Bitcoin Double Spend Gerüchte? Wir klären Dich auf!

Bitcoin Double Spend Gerüchte? Wir klären Dich auf!

Vor einigen Tagen kam es zu einer seltenen Beobachtung in der Bitcoin Blockchain. In Twitter kamen sogleich Gerüchte von Bitcoin Double Spend auf. Das Problem der Mehrfachausgaben soll Bitcoin lösen. Tatsächlich kam es bei dem Vorfall auch nie zu einer Mehrfachausgabe. 

In Kürze

Die Bitcoin Double Spend Gerüchte

Vor einigen Tagen kamen Grüchte auf, dass es beim Bitcoin zu Mehrfachausgaben gekommen sei. Genauer bei Block 666.833 kam es zu einer besonderen Gegebenheit. Dabei wurden zwei Blöcke von verschiedenen Mining-Pools erzeugt.

Bitcoin Gold Münze Bitcoin Double SpendIn der Bitcoin Blockchain wird ein Konsensus über die längste Kette erzeugt. Normalerweise findet ein Miner zuerst den nächsten Block, hängt ihn der Kette an und lässt das restliche Netzwerk seine Wahrheit und damit die neue längste Kette bestätigen. Sobald dies passiert, wird von allen weiteren Minern der nächste Block gesucht.

BitMEX Research erklärte zu dem Bitcoin Double Spend auf Twitter:

[1/2] Es gab heute einen alten Bitcoin-Block auf Höhe von 666.833. SlushPool hat F2Pool in einem Rennen geschlagen. Es scheint, als ob eine kleine doppelte Ausgabe von etwa 0,00062063 BTC (21 USD) festgestellt wurde.

[2/2] Eine Transaktion in der verlorenen Kette hat 0,00062063 BTC an die Adresse 1D6aebVY5DbS1v7rNTnX2xeYcfWM3os1va gesendet und eine Transaktion in der Kette, die gewonnen hat, hat dieselben Eingaben ausgegeben und dabei nur 0,00014499 BTC an diese Adresse gesendet.

Was ist passiert?

Dabei fällt die anfängliche Verwirrung auf. Die besondere Erscheinung auf der Blockchain wurde von BitMEX als Bitcoin Double Spend beschrieben, was so nicht stimmt. Tatsächlich gab es eine Reorganisation.

Denn sobald zwei verschiedene Mining-Pools fast gleichzeitig den nächsten Block finden, kann es dazu kommen, dass beide Blöcke von unterschiedlichen Minern bestätigt werden.

Dabei wird der Konsens nicht mittels einem Block über das gesamte Netzwerk erzeugt, sondern der Konsens teilt sich auf zwei „neue Blöcke“ auf. Danach rechnet jeder Miner mit dem Block weiter, den er für richtig hält. Der andere wird nur im Zwischenspeicher gespeichert. Sobald wieder ein neuer Block gefunden wird, wird auch dieser über das Netzwerk verteilt.

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Dabei kommt es nun darauf an, welcher der zwei Blöcke die neue längste Kette bildet. Diese längste Kette wird dann von allen Minern bestätigt und der „alte Block“ fällt einfach weg. Daher ist beim aktuellen Fall kein Bitcoin Double Spend aufgetreten, sondern nur eine Reorganisation der Bitcoin Blockchain in eine alte und in eine neue Kette.

 


Satoshi erklärte: Bitcoin Double Spend ganz normal

Tatsächlich war in dem Moment auf Blockhöhe 666.833 ein Bitcoin Double Spend festzustellen. Allerdings war dieser nur für einen Block von Bestand. Auch Satoshi Nakamoto, der anonyme Erfinder von Bitcoin, erklärte bereits in einer E-Mail vom 10.11.2008, dass es zu Bitcoin Double Spend Szenarien kommen kann.

Die sofortige Unabwendbarkeit ist kein Merkmal, aber es ist immer noch viel schneller als bestehende Systeme. Papierschecks können bis zu ein oder zwei Wochen später platzen. Kreditkartentransaktionen können bis zu 60 bis 180 Tage später angefochten werden. Bitcoin-Transaktionen können in ein oder zwei Stunden ausreichend unumkehrbar sein.

