Strategy: Ausgabe von Vorzugsaktien für Bitcoin-Akquisitionen

Strategy: Ausgabe von Vorzugsaktien für Bitcoin-Akquisitionen

Strategy hat kürzlich 130 BTC für 10,7 Millionen Dollar gekauft – frisches Geld muss her.

In Kürze

  • Bitcoin-Gigant plant Aktienverkauf zur Kapitalbeschaffung

  • Bitcoin-Erwerb im Fokus

  • Strategy’s kleinster BTC-Kauf

Bitcoin-Gigant plant Aktienverkauf zur Kapitalbeschaffung

Das renommierte Business Intelligence-Unternehmen und weltweit größte Bitcoin-Eigentümerunternehmen hat Pläne bekannt gegeben, 5 Millionen Aktien seiner Serie A Perpetual Strife Preferred Stock (PSPS) im Rahmen eines öffentlichen Angebots anzubieten. Das Unternehmen plant, den Erlös für allgemeine Unternehmenszwecke, einschließlich Betriebskapital und den Erwerb von Bitcoin, zu verwenden.

Das Angebot hängt jedoch von den Markt- und sonstigen Bedingungen ab, und die genaue Verwendung der Mittel durch das Unternehmen wird entsprechend festgelegt.

Bitcoin-Erwerb im Fokus

Der offizielle Antrag sieht vor, dass die Perpetual Strife Preferred Stock der Serie A eine feste jährliche Dividende in Höhe von 10 % auf den angegebenen Betrag vorsieht. Diese Dividenden werden vierteljährlich gezahlt und beginnen am 30. Juni 2025, sofern der Vorstand des Unternehmens dies beschließt. Falls das Unternehmen die Dividenden nicht pünktlich zahlt, werden sie angesammelt und vierteljährlich verzinst, wobei der Zinssatz auf bis zu 18 % pro Jahr ansteigen kann.

Strategy hat außerdem das Recht, die Vorzugsaktien unter bestimmten Bedingungen zurückzukaufen, z. B. wenn weniger als 25 % der ursprünglichen Aktien im Umlauf sind oder wenn bestimmte steuerliche Ereignisse eintreten. Im Falle einer „grundlegenden Veränderung“ können die Aktionäre von Strategy den Rückkauf ihrer Aktien zu einem Barpreis verlangen, der dem angegebenen Aktienwert zuzüglich aller aufgelaufenen Dividenden entspricht.

Das jüngste Angebot ist Teil der Pläne von Strategy, seine Bitcoin-Bestände auszubauen und seine Kapitalposition zu stärken. Trotz der derzeit volatilen Marktbedingungen beabsichtigt das Unternehmen, die Mittel für den Ausbau seines Bitcoin-Portfolios zu verwenden. Die Vorzugsaktien sollen Investoren anziehen und bieten eine Kombination aus regelmäßigen Dividenden und Flexibilität für das Unternehmen.

Mit dieser Emission will Strategy seine finanzielle Position stärken und seine Investitionen in Bitcoin fortsetzen. Die Vorzugsaktien bieten dem Unternehmen die Möglichkeit, Kapital zu beschaffen und Investoren das Potenzial für Dividenden zu bieten, während es sich gleichzeitig für zukünftiges Wachstum sowohl in den traditionellen als auch in den Kryptowährungsmärkten positioniert.

Strategy

Strategy’s kleinster BTC-Kauf

Die jüngste Ankündigung kommt nur einen Tag nach Strategy’s letztem Bitcoin-Kauf in Höhe von 130 BTC für 10,7 Millionen Dollar, was die kleinste Akquisition seit der ersten Investition im August 2020 darstellt. Der Kauf kommt zu einem Zeitpunkt, an dem viele glauben, dass der Bitcoin-Bullenmarkt vorbei ist.

Der CEO von CryptoQuant, Ki Young Ju, prognostizierte, dass Bitcoin in den nächsten 6 bis 12 Monaten entweder einen Abwärtstrend oder eine Seitwärtsbewegung erleben wird.

Bitcoin-ETFs: Zuflüsse auf 6-Wochen-Hoch!

Bitcoin-ETFs: Zuflüsse auf 6-Wochen-Hoch!

Am Montag flossen immerhin rund 300 Millionen Dollar in die Bitcoin-ETFs, nach deutlichen Abflüssen in den Wochen zuvor.

In Kürze

  • Kleiner Lichtblick

  • Ein Comeback für Bitcoin-ETFs?

