Bitcoin Kurs in Seitwärtsphase? Auf was diese Woche zu achten ist!

Bitcoin Kurs in Seitwärtsphase? Auf was diese Woche zu achten ist!

Seit dem Abverkauf am letzten Montag hat sich am Bitcoin Kurs nicht viel verändert. Zwischenzeitlich wurde die 40.000 Dollar Marke angelaufen, diese wurde ziemlich schnell wieder nach unten verlassen. In dieser Bitcoin Chartanalyse zeigen wir Dir, auf was diese Woche zu achten ist!

Bitcoin Kurs im Wochenchart

Bitcoin Kurs

Quelle: BTC/USD

Im Wochenchart von Bitcoin sehen wir die erste rote und damit bärische Kerze seit Überschreiten des alten Allzeithochs von Ende 2017.

Dabei ist zu beobachten, dass das Handelsvolumen ungebrochen hoch ist. Der Relative Strength Index (RSI) ist weiterhin in einem extrem teuren Bereich. Du siehst diesen im unteren Bereich des ersten Chartbildes. Dieser gibt an, ob Märke über- oder unterkauft sind. Ab 80 sprechen wir im Kryptomarkt von einem überkauften Markt. Wir befinden uns aktuell über dieser Marke.

Bitcoin Kurs im Tageschart

Bitcoin Kurs im Tageschart

Quelle: BTC/USD

Im Tageschart befinden wir uns in einer Seitwärtsphase bzw. einer leichten Preiskorrektur, die sich im Aufbau befindet. Die Supportzone der beiden Keylevel finden wir zwischen 34.000 Dollar und 32.225 Dollar. Dort könnte sich eine erste Kaufchance ergeben.

Durchbrechen wir diese beiden Level nachhaltig nach unten, können wir eine weitere Supportzone erst zwischen den Keyleveln bei 23.850 Dollar und 22.800 Dollar finden.


Bitcoin Kurs im 4-Stunden-Chart

Bitcoin Kurs im 4-Stunden-Chart

Im 4-Stunden-Chart von Bitcoin kann aktuell kein wirklicher Trend festgestellt werden. Damit ergeben sich für uns kurzfristig keine Trades.

Das neue Allzeithoch bei 42.000 Dollar muss für eine bullische Fortsetzung nachhaltig überwunden werden. Nach unten dienen die genannten Keylevel aus dem Tageschart als Unterstützung.

Zusätzlich wurde im Chart der Moving Average 200, auch Gleitender Durchschnitt genannt mit einer schwarzen aufsteigenden Linie eingezeichnet. Dieser Indikator ist in der Praxis sehr verbreitet und kann zusätzliche Unterstützung bieten.

Diese technische Analyse ist in Zusammenarbeit mit tradementor entstanden. Neben professioneller Trading-Hilfe, auch für Einsteiger, sind sie dein perfekter Ansprechpartner bei der stark schwankenden Marktlage des Bitcoins. Auch wenn dahinter ein gutes Konzept steht, spiegeln die technischen Bitcoin Prognosen nur die persönliche Meinung wieder und sind in keinem Fall als Anlageberatung zu verstehen.

Aave Coin (LEND)

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Ist Bitcoin anonym? Wir decken den Mythos auf!

Ist Bitcoin anonym? Wir decken den Mythos auf!

Im Volksmund wird meistens davon gesprochen, dass Bitcoin anonym ist. Doch ist Bitcoin wirklich anonym? Die richtige Antwort ist – Nein. Alle Transaktionen werden auf der Blockchain von Bitcoin gespeichert, das heißt Bitcoin ist alles andere als anonym. Dennoch kann keiner sehen wer die jeweilige Person hinter einer Wallet ist – dies macht die Bitcoin Adressen zu Pseudonymen.

In Kürze

  • Bitcoin Regulierung
  • Ist Bitcoin anonym?
  • Möglichkeiten der Identitäts-Verschleierung

Bitcoin Regulierung

Der Bitcoin wird vor allem von Regierungen und Zentralbanken als Zahlungsmittel dargestellt, das kriminelle Machenschaften aufgrund seiner Anonymität erleichtert und unterstützt. Doch wie stark sind die Pfeiler, auf die diese Aussage baut, überhaupt? Ist Bitcoin anonym?

Bitcoin ist den Zentralbanken ein Dorn im Auge, da das dezentrale System immer weiter wächst und immer mehr Anerkennung geniest. Und das alles wegen einem ganz einfachen Grundsatz: die Dezentralität.