Dabei geht er darauf ein, dass das Bitcoin Netzwerk alle 10 Minuten neue Blöcke generiert. Da es zu Bitcoin Double Spend Unklarheiten in Form von Reorganisation zweier Block-Ketten kommen kann, sollten Händler bis zu eine Stunde – und damit bis zu 6 Böcke abwarten – bis die Transaktion tatsächlich für wahr empfunden wird. Wartet man zu kurz, besteht die Gefahr, dass man mit seiner Bitcoin Transaktion in einen alten Block mit hineinrutschen könnte.

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Bald BlackRock Bitcoin Fonds? Anträge bei SEC eingereicht!

Bald BlackRock Bitcoin Fonds? Anträge bei SEC eingereicht!

Gibt es bald BlackRock Bitcoin Fonds? Der gigantische Vermögensverwalter hat hierfür am 20.01.2021 zwei Anträge bei der SEC eingereicht. Damit wird BlackRock eine weitere Institution, die dem Bitcoin vertrauen schenkt.

In Kürze

BlackRock und Kryptowährungen

BlackRock Bitcoin

Der Vermögensverwalter BlackRock ist wohl jedem bekannt, der sich mit Finanzen auseinandersetzt. Insgesamt verwaltet BlackRock ein Vermögen von 7,81 Billionen US-Dollar und ist somit der größte Vermögensverwalter der Welt.

Die Geschichte zwischen BlackRock und Bitcoin, bzw. Kryptowährungen allgemein, verlief wie die von einigen anderen Finanzdienstleistern. Noch im Jahr 2017 bezeichnete der CEO von BlackRock Bitcoin als „spekulatives Handelsobjekt für Geldwäsche“.

Bereits im nächsten Jahr kam der Sinneswandel im Unternehmen und Kryptowährungen wurden im Laufe der Zeit immer mehr als reelle Anlagen und Zahlungsmittel, anstatt als spekulatives Handelsobjekt, das illegale Machenschaften erleichtert.

Dieser Wandel hat sich immer weiterentwickelt, sodass BlackRock letztes Jahr im Februar ein Team zusammenstellte, das Kryptowährungen untersuchen soll. Im August und September hat Microstrategy, ein Unternehmen, bei dem BlackRock einer der Hauptinvestoren ist, bereits 38.250 BTC erworben.

BlackRock Bitcoin Fonds

Die positive Entwicklung der Einstellung gegenüber Kryptowährungen hat sich immer weiter verstärkt. Aus diesem Grund hat der Vermögensverwalter zwei Anträge bei der SEC eingereicht, um BlackRock Bitcoin Fonds eröffnen zu dürfen.

Konkret sollen die Fonds „BlackRock Global Allocation Fund“ sowie „BlackRock Funds V“ um Bitcoin erweitert werden. Dies geht aus dem von der SEC veröffentlichten Antrag hervor. BlackRock selbst hat sich dazu noch nicht geäußert.

Aus einem Statement von BlackRock im Antrag an die SEC geht hervor:

Jeder Fonds kann Instrumente einsetzen, die als Derivate bezeichnet werden. Daber handelt es sich um Finanzinstrumente, die ihren Wert von einem oder mehreren Wertpapieren, Rohstoffen (wie z.B. Gold oder Öl), Währungen (einschließlich Bitcoin) […] ableiten.


Gleichzeitig weist BlackRock auf Risiken hin, die sich hinter Bitcoin verbergen können. Diese beinhalten unter anderem die Volatilität des Krypto-Marktes, dessen Gegenwert nicht von einer Regierung oder von einem Unternehmen gedeckt ist. Zudem können jederzeit regulatorische Änderungen vorgenommen werden.

Die Blackrock Bitcoin Futures sollen lediglich über Exchanges laufen, die den Regulierungen der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) unterliegen. Dies ist zum jetzigen Stand lediglich die Chicago Mercantile Exchange (CME).