  • Ethereum-ETFs weiter im Minus

Kleiner Lichtblick

Nachdem Bitcoin-ETFs mehrere Wochen in Folge Verluste hinnehmen mussten, verzeichneten sie am Montag die höchsten Nettomittelzuflüsse seit dem 4. Februar, also seit mehr als einem Monat! Dies gilt jedoch nicht für Ethereum-ETFs, deren Negativserie sich auf neun Tage verlängerte.

Ein Comeback für Bitcoin-ETFs?

BTC-Spot-ETFs in den USA verzeichneten die meisten Zuflüsse Anfang 2024 und Anfang 2025. Trumps umstrittene Zölle und die Angst vor Inflation oder Stagflation in den USA änderten jedoch das Bild und Anleger begannen Anfang Februar, Kapital aus ihnen abzuziehen. Tatsächlich waren nur sieben der 28 Handelstage seit dem 5. Februar im grünen Bereich.

Wie bereits berichtet, war die Vorwoche eine weitere katastrophale Woche, in der nach Angaben von FarSide mehr als 800 Mio. USD aus den Fonds abgezogen wurden. Einen Hoffnungsschimmer gab es jedoch am Montag, als die Anleger Nettozuflüsse in Höhe von 274,6 Mio. USD verzeichneten, der beste Tag seit dem 4. Februar.

Der FBTC von Fidelity war mit einem Plus von 127,3 Mio. USD der offensichtlichste Nutznießer, gefolgt vom ARKB von Ark Invest (88,5 Mio. USD) und dem IBIT von BlackRock (42,3 Mio. USD). Noch positiver ist die Tatsache, dass keiner der BTC-Spot-ETFs meldepflichtige Abflüsse verzeichnete, auch nicht der von Grayscale.

Bitcoin-ETFs

Ethereum-ETFs weiter im Minus

Während die BTC-ETFs ihre Negativserie durchbrochen haben, ist bei den Ethereum-ETFs noch keine signifikante Erholung zu erkennen. In den letzten neun Handelstagen gab es ausschließlich Abflüsse. Zudem gab es nur an einem der letzten 18 Handelstage (4. März – 14,6 Mio. USD) leichte Nettozuflüsse.

Die Fonds, die die Entwicklung des größten Altcoins verfolgen, verzeichneten seit dem 20. Februar Nettoabflüsse in Höhe von 663,2 Millionen Dollar. Selbst am Montag, der für die BTC-ETFs ein positiver Tag war, gab es geringe Nettoabflüsse in Höhe von 7,3 Millionen Dollar, die alle aus dem ETHE von Grayscale stammten.

Der ETH-Kurs ist in den letzten Monaten stark unter Druck geraten und hat seit Februar dieses Jahres mehr als 30% seines Wertes verloren. Er konnte die Linie von 2.000 Dollar nicht zurückerobern und kämpft weiterhin unter dieser Marke.

Russland nutzt Kryptowährungen zur Umgehung von Sanktionen

Russland nutzt Kryptowährungen zur Umgehung von Sanktionen

Russland nutzt Kryptowährungen um monatlich Millionenbeträge in Kryptowährungen abzuwickeln, um Sanktionen zu umgehen und grenzüberschreitende Transaktionen zu vereinfachen.

In Kürze

  • Russland nutzt Kryptowährungen im Ölhandel mit Indien & China
  • Vertiefung der Krypto-Adoption
  • Begrenzter Kryptowährungshandel für ausgewählte Anleger

Russland nutzt Kryptowährungen im Ölhandel mit Indien & China

Russland nutzt Kryptowährungen, laut Berichten zufolge, um seinen Ölhandel mit Indien und China zu erleichtern, und nutzt digitale Vermögenswerte, um westliche Sanktionen zu umgehen. Fiat-Währungen wie der VAE-Dirham dominieren zwar nach wie vor die meisten Transaktionen, digitale Vermögenswerte werden jedoch zu einem kleinen, aber wachsenden Bestandteil des Energiehandels des Landes.

Vertiefung der Krypto-Adoption

Die Entwicklung wurde zuerst von der Nachrichtenagentur Reuters gemeldet, die unter Berufung auf ungenannte Quellen berichtete, dass russische Ölfirmen Bitcoin, Ethereum und Stablecoins wie Tether (USDT) verwenden, um chinesische Yuan und indische Rupien in Rubel umzuwandeln.