Während unter Laien darüber diskutiert wird, dass Bitcoin anonym ist und für illegale Aktivitäten als Zahlungsmittel genutzt werden kann, verfolgen die Bitcoin-Enthusiasten nur den Grad der Dezentralität.

Bitcoin anonym

Ist Bitcoin anonym?

Um diese Frage beantworten zu können, muss zuerst die Technologie angeschaut werden, auf der Bitcoin aufbaut – die Distributed Ledger Technologie. Durch diese werden auf der Blockchain von Bitcoin alle Transaktionen, die getätigt werden, abgespeichert. Ist ein Block an die Blockchain angehängt, so kann dieser nicht mehr verändert werden.

Erfahre hier mehr über die Blockchain!


Kann man Zahlungen nachverfolgen?

Die Blockchain speichert also alle jemals getätigten Transaktionen ab. Jede Person kann die Blockchain jederzeit anschauen und somit jede einzelne Transaktion nachvollziehen. Doch wieso sollte Bitcoin dann anonym sein?

Anstatt von reellen Namen und anderen persönlichen Daten wird auf der Blockchain lediglich der Public Key angezeigt. Den Public Key kannst du dir vorstellen wie deine IBAN. Es ist eine Kombination aus Buchstaben und Ziffern, die andere benötigen, um dir Bitcoins überweisen zu können.

Da alle Transaktionen vom Bitcoin dezentral aufgezeichnet und gespeichert werden, kann Bitcoin nicht als anonym bezeichnet werden. Der Public Key ist lediglich Pseudoanonym. Somit kann der Public Key keiner realen Person zugeordnet werden – zumindest in der Theorie.

Kaufen von Bitcoin

Um Bitcoins zu haben ist es vorerst notwendig, diese zu kaufen. Dieser Kauf erfolgt meist über eine Krypto Exchange. Wir empfehlen dir hierbei eToro*, da die Börse niedrige Gebühren und eine hohe Sicherheit aufweisen kann.

Beim Registrieren auf solch einer Börse ist es jedoch notwendig, einen KYC durchzuführen. Hierbei musst du mithilfe eines offiziellen Dokumentes (Personalausweis, Reisepass) beweisen, dass du tatsächlich die Person bist, die sich registrieren will. Dieses Prozedere ist auch bei einem Großteil der Bitcoin Automaten notwendig. Genau das ist jetzt jedoch der Pfad, über den sich nachvollziehen lassen kann, welcher Person welcher Public Key zugeordnet ist.

Ist Bitcoin anonym?

Die Antwort darauf lautet Ja – bzw. Jain. Die Transaktion beim Erwerb der Bitcoins wird wieder auf der Blockchain gelistet, allerdings ist es möglich, den Pfad, der auf deine persönliche Identität zurückführt, zu verschleiern. Hierfür gibt es einige Möglichkeiten:

Bitcoin anonym kaufen – Dezentrale Exchanges

Dezentrale Exchanges (DEX), das sind Exchanges, die dezentral auf einer Blockchain gespeichert sind. Somit gibt es keinen physischen Ort und keine juristische Person, der die Börse verwaltet. Aus diesem Grund ist es fast unmöglich, diesen dezentralen Exchanges Regulierungen aufzusetzen. Somit kannst du über DEX ganz anonym Bitcoin kaufen.

Adressen wechseln

Eine weitere Möglichkeit, seine reale Identität zu verschleiern besteht darin, seine Bitcoin Adresse häufig zu wechseln. Durch die durchgehende Nutzung von lediglich einer Adresse, lassen sich Transaktionen sehr leicht auf diese Wallet und der damit einhergehenden Person zuordnen.

Bitcoin-Mixer

Um zu verschleiern, wer eine Transaktion gesendet hat, gibt es Bitcoin-Mixer. Hierbei schickst du die Anzahl der Bitcoins, die du versenden möchtest in den Bitcoin-Mixer. Dieser fasst viele Transaktionen von mehreren Nutzern zusammen und schickt dann letztendlich den transferierten Betrag (abzüglich Rendite für den Bitcoin-Mixer-Anbieter) an die von dir gewünschte Zieladresse. Durch den Bitcoin-Mixer ist nun nicht mehr ersichtlich, wer diese Transaktion ursprünglich getätigt hat. Dadurch kann Bitcoin anonymisiert werden.

