Umstrukturierung bei Bitpanda Global Exchange aus Österreich

Umstrukturierung bei Bitpanda Global Exchange aus Österreich

Die Bitpanda Global Exchange wird am 3. März einige wichtige Änderungen erfahren.  Dabei werden die üblichen Krypto-zu-Krypto Trading-Möglichkeiten fast komplett abgeschafft und dafür größtenteils der handeln von Fiat-zu-Krypto Währungspaaren angeboten.

Zahlen in Tabelle mit Pfeil - Bitpanda Global Exchange

Was wird bei der Bitpanda Global Exchange umstrukturiert?

Alle Krypto-zu-Krypto Tradingpaare, außer BEST/BTC und PAN/BTC werden entfernt. Bei den beiden bleibenden Kryptowährungen handelt es sich um firmeneigene Coins von Bitpanda. Zusätzlich möchte die Börse dutzende EUR-zu-Krypto (Euro) und CHF-zu-Krypto (Schweizer Franken) Währungspaare einführen.

Im gleichen Zug soll die Gebührenstruktur leicht abgeändert werden. Der komplette Handelsservice soll neu positioniert werden, heißt es in einem Blogbeitrag vom 24.02.2020. Dort werden auch die genauen Währungspaare genannt, die nach der Umstellung angeboten werden. Diese findest du hier:

Euro Währungspaare

– BTC/EUR

– XRP/EUR

– ETH/EUR

– MIOTA/EUR

– PAN/EUR

– BEST/EUR

Schweizer Franken Währungspaare

– BTC/CHF

– XRP/CHF

– ETH/CHF

Weitere Währungspaare

– BEST/BTC

– PAN/BTC

Was passiert mit den bestehenden Währungspaaren und Einlagen?

Die restlichen bestehenden Märkte werden am 3. März um 10:00 Uhr MEZ aussetzen. Genau 24 Stunden später, am 4. März um 10:00 Uhr, werden alle noch offenen Orders in den Auftragsbüchern zurück an den jeweiligen Kunden gezahlt. Danach werden die Märkte komplett geschlossen.

Dazu gehöhren ..

– BTC/USDT

– BEST/USDT

– XRP/BTC

– ETH/BTC

– MIOTA/BTC

Die neuen Möglichkeiten, den Schweizer Franken gegen Bitcoin, Ethereum und XRP handeln zu können, stehen im direkten Verlust zu den Krypto-zu-Krypto Währungspaaren. Die Bitpanda Global Exchange möchte mit diesen radikalen Maßnahmen mit gezielten Schritten zu einer reinen Fiat-zu-Krypto Börse werden. Dies wird auch in einem offiziellen Twitter-Post deutlich:

Was genau ist die Bitpanda Global Exchange?

Die Bitpanda Global Exchange möchte ihren Nutzern viele verschiedene Möglichkeiten rund um das Thema Trading von digitalen Vermögenswerten geben. Bitpanda wurde in Wien gegründet. Von dort gehen auch alle firmeninternen Entscheidungen aus.

Neben dem Handel mit den oben genannten Kryptowährungen und Fiat-Geldpaaren, sollen auch digitale Abbildungen von Edelmetallen in naher Zukunft folgen. Auch andere Märkte wie der von Immobilien soll über spezielle Services dem Nutzer zur Verfügung gestellt werden. Zudem sollen professionelle Trading-Lösungen jeglicher Art integriert werden.

Durch das Abgreifen von unterschiedlichen Finanz-Sparten mit der Bitpanda Global Exchange soll ein solides finanzielles und liquides Standbein geschaffen werden. Das Ziel ist, zu einer der Top-Börsen weltweit aufzusteigen. Das Bitpanda Launchpad soll zum Erfolg einen elementaren Bestandteil beitragen. Viele Projekte in der Krypto-Welt sind aktuell starkem Wandel ausgesetzt. Auch das zweitgrößte Krypto-Netzwerk weltweit, Ethereum, soll komplett umstrukturiert werden. Der Erfinder von Ethereum, Vitalik Buterin, erklärt wie das Blockchain-Netzwerk durch ein Update auf ein neues Level gehoben wird.

Was ist das Bitpanda Launchpad?

Zahlen werden zu Bildern - Bitpanda Global ExchangeMit dem Bitpanda Launchpad sollen Unternehmen zum einen die Möglichkeit haben, Kapital einzusammeln, aber im gleichen Zug auch Bitpanda Nutzern einzigartige Investitionsmöglichkeiten geben. Unternehmen können dort mithilfe einer einfachen und benutzerfreundlichen Oberfläche ihren eigenen Token mittels IEO (Initial Exchange Offering) kreieren. Diese Funktion soll der Bitpanda Global Exchange in naher Zukunft hinzugefügt werden.

