Ist Kryptowährung das Geld der Zukunft?

Ist Kryptowährung das Geld der Zukunft?

Bezahlen ohne Bargeld ist zum wichtigen Bestandteil des Wirtschaftskreislaufs geworden. Technisch anspruchsvoll und lukrativ für Einzelhändler und Online Stores, simpel und einfach für die Kunden: Ohne Münzen und Scheine kauft es sich leichter. Dass bei dieser Entwicklung die Kryptowährung eine wichtige Rolle spielt, ist unbestritten. Aber haben Bitcoin & Co. das Zeug dazu, zum gängigen Zahlungsmittel zu werden?

Alternativen zu klassischen Zahlungsmethoden gibt es wie Sand am Meer. Durch PayPal, Google Pay oder Apple Pay lässt sich die lästige Bargeldabhebung umgehen und das Shoppen im Einzelhandel als auch online deutlich vereinfachen. Moderne Zahlungsmethoden bestimmen die Wirtschaft und lassen neue Wege zu, um die Finanzwelt für die Zukunft fit zu machen.

Den Weg hat die Bundesregierung jüngst erweitert: Seit 01.07.2021 dürfen in inländischen Spezialfonds 20 Prozent der angelegten Mittel digitale Währung sein, wodurch Investoren immer mehr Geld in diese Branche investieren. Deutschland hält sich an die EU-Richtlinie, die den internationalen Vertrieb von Investmentfonds einheitlich strukturieren und vereinfachen möchte. Kryptowährung ist über die Grenzen hinweg in aller Munde und wird somit auch politisch interessanter. Selbst in diesjährigen Wahlprogrammen der antretenden Parteien wird neben Digitalisierung, die digitale Währung teilweise thematisiert. Aber wissen wirklich alle Bürger, was es mit Kryptowährung auf sich hat?

Kryptowährung

Kein Trend mehr

Wer sich noch nicht mit dem Thema auseinandergesetzt hat, sollte es nachholen: Die digitale Währung hat die Welt des Geldes längst revolutioniert und ist kein Trend mehr, sondern Tatsache. Mittlerweile springen immer mehr Unternehmen auf den Zug auf und akzeptieren Kryptowährung als Zahlungsmittel. Selbst in Bars oder Restaurants ist das Zahlen mit der digitalen Währung möglich, wenn sich die Besitzer dafür entscheiden.

Wer Kryptowährung besitzt, legt sie in einem Wallet, der digitalen Geldbörse, an. Da Unternehmen aber derzeit auf Bargeld angewiesen sind, werden Beträge danach wieder umgetauscht, um ein gesetzlich anerkanntes Zahlungsmittel in den Verkehr zu bringen. Derzeit ist der Wechselkurs noch starken Schwankungen unterlegen, was in jüngster Vergangenheit die Kryptoblase zum Platzen brachte. Daher lohnt es sich, die digitale Währung solange im Portemonnaie zu lassen, bis gewinnbringende Kurse einen Umtausch reizvoll machen.

Wer akzeptiert Kryptowährungen?

Einige namhafte Firmen haben sich schon als Enthusiasten geoutet. Eine Pizza gegen Kryptowährung? Dank Lieferando ist das keine Zukunftsmusik mehr, sondern längst Realität. Auch der nächste Urlaub kann mit Expedia mit Bitcoins gebucht werden. Fans von Computerspielen können auf Steam ihre Einkäufe mit der neuen Bezahlmethode tätigen. PayPal setzt sich für Kryptowährung ein und will den Umgang mit der Währung normalisieren. In Großbritannien nimmt das Projekt derzeit an Fahrt auf.

Elon Musk könnten die Überlegungen gefallen. Schließlich hat er neulich angedeutet, dass auch bei Tesla wieder bald mit Bitcoin eingekauft werden könne. Selbst in der online-Gaming-Branche setzen beim Online Poker mit Echtgeld auf die Coins. Statt Überweisungen auf das Kundenkonto, was mit Wartezeiten verbunden ist, können die Transaktionen mit Kryptowährungen in Sekundenschnelle ausgeführt werden. Ein Vorteil, um aktuelle Spielrunden oder Glückssträhnen nicht zu unterbrechen.

