauscht werden, bevor dieser getätigt werden konnte.

Durch die Zusammenarbeit von Cryptobuyer und Mega Soft wird der gesamte Einkaufsprozess der Kunden vereinfacht. Das tauschen in die landeseigene Währung „Bolívar“ wird durch das Unternehmen Cryptobuyer übernommen. Allerdings hat die Sache einen Haken. Nach der Einführung im Juni werden nicht direkt alle 20.000 Unternehmen, die über die Merchant Server von Mega Soft ihre Zahlungen abwickeln, Kryptowährungen akzeptieren. Die Geschäfte müssen dies explizit beantragen. Dies geht aus einem Bericht von Cryptobuyer hervor.

Weitere Kooperationen in Venezuela

Cryptobuyer hat in Venezuela schon einige Erfahrungen sammeln können. Sie könne dort bereits mit Kooperationen mit der Fast-Food-Kette Burger King und mit Tamaco, eine der führenden Hotelketten des Landes, punkten. Dort war es bereits seit vergangenem März möglich, mit Kryptowährungen zu zahlen.

Bitcoin im Vormarsch

Jorge Farías, CEO von Cryotobuyer, sieht in dieser Kooperation nicht nur einen Vorteil für sein Startup, sondern spricht davon, dass dadurch die Akzeptanz für Bitcoin und weitere Kryptowährungen als Zahlungsmittel steigen würde:

Dies ist der Beginn eines endgültigen Trends, in dem wir sehen werden, wie neue Technologien als echte Alternative für die finanzielle Eingliederung präsentiert werden […]. Es war ein langer und erfolgreicher Prozess, den ein professionelles Unternehmen mit mehr als 30 Jahren auf dem Markt als echten Anreiz sieht, Kryptowährungen als neue Zahlungsmethode zu akzeptieren.

JPMorgan akzeptiert Bitcoin-Exchanges

JPMorgan akzeptiert Bitcoin-Exchanges

Trotz schlechter Worte gegen Kryptowährungen in den letzten Jahren entschließt sich JPMorgan, dieses Geschäftsfeld mit in ihr Bankensystem aufzunehmen. JPMorgan akzeptiert Bitcoin-Unternehmen – Das ist ein Vertrauensbeweis von Seiten der Bank gegenüber Kryptowährungen.

JPMorgan öffnet Konten für Krypto Exchanges

JPMorgan

Eine der größten Banken Amerikas, JPMorgan, führt ab sofort Bankkonten für die Kryptowährung-Exchanges Coinbase und Gemini. Mithilfe der Automated Cearing House (ACH) -Infrastruktur stellt die Bank, die 2,6 Billionen US-Dollar schwer ist, den beiden Börsen Einzahlungen, Auszahlungen sowie Überweisungen bereit.

Dies ist keine Selbstverständlichkeit. Die meisten Kryptobörsen haben keine Bank, die die Ein- und Auszahlungen für sie übernimmt. Den Banken ist das Risiko der Geldwäsche und des Betruges zu hoch. Deshalb ist es ein besonderer Schritt, dass eine der größten Banken Amerikas den beiden Exchanges ihr Vertrauen schenkt und deren Kontoführung übernehmen. Dies könnte eventuell der Start einer neuen Beziehung zwischen Banken und Krypto-Börsen sein.

Krypto Adaption steigt

Banken erkennen den Wert von Kryptowährungen. Dies ist wohl auch der Grund, weshalb gerade überall auf der Welt digitale Währungen erforscht werden. So wird in Europa zurzeit mit dem CBDC experimentiert.

Um den Sprung auf den Zug nicht zu verpassen, Teil dieses Geschäftsmoduls zu werden, entschloss sich JPMorgan also dazu, zumindest einmal zwei der bekanntesten Kryptobörsen eine Kontoführung anzubieten. Mit diesem Schachzug kann sich die Bank in dieses Modul einklinken und hat später eventuell die Nase vor später einsteigenden Banken.

Ein weiterer Aspekt, weshalb JPMorgan die Kontoführung der beiden Börsen übernimmt könnte sein, dass sie dadurch erhoffen, ihren eigenen Coin, den JPM Coin , auf den beiden Börsen listen zu können. Krypto-Zyniker sind sich bei diesem Token jedoch noch unsicher, ob er für interne, oder kommerzielle Interessen dient. Ein Banker äußert sich laut Forbes folgendermaßen:

Meiner Meinung nach sind dies ziemlich wichtige Neuigkeiten. Die Gebühren für die Verarbeitung von Überweisungs- und ACH-Zahlungen sind gering. Ich würde erwarten, dass JPM weitere Vorteile aus den damit verbundenen Bankdienstleistungen zieht. Zusätzlich bietet die Zusammenarbeit mit den beiden Börsen das Potential, einen zukünftigen Börsengang bzw. den eigenen JPM Coin auf diesen Plattformen anbieten zu können.