Die nach Handelsvolumen aktuell größte Krypto-Börse Binance hat bereits ein voll funktionstüchitges Launchpad. Dieses ist an den Binance Coin gekoppelt. Wenn du mehr dazu erfahren möchtest, dann klicke hier.

Was ist ein IEO?

Bei einem IEO gibt ein Unternehmen einen Token für eine bestimmte Nutzung im eigenen Unternehmen heraus. Oft werden IEO’s mit IPO’s bei Aktien verglichen. Der Hauptfokus für das Unternehmen ist die Möglichkeit, umfangreich Kapital einzusammeln. Nutzer der Börse Bitpanda haben direkten Zugriff auf die IEO’s. Bitpanda führte bereits einen Bespiel-IEO durch. Hierbei wurde BEST erschaffen. Der erste IEO von Bitpanda war ein voller Erfolg und hat mehr als 10 Millionen Euro eingenommen.

Fazit – Bitpanda Global Exchange hat große Zukunftspläne

Nach den oben genannten Punkten wird deutlich, dass die Bitpanda Global Exchange noch viel Arbeit vor sich hat, um die Pläne zu erfüllen. Allerdings wird auch klar, dass sie bereits aktiv am Arbeiten sind und die ersten Teilschritte bereits abgeschlossen haben. Aktuell (26.02.2020) befindet sich die Krypto-Börse Bitpanda nach Handelsvolumen gemessen auf Platz 151. Die Daten beruhen auf der Analyse-Website coinmarketcap.com. Dabei wird klar, dass noch viel Luft nach oben ist. Wie schnell die baldige Umstrukturierung am 3. März die Bitpanda Global Exchange zum Erfolg führt, bleibt offen. Wir halten dich bei krypto-guru.de darüber auf dem Laufenden!

Umgeht die Krypto-Börse Binance die Regularien?

Umgeht die Krypto-Börse Binance die Regularien?

In den letzten Tagen hat eine News über die Krypto-Börse Binance mit der Frage, ob Binance in Malta ansässig ist und seine Steuern zahlt, die Runde gemacht.

Stellungnahme der Finanzaufsichtsbehörde

Krypto-Börse Binance

Die Finanzaufsichtsbehörde auf Malta, die Malta Financial Services Authority (MFSA) hat eine Stellungnahme über die Krypto-Börse Binance veröffentlicht. Die MFSA ist mit der BaFin in Deutschland zu vergleichen. In der Stellungnahme schreibt die MFSA:

In Bezug auf einen Bericht in den Medien, der Binance als ein „in Malta ansässiges Kryptowährungs-Unternehmen“ bezeichnet, erklärt die Malta Financial Services Authority (MFSA), dass Binance von der MFSA nicht autorisiert ist, im Kryptowährungsbereich tätig zu sein und daher nicht ihrer Regulierungsaufsicht unterliegt.

Die Behörde prüft jedoch, ob Binance in Malta Aktivitäten verfolgt, die möglicherweise nicht in den Bereich der Regulierungsaufsicht fallen. Die Zulassung von virtuellen Finanzanlagen zum Handel und / oder zum öffentlichen Angebot in und aus Malta erfordert eine MFSA-Lizenz im Sinne des Virtual Financial Assets Act (CAP 590) von 2018.

Berichte der Krypto-Börse Binance zu Aktivitäten auf Malta

In vergangenen Berichten wurde darüber berichtet, dass die Krypto-Börse Binance auf Malta beheimatet ist. Dies hat unter anderem das beliebte Magazin Bloomberg in einem Bericht, in dem es heißt, dass Binance nach Komplikationen in Japan auf Malta gewechselt habe. Außerdem war erst letztes Jahr die Rede davon, dass Binance bald mit der Börse auf Malta einen eigenen Security Token auf den Markt bringen wolle.

Alles nur ein Irrtum?

Ist den Aussagen des CEOs von Binance zu glauben, dann hat das Unternehmen noch nie einen festen Unternehmenssitz auf einem Teil der Welt gehabt. Trotzdem sagt er, dass die Regularien in den einzelnen Ländern erfüllt seien. Ist den Aussagen des Binance CEO Changpeng Zhao glauben zu schenken, dann hat Binance noch nie ein Büro auf Malta gehabt und alles wäre nur ein Irrtum. Binance möchte eine

echte dezentralisierte autonome Organisation werden

Tweet vom CEO der Krypto-Börse Binance auf die Vorwürfe

In Tweet schrieb Zhao, dass die Blockchain “eine neue Welt” ermöglicht hat, in der ein Hauptsitz nicht mehr benötigt wird. Er fügt hinzu, dass das Unternehmen jedoch Lizenzen in verschiedenen Teilen der Welt besitzt.

