Satoshis Whitepaper und die Ankündigung eines neuen Geldes

Satoshis Whitepaper und die Ankündigung eines neuen Geldes

Wie eine unscheinbare Mail im August 2008 zu Satoshis Whitepaper führte und warum das Dokument bis heute die zentrale Referenz für Bitcoin ist.

Ein System ohne dritte Partei

Im August 2008 schreibt eine bislang unbekannte Person eine Mail an einen kleinen Kreis von Kryptografie-Experten. Der Kernsatz ist unscheinbar, aber weitreichend: Sie arbeite an einem elektronischen Zahlungssystem, das ganz ohne die Kontrolle einer dritten Partei auskomme. Für viele Empfänger klingt das zunächst nach einem weiteren Versuch, digitales Geld neu zu erfinden.

Digitale Zahlungen gab es 2008 längst. Banken, Kreditkartenfirmen und Bezahldienste wickelten Transaktionen ab, allerdings immer über einen Mittler, der Guthaben führte und im Zweifel eingriff. Genau diese Rolle wollte der Absender der Mail überflüssig machen.

Der Gedanke, ein Zahlungssystem ohne zentrale Instanz zu bauen, war nicht neu. Frühere Ansätze aus der Cypherpunk-Szene scheiterten an einem technischen Kernproblem: Wie verhindert man, dass jemand dieselbe digitale Einheit zweimal ausgibt, wenn keine Bank die Konten führt? Ohne Lösung für dieses Double-Spending-Problem blieb jedes elektronische Zahlungssystem auf einen vertrauenswürdigen Vermittler angewiesen.

Satoshis Whitepaper und seine Botschaft

Wenige Monate später liegt die Antwort vor: Satoshis Whitepaper mit dem Titel „Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System“. Auf neun Seiten beschreibt der Text, wie ein Netzwerk aus vielen Teilnehmern gemeinsam Buch führen kann, ohne dass eine einzelne Stelle die Kontrolle behält.

Satoshis Whitepaper verbindet dafür bereits bekannte Bausteine zu etwas Neuem: kryptografische Signaturen, eine Kette verketteter Datenblöcke und einen Konsensmechanismus, bei dem Rechenleistung entscheidet, welche Version der Geschichte gilt. Keiner dieser Bausteine war für sich genommen neu, ihre Kombination aber löste das Double-Spending-Problem erstmals ohne zentrale Instanz.

Bemerkenswert ist der nüchterne Ton des Dokuments. Es verzichtet auf große Versprechen und beschreibt Schritt für Schritt, wie Transaktionen entstehen, verteilt und bestätigt werden. Diese Sachlichkeit unterscheidet den Text von vielen späteren Beiträgen zum selben Thema.

Wer das Original nachlesen möchte, findet es weiterhin öffentlich einsehbar, etwa im Originaldokument auf bitcoin.org. Es liest sich auch Jahre später noch überraschend zugänglich.

Von der Idee zur Veröffentlichung

Zwischen der ersten Mail im August und der Veröffentlichung des Whitepapers im Oktober 2008 liegen nur wenige Wochen. In dieser Zeit verfeinert der Autor das Konzept im Austausch mit einigen wenigen Kryptografen, die früh Rückmeldungen geben.

Die eigentliche Veröffentlichung geschieht denkbar unspektakulär: eine Mail an eine Kryptografie-Mailingliste mit einem Link zum Dokument. Kein Startevent, keine Ankündigung an eine breite Öffentlichkeit. Das elektronische Zahlungssystem existiert zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal als lauffähiger Code.

Erst wenige Monate später, Anfang 2009, folgt mit dem ersten Block der praktische Beweis, dass sich die Ideen aus Satoshis Whitepaper tatsächlich umsetzen lassen. Das Dokument selbst bleibt seither die zentrale Referenz, wenn erklärt werden soll, wie und warum Bitcoin funktioniert.

Über das Netzwerk, das aus dieser Veröffentlichung hervorging, berichteten wir bereits unter dem Titel „Die Bitcoin Schwierigkeitsanpassung als Selbstkorrektur“.

Die Bitcoin Schwierigkeitsanpassung als Selbstkorrektur

Die Bitcoin Schwierigkeitsanpassung als Selbstkorrektur

Warum die Bitcoin Schwierigkeitsanpassung alle zwei Wochen die Blockzeit stabil hält, während Gold und Silber unter Preisanstiegen ihre Fördermenge ausweiten.

Gold und Silber unter Inflationsdruck

Gold und Silber galten über Jahrhunderte als solide Wertaufbewahrung, weil ihre Fördermenge nur langsam wächst. Trotzdem zeigt die Geschichte immer wieder ein Problem: Steigt der Preis eines Edelmetalls stark an, lohnt sich der Abbau plötzlich viel mehr.

Minenbetreiber erschließen dann neue Vorkommen oder bauen bestehende Anlagen aus. Die Fördermenge steigt dadurch schneller, genau dann, wenn der Preis bereits hoch ist.

Das Ergebnis ist eine Art verzögerte Inflationswelle. Die zusätzliche Menge an Gold oder Silber kommt erst mit Verspätung auf den Markt, verwässert aber am Ende den Bestand, den jeder Halter besitzt.