Online Shopping

Für den Einzelhandel ist das Thema weitestgehend noch Neuland, aber Shopinhaber werden sich mit den digitalen Optionen befassen müssen, um auf lange Sicht am Ball zu bleiben. Eine Auflistung, welche Läden in Deutschland die Währung akzeptieren, existiert momentan noch nicht. Derzeit sind lediglich lokale Übersichten zu finden, die alle Akzeptanzstellen kennzeichnen. Für Berliner ist der „Bitcoinkiez“ interessant und lohnt einen Blick. Hier findet man neben der „Leuchtstoff – Kaffeebar“, auch das „Computerspielemuseum Berlin“, das Restaurant „Floors“ und die „Hand in Hand Patenschaft“. Allerdings sollte im Vorfeld geprüft werden, ob die Läden wirklich noch Kryptowährungen akzeptieren. Ein Test aus dem Frühjahr 2021 bewies, dass viele ehemalige Anbieter schon wieder einen Schritt rückwärts gemacht haben.

Gamingsektor auf Vormarsch

Für Gamer könnte die Entwicklung der Kryptowährung in naher Zukunft jedoch wieder von Bedeutung werden. Microsoft fragte seine Xbox One-Besitzer, wie sehr sie am Einsatz von Kryptowährungen interessiert sind. Scheinbar spielt das Unternehmen mit dem Gedanken, dass Spielkäufe oder In-Games-Optionen mit BitCoin und Co. bezahlt werden können. Als Alternative zu Kreditkarten oder PayPal-Nutzung, die in den meisten Fällen zum tragen kommt, käme die Kryptowährung für das in Redmond ansässige Unternehmen infrage. In welcher Form die Integration stattfinden soll, ist zu diesem Zeitpunkt noch unklar. Zweifellos wird es jedoch zu einer Entwicklung des Stores kommen und die digitale Währung zum Teil des Shoppings machen.

Mitbewerber Sony verfolgt eine andere Strategie. Für die PlayStation hat der Konzern ein Patent für eine eigene Blockchain-Technologie eingereicht. Dies bedeutet, dass eine hauseigene Währung exklusiv für die PlayStation entwickelt werden könnte. BitCoin und Ether hätten keinen Wert für einen Kauf im hauseigenen Store. Der Schachzug ist clever: Zum einen setzt Sony dabei auf neueste Technik und bindet wiederum seine Kunden exklusiv an das Produkt. Mit ähnlichem Konzept fährt Apple seit Jahren sehr gut.

Geduld ist gefragt

Trotz aller Schritte in Richtung Zukunft: Ein hürdenfreier Einsatz und die Verwendung von Kryptowährung im Alltag sind aktuell noch nicht flächendeckend zu beobachten. Zu ausgewählt und zu verstreut sind die Akzeptanzstellen, die zudem keine einheitliche Technologie nutzen. Um das Konzept wirklich für jeden Käufer und Nutzer zugänglich zu machen, wird es noch eine Weile dauern. Welche Entwicklungen bis zu diesem Zeitpunkt durchlaufen werden, bleibt abzuwarten. Bis dahin werden Apple Pay und PayPal noch mit den klassischen Währungen arbeiten und Bargeld fester Bestandteil des Wirtschaftskreislaufes bleiben.

In welche Kryptowährung kann man derzeit am besten investieren?

In welche Kryptowährung kann man derzeit am besten investieren?

Der junge Kryptowährungsmarkt ändert sich sehr schnell. Wochen oder sogar Tage später kann sich der Wert einer Kryptowährung dramatisch ändern. Gute Kryptowährungen, die man in einem Monat kaufen kann, könnten im nächsten Monat im Wert sinken, und auch das Gegenteil ist möglich. Eine Münze, die von allen hochgejubelt wurde, kann über Nacht irrelevant werden und in den Hintergrund treten.

Generell können wir sagen, dass du beim Bitcoin kaufen nichts falsch machen kannst. Wir haben eine Liste von 6 Optionen für dich zusammengestellt und erklären, warum diese die besten sind, in die du investieren kannst.

Kryptowährungsmünzen mit Hammer - G20 Krypto Regulierung

Bitcoin wird weiterhin den Kryptowährungssektor dominieren

Bitcoin ist eine Kryptowährung, die 2008 von einem anonymen Individuum oder einer Gruppe von Menschen geschaffen wurde, die den Namen Satoshi Nakamoto trugen. Bitcoin ist eine dezentralisierte digitale Währung, die von Benutzer zu Benutzer im Peer-to-Peer-Bitcoin-Netzwerk ohne den Einsatz von Vermittlern gesendet werden kann. Es gibt keine Zentralbank oder einen einzelnen Administrator. Netzwerkknoten verwenden Kryptographie, um Transaktionen zu verifizieren, die dann in einem öffentlichen verteilten Hauptbuch, der sogenannten Blockchain, registriert werden.