Nach der heutigen öffentlichen Bekanntmachung gehört Malta eindeutig nicht dazu. Die MFSA sagt auch, dass sie jetzt die frühere Beteiligung des Unternehmens untersucht.

Wo zahlt die Krypto-Börse Binance ihre Steuern?

Die Aussagen des CEO von Binance klingen zweifelsohne interessant. Aber ist dies rechtskonform? Wo zahlt das Unternehmen die Steuern? Medienberichten zufolge scheint ein Großteil auf den Kaimaninseln registriert zu sein. Dies geht aus Unterlagen aus dem Jahr 2017 hervor. Vermutet wurde jedoch, dass Binance auf Malta geflüchtet ist, was nicht der Wahrheit entspricht. Eine verlässliche Aussage kann nicht getroffen werden.

Binance mit technischen Problemen?

In der vergangenen Woche hat die Krypto-Börse Binance verstärkt mit technischen Problemen kämpfen müssen. Hierbei sollen keine Kundengelder gestohlen oder entwendet worden sein.

Kein Handel möglich

Die ungeplante Systemwartung hat die Einstellung der allermeisten Aktivitäten auf der Plattform zur Folge. Partnerbörsen wie Binance.US sind von der unfreiwilligen Pause aber nicht betroffen.

In einer Mitteilung vom 19. Februar erklärt Binance die Situation wie folgt:

Mitbinancianer, Binance wird vorübergehend vom System gewartet. Binance hat Einzahlungen, Auszahlungen, Spot-Handel, Margin-Handel, P2P-Handel, Kreditvergabe, Rücknahme sowie Vermögensübertragungen von Unterkonten, Margin-Konten, Futures-Konten und Fiat-Geldbörsen ausgesetzt. Bitte beachten Sie, dass der Handel mit Binance Futures während des Wartungszeitraums unberührt bleibt. Wir entschuldigen uns für etwaige Unannehmlichkeiten und bedanken uns für Ihre Geduld. Danke für deine Unterstützung! Binance Team.

Entschädigung für Kunden

Auch auf Twitter gab es eine Mitteilung vom Binance CEO Changpeng Zhao:

Einer der Marktdatenschieber hatte Probleme, die Matching-Engine war in Ordnung, kein Datenverlust oder Korruption (außer Marktdaten). Wir arbeiten daran. Sollte bald behoben sein.

Als Entschädigung für die Unannehmlichkeiten setzte Binance den Händlermargenzins aus.

Probleme behoben

Mittlerweile ist der Dienst von Binance wieder uneingeschränkt nutzbar. Bereits am 17. Februar berichtete die Kryptobörse von unerwarteten Problemen durch das hohe Nutzeraufkommen. Das hohe Volumen an Orders, Marktdaten und Guthaben soll zu technischen Problemen geführt haben. Ein Hackerangriff steckt trotz der Befürchtungen einiger Kunden nicht hinter den Schwierigkeiten der Plattform. Ob das Problem mit dem Eingreifen der Verantwortlichen am 19. Februar nun endgültig behoben ist, ist noch nicht klar.

Binance-Coin (BNB)

Hier findest du unsere ausführliche Analyse zum Binance-Coin (BNB).

Vitalik Buterin: Die neue ETH 2.0 Technik verbessert alles

Vitalik Buterin: Die neue ETH 2.0 Technik verbessert alles

Von Ethereum 2.0 hast du bestimmt schon gehört. Mitte 2020 soll es endlich soweit sein und aktiv werden. Die Internetseite CoinDesk hat diese Woche den Ethereum Gründer Vitalik Buterin zu Ethereum 2.0 interviewt. Das Video zum Interview findest du hier. Wir haben dir die wichtigsten Erkenntnisse herausgeschrieben und mit unserer Meinung gemischt.

Was steckt hinter der ETH 2.0 Technik?

ETH 2.0 ist die nächste Version der Ethereum-Blockchain, die neue Protokollentwürfe wie Proof-of-Stake (PoS) und Sharding umfasst. Im Dezember letzten Jahres veröffentlichte Buterin einen Blog-Beitrag über Möglichkeiten, die Einführung von ETH 2.0 zu beschleunigen, an dem seit Jahren gearbeitet wird.

PoS-Konsens-Algorithmen belohnen Investoren, die in Kryptowährungen investieren, wenn sie die Währung des eigenen Netzwerkes halten. Das Halten der Währung validiert Blockchain-Transaktionen und schützt das Netzwerk selbst. Deshalb gibt es hierfür Belohnungen.