Anzahl institutioneller Anleger steigt

Die Einrichtung eines BlackRock Bitcoin Fonds bestätigt die These, dass der Bullrun durch institutionelle Anleger ausgelöst wurde, so Nic Carter, der Mitgründer von Castle Island Venture ist.

Es ist sicherlich ein weiterer Beweis für die Institutionalisierungs-These, die wirklich das Thema dieses Bullruns gewesen ist.

Wir berichteten über einige Investitionen von intentionellen Anlegern in Bitcoin und Kryptowährungen. So hat zum Beispiel One River Asset Management ein Investment von 1 Mrd. Dollar in Kryptowährungen getätigt

Aave Coin (LEND)

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Bitcoin Kurs in Seitwärtsphase? Auf was diese Woche zu achten ist!

Bitcoin Kurs in Seitwärtsphase? Auf was diese Woche zu achten ist!

Seit dem Abverkauf am letzten Montag hat sich am Bitcoin Kurs nicht viel verändert. Zwischenzeitlich wurde die 40.000 Dollar Marke angelaufen, diese wurde ziemlich schnell wieder nach unten verlassen. In dieser Bitcoin Chartanalyse zeigen wir Dir, auf was diese Woche zu achten ist!

Bitcoin Kurs im Wochenchart

Bitcoin Kurs

Quelle: BTC/USD

Im Wochenchart von Bitcoin sehen wir die erste rote und damit bärische Kerze seit Überschreiten des alten Allzeithochs von Ende 2017.

Dabei ist zu beobachten, dass das Handelsvolumen ungebrochen hoch ist. Der Relative Strength Index (RSI) ist weiterhin in einem extrem teuren Bereich. Du siehst diesen im unteren Bereich des ersten Chartbildes. Dieser gibt an, ob Märke über- oder unterkauft sind. Ab 80 sprechen wir im Kryptomarkt von einem überkauften Markt. Wir befinden uns aktuell über dieser Marke.

Bitcoin Kurs im Tageschart

Bitcoin Kurs im Tageschart

Quelle: BTC/USD

Im Tageschart befinden wir uns in einer Seitwärtsphase bzw. einer leichten Preiskorrektur, die sich im Aufbau befindet. Die Supportzone der beiden Keylevel finden wir zwischen 34.000 Dollar und 32.225 Dollar. Dort könnte sich eine erste Kaufchance ergeben.

Durchbrechen wir diese beiden Level nachhaltig nach unten, können wir eine weitere Supportzone erst zwischen den Keyleveln bei 23.850 Dollar und 22.800 Dollar finden.


Bitcoin Kurs im 4-Stunden-Chart

Bitcoin Kurs im 4-Stunden-Chart

Im 4-Stunden-Chart von Bitcoin kann aktuell kein wirklicher Trend festgestellt werden. Damit ergeben sich für uns kurzfristig keine Trades.

Das neue Allzeithoch bei 42.000 Dollar muss für eine bullische Fortsetzung nachhaltig überwunden werden. Nach unten dienen die genannten Keylevel aus dem Tageschart als Unterstützung.

Zusätzlich wurde im Chart der Moving Average 200, auch Gleitender Durchschnitt genannt mit einer schwarzen aufsteigenden Linie eingezeichnet. Dieser Indikator ist in der Praxis sehr verbreitet und kann zusätzliche Unterstützung bieten.

Diese technische Analyse ist in Zusammenarbeit mit tradementor entstanden. Neben professioneller Trading-Hilfe, auch für Einsteiger, sind sie dein perfekter Ansprechpartner bei der stark schwankenden Marktlage des Bitcoins. Auch wenn dahinter ein gutes Konzept steht, spiegeln die technischen Bitcoin Prognosen nur die persönliche Meinung wieder und sind in keinem Fall als Anlageberatung zu verstehen.