Dass Bitcoin in den nächsten Jahren weiterhin den Kryptowährungssektor dominieren wird, steht ausser Frage. Händler werden unabhängig von der Marktstabilität von der hohen Liquidität profitieren, solange sie existiert. Obwohl es unvorhersehbar ist, hat Bitcoin einen stetigen Aufwärtstrend. Mit einer Marktkapitalisierung von $1,01 Billionen ist BTC, wie es unter seinem Marktticker bekannt ist, die beliebteste Kryptowährung. Sie wurde als Mittel zur Erleichterung dezentraler Transaktionen sowie als Wertaufbewahrungsmittel entwickelt.

Ethereum als dezentrale Software-Plattform für Anwendungen

Ethereum, ist eine dezentrale Software-Plattform, die es möglich macht, Smart Contracts und dezentrale Anwendungen zu entwickeln und auszuführen, ohne dass Dritte die Kontrolle übernehmen oder eingreifen müssen. Ethereum ist ein erlaubnisfreies, nicht-hierarchisches Netzwerk von Computern (Nodes), die einen Konsens über eine ständig wachsende Sequenz von „Blöcken“ oder Stapeln von Transaktionen generieren und erreichen, die als Blockchain bezeichnet werden. Die native Kryptowährung der Plattform ist Ether (ETH).

Nach Bitcoin ist es die zweitgrößte Kryptowährung in Bezug auf die Marktkapitalisierung. Vitalik Buterin, ein Programmierer, schlug Ethereum im Jahr 2013 vor. Das Netzwerk ging am 30. Juli 2015 mit einem anfänglichen Angebot von 72 Millionen Münzen live, nachdem es 2014 per Crowdfunding finanziert wurde. Ethereum wird für dezentrale Finanzen, die Produktion und den Austausch von nicht-fungiblen Token (NFTs) und viele Initial Coin Offerings (ICOs) verwendet. Die Marktkapitalisierung des Coins liegt im Juni 2021 bei 195,54 Milliarden Dollar.

Tether – die erste Kryptowährungen die an den US-Dollar gekoppelt ist

Tether, früher bekannt als Realcoin, wurde 2014 eingeführt und ist eine der ersten Kryptowährungen, die an den US-Dollar gekoppelt ist. Tether ist eine Blockchain-basierte Kryptowährung, deren Krypto-Münzen durch eine gleiche Summe konventioneller Fiat-Währungen, die auf einem bestimmten Bankkonto gehalten werden, wie z. B. Dollar, Euro oder japanische Yen, gesichert sind.

Tether ist ein Stablecoin, eine Form von Kryptowährung, die darauf abzielt, die Preise von Kryptowährungen stabil zu halten, im Gegensatz zu den großen Schwankungen, die man bei den Preisen anderer gängiger Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum sieht. Tether war Anfang des Jahres 2021 die drittgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung, mit einer Gesamtmarktkapitalisierung von 24,4 Milliarden US-Dollar und einem Wert pro Token von 1,00 US-Dollar.

Cardano ADA Open-Source Netzwerk mit Smart Contracts

Cardano möchte mit ihrem Open-Source Netzwerk eine öffentliche Kryptowährungs-Plattform für Smart Contracts schaffen. Der Name der Kryptowährung heisst ADA. Charles Hoskinson, ein Mitbegründer von Ethereum und BitShares, begann die Entwicklung der Plattform im Jahr 2015 und veröffentlichte sie 2017.

Charles Hoskinson, einer der fünf ursprünglichen Gründer von Ethereum, war ein Mitbegründer des Projekts. Nach einigen Unstimmigkeiten mit dem Kurs von Ethereum verließ er es und wirkte später bei der Entwicklung von Cardano mit. Mit Stand von 9:36 Uhr IST am 29. März wurde die gemeinnützige digitale Währung ADA bei 1,19 Dollar gehandelt und hatte eine Marktkapitalisierung von 40,4 Milliarden Dollar.

Erstellung von dezentralen Apps und Dienstprogrammen mit Polkadot 

Polkadot ist eine Proof-of-Stake-Kryptowährung, mit dem Ziel, eine Blockchain-Interoperabilität zu bieten. Sein Protokoll verbindet erlaubnispflichtige und erlaubnisfreie Blockchain-Technoligien sowie Orakel, sodass Systeme in derselben Plattform interagieren können. Polkadot wurde von Gavin Wood, Thiel Fellow Robert Habermeier und Peter Czaban gegründet. Gavin Wood ist ein Mitbegründer des Ethereum-Projekts und war zuvor Chief Technology Officer.

Mit Stand vom Juni 2021 hat Polkadot eine Marktkapitalisierung von 30,3 Milliarden Dollar und ein DOT wird für 32,83 Dollar gehandelt. Über die Polkadot-Relay-Chain ermöglicht Polkadot ein Internet, in dem unabhängige Blockchains Informationen und Transaktionen auf vertrauenswürdige Weise teilen können. Polkadot zielt darauf ab, das Erstellen und Verbinden von dezentralen Apps, Dienstprogrammen und Organisationen zu erleichtern.