Was ist Sharding?

Schauen wir uns die großen Kryptowährungen an. Viele dieser haben ein gravierendes Problem. Die Skalierbarkeit ist begrenzt und umfangreiche Blockchains werden zunehmend weniger performant. Dies ist eine Bremse für das gesamte Netzwerk und sorgt dafür, dass Lastspitzen kaum auszugleichen sind.

Durch Sharding soll dieses Problem gelöst werden. Es macht möglich, dass eine Blockchain in mehrere kleine Teile gespalten werden kann und erst dann verteilt wird.

In der Regel basiert eine Kryptowährung mit Distributed Ledger Technologie darauf, dass jeder Teilnehmer eine vollständige und möglichst aktuelle Kopie des Ledgers bspw. Blockchain erhält. Ergebnis daraus, das System ist so gut wie nicht manipulierbar, denn jeder Teilnehmer weiß darüber Bescheid, wie die Historie der Kryptowährung aussieht.

Dies führt dazu, dass die Transaktionen langsamer werden, wenn eine Kryptowährung beliebter wird und viele Transaktionen verbucht werden. Bitcoin und Ethereum haben beide das Problem, dass die Skalierbarkeit des Systems stark begrenzt ist und viele Transaktionen stattfinden.

Da ein Teilnehmer jeweils die gesamte Kopie der Blockchain besitzt, sind die Bearbeitungszeiten für neue Transaktionen entsprechend langsam und es sind netzwerkweit nur wenige Transaktionen pro Sekunde möglich. Sharding bietet die Chance, die endlos weiter wachsenden Blockchains in leichter zu verarbeitende Fragmente zu zerteilen.

Details des Interviews zur ETH 2.0 Technik

Im Dezember beschrieb Buterin in seinem Blogbeitrag „Stateless Clients“, eine Methode, die die Art und Weise verändert, wie Kontostände, Vertragscodes und andere Informationen im Netzwerk gespeichert werden.

Stateless Clients arbeiten, indem sie die Existenz und Gültigkeit dieser Daten mathematisch beweisen, ohne alle Daten selbst zu speichern. Mit anderen Worten, die ETH 2.0-Blockchain wäre leichter zu bedienen.

Die Clients führen im Grunde genommen die gleiche Überprüfung durch, die sie normalerweise durchführen würden, nur dass sie den Zustand nicht speichern.

Es schnappt sich einfach den Zustand in Echtzeit und verifiziert ihn mit Hilfe des Merkle-Beweises des Kundens.

so Buterin gegenüber CoinDesk.

ETH 2.0 bereits im Sommer?

Die Hauptentwickler des Projekts haben vor kurzem die Pläne des Projektes angekündigt, ETH 2.0 bereits in diesem Sommer einzuführen. Die ersten Belastungsproben sind bereits geschafft und laut BTC-ECHO schielt Ethereum bereits auf die Phase 0. Dieser Start würde die Phase 0 und die Beacon Chain, die erste Komponente zum Aufbau der neuen PoS-Blockchain, umfassen.

Als Teil des Übergangs vom derzeitigen Proof-of-Work (PoW)-Netzwerk, bekannt als Eth 1.x, haben Buterin und die Ethereum Foundation vorgeschlagen, das derzeitige Netzwerk auf dem Skelett von ETH 2.0 zu betreiben, bis dieses vollständig aufgebaut ist.

Letztendlich wird Eth 1.x im Grunde genommen als eine riesige Quittung für Transaktionen aus der Zeit vor 2.0 existieren.

Sie können diesen Zustand [Eth 1.x] kopieren und innerhalb einer anderen Proof-of-Stake-Chain betreiben

Der Kontostand und alle Anwendungen laufen so weiter, wie sie sind, aber die Proof-of-Work-Chain, so wie sie existiert, wäre dann weg. Und es gäbe nicht einmal mehr zwei getrennte Ketten: Eth 1.x-Transaktionen und Eth 2.0 würden alle im selben Block liegen.

 

 

Dies führte Vitalik Buterin ebenfalls im Interview aus.

Was denkst du über ETH 2.0? Lass es uns wissen.

DEFI-Fortschritt: Mit tBTC Bitcoin auf Ethereum speichern!

DEFI-Fortschritt: Mit tBTC Bitcoin auf Ethereum speichern!