Aave Coin (LEND)

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Bitcoin Verbot? EZB-Chefin Lagarde kritisiert Bitcoin

Bitcoin Verbot? EZB-Chefin Lagarde kritisiert Bitcoin

Christine Lagarde, die amtierende EZB-Präsidentin, äußerte am 13. Januar, in einer „Reuters Next“ Konferenz, Bedenken bezüglich Bitcoin und forderte weltweite Regulierungen. Sie bezeichnete Bitcoin als spekulatives Anlagegut, welches Geldwäsche erleichtere. Was bedeuten diese Aussagen für den Bitcoin? Folgt ein Bitcoin Verbot? 

In Kürze

  • EZB Präsidentin fordert weltweite Bitcoin Regulierungen 
  • Negative Aussagen der Zentralbanken bzgl. Bitcoin waren zu erwarten 
  • Zentralbanken fangen an Bitcoin ernst zu nehmen 

Der Wunsch vom Bitcoin Verbot wurde erwartet 

Christine Lagarde wurde persönlich in der Vergangenheit der Steuerhinterziehung und Geldwäsche beschuldigt, dennoch sind kritische Aussagen von den Zentralbanken bezüglich Bitcoin zu erwarten gewesen. 

Die Regulierungen sollen laut Lagarde durch den G7-Gipfel initiiert und durch die G20 ausgeweitet werden. Sollten Regulierungen nicht weltweit getroffen werden, fänden Kriminelle Schlupflöcher, um die örtlichen Regulierungen zu umgehen, laut Lagarde.

Christine Lagarde hat als Präsidentin der Europäischen Zentralbank die Aufgabe den Euro stabil zu halten und als globale Währung zu etablieren. Ein starker Euro erhöht die Effizienz der EZB-Geldpolitik, woraus politische und wirtschaftliche Vorteile entstehen könnten.  

Angst um den digitalen Euro? 

Die Entwicklungen rund um den digitalen Euro wurden von der EZB, in den letzten Monaten, vermehrt in den Mittelpunkt gestellt. Dass Aussagen bezüglich einer Bitcoin Regulierung genau in dieser Zeit getroffen werden, während die EZB den zukünftigen digitalen Euro anpreist, ist kein Zufall. Ein pseudonymisiertes Geld-System, welches dem eigenen Digitalgeld gegenübersteht, kann nicht im Interesse der EZB sein.

Die Einführung des digitalen Euros wird voraussichtlich noch zwei bis fünf Jahre dauern. Bei der aktuellen Entwicklung des Krypto-Marktes, ist ein frühes Eingreifen, aus Sicht der EZB, notwendig, um konkurrierenden digitalen Währungen nicht zu viel Freiraum zu lassen. 

Bitcoin Verbot

Dass der Kopf der EZB Bitcoin nun als Gefahr für die eigene Währung sieht, ist daher durchaus eine positive Nachricht für Bitcoin. Bitcoin gewinnt global an Relevanz. Bitcoin wird von den Staaten, bzw. von den Zentralbanken wahrgenommen.

Eine Gewisse Ironie verbirgt sich allerdings hinter den Aussagen von Lagarde: Auf der Konferenz bezeichnete sie den Bitcoin als „funny business„, obwohl der Bitcoin ein weitaus sicheres und vertrauenswürdigeres System darstellt, als der digitale Euro.

Bitcoin hat innerhalb des letzten Jahres mehrfach unter Beweis gestellt, dass viele Unternehmen, unter anderem aus dem Finanz-Sektor, anfangen in Bitcoin zu investieren und Bitcoin sehr ernst nehmen. Unternehmen, wie PayPal und Grayscale, investieren hohe Summen in Bitcoin und könnten ihn sich ebenfalls als Zahlungsmittel vorstellenBitcoin ist in der realen Welt angekommen und definitiv kein “funny business”. 


Wie wird ein Bitcoin Verbot oder eine Bitcoin Regulierung aussehen? 

Genaue Aussagen, wie eine Regulierung für den Krypto Markt aussehen soll, oder ob ein Bitcoin Verbot folgen wird, hat Lagarde nicht getroffen. Wahrscheinlich ist, dass der Zugang zu Krypto-Börsen erschwert wird und unattraktiver werden soll, beispielsweise durch schärfere Identitätsüberprüfungen und höhere Gebühren. 