Ripple als digitales Zahlungsnetzwerk für Finanztransaktionen

Ripple ist eine Kryptowährung und ein digitales Zahlungsnetzwerk für Finanztransaktionen, das erstmals im Jahr 2012 veröffentlicht wurde. Ripple Labs schuf XRP als Zahlungs-Token, der in seinem dezentralen Zahlungssystem verwendet werden kann. XRP wird mit einem Netzwerk von Validierungsknoten und nicht mit einer Blockchain verwendet, da das Unternehmen mit einem Blockchain-basierten System begann. Mit Stand vom Juni 2021 hat Ripple XRP eine Marktkapitalisierung von 26,8 Milliarden Dollar und ein XRP wird für 0,5926 Dollar gehandelt.

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Diese Analyse ist nur eine Beschreibung verschiedener Indikatoren und stellt die eigene Meinung des Autors dar.

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Diese 5 Altcoins sollten Krypto-Anleger kennen

Bitcoin war die erste Kryptowährung am Markt und ist bis heute die Bekannteste und auch wertvollste. Die Grundlage von Bitcoin ist ein Buchungssystem, das dezentral organisiert ist. Der Bitcoin ist heute nicht nur ein beliebtes Investitionsobjekt ähnlich wie Aktien, ETFs oder Gold, sondern wird auch zunehmend zur Bezahlung von Waren oder Dienstleistungen genutzt.

In Kürze

  • Ripple oder Litecoin: mehr als nur Bitcoin
  • Die bekanntesten Altcoins
  • Weitere Altcoins

So gibt es immer mehr Anbieter, die das Bezahlen mit Bitcoin ermöglichen, wie zum Beispiel Bitcoin Casinos, Online-Shoppingportale oder sogar stationäre Restaurants und Geschäfte in verschiedenen Städten Deutschlands.

Ripple oder Litecoin: Unter den Kryptowährungen gibt es mehr als nur Bitcoin

Während Deutschland beim Thema Bitcoin immer noch stark hinterherhinkt und teils auf Skepsis trifft, sind andere Länder wie Südafrika oder Nigeria schon deutlich weiter, was die Implementierung der Währung in den Geldkreislauf des Landes angeht. Doch der Bitcoin ist nicht alles. Schließlich gibt es noch eine Vielzahl anderer Digitalwährungen, die insbesondere bei Investoren beliebt sind.

Wer noch nie von Ripple, Ethereum oder Litecoin gehört hat, sollte sich mit dem Thema auseinandersetzen. Zwar sind diese digitalen Gelder als Bezahloption noch seltener akzeptiert als der Bitcoin, dennoch gibt es bereits einen Markt, auf dem der Handel mit diesen Kryptowährungen floriert. Für viele Anleger ist Krypto-Geld mittlerweile eine gute Ergänzung des Aktiendepots und in Anbetracht der Volatilität der Kurse bieten sie ein hohes Potenzial, aber dementsprechend viel Risiko.

Das sind einige der bekanntesten Altcoins

Die alternativen Kryptowährungen heißen auch Altcoins, was für „Alternative Bitcoins“ steht. Zu den bekanntesten zählen unter anderem:

  • Ethereum
  • Dogecoin
  • Ripple
  • Dash
  • Litecoin

Mehr als 800 Altcoins gibt es insgesamt, viele sind jedoch nichts anderes als ein genaues Abbild des Marktführers. Mit einem Marktanteil von mehr als 50 Prozent bleibt der Bitcoin außerdem die wichtigste Kryptowährung. Dennoch lohnt sich auch bei Altcoins ein gewisses Grundverständnis, schließlich holen sie mehr und mehr auf und werden immer bekannter. Wer den Hype nicht verpassen will, der sollte sich daher jetzt näher mit den alternativen Kryptowährungen befassen.

Andere Namen und andere Technologien, aber derselbe Hype

Ethereum: Die Nummer Zwei unter den Kryptowährungen nach dem Bitcoin ist Ethereum. Dieses dezentrale System gibt es seit 2015 – die Grundlagen des digitalen Geldes ähneln dem des Bitcoins. ETH ist die Abkürzung der Währung, die im Wert mittlerweile ordentlich gestiegen ist. Das System bietet mehr Möglichkeiten als den bloßen Geldtransfer, wie zum Beispiel Smart Contracts. Auch funktionieren Geldtransfers mit Ethereum in der Regel schneller als mit Bitcoins.