Ein neuer Token auf der Ethereum-Blockchain kurbelt den DEFI-Fortschritt an. Mit tBTC können bald durch spezielle kryptographische Verfahren Bitcoins in der eigentlichen Bitcoin-Blockchain gesperrt und dabei für die Ethereum-Blockchain freigegeben werden. Der große Vorteil von tBTC ist die komplette dezentrale Validierung.

Was ist der technische Hintergrund von tBTC?

Der technische Hintergrund und der dabei hervorgehende DEFI-Fortschritt ist kompliziert, da es sich bei tBTC um einen ERC20-Token auf der Ethereum-Blockchain handelt. Wir versuchen uns hierbei auf das Wesentliche zu beschränken. Das ausführliche Whitepaper in englischer Verfassung findest du hier.

DEFI-Fortschritt: Mit tBTC Bitcoin auf Ethereum speichern!Einfach gesagt, muss ein Nutzer, der tBTC erhalten möchte, im Gegenzug Bitcoin zuvor auf eine angeforderte Wallet-Adresse in der Bitcoin-Blockchain senden. Diese werden jetzt dem tBTC Netzwerk bereitgestellt, indem eine Einzahlungsanforderung an das tBTC-Netzwerk gegeben wird, sowie eine Kaution in Form von Ethereum in einer Ethereum-Adresse hinterlegt wird. Dies geschieht durch einem Smart Contract, also eines kryptographischen Vertrages in der Ethereum-Blockchain.

Wie genau ist die Bitcoin-Blockchain aufgebaut? Klicke hier und erfahre jetzt mehr darüber!

Die Kaution, welche in Form von Ethereum zurückgelegt wurde, fungiert hierbei nur als Spam-Schutz und wird am Ende des Prozesses wieder an den Nutzer zurückgegeben.

Diese Unterzeichner führen hierbei komplizierte kryptographische Rechenaufgaben durch und sind ähnlich wie Miner zu betrachten. Dabei wird die vom Nutzer getätigte Einzahlungsanforderung und die Kaution in Ethereum als Start des Vorgangs angesehen. Erst dann wird dem Nutzer eine Bitcoin-Adresse zur Verfügung gestellt.

Die zufällig ausgewählten Unterzeichner erstellen jetzt eine Einzahlungsadresse, welche dem Nutzer durch den Smart Contract zugeschickt wird. Erst dann kann der Einzahler die Bitcoins an die Einzahlungsadresse schicken.

tBTC entstehen …

Danach wird durch den digitalen Vertrag die tBTC geprägt und an den Nutzer gesendet. Die Unterzeichner behalten sich für jeden tBTC Smart Contract und damit für jede Anforderung von tBTC 0,0005 tBTC für sich. Diese zurückbehaltenen tBTC werden als Vergütung für die Bearbeitung des Prozesses gesehen. Damit ist der Vorgang abgeschlossen.

DEFI-Fortschritt: tBTC bietet komplette Dezentralisierung

Das Projekt tBTC hat vor allem aufgrund der Dezentralisierung einen großen DEFI-Fortschritt erzielt. Durch die Speicherung von Bitcoin auf Ethereum ohne eine zentrale Kontrollstelle, können in naher Zukunft viele dezentrale Finanzprojekte (DEFI) diese Funktion für sich nutzen, ohne den Einfluss von Staaten oder anderer Regulierungsbehörden. Unter DEFI werden Projekte und Netzwerke mit dezentralen Strukturen verstanden, welche sich mit dem Finanzsektor beschäftigen. Hierbei ist Ethereum Vorreiter bei DEFIs und zum Start 2020 das größte Netzwerk für dezentrale Anwendungen (DAPPS) weltweit.

Das Projekt soll in den nächsten Monaten offiziell live gehen. Aktuell werden viele Praxistests durchgeführt, um ein funktionsfähiges Endprodukt zu entwickeln. Neben tBTC gibt es noch weitere Möglichkeiten, Bitcoin auf Ethereum zu speichern. Allerdings haben alle anderen Optionen immer einen zentralen Validierungspunkt dazwischen. tBTC ist vollkommen dezentralisiert.

Die offizielle Website findest du unter tbtc.network. Dort wird das Projekt wie folgt beschrieben (frei übersetzt):

Kein Spiel – nur Mathematik!

1. Zahle Bitcoin ein

2. Fordere tBTC an

3. Erhalten sie tBTC

Ebenfalls wird damit geworben, dass es inflationssicher, vor jeglicher Zensur immun und resistent gegen jede Form von Beschlagnahmungen ist. Die einzige Gefahr, die deine tBTC ausgesetzt sind, ist dass du selbst den Private Key bzw. den Zugang dazu verlieren könntest. Was genau ein Private Key ist erfährst du hier.

Weiter DEFI-Forschritt durch tBTC in Zukunft zu erwarten?