Ein Geldsystem, das auf physischer Förderung beruht, hat keinen eingebauten Mechanismus, der die Ausgabemenge unabhängig vom Preis stabil hält. Genau an diesem Punkt setzt das Bitcoin-Whitepaper an.

Die Bitcoin Schwierigkeitsanpassung im Zwei-Wochen-Takt

Bitcoin löst dieses Problem nicht durch eine feste Fördermenge pro Zeiteinheit, sondern durch einen Regelmechanismus: die Bitcoin Schwierigkeitsanpassung. Alle 2016 Blöcke, also ungefähr alle zwei Wochen, vergleicht das Netzwerk die benötigte Zeit für diese Blöcke mit dem Zielwert von zehn Minuten pro Block.

Fiel die durchschnittliche Blockzeit kürzer aus als zehn Minuten, wird die Schwierigkeit angehoben. Fiel sie länger aus, sinkt die Schwierigkeit. Die Bitcoin Schwierigkeitsanpassung sorgt so dafür, dass neue Blöcke im Schnitt weiterhin alle zehn Minuten entstehen, unabhängig davon, wie viel Rechenleistung gerade im Netzwerk aktiv ist.

Diese Regel ist im Protokoll fest verankert und läuft automatisch, ohne dass eine Instanz eingreifen müsste. Jeder Knoten berechnet den neuen Zielwert nach denselben Regeln und akzeptiert nur passende Blöcke.

Wer die genaue Berechnung nachlesen möchte, findet eine technische Erklärung im Bitcoin Wiki zur Difficulty. Dort wird auch die Formel hinter der Anpassung beschrieben.

Rechenleistung und steigende Schwierigkeit

Ein Beispiel verdeutlicht das: Schließen sich neue Miner an oder rüsten bestehende Teilnehmer ihre Hardware auf, steigt die gesamte Rechenleistung im Netzwerk. Ohne Gegenmaßnahme würden Blöcke schneller als alle zehn Minuten gefunden.

Darauf reagiert die Bitcoin Schwierigkeitsanpassung mit einer höheren Schwierigkeit für die nächste Periode. Das gleicht die zusätzliche Rechenleistung wieder aus und bringt den Blockabstand zurück auf zehn Minuten.

Für die Geldmenge bedeutet das: Der Ausgabeplan von Bitcoin bleibt stabil, egal wie viele Teilnehmer gerade mitrechnen. Mehr Rechenleistung führt nicht zu mehr neuen Bitcoin pro Zeiteinheit, sondern lediglich zu mehr Sicherheit für das Netzwerk.

Damit unterscheidet sich Bitcoin vom Beispiel Gold und Silber. Dort führte ein höherer Preis zu mehr Förderung und damit zu einer Dynamik, die die stabile Geldmenge untergrub. Bei Bitcoin führt mehr Aktivität lediglich zu einer höheren Schwierigkeit, nicht zu einer schnelleren Ausgabe.

Damit lässt sich die Bitcoin Schwierigkeitsanpassung als eingebaute Selbstkorrektur verstehen. Sie hält den Takt der Blockerzeugung konstant und schützt so die stabile Geldmenge, die im Whitepaper als Ziel formuliert wurde.

berichteten wir über Bitcoin Pseudonymität: Anonym und doch öffentlich.

Bitcoin Pseudonymität: Anonym und doch öffentlich

Bitcoin Pseudonymität: Anonym und doch öffentlich

Bitcoin-Adressen verraten keine Identität, doch jede Transaktion ist für alle einsehbar. Was Bitcoin Pseudonymität konkret bedeutet und wo ihre Grenzen liegen.

Identität ohne Namen

Wer ein Bitcoin-Wallet einrichtet, gibt weder Namen noch Adresse noch Geburtsdatum an. Es entsteht lediglich ein Schlüsselpaar: ein privater Schlüssel zum Signieren und ein öffentlicher Schlüssel, aus dem sich die Bitcoin-Adresse ableitet. Diese Adresse ist eine Zeichenkette, keine Person.

Genau das meint Bitcoin Pseudonymität: Die Identität hinter einer Adresse bleibt zunächst anonym, während das Netzwerk keinerlei Ausweis, Konto oder Formular verlangt. Jeder kann beliebig viele Adressen erzeugen, ganz ohne Genehmigung einer Instanz.

Damit unterscheidet sich Bitcoin von einem Bankkonto. Eine Bank kennt Namen, Adresse und Kontostand ihrer Kunden und verknüpft diese Daten intern. Im Bitcoin-Netzwerk existiert diese Verknüpfung nicht, solange niemand sie freiwillig herstellt.

Trotzdem ist das kein Freifahrtschein für vollständige Verschleierung. Wer eine Adresse öffentlich mit seinem Namen verbindet, etwa in einem Forumsbeitrag, hebt die Pseudonymität für genau diese Adresse auf.

Öffentliche Transaktionen trotz Anonymität

Während die Identität verborgen bleibt, ist die Blockchain vollständig öffentlich. Jede bestätigte Transaktion lässt sich einsehen: welche Adresse an welche Adresse wie viele Bitcoin gesendet hat und wann genau das geschah.