Dies auf globaler Ebene durchzusetzen, könnte sich allerdings als nicht zu bewältigende Aufgabe für Lagarde entpuppen. Eine einfachere Maßnahme könnte eine Erhöhung der Steuern auf Krypto-Gewinne innerhalb der EU sein. Aktuell sind Gewinne aus Veräußerungen von Kryptowährungen, welche länger als ein Jahr gehalten wurden, in Deutschland steuerfrei.

Ein vollständiges Bitcoin Verbot ist allerdings für die Zentralbanken nicht umzusetzen. Dem wird sich das EZB-Präsidium bewusst sein. Es wird versucht Bitcoin mit kritischen Aussagen klein zu reden und die Bevölkerung davon zu überzeugen, dass Bitcoin keine vertrauenswürdige Geldanlage sei. 

Einen solchen Versuch wird Satoshi Nakamoto, der Erfinder von Bitcoin, als Bestätigung sehen. Der Plan eine alternative Währung, welche nicht von Staaten und Zentralbanken kontrolliert werden kann, zu entwickeln ist geglückt. Auf diese Art und Weise sollte die Aussage von Christine Lagarde von der gesamten Krypto-Gemeinschaft aufgefasst werden. 

Polkadot (DOT)

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Grayscale GBTC erreicht Rekordzuwachs im vierten Quartal 2020

Grayscale GBTC erreicht Rekordzuwachs im vierten Quartal 2020

Der Grayscale GBTC konnte im vierten Quartal des Jahres 2020 Rekordzahlen schreiben. Insgesamt wurde der Bitcoin Trust in dieser Zeitspanne um rund 2,8 Milliarden US-Dollar erweitert. Somit konnte das gesamte von Grayscale verwaltete Vermögen aller Trusts beim Jahresschluss einen Betrag von 20,2 Milliarden Dollar aufzeigen.

In Kürze

  • Performance Grayscale GBTC 2020
  • Entwicklung im 4. Quartal
  • Zuwachs des GBTC

Performance Grayscale GBTC 2020

Grayscale GBTC

Der Grayscale Fonds besteht aus mehreren Trusts einzelner Kryptowährungen. Der mit Abstand am größte Fonds ist der Grayscale GBTC. Dieser macht über 85% des gesamten Investments aus. Im Jahr 2020 konnten alle Grayscale Fonds enorme Zuwachse verzeichnen.

Anfang des Jahres 2020 stand die verwaltete Summe noch 2 bei Milliarden US-Dollar. Dieser Betrag verzehnfachte sich im Jahr 2020 auf eine Endsumme von 20,2 Mrd USD. Der Grayscale GBTC hat hierbei eine entscheidende Rolle gespielt. Der Wert der Anlage stieg seit Beginn 2020 von 1,8 Mrd. auf 17,5 Mrd. Dollar.

Entwicklung im 4. Quartal

Das 4. Quartal letzten Jahres, und somit der Start der Bitcoin Rallye, war besonders ausschlaggebend für die positive Entwicklung der Grayscale Trusts. Laut einem Bericht, der gestern veröffentlicht wurde, sind in den letzten 3 Monaten des Jahres Gesamtinvestitionen in einer Höhe von 3,3 Milliarden Dollar getätigt worden. Das ist mehr als das doppelte, das in den drei Quartalen davor eingenommen wurde. Insgesamt wurden 2020 5,7 Mrd. Dollar in die Grayscale Fonds investiert.

Der Großteil der Investitionen – 2,8 Mrd. Dollar – wurde in den Grayscale Bitcoin Trust angelegt. Dies zeigt die besondere Rolle, die Bitcoin in der Kryptowelt einnimmt. Ein weiterer interessanter Fakt ist, dass 93% der getätigten Investitionen von institutionellen Anlegern stammt.

Wir berichteten über die Investition von Ruffer Investments über 550 Mio Pfund und One River Asset Management über 1 Mrd. Dollar.