Ethereum Logo mit Kreis + Linien - DEFI-FortschrittMit tBTC wird ein Projekt ins Leben gerufen, welche Dezentralisierung und Finanzen vereint wie noch nie. Dabei wird tBTC vermutlich bei der Unterstützung von dezentralen Börsen (DEX) behilflich sein. Die akutelle weltweite Situation verbietet aufgrund von Geldwäschegesetzen die anonyme Einzahlung bei dezentralen Börsen. Meistens ist ein zentraler Verlidator dazwischen, welcher von Behörden angezapft werden kann. Wenn eine DEX allerdings nicht mit Behörden zusammenarbeiten möchte, wird meist der Zugang von Geldmittel gestoppt, indem die Börse als nicht zugelassen eingestuft wird.

Durch den neuen Ethereum-Token ist es nun möglich, dass komplett anonym und ohne zentrale Kontrollstelle Bitcoin auf Ethereum gehandelt werden kann und auch Rücklagenbildungen für komplett dezentral agierende Exchanges nun möglich ist. In unseren Augen ein großer Schritt für die dezentrale Krypto-Welt. Auch die Schweiz arbeitet sehr innovativ und fortschrittlich mit der Blockchain-Technologie. Erst vor kurzem berichteten wir über ein ebenfalls komplett dezentrales Krypto-Projekt namens Quartierstrom, welches die Strom-Logistik in der Schweiz komplett dezentral und regional regelt.

 

 

Regionales Schweizer Blockchain-Projekt „Quartierstrom“ abgeschlossen!

Regionales Schweizer Blockchain-Projekt „Quartierstrom“ abgeschlossen!

In dem Schweizer Dorf Walenstadt ist das Pilotprojekt „Quartierstrom“ am 6. Februar 2020 abgeschlossen worden. Das Projekt untersuchte den Nutzen einer dezentralen Stromversorgung.

Quartierstrom und Blockchain

Die Grundidee von „Quartierstrom“ ist es, regional hergestellten Strom auch regional zu verbrauchen, anstatt ihn in das öffentliche Stromnetz einzuspeisen. Um dies zu realisieren, wurde in Walenstadt, einer Schweizer Gemeinde mit 5.000 Einwohnern, ein lokaler Strommarkt aufgebaut, in dem 37 Haushalte ihren selbst produzierten Solarstrom handeln. Ausführliche Ergebnisse findest du in dem offiziellen Bericht.

Innerhalb von einem Jahr wurde so ein eigener Handelsmarkt unter den Solarstromeinspeisern eröffnet. Die dabei in das Netz eingespeiste und verbrauchte Menge an Strom soll über eine Blockchain gespeichert werden.

QuartierstromDie CDU/CSU will Deutschland technologisch voran bringen und hat zu einem Blockchaintreffen geladen. Mehr dazu findest du hier!

Der Große Vorteil von Quartierstrom ist jedoch nicht nur die regionale Nutzung des Solarstroms, sondern dass die Stromversorgung komplett unabhängig von externen Energiekonzernen abläuft. Der Strommarkt wird über eine Blockchain geregelt. Jeder Haushalt hat anstatt dem normalen Stromzähler einen Computer, der neben einem Stromzähler auch noch Blockchain-Nodes beinhaltet.

Das System der Blockchain funktionierte sehr zuverlässig. Allerdings traten bei der Hardware immer wieder Fehler auf:

Während die Software sehr zuverlässig funktionierte, hatte das Projektteam immer mal wieder mit Ausfällen bei der Hardware zu kämpfen. Weil keine Smart Meter mit Anwendungsprozessor auf dem Markt erhältlich waren, musste das Projektteam auf einen Raspberry PI umsteigen [die einen fehleranfälligen SD-Karten Speicher haben]. Für ein Projekt wie «Quartierstrom» wären Smart Meter mit einem integrierten Anwendungsprozessor notwendig, auf dem unterschiedliche Software-Tools laufen können.  Sehr robust funktionierte hingegen die Blockchain-Software.

Ein Problem zeigt sich jedoch auch bei der Blockchain auf. Es können lediglich um die 30 Prosumenten als Validierungsknoten fungieren. Doch auch hierfür hat Arne Meeuw, der Entwickler der Blockchain, schon eine Lösung parat:

Eine Skalierung wäre möglich, indem man mehrere Blockchains für unterschiedliche Quartiere aufbaut. Diese könnten dann wiederum untereinander Strom austauschen.