Diese öffentlichen Transaktionen sind kein Zufall, sondern Kernbestandteil des Konsensmechanismus. Nur weil jeder Teilnehmer dieselbe Historie prüfen kann, lässt sich Doppelausgabe ohne zentrale Kontrollstelle verhindern. Das Bitcoin-Whitepaper beschreibt dieses Prinzip als Ansatz für digitale Identität ohne Mittelsmann.

Für Außenstehende bedeutet das: Kontostände und Zahlungsflüsse sind transparenter als bei klassischen Bankkonten, aber ohne dass sofort ein Name daranhängt. Wer eine Adresse kennt, sieht ihre Historie, weiß aber nicht, wem sie gehört.

Genau diese Kombination aus offener Buchführung und verborgener Identität ist ungewöhnlich. Sie unterscheidet Bitcoin sowohl von anonymen Systemen als auch von Systemen, die Identität und Kontostand fest verknüpfen.

Bitcoin Pseudonymität richtig eingeordnet

Wichtig ist die Abgrenzung zu echter Anonymität. Anonym wäre ein System, bei dem sich Handlungen keiner wiederkehrenden Kennung zuordnen lassen. Bitcoin Pseudonymität bedeutet dagegen, dass eine Adresse über Zeit konsistent bleibt und ihre Aktivität nachvollziehbar verbunden ist.

Dadurch entsteht ein Muster: Analysewerkzeuge können Adressen anhand von Transaktionsverhalten gruppieren und mit Informationen aus Börsen, die eine Identitätsprüfung verlangen, verknüpfen. Sobald eine Adresse einem Konto zugeordnet wurde, lässt sich diese Verbindung kaum rückgängig machen.

Praktisch heißt das: Bitcoin schützt vor beiläufiger Beobachtung, nicht aber vor gezielter Auswertung durch Dritte mit Zugriff auf zusätzliche Datenquellen. Wer das versteht, verwechselt Pseudonymität nicht mit Unsichtbarkeit.

Am Ende bleibt die Adresse der zentrale Baustein: Sie trennt Handlung und Person, ohne die Transaktion selbst zu verbergen. Diese Balance wurde bewusst so entworfen und ist kein beiläufiges Nebenprodukt der Technik.

Über den Umgang mit mehreren Adressen in einer einzigen Zahlung berichteten wir bereits: Kombinierte Transaktionen und die Ersparnis von Gebühren.

Was ist ein ICO? Initial Coin Offering einfach erklärt!

Was ist ein ICO? Initial Coin Offering einfach erklärt!

Ein ICO oder Initial Coin Offering ist für Kryptowährungen der Staat, wenn diese an den Markt gehen. Ab diesem Zeitpunkt ist es also möglich, Kryptowährungen in der Blockchain nachvollziehen zu können. Ähnlich wie bei einem Aktien-Unternehmen, handelt es sich um Kryptowährungen, die einen ICO tätigen, um sehr kleine und relativ junge unternehmen. In diesem Beitrag erfährst du alles über Initial Coin Offering und was ein ICO ist.

In Kürze

  • Was ist ein ICO?
  • Initial Coin Offering einfach erklärt
  • Wie funktioniert ein ICO?
  • Zwei Arten von ICO Token
  • Der größte ICO aller Zeiten
  • Blockchain auch ohne ICO
  • Fazit zu Initial Coin Offering (ICO)

Was ist ein ICO?

Initial Coin Offering (ICO) oder auch Initial Public Coin Offering (IPCO) ist eine Methode des Crowdfundings, die von Firmen angewendet wird, deren Geschäftsmodell auf einer Kryptowährung basiert. ICO`s werden auch von bestehenden Unternehmen genutzt, die mit einer Kryptowährung neue Investitionswege und technische Möglichkeiten ausprobieren möchten.

ICO

Die Regeln für so einen ICO legt die Firma hinter dem Coin selbst fest. Dies geschieht oftmals in Zusammenarbeit mit der Regierung. Es stellt eine Methode zur Unternehmensfinanzierung dar, die vergleichbar mit einer initialen Ausgabe von Wertpapieren an einer Börse ist.

Sobald Unternehmen an die Börse geht, gibt es Unternehmensanteile zum Kauf heraus. Bei einem ICO vergibt das Unternehmen zwar normalerweise keine eigenen Anteile, allerdings erschafft es eine Kryptowährung, die gewisse Vorzüge hat.

Dabei kann sich es um technische Besonderheiten der jeweiligen Kryptowährung handelt, oder auch um Vorteile des Produktes oder der Dienstleistung des Unternehmens, welche sich durch die Kryptowährung spiegeln lassen.

Initial Coin Offering einfach erklärt

Mit der EU-Verordnung MiCA gelten seit dem 30. Dezember 2024 volle Pflichten für das öffentliche Angebot von Kryptowerten. Emittenten müssen ein Krypto-Whitepaper erstellen und bei der zuständigen Aufsicht notifizieren, in Deutschland ist das die BaFin.