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Bitcoin Verbot? EZB-Chefin Lagarde kritisiert Bitcoin

Bitcoin Verbot? EZB-Chefin Lagarde kritisiert Bitcoin

Christine Lagarde, die amtierende EZB-Präsidentin, äußerte am 13. Januar, in einer „Reuters Next“ Konferenz, Bedenken bezüglich Bitcoin und forderte weltweite Regulierungen. Sie bezeichnete Bitcoin als spekulatives Anlagegut, welches Geldwäsche erleichtere. Was bedeuten diese Aussagen für den Bitcoin? Folgt ein Bitcoin Verbot? 

In Kürze

  • EZB Präsidentin fordert weltweite Bitcoin Regulierungen 
  • Negative Aussagen der Zentralbanken bzgl. Bitcoin waren zu erwarten 
  • Zentralbanken fangen an Bitcoin ernst zu nehmen 

Der Wunsch vom Bitcoin Verbot wurde erwartet 

Christine Lagarde wurde persönlich in der Vergangenheit der Steuerhinterziehung und Geldwäsche beschuldigt, dennoch sind kritische Aussagen von den Zentralbanken bezüglich Bitcoin zu erwarten gewesen. 

Die Regulierungen sollen laut Lagarde durch den G7-Gipfel initiiert und durch die G20 ausgeweitet werden. Sollten Regulierungen nicht weltweit getroffen werden, fänden Kriminelle Schlupflöcher, um die örtlichen Regulierungen zu umgehen, laut Lagarde.

Christine Lagarde hat als Präsidentin der Europäischen Zentralbank die Aufgabe den Euro stabil zu halten und als globale Währung zu etablieren. Ein starker Euro erhöht die Effizienz der EZB-Geldpolitik, woraus politische und wirtschaftliche Vorteile entstehen könnten.  

Angst um den digitalen Euro? 

Die Entwicklungen rund um den digitalen Euro wurden von der EZB, in den letzten Monaten, vermehrt in den Mittelpunkt gestellt. Dass Aussagen bezüglich einer Bitcoin Regulierung genau in dieser Zeit getroffen werden, während die EZB den zukünftigen digitalen Euro anpreist, ist kein Zufall. Ein pseudonymisiertes Geld-System, welches dem eigenen Digitalgeld gegenübersteht, kann nicht im Interesse der EZB sein.

Die Einführung des digitalen Euros wird voraussichtlich noch zwei bis fünf Jahre dauern. Bei der aktuellen Entwicklung des Krypto-Marktes, ist ein frühes Eingreifen, aus Sicht der EZB, notwendig, um konkurrierenden digitalen Währungen nicht zu viel Freiraum zu lassen. 

Bitcoin Verbot

Dass der Kopf der EZB Bitcoin nun als Gefahr für die eigene Währung sieht, ist daher durchaus eine positive Nachricht für Bitcoin. Bitcoin gewinnt global an Relevanz. Bitcoin wird von den Staaten, bzw. von den Zentralbanken wahrgenommen.

Eine Gewisse Ironie verbirgt sich allerdings hinter den Aussagen von Lagarde: Auf der Konferenz bezeichnete sie den Bitcoin als „funny business„, obwohl der Bitcoin ein weitaus sicheres und vertrauenswürdigeres System darstellt, als der digitale Euro.

Bitcoin hat innerhalb des letzten Jahres mehrfach unter Beweis gestellt, dass viele Unternehmen, unter anderem aus dem Finanz-Sektor, anfangen in Bitcoin zu investieren und Bitcoin sehr ernst nehmen. Unternehmen, wie PayPal und Grayscale, investieren hohe Summen in Bitcoin und könnten ihn sich ebenfalls als Zahlungsmittel vorstellenBitcoin ist in der realen Welt angekommen und definitiv kein “funny business”. 


Wie wird ein Bitcoin Verbot oder eine Bitcoin Regulierung aussehen? 

Genaue Aussagen, wie eine Regulierung für den Krypto Markt aussehen soll, oder ob ein Bitcoin Verbot folgen wird, hat Lagarde nicht getroffen. Wahrscheinlich ist, dass der Zugang zu Krypto-Börsen erschwert wird und unattraktiver werden soll, beispielsweise durch schärfere Identitätsüberprüfungen und höhere Gebühren. 