Ripple: Der Altcoin Ripple kann als Mittel zum Tauschen von Währungen verstanden werden. Sowohl herkömmliches Fiatgeld als auch Kryptowährungen können mit Ripple ausgetauscht werden, was auch einen großen Unterschied zu anderen Kryptowährungen ausmacht. Banken und andere Finanzinstitute spielen bei Ripple eine Rolle, indem sie als Zwischenhändler ein Teil des Systems darstellen. Bitcoin und andere digitale Währungen haben als Ziel, auf den Eingriff von Banken zu verzichten. Ein weiterer Unterschied bei Ripple ist, dass es sich nicht um ein dezentral organisiertes System handelt, sondern um Datenbanken, die öffentlich eingesehen werden können. Jede Transaktion wird darin erfasst.

Litecoin: Litecoin existiert seit 2011 und ähnelt dem Bitcoin stark. Was Litecoin so erfolgreich macht ist, dass die Kryptowährung deutlich schneller funktioniert als Bitcoin. Transaktionen benötigen weniger Zeit, was gleichzeitig auch die Gebühren senkt. In nur zweieinhalb Minuten kann ein neuer Block generiert werden – bei Bitcoin dauert der Vorgang rund zehn Minuten. Außerdem hat der Litecoin eine hohe Marktkapitalisierung. Im Zuge der Krypto-Rallye, die sich seit 2020 ereignet, ist auch der Litecoin stark gestiegen und konnte seinen Wert vervielfachen.

Dogecoin: Von Litecoin abgeleitet ist Dogecoin, eine Kryptowährung, deren Design und Name auf dem Internet-Meme-Phänomen „Doge“ basiert. Dogecoin ist die sechstgrößte Kryptowährung, gemessen an der Marktkapitalisierung, wozu auch Tesla-Gründer Elon Musk beigetragen hat. Nachdem er im Dezember 2020 und Januar 2021 Dogecoin in mehreren Tweets anpries, stieg die Währung, die bis dahin nur einige Cents wert war, auf bis zu 0,70 US-Dollar. Ein entscheidender Unterschied zu den anderen Kryptowährungen ist die große Anzahl an Münzen, die generiert werden kann. Bitcoin und Litecoin sind limitiert, auf 21 Millionen beziehungsweise 84 Millionen Münzen – die Limitierung für Dogecoin wurde schon im Jahr 2014 aufgehoben, was Inflationsraten zur Folge hat, die aber jährlich abnehmen.

Dash: Dash steht für „Digital Cash“ und hat einige erweiterte Funktionen im Gegensatz zu Bitcoin, auch weil es auf einem Peer-to-Peer-Netzwerk basiert. Die Transaktionen mit Dash sind nicht gänzlich anonym und zudem kosten Sofortüberweisungen eine entsprechende Gebühr. Dash konnte im Jahr 2020 schon etwas vor den anderen Kryptowährungen zum Kursaufschwung ansetzen und hat seinen Wert im Jahr 2020 um rund 250 Prozent gesteigert. Ein weiterer Pluspunkt von Dash ist die dezentrale Organisation. Die Marktkapitalisierung ist verglichen mit anderen digitalen Geldern allerdings recht gering.

Wer in Altcoins investieren möchte, hat die Qual der Wahl. Ins Krypto-Depot gehört für viele der Klassiker Bitcoin, ergänzt mit einigen Altcoins. Für tatsächliche Bezahlvorgänge ist Bitcoin an vielen Stellen noch die Kryptowährung der Wahl, doch auch das könnte sich in den nächsten Jahren ändern.

Verschiedene Zahlungsarten in Casinos

Verschiedene Zahlungsarten in Casinos

Kryptowährungen kommen immer weiter raus aus der Nische. Obwohl das virtuelle Geld in erster Linie für Investoren und Spekulanten interessant ist, macht der Einsatz auch im Alltag große Fortschritte. Der PSV Eindhoven hat jüngst sogar als erster Club der Welt mit Krypto-Sponsoring Fußballgeschichte geschrieben.

Die Vorteile der am Computer generierten Währungen sind unter anderem Anonymität, vollständige Verschlüsselung der dezentral verwalteten Transaktionen sowie sekundenschnelle Transfers dank des Verzichts auf jeglichen Mittelsmann.

Diese Vorzüge haben Kryptowährungen auch den Weg in zahlreiche Online-Casinos gebahnt. Dabei sind jedoch nicht alle Angebote und Wahlmöglichkeiten gleich.

Wer statt per Paypal, Kreditkarte oder Bankeinzug sein Online-Konto füllen möchte, sollte daher nicht nur gucken, welche Online-Casinos die besten Auszahlungsquoten oder Willkommens-Boni bieten, sondern auch, welche Ein- und Auszahlungsmodalitäten jeweils zur Auswahl stehen.