Für die Inhalte des Whitepapers haften sie, zusätzlich greifen verbindliche Marketingvorgaben. Kleinanleger erhalten beim Direktkauf vom Emittenten ein Widerrufsrecht von 14 Tagen. Wertreferenzierte Token (ART) und E-Geld-Token (EMT) benötigen darüber hinaus eine Zulassung. Ein Token-Verkauf ohne regulatorische Vorbereitung ist in der EU damit nicht mehr möglich.

Unabhängig von der Regulierung bleibt der Umgang mit Kundendaten ein eigenes Risiko. Der Hardware-Wallet-Anbieter SafePal legte am 16. August 2026 offen, dass eine Autorisierungslücke in einem Bestell-Plugin die Daten von 39.798 Kunden einsehbar machte, darunter Namen, Lieferadressen und Kontaktdaten.

Seed Phrases und private Schlüssel waren nicht betroffen. Der Fall zeigt: Wer bei einem Token-Kauf persönliche Daten hinterlegt, trägt ein Phishing-Risiko, das mit der eigentlichen Verwahrung nichts zu tun hat.

Was ist ein ICO?

Auch im Bezug auf das Crowdfunding werden darüber hinaus deutlich mehr Privatpersonen angesprochen, als es beim Sammeln von Kapital über eine traditionelle Aktienbörse geschieht. Darüber hinaus ist es einfacher möglich, dass Personen von überall auf der Welt investieren können.

Ein Initial Coin Offering (ICO) bietet also viele Merkmale, welche in der heutigen, stark vernetzten Welt von Vorteil sind.

Wie funktioniert ein ICO

Bei einem ICO haben Investoren die Möglichkeit Tokens für Projekte in einem Blockchain-Ökosystem zu einem relativ günstigen Preis zu erwerben, mit dem Ziel, dass diese Token nach einiger Zeit im Wert steigen. Hauptsächlich ist das Initial Coin Offering für die Startfinanzierung von Startup`s gedacht. Das Geld, das durch den Verkauf der Tokens eingenommen wurde, fließt meist direkt in den Aufbau des Unternehmens.

Aus diesem Grund ist ein Unternehmen, das einen ICO startet, oh ja mit hoher Risiko behaftet. Ähnlich wie bei Pennystocks, das sind kleine Aktien Unternehmen, ist das Risiko relativ hoch. Denn diese kleinen Unternehmen weisen eine geringe Marktkapitalisierung auf.

ICO vs Pennystocks

Eine niedrige Marktkapitalisierung taucht also auch bei Kryptowährungen auf, die gerade eben erst durch einen ICO starten. Durch die geringe Marktkapitalisierung ist die Volatilität des Marktes hoch. Denn aufgrund des geringen Handelsvolumens können relativ große Marktteilnehmer auch einfach den Markt zum schwanken bringen. Aus diesem Grund ist das Risiko bei Investitionen in ICO Token enorm hoch.

Die meisten Projekte, die einen Initial Coin Offering starten, gehen in wenigen Jahren pleite. Die Ausfallrate ist also höher als 80 %. Eine Investition in ICOs kann zwar sehr profitabel sein, allerdings ist in den meisten Fällen eher ein Totalverlust gegeben.

Zwei Arten von ICO Token

  • Utility Token
  • Revenue Share Token

Utility Token

Durch den Kauf dieses Tokens hat man keine Rechte am Projekt oder Unternehmen. Es soll als Zahlungsmittel nach Fertigstellung des Projekts dienen. Ist das Projekt also erfolgreich, steigt die Nachfrage nach dem Token und damit der inhärente Wert.

Revenue Share Token

Diese Art des Tokens ist nicht lediglich eine Kapitaleinlage. Ähnlich wie bei Aktien berechtigt das Halten des Revenue Share Tokens den Nutzer zum Empfang von Gewinnausschüttungen.

Oftmals erfüllt der Token gar keinen funktionalen Zweck. Er dient lediglich als eine Art von Investment, das Gewinne ausschütten soll. Dieses Ausschüttungen basieren technisch auf Smart Contracts in einer Blockchain. Ein Beispiel hierfür ist NEO, bei der GAS ausgeschüttet wird.

Diese Token lassen sich also eher mit Aktien vergleichen, die eine Dividende ausschütten. Da die Unternehmen allerdings meist noch sehr jung sind, die einen ICO starten, ist es zu Beginn unmöglich zu sagen, ob die Ausschüttungen, die geplant sind auch wirklich durchgeführt werden können.

Der größte ICO aller Zeiten

Das Krypto-Start-Up Block.One, das hinter der Kryptowährung EOS steht, hat Mitte 2018 über 4,2 Milliarden Dollar während eines ICO’s eingenommen. Das meiste Kapital ist hierbei direkt in die Entwicklung einer Krypto-Software auf Blockchain-Basis geflossen.

Kein Unternehmen, das an der Börse gelistet ist, hat im Jahr 2018 solch eine hohe Summe durch einen ICO oder IPO eingenommen hat. Im Vergleich zu dem ICO von Block.One mit 4,2 Milliarden Dollar steht der größte Tech-Börsengang von Siemens Healthineers, bei dem 756 Millionen US-Dollar eingenommen wurden. Dies stellt dar, wie enorm groß die eingenommene Summe des Block.One ICO`s war.