Dem Bericht zufolge kann ein chinesischer Käufer für russisches Öl eine Offshore-Handelsfirma in Yuan bezahlen. Ein Mittelsmann wandelt das Geld dann in Kryptowährungen um, bevor es über mehrere Konten transferiert wird. Schließlich werden die digitalen Vermögenswerte in Russland in Rubel umgetauscht, so dass die Transaktionen unter Umgehung der traditionellen Bankennetzwerke abgewickelt werden können.

Diese Methode hat sich als besonders nützlich erwiesen, um den Bedarf Moskaus an US-Dollar zu umgehen. Sie steht auch im Einklang mit den Gesetzesänderungen, die Russland 2024 vorgenommen hat und die die Verwendung digitaler Währungen im internationalen Handel erlauben.

Obwohl die Bank von Russland ein striktes Verbot für inländische Kryptowährungszahlungen verhängt hat, hat die Regierung deren Verwendung für grenzüberschreitende Transaktionen gefördert und damit einen pragmatischen Ansatz zur Wahrung der wirtschaftlichen Stabilität signalisiert.

Russland nutzt Kryptowährungen

Begrenzter Kryptowährungshandel für ausgewählte Anleger

Die Bank hat kürzlich einen dreijährigen Versuch vorgeschlagen, der es ausgewählten wohlhabenden Anlegern ermöglichen soll, unter strenger Aufsicht mit Kryptowährungen zu handeln. Berichten zufolge zielt die am 12. März angekündigte Initiative darauf ab, die Markttransparenz zu verbessern und gleichzeitig die Kontrolle über die Aktivitäten mit digitalen Vermögenswerten im Land aufrechtzuerhalten.

Letztes Jahr bestätigte Finanzminister Anton Siluanov, dass russische Unternehmen Kryptowährungen nutzen, um die wirtschaftlichen Beschränkungen zu umgehen, die von den USA und ihren Verbündeten nach Moskaus Einmarsch in die Ukraine im Februar 2022 verhängt wurden.

Dieser Trend ist nicht auf Russland beschränkt. Auch andere Länder, die auf der schwarzen Liste stehen, wie Venezuela und der Iran, haben sich Kryptowährungen zugewandt, um ihre Wirtschaft über Wasser zu halten. Der Einsatz virtueller Währungen im Energiehandel des Ölexportriesen stellt jedoch eine bedeutende Weiterentwicklung seiner Bemühungen dar, die ihm auferlegten Beschränkungen zu umgehen.

Ist der Krypto-Bullrun jetzt schon vorbei?

Ist der Krypto-Bullrun jetzt schon vorbei?

Die Frage, ob der Krypto-Bullrun bereits vorbei ist, ist komplexer als es zunächst den Anschein hat.

In Kürze

  • Historische Bitcoin-Daten zeigen, dass dieser Krypto-Bullrun anders ist

  • Stablecoins auf dem Vormarsch

  • DEX-Volumen korrigiert stark, signalisiert aber immer noch breitere Akzeptanz

Historische Bitcoin-Daten zeigen, dass dieser Krypto-Bullrun anders ist

Die Performance von Bitcoin dient als Benchmark für den breiteren Markt, und die Analyse seiner Daten im Vergleich zu früheren Zyklen kann wertvolle Einblicke in die aktuelle Hausse liefern. Ein kurzer Blick auf die historischen Kursbewegungen von BTC nach der Halbierung deutet darauf hin, dass die aktuelle Entwicklung von vergangenen Trends abweicht. Traditionell startet der Kurs nach jeder Halbierung eine starke Rallye, aber die jüngsten Kursbewegungen scheinen weniger vorhersehbar zu sein.

Ein Blick auf historische Daten zeigt, dass Bitcoin in der Regel innerhalb von 12 bis 18 Monaten nach einer Halbierung seinen Höchststand erreicht, was darauf hindeutet, dass der Preis in diesem Zyklus Mitte bis Ende 2025 stark ansteigen könnte.

Externe Faktoren wie das zunehmende institutionelle Engagement, Trumps kryptofreundliche Haltung und die anhaltenden geopolitischen Spannungen erschweren jedoch die traditionellen Modelle. Der Markt hat sich weiterentwickelt, so dass direkte Vergleiche mit früheren Zyklen weniger zuverlässig sind.

Während die Unsicherheit aufgrund makroökonomischer Veränderungen, regulatorischer Entwicklungen und des Handelskriegs höher ist als je zuvor, könnte der Zyklus selbst noch Spielraum haben. Mit der zunehmenden Integration von Bitcoin in die globale Finanzwelt werden seine Bewegungen nun von weit mehr als nur dem Halbierungsmechanismus bestimmt.