Dies auf globaler Ebene durchzusetzen, könnte sich allerdings als nicht zu bewältigende Aufgabe für Lagarde entpuppen. Eine einfachere Maßnahme könnte eine Erhöhung der Steuern auf Krypto-Gewinne innerhalb der EU sein. Aktuell sind Gewinne aus Veräußerungen von Kryptowährungen, welche länger als ein Jahr gehalten wurden, in Deutschland steuerfrei.

Ein vollständiges Bitcoin Verbot ist allerdings für die Zentralbanken nicht umzusetzen. Dem wird sich das EZB-Präsidium bewusst sein. Es wird versucht Bitcoin mit kritischen Aussagen klein zu reden und die Bevölkerung davon zu überzeugen, dass Bitcoin keine vertrauenswürdige Geldanlage sei. 

Einen solchen Versuch wird Satoshi Nakamoto, der Erfinder von Bitcoin, als Bestätigung sehen. Der Plan eine alternative Währung, welche nicht von Staaten und Zentralbanken kontrolliert werden kann, zu entwickeln ist geglückt. Auf diese Art und Weise sollte die Aussage von Christine Lagarde von der gesamten Krypto-Gemeinschaft aufgefasst werden. 

Polkadot (DOT)

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Grayscale GBTC erreicht Rekordzuwachs im vierten Quartal 2020

Grayscale GBTC erreicht Rekordzuwachs im vierten Quartal 2020

Der Grayscale GBTC konnte im vierten Quartal des Jahres 2020 Rekordzahlen schreiben. Insgesamt wurde der Bitcoin Trust in dieser Zeitspanne um rund 2,8 Milliarden US-Dollar erweitert. Somit konnte das gesamte von Grayscale verwaltete Vermögen aller Trusts beim Jahresschluss einen Betrag von 20,2 Milliarden Dollar aufzeigen.

In Kürze

  • Performance Grayscale GBTC 2020
  • Entwicklung im 4. Quartal
  • Zuwachs des GBTC

Performance Grayscale GBTC 2020

Grayscale GBTC

Der Grayscale Fonds besteht aus mehreren Trusts einzelner Kryptowährungen. Der mit Abstand am größte Fonds ist der Grayscale GBTC. Dieser macht über 85% des gesamten Investments aus. Im Jahr 2020 konnten alle Grayscale Fonds enorme Zuwachse verzeichnen.

Anfang des Jahres 2020 stand die verwaltete Summe noch 2 bei Milliarden US-Dollar. Dieser Betrag verzehnfachte sich im Jahr 2020 auf eine Endsumme von 20,2 Mrd USD. Der Grayscale GBTC hat hierbei eine entscheidende Rolle gespielt. Der Wert der Anlage stieg seit Beginn 2020 von 1,8 Mrd. auf 17,5 Mrd. Dollar.

Entwicklung im 4. Quartal

Das 4. Quartal letzten Jahres, und somit der Start der Bitcoin Rallye, war besonders ausschlaggebend für die positive Entwicklung der Grayscale Trusts. Laut einem Bericht, der gestern veröffentlicht wurde, sind in den letzten 3 Monaten des Jahres Gesamtinvestitionen in einer Höhe von 3,3 Milliarden Dollar getätigt worden. Das ist mehr als das doppelte, das in den drei Quartalen davor eingenommen wurde. Insgesamt wurden 2020 5,7 Mrd. Dollar in die Grayscale Fonds investiert.

Der Großteil der Investitionen – 2,8 Mrd. Dollar – wurde in den Grayscale Bitcoin Trust angelegt. Dies zeigt die besondere Rolle, die Bitcoin in der Kryptowelt einnimmt. Ein weiterer interessanter Fakt ist, dass 93% der getätigten Investitionen von institutionellen Anlegern stammt.

Wir berichteten über die Investition von Ruffer Investments über 550 Mio Pfund und One River Asset Management über 1 Mrd. Dollar.

Zuwachs des Grayscale GBTC

Der Bitcoin Trust konnte auch im Jahr 2021 schon bemerkenswerte Ergebnisse erzielen. Allein innerhalb der letzten 3 Tage konnten dem GBTC knapp 10.000 BTC hinzugefügt werden. Somit ist das Vermögen, das Grayscale verwaltet bereits innerhalb weniger Tage von 20,2 Mrd. auf 22,9 Mrd. Dollar gestiegen.