Heute steht EOS jedoch in der Kritik. Das Initial Coin Offering wurde nicht bei der Securities and Exchange Commission (SEC) angemeldet, was den Verkauf der Tokens illegal macht. Des Weiteren ist die EOS-Blockchain nicht dezentral. Im Whitepaper wurde jedoch das genaue Gegenteil behauptet. Verschiedene klagen laufen daher seit Jahren.

Initial Coin Offering

Dies ist als Beispiel dafür, dass auch bei einem der größten ICOs der Welt, auch ein großes Risiko vorhanden ist.

Blockchain auch ohne ICO

Das Thema ICO wird immer mit Kryptowährungen in Verbindung gebracht. Dabei wird oft von einer Selbstverständlichkeit ausgegangen, dass Kryptowährungen nur durch ICO’s entstehen. Das ist jedoch ein Irrglaube. Ein ICO wird meist nur dann durchgeführt, wenn tatsächlich Geld zum Aufbau einer Infrastruktur benötigt wird.

Das Geld selbst wird allerdings nicht für die Erschaffung des Coins gebraucht, sondern für die Aufrechterhaltung der betriebswirtschaftlichen Struktur hinter der Weiterentwicklung des Coins und der Blockchain. Dabei fließt das Geld meistens in die Taschen von einigen wenigen, welche sich als „Chefs“ des Projektes ausgeben.

Hierbei ist enorme Vorsicht geboten. Auf jeden Fall ist eine gewisse regelmäßige Geldmenge notwendig, um einen wachsenden Geschäftsbetrieb im Hintergrund aufrecht zu erhalten. Allerdings können mit dem gesammelten Kapital auch leicht eigene Interessen verfolgt werden.

Das hat dann über kurz oder lang den Untergang des Projektes zur Folge. Daher wollen wir an dieser Stelle warnen, dass bei ICO`s und Geldeinnahme durch ein Blockchain-Projekt lieber doppelt so lange recherchiert werden soll, wie bei der Überlegung, in eine spekulative Aktie zu investieren.

Auch die Investition in kleine Unternehmen bringt oft das Potenzial, mehrere 100 % im Jahr an Gewinne zu erzielen. Trotzdem ist hier ebenfalls das Problem des Totalverlustes gegeben.

Natürlich muss man trotz der Schattenseite, die ein Initial Coin Offering birgt auch erwähnen, dass es einige Krypto-Projekte gibt, die sich sehr erfolgreich entwickeln. Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel. Und immer daran denken: Die größte und erfolgreichste Kryptowährung der Welt, Bitcoin, wurde ohne einen solchen ICO erschaffen.

Fazit zu Initial Coin Offering

Ein ICO bietet Startups die Möglichkeit ohne viel Aufwand eine geniale Idee mittels einer Unternehmensfinanzierung zum Leben zu erwecken. Für Investoren ist jedoch Vorsicht geboten. Viele ICO’s sind nur auf das Geld der Investoren aus und haben ein aussagekräftiges Whitepaper, scheitern aber bei den ersten Schritten ihrer Roadmap.

Daher werden viele Ideen gar nicht umgesetzt. Da scheitern mehr als 80 % aller Initial Coin Offerings. Ein Investment in ICOs sollte also als Risikokapitalanlage betrachtet werden.

Kombinierte Transaktionen und die Ersparnis von Gebühren

Kombinierte Transaktionen und die Ersparnis von Gebühren

Kombinierte Transaktionen bündeln mehrere Inputs in einer Zahlung und sparen so Bitcoin-Gebühren, bei einzelnen Nutzern ebenso wie bei Börsen.

Mehrere Inputs in einer Transaktion

Eine Bitcoin-Transaktion besteht aus Inputs und Outputs. Inputs sind die UTXOs, die vorherige Beträge referenzieren, aus denen sich die zu sendende Summe zusammensetzt. Eine einzelne Transaktion kann dabei mehrere Inputs gleichzeitig verwenden, unabhängig davon, aus wie vielen früheren Zahlungen diese Inputs stammen.

Genau das passiert bei kombinierten Transaktionen: Statt für jeden Betrag eine eigene Transaktion zu senden, werden mehrere Inputs in einer einzigen Transaktion gebündelt. Das Ergebnis ist ein Vorgang, der mehrere Werte auf einmal verarbeitet.

Diese Möglichkeit ist im Bitcoin-Whitepaper angelegt: Eine Transaktion kann mehrere frühere Ausgaben zusammenführen und daraus neue Outputs erzeugen. Kombinierte Transaktionen gehören damit zum ursprünglichen Design und sind kein nachträglicher Trick.

Wer regelmäßig kleine Beträge empfängt, sammelt zwangsläufig viele einzelne UTXOs an. Ohne kombinierte Transaktionen müsste jeder dieser UTXOs später einzeln ausgegeben werden, was mit eigenem Platzbedarf und eigener Gebühr verbunden wäre.