Nach Gerichtsurteil: Community veröffentlicht Free TON

Nach Gerichtsurteil: Community veröffentlicht Free TON

Das Gerichtsurteil am 30. April und die daraus hergehenden Folgen sind für viele TON-Enthusiasten ein Dorn im Auge. Aus diesem Grund hat die Community hinter TON beschlossen eine eigene kostenlose Blockchain zu veröffentlichen. Sie trägt den Namen Free TON.

Die Ausgangslage

TONTelegram musste sich am 30. April 2020 dem vorerst letzten Gerichtstermin gegenüber der SEC stellen. Die US-Wertpapieraufsicht verhindert seit Ende 2019 den bereits in den Startlöchern stehenden Termin zur Eröffnung der Blockchain-Plattform TON. Nach dem Gesprochenen Urteil war klar: TON wird als ein Securtiy Token gewertet und unterliegt damit den Wertpapiergesetzen.

Mit diesem Urteil, dem sich Telegram beugte, ist nun endgültig klar geworden, dass sich der Start des Projektes noch weiter verzögern wird. Die Regulatorien solle nun innerhalb eines Jahres eingehalten werden und die TON Blockchain bis spätestens zum 30. April 2021 gestartet werden.

Der ICO von TON erwirtschaftete insgesamt ca. 1,7 Milliarden US-Dollar. Da TON jetzt als ein Security Token eingestuft ist, war der ICO illegal. Um seine Kunden angemessen zu entschädigen gab Telegram bekannt, dass es zwei Optionen gibt, das investierte Geld zurück zu erhalten:

  1. 78% der Einlage sofort zurückzahlen lassen
  2. Die Einlage bis zum 30. April 2021 stehen lassen -> zusätzlich 10% Rendite einfahren

Am 05. Mai wurde von der SEC jedoch beschlossen, dass die zweite Variante für US-Bürger nicht angewandt werden darf. In einem vorausgehenden Artikel erklären wir wieso.

Lese auch: Die Hashrate und das Interesse steigt aufgrund des immer näher rückenden Bitcoin Halvings

Die Reaktion: Free TON

Die Community wartet schon lange darauf, dass das Projekt endlich startet. Immer wieder wurden sie vertröstet und der Launch wurde auf einen neuen Temin verschoben. Doch jetzt haben sie lange genug gewartet und handeln auf eigene Faust.

Free TONDie Free TON Community gab gestern, am 07. Mai bekannt, dass sie die Free TON Blockchain eröffnen. Die offizielle Homepage findest du hier. Die Community besteht aus Softwareentwicklern, Validatoren und Nutzern. Der Quellcode der Blockchain entspricht der, die Telegram für den Launch von Telegram Open Network (TON) geplant hatte. Die Konferenz zum Launch findest du hier.

Dies birgt den Vorteil, dass hinter dem Projekt keine Institution mehr steht. Das sieht die Community als Beweis dafür, dass die Blokchain nachweislich dezentral ist. Da der Plan von Telegram jedoch immer noch steht, den Token GRAM bis Ende April 2021 herausgeben zu können, muss für Free TON ein eigener Token kreiert werden. Dieser nennt sich TON „crystals“.

Diese Token werden kostenlos an die Community ausgeschüttet. Die Richtigkeit hierbei wird von mehreren dezentralen Validatoren überwacht. Um ein Validator zu werden muss ein Dokument, das den Namen „Declaration of Decentralisation“ (DOD) trägt, unterzeichnet werden. In diesem Dokument muss bestätigt werden, dass sich der Validator an das Regelwerk hält. Jeder, der dieses Dokument unterschreibt, bestätigt, dass er Ressourcen für das Projekt bereit stellt.

US-Bürger wieder im Nachteil

Auch in diesem Fall dürften sich einige US-Bürger die Haare raufen. Da das Projekt bislang noch duch einige wenige Validatoren gestützt ist, ist es Bewohnern Amerikas untersagt, das DOD-Protokoll zu unterzeichnen. Erst wenn die komplette Dezentralität gewährleistet ist, ist es auch für sie möglich, ein Teil der Free TON Community zu werden.