Zuwachs des Grayscale GBTC

Der Bitcoin Trust konnte auch im Jahr 2021 schon bemerkenswerte Ergebnisse erzielen. Allein innerhalb der letzten 3 Tage konnten dem GBTC knapp 10.000 BTC hinzugefügt werden. Somit ist das Vermögen, das Grayscale verwaltet bereits innerhalb weniger Tage von 20,2 Mrd. auf 22,9 Mrd. Dollar gestiegen.

 


Der CEO von Grayscale meint gegenüber CNBC:

Wir haben eine bedeutende Beschleunigung der institutionellen Beteiligung gesehen. Es besteht kein professionelles Risiko mehr, in die Anlageklasse der digitalen Währung zu investieren – es besteht wahrscheinlich ein höheres Karriererisiko, wenn man nicht darauf achtet.

Polkadot (DOT)

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Iran geht gegen Bitcoin Mining vor – 8% der Hashrate könnten verloren gehen

Iran geht gegen Bitcoin Mining vor – 8% der Hashrate könnten verloren gehen

Der Iran hat in der letzten Zeit mit vielen Stromausfällen zu kämpfen. Der Grund für die Stromausfälle sind laut Wu Blockchain das Bitcoin Mining. Der Iran stellt aufgrund seiner niedrigen Stromkosten einen guten Standort für das Mining dar.

In Kürze

Bitcoin Mining wird erlaubt

Erst vor eineinhalb Jahren, genauer gesagt im Juli 2019, wurde das Bitcoin Mining im Iran erlaubt. Seitdem wurde der Iran ein immer beliebterer Ort zum Minen von Kryptowährungen. Dies ist den billigen Strompreisen im Iran zu verdanken.

Seit Juli 2019 ist es sogar Elektrizitätswerken erlaubt, Bitcoin Mining zu betreiben. Die Erlaubnis ist jedoch nur Kraftwerken vorbehalten, die eine entsprechende Lizenz dafür haben. Da der Strompreis dank Subventionen im Iran sehr billig ist, müssen Betreiber von Mining Anlagen 70% des Strompreises bezahlen, der für exportierten Strom anfällt.

Bitcoin Mining

Illegales Mining

Dennoch gibt es viele Betreiber, die illegales Bitcoin Mining betreiben. Sie umgehen die höheren Stromkosten und lassen unangemeldete Mining-Anlagen über den Strompreis vom Inland laufen. Es wird geschätzt, dass ca. 300 MW Strom pro Tag zum illegalen Bitcoin Mining genutzt wird. Das entspricht ungefähr dem Stromverbrauch von 3 Provinzen. Die Regierung geht stark gegen diese illegalen Betreiber vor.

Jetzt sind wir in einer Situation, in der die Versorgung mit Elektrizität für die Öffentlichkeit von großer Bedeutung ist. Wir werden nicht zulassen, dass jemand die für den landwirtschaftlichen und industriellen Sektor vorgesehenen Tarife missbraucht, um Bitcoin zu produzieren […].

Das (illegale) Mining soll laut einem Bericht von Wu Blockchain dafür verantwortlich sein, dass es im Iran in letzter Zeit häufiger Stromausfälle gegeben hat. Aufgrund des Strommangels nutzt die Regierung bereits Schweröl, um Energie zu gewinnen. Dies sei jedoch ein hoher Preis für die Umwelt und die Bevölkerung, behauptet ein Aktivist in einem Tweet:

Einige verdienen ein massives Einkommen, aber der Anteil der Menschen daran ist Luftverschmutzung und Stromausfall.

Die Regierung vom Iran sieht das ähnlich und hat somit erlassen, dass alle iranischen Bitcoin Mining Anlagen aus dem Netz zu nehmen sind. Die meisten Betreiber von Mining Anlagen im Iran sind ohnehin chinesische Unternehmen.


Verteilung der Mining Anlagen

Die großen Vorreiter der Inbetriebnahme von Mining Analgen sind China und Amerika. Dennoch stellt Iran mit 8% der Mining Anlagen keinen geringen Anteil. Wie wir vor kurzem berichteten, wandern derzeit auch einige Bitcoin Miner von China nach Schweden und Norwegen aus.

Polkadot (DOT)

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