Ethereum, Dash, Bitcoin

Bitcoin und Ethereum sind weiterhin die gängigsten virtuellen Währungen im internationalen Zahlungsverkehr, aber neuere Währungen holen auf.

Wenn Gebühren für die Benutzung von Kryptogeld anfallen, sollte auf deren Höhe geachtet werden und ob diese nur beim Einzahlen oder auch beim Auszahlen erhoben werden. In dem Fall können sich die Zahlen sehr schnell zu Ungunsten der Kunden verändern. Die besten Anbieter verzichten auf Gebühren oder halten diese so gering wie möglich.

Sollten Kryptowährungen auf das Konto eingezahlt werden, die Wetten selbst aber in herkömmlichen Währungen gemacht werden, sind in der Regel Umtausch- oder Umwandlungsgebühren fällig. Hinzu kommt, dass der Wechselkurs variieren kann, so dass er nicht unbedingt günstig für den Zocker ausfallen muss.

Gebühren werden häufig ebenfalls erhoben, wenn Gewinne vom Konto abgehoben werden. Selbst wenn es sich dabei nur um geringe Summen handeln sollte, lohnt es sich, zu kalkulieren, ab welchem Plus auf dem Spielerkonto Geld transferiert werden sollte.

Ist ein Online-Casino gefunden, in dem die Gebühren entweder völlig wegfallen oder so niedrig sind, dass eine andere Zahlungsart nicht von vornherein deutlich günstiger ist, sollte das Spielangebot selbst unter die Lupe genommen werden. Obwohl die klassischen Spiele fast überall zu finden sind, gibt es immer wieder Unterschiede etwa in der Auswahl der Pokervarianten und vor allem bei den Slotspielen.

Wird um Kryptowährungen gezockt, kommt hinzu, dass deren Volatilität einen gewaltigen Unterschied machen kann, wenn es ums Ein- und ums Auszahlen geht. Nicht umsonst sind die virtuellen Münzen hochspekulativ. Wer davon ausgeht, dass die Kurse in absehbarer Zeit steigen, tut gut daran, vor jeder Transaktion die aktuellen Kurse und Bewegungen zu studieren, um nicht plötzlich mit einem dicken Verlust dazustehen oder einen kräftigen Zuwachs zu verpassen. Für Zocker mit eisernen Nerven bedeutet das aber auch, dass sie etwaige Gewinne in Krypto so lange auf dem Kundenkonto parken können, bis es sich lohnt, diese in herkömmlichem Geld auszahlen zu lassen.

Das kann sich durchaus rentieren. Während im April 2020 der Kurs von Bitcoin bei rund 5.864,35 Euro lag, kletterte er binnen eines Jahres auf 49.884,20 Euro im April 2021. Binnen drei Monaten sank er dann wieder auf 28.318,51 Euro, ist seitdem aber wieder kräftig im Steigen.

Weil für Kryptowährungen genau wie für Aktien die Maxime gilt, dass es sich im Normalfall um langfristige Spekulationen handelt, so dass Schwankungen nicht sofort zur Panik führen sollten, gehört eine gewisse Vorliebe fürs Zocken von vornherein dazu. Im Gegensatz zu Wertpapieren sind Spekulationen via Online-Casinokonten nicht zeitgebunden, um die Gewinne in voller Höhe einstreichen zu können.

Allzu gewagte Einsätze, die die Zocker um Haus und Hof bringen könnten, sind dank des neuen Glücksspielstaatsvertrags der Länder in Deutschland ausgeschlossen. Seit dem 1. Juli 2021 sind Online-Casinos zwar erstmals in der gesamten Bundesrepublik erlaubt, aber legal ist nur der Besuch von Webseiten, deren Betreiber ihre Lizenz in Deutschland erhalten haben. Im Gegenzug sind diese an die hiesigen Gesetze gebunden, in denen der Verbraucherschutz und die Suchtprävention Vorrang haben. Um Zocker davor zu bewahren, jegliches Maß zu verlieren, werden auffällige Spieler geflaggt und in eine bundesweit geltende Sperrdatei aufgenommen. Hinzu kommen finanzielle Limits für alle Zocker. Pro Monat dürfen maximal 1000 Euro oder deren Gegenwert für Online-Glücksspiel aller Art eingesetzt werden, vom Slotspiel bis zum Samstagslotto. Sollten Spieler über diverse Kundenkonten verfügen, werden die Summen addiert.