Kombinierte Transaktionen bei Börsen

Börsen und größere Dienste stehen vor einem ähnlichen Problem in größerem Maßstab: Viele Kunden wollen gleichzeitig Bitcoin abheben. Statt für jede Abhebung eine eigene Transaktion zu erzeugen, fassen viele Börsen mehrere Auszahlungen in einer einzigen kombinierten Transaktion zusammen.

Technisch bedeutet das: Ein Input aus dem Bestand der Börse wird auf viele Outputs verteilt, einen pro Kunde. Diese Praxis wird häufig als Batching bezeichnet und ist im Bitcoin-Whitepaper angelegt, das den grundsätzlichen Aufbau von Transaktionen mit mehreren Ein- und Ausgängen beschreibt.

Für die Börse sinkt dadurch die Anzahl der Transaktionen, die sie insgesamt in einem Block unterbringen muss. Für das Netzwerk bedeutet es weniger beanspruchten Blockplatz, obwohl die gleiche Anzahl an Zahlungen abgewickelt wird.

Kombinierte Transaktionen sind damit über einzelne Nutzer hinaus ein etabliertes Verfahren im Betrieb großer Dienste. Kunden bemerken davon meist nichts, da für sie nur der eigene Output zählt.

Gebühren als praktischer Faktor

Bitcoin-Gebühren richten sich nicht nach dem gesendeten Wert, sondern nach der Datenmenge einer Transaktion in vbytes. Jeder zusätzliche Input und jeder zusätzliche Output vergrößert diese Datenmenge und damit die Gebühr.

Wer zehn einzelne Transaktionen sendet, bezahlt zehnmal die Grundstruktur einer Transaktion. Werden dieselben zehn Zahlungen dagegen in einer kombinierten Transaktion gebündelt, teilt sich die Grundstruktur einmal, und ein Teil der Bitcoin-Gebühren entfällt.

Der Effekt fällt besonders bei hoher Netzwerkauslastung ins Gewicht, wenn die Gebühr pro vbyte steigt. Genau dann lohnt sich der Blick auf kombinierte Transaktionen als praktisches Mittel, um Kosten zu senken.

Wer eigene UTXOs verwaltet, kann diesen Effekt auch selbst nutzen, etwa indem mehrere kleine Beträge zu einem günstigen Zeitpunkt in einer Transaktion zusammengeführt werden. Das reduziert die Zahl der UTXOs für spätere Ausgaben und damit auch den Platzbedarf künftiger Transaktionen.

berichteten wir über die längste Blockkette als einzige Wahrheit.

Was ist ein Private Key? Das Private Key Wallet

Was ist ein Private Key? Das Private Key Wallet

Was ist ein Private Key? In diesem Beitrag analysieren wir, was es mit der neuen Technologie hinter Bitcoin auf sich hat und was ein Private Key Wallet ist. Dabei gab es schon vor Bitcoin die Nutzung von Private Keys. Doch seit der immer stärkeren Verbreitung von Bitcoin und Kryptowährungen, konnte auch die Technologie der Private Keys und Public Keys einen Anstieg bei der Verwendung durch Privatpersonen verzeichnen.

In Kürze

  • Was ist ein Private Key?
  • Das Private Key Wallet
  • Wie wird ein Private Key generiert?
  • Einen Private Key erstellen
  • Private Key und Public Key
  • Was ist ein Private Key Zertifikat?
  • Nutzung mehrerer Private Keys
  • Private Key Bedeutung
  • Fazit zum Private Key

Was ist ein Private Key?

Der Private Key ist, wie der Name schon sagt, der private Zugangsschlüssel zu deinem Wallet. Ohne diesen kannst weder du, noch irgendjemand anderes auf dein Wallet zugreifen. Das heißt, sobald der Private Key nicht mehr auffindbar ist, liegen die dort gespeicherten Coins für immer fest und sind verloren.

Daher geht man beim Bitcoin davon aus, dass von den 21 Millionen Stück, die maximal hergestellt werden können, die Private Keys von circa 8 Millionen Bitcoins für immer verloren gegangen sind und somit nie wieder in Umlauf kommen können. Beim Bitcoin besteht der private Schlüssel in seiner hexadezimalen Form aus 64 Ziffern und Buchstaben.

Private Key

Einfach gesagt ist der private Key zu vergleichen mit der Pin bei deinem Bankkonto. Der einzige Unterschied ist, dass du dir den PIN selbst aussuchen kannst und wenn du den Zugang dazu verlierst, dir keiner mehr helfen kann ihn wieder zu bekommen. Durch diesen Effekt ist es möglich, dass jede Person überall auf der Welt jederzeit einen Zugang zu einem Wallet in der Blockchain herstellen kann und dabei einen Private Key generiert.

Das Private Key Wallet

Unter einer Private Key Wallet versteht man die Möglichkeit, durch den technischen Zugang über einen Private Key auf eine digitale Geldbörse (Wallet) zugreifen zu können. Am besten kann man sich das bei der Bitcoin Blockchain vorstellen. Jeder Nutzer von Bitcoin muss eine digitale Geldbörse erstellen. Der Zugang zu dieser Geldbörse ist lediglich durch den Private Key möglich. Dies ist das bekannteste Beispiel für eine Private Key Wallet.