Stablecoins auf dem Vormarsch

Trotz der jüngsten Marktkorrektur steigt die Marktkapitalisierung von Stablecoins weiter an, von 146 Milliarden US-Dollar im März 2024 auf heute 217 Milliarden US-Dollar – ein Anstieg von 48,6 Prozent in nur einem Jahr. Diese Expansion signalisiert eine steigende Nachfrage nach On-Chain-Liquidität und einen starken Kapitalzufluss in das Kryptoökosystem.

Historisch gesehen ging ein steigendes Angebot an Stablecoins oft steigenden Marktbewegungen voraus, da es darauf hindeutet, dass mehr Mittel an der Seitenlinie stehen und bereit sind, in risikoreichere digitale Vermögenswerte zu investieren.

Die steigende Marktkapitalisierung von Stablecoins könnte ein Schlüsselindikator für einen anhaltenden Krypto-Bullrun sein. Sie spiegelt das Vertrauen der Anleger und ihre Präferenz wider, weiterhin in Kryptowährungen zu investieren, ohne auf Fiat-Währungen auszuweichen.

Krypto-Bullrun

DEX-Volumen korrigiert stark, signalisiert aber immer noch breitere Akzeptanz

Das Volumen der dezentralen Börse (DEX) stieg ab September 2024 sprunghaft an und erreichte am 17. Januar 2025 ein Allzeithoch von 48,5 Milliarden Dollar. Im letzten Monat ist das Volumen jedoch stark zurückgegangen und liegt nun bei 6 Milliarden Dollar pro Tag.

Auch wenn dieser Rückgang alarmierend erscheinen mag, muss er in Relation gesetzt werden. Die aktuellen Werte entsprechen immer noch 70% bis 80% des durchschnittlichen DEX-Volumens, das während der Zyklen 2021 und 2022 verzeichnet wurde, was unterstreicht, dass die Aktivität an der Kette im Vergleich zu früheren Haussen immer noch hoch ist.

Trotz des starken Rückgangs deutet die Tatsache, dass die aktuellen Korrekturwerte in der Nähe der Höchststände früherer Zyklen liegen, darauf hin, dass die Teilnahme und die Liquidität in DeFi insgesamt stark bleiben.

Diese Widerstandsfähigkeit des DEX-Volumens deutet darauf hin, dass die Hausse möglicherweise noch nicht vorbei ist. Obwohl sich der spekulative Überschuss abgekühlt hat, ist die Aktivität in der Branche nach wie vor hoch, was auf ein anhaltendes Engagement sowohl privater als auch institutioneller Akteure hindeutet.

Bitcoin-ETF-Investoren halten an Investitionen fest

Bitcoin-ETF-Investoren halten an Investitionen fest

95 % der Bitcoin-ETF-Investoren halten trotz der starken Korrektur des BTC-Kurses an ihren Investitionen fest.

In Kürze

  • Bitcoin-ETF-Investoren haben Diamantenhände

  • Verkaufsdruck auf BTC-Kurs hält an

  • Langfristige Bitcoin-Besitzer kaufen

​Bitcoin-ETF-Investoren haben Diamantenhände

James Seyffart, ETF-Stratege bei Bloomberg, gab kürzlich einige wichtige Details bekannt, die darauf hindeuten, die auf 35 Milliarden US-Dollar gesunken sind (von einem Höchststand von 40 Milliarden US-Dollar). Basierend auf einem verwalteten Vermögen von 115 Milliarden US-Dollar bedeutet das, dass sich mehr als 95 % der investierten Mittel trotz eines schmerzhaften Rückgangs von 25 % stabil gehalten haben. Auch große institutionelle Akteure wie Goldman Sachs sind mit mehr als 1,5 Mrd. USD in Bitcoin-ETFs engagiert.

95 Prozent der Bitcoin-ETF-Investoren halten trotz 25-prozentigem BTC-Kursrückgang an ihrem Engagement fest. Derzeit verwalten US-amerikanische Bitcoin-ETFs ein Gesamtvermögen von 115 Mrd. USD, was die Widerstandsfähigkeit der Anleger und großen Akteure, die in dieses Produkt investiert haben, unterstreicht.

Interessanterweise kam es seit Mitte Februar zu massiven Abflüssen aus BTC-ETFs, die sich in der Spitze auf fast 5 Mrd. USD beliefen.