 


Der CEO von Grayscale meint gegenüber CNBC:

Wir haben eine bedeutende Beschleunigung der institutionellen Beteiligung gesehen. Es besteht kein professionelles Risiko mehr, in die Anlageklasse der digitalen Währung zu investieren – es besteht wahrscheinlich ein höheres Karriererisiko, wenn man nicht darauf achtet.

Polkadot (DOT)

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Iran geht gegen Bitcoin Mining vor – 8% der Hashrate könnten verloren gehen

Iran geht gegen Bitcoin Mining vor – 8% der Hashrate könnten verloren gehen

Der Iran hat in der letzten Zeit mit vielen Stromausfällen zu kämpfen. Der Grund für die Stromausfälle sind laut Wu Blockchain das Bitcoin Mining. Der Iran stellt aufgrund seiner niedrigen Stromkosten einen guten Standort für das Mining dar.

In Kürze

Bitcoin Mining wird erlaubt

Erst vor eineinhalb Jahren, genauer gesagt im Juli 2019, wurde das Bitcoin Mining im Iran erlaubt. Seitdem wurde der Iran ein immer beliebterer Ort zum Minen von Kryptowährungen. Dies ist den billigen Strompreisen im Iran zu verdanken.

Seit Juli 2019 ist es sogar Elektrizitätswerken erlaubt, Bitcoin Mining zu betreiben. Die Erlaubnis ist jedoch nur Kraftwerken vorbehalten, die eine entsprechende Lizenz dafür haben. Da der Strompreis dank Subventionen im Iran sehr billig ist, müssen Betreiber von Mining Anlagen 70% des Strompreises bezahlen, der für exportierten Strom anfällt.

Bitcoin Mining

Illegales Mining

Dennoch gibt es viele Betreiber, die illegales Bitcoin Mining betreiben. Sie umgehen die höheren Stromkosten und lassen unangemeldete Mining-Anlagen über den Strompreis vom Inland laufen. Es wird geschätzt, dass ca. 300 MW Strom pro Tag zum illegalen Bitcoin Mining genutzt wird. Das entspricht ungefähr dem Stromverbrauch von 3 Provinzen. Die Regierung geht stark gegen diese illegalen Betreiber vor.

Jetzt sind wir in einer Situation, in der die Versorgung mit Elektrizität für die Öffentlichkeit von großer Bedeutung ist. Wir werden nicht zulassen, dass jemand die für den landwirtschaftlichen und industriellen Sektor vorgesehenen Tarife missbraucht, um Bitcoin zu produzieren […].

Das (illegale) Mining soll laut einem Bericht von Wu Blockchain dafür verantwortlich sein, dass es im Iran in letzter Zeit häufiger Stromausfälle gegeben hat. Aufgrund des Strommangels nutzt die Regierung bereits Schweröl, um Energie zu gewinnen. Dies sei jedoch ein hoher Preis für die Umwelt und die Bevölkerung, behauptet ein Aktivist in einem Tweet:

Einige verdienen ein massives Einkommen, aber der Anteil der Menschen daran ist Luftverschmutzung und Stromausfall.

Die Regierung vom Iran sieht das ähnlich und hat somit erlassen, dass alle iranischen Bitcoin Mining Anlagen aus dem Netz zu nehmen sind. Die meisten Betreiber von Mining Anlagen im Iran sind ohnehin chinesische Unternehmen.


Verteilung der Mining Anlagen

Die großen Vorreiter der Inbetriebnahme von Mining Analgen sind China und Amerika. Dennoch stellt Iran mit 8% der Mining Anlagen keinen geringen Anteil. Wie wir vor kurzem berichteten, wandern derzeit auch einige Bitcoin Miner von China nach Schweden und Norwegen aus.

Polkadot (DOT)

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Twitter bald dezentral? Jack Dorsey erklärt an Bitcoin und Trump wieso!

Twitter bald dezentral? Jack Dorsey erklärt an Bitcoin und Trump wieso!

Der Gründer von Twitter, Jack Dorsey, erklärte auf der Nachrichtenplattform, dass Twitter bald dezentral sein könnte. Diese Begründung wurde aufgrund der neusten Ereignisse, dem Sperren des Twitter Accounts von Donald Trump, getätigt. Nach Dorsey wird das Internet in der nahen Zukunft immer mehr und mehr dezentrale Alternativen ansteuern und somit eine Zensurresistenz aufbauen.