Aber auch andere Kryptowährungen verfügen über eine Private Key Wallet. Dabei spezialisiert sich dieses ebenfalls auf die technische Innovation von Private Keys, allerdings ist es etwas anders als Bitcoin aufgebaut.

Jede Kryptowährung, die sich von Bitcoin unterscheidet, hat eigene technische Anforderungen. Daher ist auch die Wallet-Struktur anders aufgebaut. Trotzdem ist bei den meisten Kryptowährungen ein Private Key Wallet die Voraussetzung für die Nutzung dieser.

Private Key Wallet

Durch das Private Key Wallet ist Bitcoin für jeden zugänglich. Keiner wird ausgeschlossen und jeder kann jederzeit ein neues Konto erstellen. Dabei muss lediglich die Kombination des Private Keys abgeändert werden und ein neues Private Key Wallet entsteht.

Wie wird ein Private Key generiert?

Die meisten Nutzer erzeugen über eine Wallet und deren Software automatisch einen Private Key. Theoretisch kannst du auch selbst mit einem Stift auf einem Blatt Zeichen in Form von Zahlen und Buchstaben mit 64 Ziffern aufschreiben und somit selbst einen Private Key generieren, aber die Möglichkeit, dies über ein Wallet zu tun, ist wesentlich bequemer.

Es haben sich in den letzten Jahren viele verschiedene Möglichkeiten am Markt etabliert, mit der die Private Key Generierung möglich ist. Dabei kannst du eine kostenaufwändige Version eines Hardware Wallets nutzen oder auf eine günstige Version eines Software Wallets zugreifen. Letzteres ist Open Source, weshalb bei der Auswahl eines Wallets zur Private Key Generierung unbedingt die Lebensdauer mit eingerechnet werden sollte.

Software Wallets, die Open Source sind, sind fehleranfälliger. Umso länger diese am Markt sind, umso mehr Personen haben dieses Wallet bereits genutzt und umso mehr Fehler wurden behoben.

Es gibt einige Wallets, die schon über zehn Jahre alt sind und eine absolute Empfehlung darstellen. Neben dem Wallet des Gründers von Bitcoin selbst, Bitcoin Core, gibt es auch andere Wallets, die sich als seriös in der Krypto-Szene etabliert haben.

Einen Private Key erstellen

Um einen Private Key erstellen zu können, benötigst du lediglich einen Computer. Dieser sollte bestenfalls von jeglicher Kommunikationstechnik abgetrennt sein, damit kein unbekannter Dritter den anonymen Schlüssel auf dem Computer auslesen kann.

Bestenfalls ist der Computer noch in der originalen Verpackung, wenn du ihn bekommst. Danach besuche die Website bitaddress.org und schweife mit deinem Mauszeiger über den Bildschirm.

Dabei werden durch die zufälligen Bewegungen deines Mauszeigers zufällige Zeichen für deinen Private Key generiert. Du kannst im Hintergrund beobachten, wie sich die Daten und damit die kryptographische Verknüpfung dahinter verändert. Nach Abschluss des Prozesses hast du deinen anonymen Schlüssel und die dazugehörige Public Key.

Private Key erstellen

Das Private Key erstellen ist einfach – allerdings musst du unbedingt darauf achten, den privaten Schlüssel unabhänig von Dritten aufzubewahren. Ebenfalls solltest du mindestens drei Kopien anfertigen und diese an unterschiedliche Orte verwahren.

Denn wenn du den Zugang zu deinem Private Key verlierst, verlierst du auch deine Kryptowährungen, die hinter dem Zugang der Wallet liegen.

Um besser zu verstehen, wie ein Private Key Wallet funktioniert, kannst du die Private Key Generierung auch einfach nur zum Spaß ausprobieren. Die Generierung eines Private Keys kostet nichts. Dort kannst du verstehen, wie das ganze funktioniert.

Beispiel für einen Private Key:

1E99423A4ED2760(…)D573B2A64521E46D1A87B8

Beispiel für einen Public Key:

04BFC5AC5BDF19C03D(…)57FA6BDB89D18AB16

Beispiel für eine Bitcoin Adresse:

1PMycacn(…)LsZ7RkXUAs

Private Key und Public Key

Bei der Bitcoin Blockchain handelt es sich um eine dezentrale Datenbank. Daher gibt es keine Datenbank, die abgleicht, ob eine Adresse bereits vergeben ist. Deswegen wird ein Zufallsprinzip angewandt.

Beim Bitcoin gibt es 2 (hoch 256) Möglichkeiten für einen Private Key. Das ist eine 1 gefolgt von achtzig Nullen, eine unglaublich große Zahl, vergleichbar mit der Anzahl aller Atome im sichtbaren Universum, also für den Menschen kaum vorstellbar.

Durch dieses Zufallsprinzip wird gewährleistet, dass keine Adresse zwei mal benutzt wird. Die Wahrscheinlichkeit hierfür ist einfach viel zu gering. Eine signifikante Eigenschaft ist nun, dass die sogenannte Public Adresse mathematisch vom privaten Schlüssel abgeleitet wird.