Mit einem Blick auf Impressum und Allgemeine Geschäftsbedingungen lässt sich rasch feststellen, ob es sich bei dem gewünschten Online-Casino tatsächlich um eine legale, in Deutschland zugelassene Seite handelt. Die Europäische Union regelt das Ganze noch etwas großzügiger, so dass nach EU-Recht die Lizenz nur aus einem der Mitgliedsländer stammen muss, um den Besuch zu legalisieren.

Das ist genauso im Sinne der Kunden, die damit Rechtssicherheit erhalten, wie der lizenzgebenden Länder. Steuern werden nämlich prinzipiell an den Lizenzgeber entrichtet, so dass Deutschland seit kurzem erstmals von der Popularität von Online-Casinos profitiert.

Die Zocker selbst können sich mit wenigen Blicken vergewissern, dass sie im rechtssicheren Raum spielen. So verlockend manche Webseiten aus Drittländern auch aussehen mögen, so riskant ist der Besuch. Nicht nur sind diese Seiten als illegal eingestuft, die Kunden haben zudem keinerlei Garantien, dass ihnen ihr Geld auch tatsächlich ausgezahlt wird, vor allem, wenn es sich um große Summen handelt, was gerade im Kryptobereich durch Kursänderungen rasch der Fall sein kann. Bei legalen Seiten fällt das Risiko weg, und die Spieler können sich auf die normalen Kalkulationen und Spekulationen beschränken, von der Einzahlung bis zum Rücktransfer und dem Spielen zwischendrin.

Wird im Oktober der erste Bitcoin-ETF von der SEC genehmigt?

Wird im Oktober der erste Bitcoin-ETF von der SEC genehmigt?

Hat das lange Warten auf einen Bitcoin-ETF bald ein Ende? Mike McGlone, der Intelligence Commodity Strategist von Bloomberg, geht von einer Zulassung der SEC Richtung Oktober aus.

In Kürze 

  • Gründe für die Zulassung
  • Kapitalabfluss aus Gold und Silber ETFs
  • Bedeutung für den Bitcoin

Gründe für die Zulassung

Ihm zufolge könnte bereits Ende nächsten Monats der erste Bitcoin-ETF in den USA zugelassen werden. In einem Interview mit Stansberry Investor sagte der Stratege, dass der Hauptgrund für einen solchen Schritt der Wettbewerbsvorsprung sein könnte, den USAs nördlicher Nachbar Kanada derzeit habe.

McGlone:

Es orientieren sich immer mehr Investoren aus den USA nach Kanada, um dort Interesse an einem Bitcoin-ETF […] zu bewerben, nun muss die USA handeln, um vorhandenes Kapital nicht zu missen.

Eine derzeitige Star Investorin hat kürzlich ebenfalls Interesse an einem kanadischen Bitcoin-ETF bekundet. Es handelt sich um niemand geringeren als die Star Investorin Cathie Woods mit ihrem ARK Invest ETF.

Ein Bitcoin-ETF in den USA war für Woods und andere gleichgesinnte Investoren schwer fassbar. Ein Dutzend Anträge lehnt die SEC in den letzten acht Jahren ab oder verzögerte diese. Die SEC äußerte Bedenken über die starke Volatilität und potenzielle Risiken von Marktmanipulationen. ARK hat sich mit der in der Schweiz ansässigen 21 Shares zusammengetan, um einen Antrag zu stellen.


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Kapitalabfluss aus Gold und Silber ETFs

Des Weiteren weißt McGlone darauf hin, dass derzeit immer mehr Geld aus Gold ETFs abfließt und in Bitcoin und andere Kryptowährungen umgeschichtet wird.

Bereits seit Anfang der Jahres sind Abflüsse in Gold ETFs erkennbar. Auch die Silber ETFs weisen einen hohen Abfluss seit Jahresanfang auf.

Das abgeflossene Geld könnte eine Alternative in einem Bitcoin ETF finden.

Hier handelt es sich um absurde Summen, welche nicht unterschätzt werden dürfen. 

Was bedeutet dies für den Bitcoin

Aufgrund der institutioneller Zuflüsse in den BTC-Markt könnte eine Bewertung von 100.000 USD erreicht werden.

Wie McGlone bereits am 16. September mit einem Post ankündigte 

Kann Bitcoin 2021 100.000 US-Dollar erreichen?

Fünf Charts zeigen Potenzial – Vergangene #Bitcoin-Handelstrends und das rückläufige Angebot der Kryptowährungen im Vergleich zur Mainstream-Akzeptanz deuten auf einen deutlichen Fortschritt im Jahr 2021 hin, möglicherweise auf 100.000 USD

– Mike McGlone (@mikemcglone11) 16. September 2021

CoinEx setzt sein Engagement für Perpetual Contracts fort: 10 neue USDT-M Perpetual Contracts auf CoinEx gelistet

CoinEx setzt sein Engagement für Perpetual Contracts fort: 10 neue USDT-M Perpetual Contracts auf CoinEx gelistet

Das Handelsvolumen von Derivaten ist mindestens 4,6 Mal so hoch wie das Volumen des Spothandels, so Cointelegraph im Jahr 2020. In diesem Billionen-Dollar-Ozean ist der Derivatehandel, der durch Kontrakte repräsentiert wird, seit 2020 schnell gewachsen.