Verkaufsdruck auf BTC-Kurs hält an

Inmitten der makroökonomischen Unsicherheit und Trumps Zollkrieg sind Bitcoin und der breitere Kryptowährungsmarkt unter starken Verkaufsdruck geraten. Nach der Veröffentlichung der CPI-Daten in den USA am Mittwoch und der Verlangsamung der Inflation stieg der BTC-Preis kurzzeitig über den entscheidenden Widerstand von 84.000 Dollar.

Ki Young Ju, CEO des On-Chain-Analyse-Unternehmens CryptoQuant, kommentierte den aktuellen Stand der Bitcoin-Nachfrage und merkte an, dass diese derzeit „festgefahren“ zu sein scheine. Trotz der schleppenden Aktivität betonte Ju, dass es zu früh ist, von einem Bärenmarkt zu sprechen.

Bitcoin-ETF-Investoren

Langfristige Bitcoin-Besitzer kaufen

Trotz der starken Abflüsse aus Bitcoin-ETFs zeigen On-Chain-Daten, dass langfristige Bitcoin-Besitzer weiter zugelegt haben. Der prominente Kryptoanalyst Ali Martinez berichtete von einem Anstieg der Bitcoin-Akkumulation durch Langzeitbesitzer. Laut Martinez haben diese Investoren allein im letzten Monat mehr als 131.000 BTC zu ihren Wallets hinzugefügt.

Crash auf $10.000? Bloomberg-Experte sieht düstere Zeiten für Bitcoin

Crash auf $10.000? Bloomberg-Experte sieht düstere Zeiten für Bitcoin

Ein renommierter Bloomberg-Analyst prognostiziert eine düstere Zukunft für Bitcoin und hält einen Kursrückgang auf 10.000 US-Dollar für möglich.

In Kürze

  • Bitcoin und die Dotcom-Blase – Wiederholt sich die Geschichte?

  • Bloomberg-Analyst: Verliert Bitcoin eine Null? Gold als Gewinner der aktuellen Marktlage

  • Bitcoin-ETFs und politische Faktoren – Eine riskante Wette?

Bitcoin und die Dotcom-Blase – Wiederholt sich die Geschichte?

Mike McGlone, leitender Rohstoffstratege bei Bloomberg Intelligence, warnt in neuen Tweets vor einem möglichen drastischen Rückgang des Bitcoin-Kurses auf 10.000 US-Dollar.

Er zieht Parallelen zur Dotcom-Blase Anfang der 2000er Jahre: Damals erlebte der Nasdaq zunächst einen massiven Anstieg, bevor er um 80 % einbrach. McGlone sieht ähnliche Risiken für die größte Kryptowährung und verweist auf die extreme Volatilität des Marktes.

Bloomberg-Analyst: Verliert Bitcoin eine Null? Gold als Gewinner der aktuellen Marktlage

Der Bloomberg-Analyst geht sogar so weit zu sagen, dass Bitcoin eine Null verlieren könnte – von einem potenziellen Kursziel von 100.000 US-Dollar auf nur noch 10.000 US-Dollar. Gleichzeitig verweist McGlone auf den Höhenflug von Gold. Er betont, dass der Goldpreis im Jahr 2025 um etwa 15 % gestiegen sei, während Bitcoin als „digitales Gold“ um einen ähnlichen Prozentsatz gefallen sei.

Während Bitcoin in der 80.000-Dollar-Region schwankt, klettert Gold aufgrund geopolitischer Spannungen und wirtschaftlicher Unsicherheiten auf über 2.950 US-Dollar pro Unze.

Crash auf $10.000? Bloomberg-Experte sieht düstere Zeiten für Bitcoin

Bitcoin-ETFs und politische Faktoren – Eine riskante Wette?

McGlone verweist zudem auf den bislang größten Start von Bitcoin-ETFs und eine veränderte Haltung der US-Regierung gegenüber Kryptowährungen. Dennoch hält er Bitcoin für hoch spekulativ und volatil. Er sieht Parallelen zur Technologieblase der frühen 2000er Jahre, die schließlich zum Absturz des Nasdaq um 80 % führte.

In einem aktuellen Tweet erinnert er daran, dass Bitcoin im Jahr 2009, während der Finanzkrise, entstand und seitdem eine der größten Risiko-Asset-Rallyes der Geschichte angeführt hat. Doch nun deutet er an, dass Bitcoin womöglich kurz vor dem Platzen einer neuen Blase steht.