Beim Bitcoin erhält man die öffentliche Adresse eines Private Keys über die dafür erstellte kryptographische Formeln, wie zum Beispiel durch Elliptic Curve Cryptography, SHA256- und RIPEMD160.

Private Key und Public Key

Man kann sich dies folgendermaßen vorstellen: Beim Einrichten einer E-Mail-Adresse wählt der Benutzer ein beliebiges Passwort aus, welches aber spezifisch mit einer vorgefertigten Adresse hinterlegt ist. Er kann sein Passwort beliebig wählen, seine Adresse jedoch nicht.

Wichtig zu verstehen ist, dass man durch die Public Adress nicht auf den Private Key schließen kann, aber mit dem privaten Schlüssel auf den Public Key! Dies ist ein signifikanter Punkt eines dezentralen Systems und zeigt, dass die zentralen Bankensysteme, welche im Vergleich nicht durch kryptographische Formeln geschützt sind, deutlich anfälliger für Diebstähle sind.

Was ist ein Private Key Zertifikat?

Ein Private Key Zertifikat ist ein Dokument, welches den Besitzer des Zertifikats zum Besitzer der darauf liegenden Vermögenswerte macht. Im Krypto-Bereich kannst du dir das als Paper Wallet, welches in Papierform den Private Key und damit den Zugang zum Wallet bzw. der Coins ermöglicht, vorstellen.

Der Besitzer verfügt immer über den Private Key und kann die darauf enthaltenen Werte abziehen. Ein Private Key Zertifikat kann in unterschiedlichen Formen vorliegen.

Nutzung mehrerer Private Keys

Bei der Nutzung von mehreren Private Keys sollte sich der Nutzer die Frage stellen, wie er seine eigene Sicherheitsstruktur aufbaut. Denn sollte der Zugang zu einem Private Key verloren gehen, ist der komplette Zugriff zu den Kryptowährungen auch dahin. Keiner kann dir dann helfen, wieder auf deine Kryptowährung zu zugreifen.

Aus diesem Grund ist es grundsätzlich wichtig zu beachten, dass jeder Private Key sicher aufbewahrt wird. Eine Ablage von mindestens drei Sicherungen ist hier erforderlich. Diese sollten ortsunabhängig aufbewahrt werden. Falls das alles beachtet wird, ist die Nutzung von mehreren private Keys absolut sinnvoll.

Private Keys

Denn einige Nutzer nutzen einen kleinen Betrag ihrer Bitcoin Beträge für mobile Zahlungen. Dabei kann ein eigenes Wallet erstellt werden und so das Risiko des Diebstahls der Daten verringert werden.

Denn der Private Key muss bei der mobilen Nutzung von Bitcoin in das mobile Endgerät eingegeben werden. Dabei kann es durch Maleware zum Diebstahl der Daten kommen.

Die Nutzung von mehreren Private Keys ist also vor allem dann sinnvoll, wenn unterschiedliche Anwendungszwecke antizipiert werden. Dabei empfiehlt es sich ein Wallet zu haben, dass einen Private Key hat, auf den du nie zugreifst und der deine langfristige Anlage darstellt.

Darüber hinaus kannst du dir einen kleinen Betrag in Form von wenigen 100 € auf ein mobiles Wallet auszahlen und kannst so den Schutz vor Diebstahl über das Handy einschränken.

Private Key Bedeutung

Die Bedeutung eines Private Keys sich vor allem durch die immer stärkere Verbreitung von Bitcoin überall auf der Welt am Wachsen. Dabei nutzen immer mehr Menschen diesen technischen Vorteil, den vorher nur Programmierer genutzt haben.

Was ist ein Private Key?

Die Bedeutung eines Private Keys hat sich also in den letzten Jahren deutlich verbessert. Es gibt heutzutage tausende Menschen, die täglich einen Private Key nutzen, um ihre digitalen Zahlungen abzuwickeln.

Der Trend ist, dass in Zukunft wohl noch mehr Menschen dieses Netzwerk nutzen werden. Dadurch wird es früher später Milliarden von Menschen geben, die ein Private Key Wallet nutzen.

Fazit zum Private Key

Der Private Key bildet die Grundlage der technischen Innovation von Bitcoin. Solange Bitcoin weiter steigt und die Verwendung der Blockchain im Alltag immer stärker integriert wird, wird auch die Nutzung eines Private Keys immer wichtiger. Daher ist es auch wichtig, dass Privatpersonen sich heute schon weiterbilden und verstehen, wie sie einen Private Key nutzen können.

Vor allem der technische Zusammenhang mit einem Public Key ist beim Private Key sehr entscheidend. Wichtig zu verstehen ist, dass durch einen Private Key auf einem Public Key geschlossen werden kann, aber nie von einem Public Key auf einem Private Key.

Abschließend gibt es zu sagen, dass du immer selbst verantwortlich bist, auf deinen eigenen Private Key aufzupassen. Solltest du diesen an Dritte geben, hast du den Zugriff zu dein Kryptowährungen in wenigen Minuten verloren.

Not Your Keys, Not Your Coins!