Stromverbrauch

Im Gegensatz zu der Blockchain von Bitcoin, die durch hohe Rechenleistungen einen hohen Stromverbrauch aufweist, muss die hier angewandte Blockchain keine immensen Rechenleistungen aufbringen. Aus diesem Grund verbrauchen die kleinen Computer, die als Smart Meter dienen, während der gesamten Dauer des Projektes „Quartierstrom“ rund 3300 Kilowattstunden Energie. Vergleicht man dies mit dem am lokalen Markt gehandelten Strom lag der Verbrauch bei ca. 4 %.

Ergebnisse

Schaut man am Ende vom Jahr auf die Zahlen, welche die bei Quartierstrom genutzte Blockchain analysiert und gespeichert hat, so kann man einige Erkenntnisse daraus ziehen. Auf das ganze Jahr gesehen konnten die Haushalte so viel Solarstrom generieren, dass insgesamt ein Drittel des Gesamtstromverbrauchs gedeckt werden konnten. Selbstverständlich war der Anteil des eigenen lokalen Solarstroms im Sommer höher und im Winter dementsprechend niedriger. Allerdings stellt dies alles in allem eine Verdopplung dessen dar, was davor von dem eigenen Solarstroms lokal genutzt werden konnte. Offizielle Zahlen findest du hier!

Preisliche Unterschiede

Ein weiterer Bestandteil des Pilotprojektes „Quartierstrom“ bestand in der Wahl der Teilnehmenden, welchen Preis sie für ihren lokal eingespeisten Solarstrom verlangen, und welchen sie selbst zahlen wollen. Hierbei wurden zwei Verläufe getestet.

Im ersten Verlauf konnten die Beteiligten zum einen den Mindestpreis ihres überschüssigen Stroms selbst aussuchen und zum anderen den Maximalpreis des einzukaufenden lokalen Ökostroms festlegen. Obwohl die Testenden im Vorhinein von den Verantwortlichen des Projektes dazu befragt wurden, ob sie dazu bereit wären, für regionalen Ökostrom mehr Geld zu bezahlen, setzten lediglich 10 % der Beteiligten dies dann auch in die Tat um. Generell waren die Kauflimits kaum höher als die des normalen Netzstroms gesetzt worden. Auf der anderen Seite verlangten die Haushalte für ihren überschüssigen Strom auch mehr, als sie bei dem Elektrizitätswerk erhalten würden.

Im zweiten Testdurchlauf wurde eine automatische Preisbildung festgesetzt. Hierbei wurde der Preis darüber bestimmt, ob gerade ein hoher oder ein niedriger Überschuss vorhanden war. Diese Daten wertete eine Software aus und bildete dementsprechend den Preis. Dieses System wurde von über 50 Prozent aller Beteiligten als das bessere System angesehen.

Fazit

Mit dem Projekt Quartierstrom wurde klar ersichtlich, dass es durchaus möglich ist, in erster Linie Ökostrom, der vor der eigenen Haustür gewonnen wird, zu nutzen. Doch das Forscherteam will weiter forschen und startet direkt mit einem weiterführenden Projekt, das die automatische Preisfestlegung weiterentwickeln soll.

Die Schweiz ist nicht das einzige Land, das daran forscht, Strom dezentral über eine Blockchain zu verteilen. Auch in Deutschland und Österreich sind bereits Forschungsprojekte in Bearbeitung. So hat Hamburg bekannt gegeben, ein Blockchain-Projekt zu starten, das zur dezentralen Energieversorgung dienen soll.

 

 

IOTA NEWS: Die Gründe warum das Netzwerk weiterhin inaktiv ist

IOTA NEWS: Die Gründe warum das Netzwerk weiterhin inaktiv ist

IOTA NEWS: Die Gründe warum das Netzwerk weiterhin inaktiv ist

Vor zwei Tagen am 13.02.2020 schaltete die IOTA-Foundation das Netzwerk ab. Grund hierfür ist, dass die digitale Währung IOTA gestohlen wurde – genauer 1.6 Millionen $ in MIOTA. Gestern war auf der Homepage zu sehen, dass das Hauptnetz weiterhin „nicht betriebsbereit“ ist. Das Entwicklerteam hinter IOTA fand eine Sicherheitslücke auf der hauseigenen Trinity Wallet

IOTA Trinity Wallet Fehler kostet 1.6 Millionen $

Auf den sozialen Medien ist eine rege Diskussion über IOTA (MIOTA) vorzufinden. Grund hierfür ist der jüngste Ausfall des IOTA-Netzwerkes. Dies veröffentlichte das Team hinter der Kryptowährung auf den sozialen Medien Discord und Twitter. Auf der Statusseite wurde gleichzeitig folgendes veröffentlicht: „Mainnet (1341599), Nicht in Betrieb, TPS: 0,6500“.