Boom der Perpetual Contracts

Laut dem Q1-Bericht 2021 von TokenInsight, der die entsprechenden Transaktionsdaten von insgesamt 51 Kryptowährungsbörsen, die mit Perpetual Contracts handeln, nachverfolgt hat, erreichte das Handelsvolumen von Perpetual Contracts 14,75 Billionen US-Dollar und übertraf damit die Gesamtzahl der Derivate im letzten Jahr, was Perpetual Contracts zum absoluten Mainstream-Produkt auf dem Derivatemarkt macht. Der USDT-Kontrakt mit Sicherheitsverwahrung hat seine starke Performance fortgesetzt und ist in diesem Quartal das beliebteste Kontraktprodukt auf dem Markt. Sein Handelsvolumen erreichte im ersten Quartal 8,51 Billionen US-Dollar, was 59,4 % des gesamten Marktvolumens entspricht.

Hinsichtlich des Handelsvolumens aller gängigen Krypto-Assets liegen die Perpetual Contracts nahe an den Spot-Verträgen: Mit einem Handelsvolumen von 14,11 Billionen US-Dollar waren letztere im ersten Quartal dieses Jahres sogar leicht schlechter als erstere.

Diese Zahlen machen deutlich, dass der Kontraktmarkt im Jahr 2021 einen Boom bei den Derivaten für digitale Vermögenswerte erleben wird. Das Handelsvolumen des Perpetual Contracts, eines eher spekulativen Finanzderivats, zeigt ebenfalls ein noch nie dagewesenes Aktivitätsniveau auf dem Krypto-Asset-Markt. Darüber hinaus ist der USDT-Kontrakt mit Sicherheitsverwahrung als das von den Anlegern im ersten Quartal 2021 am meisten nachgefragte Vertragsprodukt unersetzlich.

Große Börsen mit reichlich Ressourcen und gewaltigen Mitteln hatten früher einen überwältigenden Vorteil, wenn sie in neue Bereiche vordrangen, so CoinEx. Die Produkterfahrung, die Finanzierungsregeln, der Deleveraging-Mechanismus, die Prämienausschüttung und die Liquidität stehen jedoch in engem Zusammenhang mit den Interessen der Anleger, und die Nutzer werden letztendlich feststellen, dass leistungsstarke Produkte und professionelle Dienstleistungen ihr Hauptanliegen sind.

Da der Marktwert von Krypto-Vermögenswerten weiter steigt, hat der Markt einen Zustrom neuer Investoren, traditioneller Finanzinstitute und VCs erlebt. Die Nachfrage nach Finanzderivaten wie Kontrakten und Optionen ist exponentiell gestiegen, so dass für Derivate, einschließlich Perpetual Contracts, noch viel Raum für Wachstum bleibt. CoinEx hat sich den Perpetual Contracts verschrieben und konzentriert sich mehr auf die Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit und die Sicherheit der Vermögenswerte, anstatt wie andere Börsen einen rücksichtslosen Schritt zu machen.

Um die Handelsbedürfnisse unserer Nutzer zu befriedigen, werden wir 10 neue USDT-M perpetual contracts einführen. Die Details sind unten aufgeführt:
I. Beginnt um
0:00 September 16, 2021 (UTC)

II. Unterstützte Märkte
AVAX/USDT, FTT/USDT, GRT/USDT, MKR/USDT, EGLD/USDT, WAVES/USDT, HBAR/USDT, NEAR/USDT, QNT/USDT, und FTM/USDT

III. Hebelwirkung
3x, 5x, 8x, 10x, 15x, 20x, 30x und 50x

IV. Risikowarnung
Wie auf einem normalen Markt ist es bequem, Perpetual Contracts ohne Lieferung zu handeln. Die Nutzer müssen sich jedoch bewusst sein, dass der Kryptomarkt volatil und aufgrund von Faktoren wie Marktdynamik und -politik schwer vorhersehbar ist. Die Nutzer müssen die Hebelwirkung kontrollieren und die Markttrends und Handelsrisiken genau im Auge behalten.

CoinEx wird weitere Kontrakte auf den Markt bringen und weiter an dem ewigen Kontrakt und dem Derivatemarkt arbeiten. Bitte bleiben Sie auf dem Laufenden.