In Kürze

  • Twitter bald dezentral wie Bitcoin?
  • Jack Dorsey äußert sich dazu
  • Das Internet und die Entwicklung zur Dezentralität

Jack Dorsey: Twitter bald dezentral

Twitter bald dezentral Welt Jack DorseyAm Donnerstag, dem 14. Januar 2021, erklärte Jack Dorsey auf Twitter, dass der Nachrichtendienst bald dezentral sein könnte. Aufgrund der verzwickten politischen Lage in den USA und der einhergehenden Zensur von Donald Trump auf vielen sozialen Kanälen, hat auch Twitter eine Sperre des Accounts von Trump angeordnet. Die Gefahr der Zensur liegt dabei auf der Hand. Normalerweise ist die Zensur ein mittel von autoritären Staaten, um andere Meinungen zu unterdrücken. Wie sie in dem speziellen Fall bei Trump eingeordnet wird, sollte jeder selbst entscheiden.

Jack Dorsey twitterte dabei zuerst:

Ich feiere es nicht und bin auch nicht stolz darauf, den Twitter Account von Donald Trump von Twitter verbannen zu müssen, oder wie wir hierher gekommen sind. Nach einer klaren Warnung, dass wir diese Maßnahme ergreifen würden, trafen wir eine Entscheidung mit den besten Informationen, die wir hatten, basierend auf Bedrohungen der physischen Sicherheit, sowohl auf als auch außerhalb von Twitter. War dies richtig?

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Dabei erklärte er klar, dass er kein Freund davon ist, solche Maßnahmen zu treffen. Der Tweet ist in mehrere einzelne unterteilt. Wenn du diese alle lesen möchtest, dann klicke auf den Twitter-Post. Wir gehen im Artikel nur auf die wichtigsten ein. Im 9. Tweet ging er auf Bitcoin ein und was ihn so besonders macht und warum er Twitter bald dezentral wie Bitcoin sieht:

Der Grund, warum ich so viel Leidenschaft für Bitcoin habe, ist, dass dies hauptsächlich auf das Modell zurückzuführen ist, das es demonstriert: eine grundlegende Internet-Technologie, die nicht von einer einzelnen Person oder Einheit kontrolliert oder beeinflusst wird. Dies ist, was das Internet sein will, und im Laufe der Zeit wird es mehr davon geben.

Einen Tweet zuvor erklärte er in einem Appell, dass sich alle Menschen kritischer mit der Politik befassen sollten. Zudem braucht Twitter auch mehr Transparenz. Eine dezentrale Alternative wie Bitcoin ist da perfekt.

Bitcoin als unabhängige Alternative

Durch Bitcoin wurde die Blockchain-Technologie erschaffen und damit die erste Software, die einen Zahlungsverkehr ohne vertrauenswürdige dritte Partei ermöglicht. Durch den dezentralen Aufbau kann weder ein einzelner Betrüger dem Netzwerk schaden, noch eine Regierung oder viele Länder zusammen. Durch den dezentralen Aufbau ist eine Zensur, wie im aktuellen Fall bei Donald Trump durch Twitter nicht möglich. 

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Zukunft: Internet und Twitter bald dezentral

Dabei sehen wir bereits heute, dass viele Bereiche unseres Lebens durch die Blockchain-Technologie verbessert werden. Zwar ist ein zentraler Aufbau meist einfacher und kostengünstiger, allerdings ist eine dezentrale Struktur in bestimmten Bereichen sehr wichtig, um eine faire Macht-Verteilung in der Bevölkerung zu ermöglichen. In Zeiten der Digitalisierung ist dieser Punkt umso wichtiger.

Bei Twitter ist die dezentrale Informationsweitergabe ein wichtiger Faktor, um ein zensurfreies Zusammenleben zu ermöglichen. Im November 2019 wurden bereits die ersten Projekte von Jack Dorsey gestartet, um Twitter bald dezentral zu machen. Allerdings gibt es noch nicht viele Informationen dazu. Der Bitcoin hat durch die dezentrale Zahlungstechnologie einen großen Teil der Macht von den zentralen Einheiten der Banken zurück an die Bevölkerung übertragen.

Vielleicht könnte uns eine dezentrale Informationsrevolution bei Twitter und Co. erst noch bevorstehen? Tatsächlich hat Charles Hoskinson, Founder von Cardano, verraten, dass auch Cardano an einer dezentralen Alternative arbeitet.

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