Die Entwickler wiesen darauf hin, dass das Trinity-Wallet als Vorsichtsmaßnahme vorerst geschlossen halten sollte, um etwaige Risiken zu vermeiden.  Nach der ersten Untersuchung beschlossen die IOTA-Programmierer, den Coordinator auszuschalten. Dadurch sollte sichergestellt werden, dass kein weiterer Diebstahl stattfinden kann, bis die Ursache dieser Diebstähle herausgefunden wird. Seit den ersten Ankündigungen hat sich das Thema in der Krypto-Community über die sozialen Medien hinweg entwickelt. Das Team warnte die Gemeinschaft auch auf Twitter und erklärte, dass die Strafverfolgungsbehörden daran beteiligt seien.

Der offizielle IOTA-Twitter-Account gab an:

Gegenwärtig arbeitet die IOTA- Foundation mit Experten der Strafverfolgung und der Cybersecurity zusammen, um einen koordinierten Angriff zu untersuchen. Zum Schutz der Nutzer haben wir den Coordinator angehalten und raten den Nutzern, Trinity bis auf weiteres nicht zu öffnen.

Trotz dieser Nachricht ist im Twitter-Konto immer noch ein Twitter-Post gepinnt, der erklärt, dass die Trinity-Brieftasche „sicher“ ist.

Nach dem Tweet und der Update-Nachricht, mit der das Team den IOTA-Coordinator ausschaltete, fragten viele Leute auf Twitter. Was mit dem Satz „Wir pausieren den Coordinator“ gemeint ist. Für Kommentator Eric Wall ein gefundenes Fressen. Wall diskutierte das IOTA-Fiasko auf Twitter. Er ist dafür bekannt, dass er die mit dem IOTA-Netzwerk verbundenen Schwachstellen gerne publiziert:

Eine Frage, die mich nachts wachhält: Ist es möglich, einen Shitcoin auf der Grundlage von fortgeschrittenem Schwachsinn zu erstellen? Eine Gemeinschaft fehlgeleiteter Fans aufzubauen? Den Shitcoin 5 Jahre zentral laufen zu lassen? Den Entwurf eines wirklich funktionierenden Projekts zu kopieren? Die Gemeinschaft erhalten und ein erfolgreiches Projekt werden? 

Das IOTA-Team entwickelt eine Strategie zur Schadensbegrenzung

Die IOTA-Entwickler stellten in einem weiteren Statusupdate fest, dass die IOTA-Stiftung rund um die Uhr an der Untersuchung der Angelegenheit gearbeitet hat.

Die IOTA Statusseite schrieb:

Die meisten Beweise deuten auf Saatgut-Diebstahl hin, die Ursache ist noch unbekannt und wird noch untersucht.

und

Die Opfer des Hacks (etwa 10, die sich bisher an die IOTA-Foundation gewendet haben) scheinen alle kürzlich Trinity benutzt zu haben. 

Am 14. Februar gab das IOTA-Team der Öffentlichkeit ein weiteres Update, in dem es sagte, dass es die Diebstähle gefunden habe und jetzt an der Lösung des Problems arbeitet. Die IOTA-Entwickler betonten, dass der Diebstahl definitiv mit der Trinity-Wallet zusammenhängt, und betonten, dass das IOTA-Kernprotokoll – wie bereits zuvor mitgeteilt – nicht verletzt wurde.

Die Mitglieder des IOTA-Teams gaben weiter Auskunft:

Wir wissen, dass Sie gerne mehr Details verstehen würden, aber wir bitten Sie, aufgrund der parallellaufenden Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden von Fragen an die Moderatoren der Gemeinschaft abzusehen. Die Teams entwickeln derzeit eine Minderungsstrategie. Wir werden zu gegebener Zeit alle Einzelheiten über den Vorfall bekannt geben und (natürlich) auch eine vollständige Analyse des Vorfalls veröffentlichen.

Die Diskussion über die mangelnde Dezentralisierung von IOTA steht im Mittelpunkt der Gespräche über die sozialen Medien. Die Führung von IOTA scheint laut einem kürzlich erschienenen Blog Post extrem zerbrechlich zu sein, und der Tangle hat auch in der letzten Dezemberwoche 2019 für 15 Stunden die Arbeit eingestellt. Trotz aller Verrücktheiten rund um das IOTA-Projekt ist der Markt, gemessen an der Marktkapitalisierung, die 21. größte Kryptowährung geblieben. IOTA hat diese Woche trotz des pausierten Koordinators keine Marktkapitalisierung abgegeben.

Gespaltene Community hinter IOTA