Thailand verstärkt seine Krypto-Ambitionen und begrüßt Bitcoin-ETFs

Thailand verstärkt seine Krypto-Ambitionen und begrüßt Bitcoin-ETFs

Thailand verstärkt seine Krypto-Ambitionen: Thailand erwägt die Zulassung von Bitcoin-ETFs an lokalen Börsen, um Direktinvestitionen in BTC zu ermöglichen.

In Kürze

  • Thailand verstärkt seine Krypto-Ambitionen

  • Thailand bereitet Bitcoin-ETF-Debüt vor

  • Krypto-Vision und Regulierung

Thailand verstärkt seine Krypto-Ambitionen

Thailand verstärkt seine Krypto-Ambitionen und hat einen wichtigen Durchbruch bei seinen ehrgeizigen Plänen zur Schaffung eines Zentrums für digitale Vermögenswerte erzielt. Einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht zufolge plant Thailand die Einführung von Bitcoin-ETFs und erlaubt lokalen Börsen, ETFs zu listen.

Thailand bereitet Bitcoin-ETF-Debüt vor

Die thailändische Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (SEC) plant, ihren ersten Bitcoin-ETF zu genehmigen, was mit der Vision des Landes als Krypto-Hub übereinstimmt, wie Bloomberg am 15. Januar berichtete.

Der Generalsekretär der SEC, Pornanong Budsaratragoon, sagte, dieser Schritt würde es individuellen und institutionellen Investoren ermöglichen, direkt in Bitcoin-Vehikel zu investieren. Thailand verstärkt seine Krypto-Ambitionen und die Förderung der Verwendung von Kryptowährungen und ebnet somit den Weg für die weltweite Einführung digitaler Vermögenswerte.

In einem Interview am Dienstag sagte Pornanong:

Ob es uns gefällt oder nicht, wir müssen mit der weltweiten Einführung von Kryptowährungen Schritt halten. Wir müssen uns anpassen und sicherstellen, dass unsere Anleger mehr Möglichkeiten haben, in Kryptowährungen zu investieren, und dass sie angemessen geschützt sind.

Obwohl One Asset Management in Thailand einen Dachfonds aufgelegt hat, der internationale Bitcoin-ETFs abbildet, steht die Zulassung eines direkten Anlageinstruments noch aus. Der ONE Bitcoin ETF Fund of Funds Unhedged and not for Retail Investors (ONE-BTCETFOF-UI) wurde letztes Jahr von der thailändischen SEC genehmigt.

Thailand verstärkt seine Krypto-Ambitionen

Krypto-Vision und Regulierung

Die jüngste Entwicklung folgt den Bemühungen des Parteichefs der Pheu Thai, Thaksin Shinawatra, Kryptowährungen zu legalisieren. Unter Verweis auf die kryptofreundliche Haltung des neuen US-Präsidenten Donald Trump schlug Thaksin vor, dass Thailand eine fortschrittlichere Haltung gegenüber virtuellen Vermögenswerten einnehmen sollte. Er schlug auch vor, die Ausgabe und Verwendung von Stablecoins zu erhöhen.

Thailand ist seit langem bestrebt, seine Position an der Spitze des globalen Kryptowährungsmarktes zu festigen. Kürzlich kündigte das Land ein Pilotprojekt für Kryptowährungszahlungen an, das in Phuket durchgeführt werden soll.

Es wird erwartet, dass die Initiative innerhalb des bestehenden thailändischen Rechtsrahmens durchgeführt wird, aber sie stärkt die Krypto-Vision des Landes. Das Land ist generell bestrebt, die Akzeptanz von Kryptowährungen zu fördern, und Bitcoin-ETFs sind ein willkommener Schritt für die lokale Kryptoindustrie.

Bitcoin für alle: Kommen Nodes in jeden Haushalt El Salvadors?

Bitcoin für alle: Kommen Nodes in jeden Haushalt El Salvadors?

El Salvadors Bitcoin-Experiment sorgt für Diskussionen über die finanzielle Stabilität des Landes und stellt gleichzeitig die Entschlossenheit der Regierung auf den Prüfstand.

In Kürze

  • El Salvador plant Bitcoin-Nodes für jeden Haushalt

  • Bitcoin-Initiative birgt Chancen und Herausforderungen

  • Chancen und Herausforderungen der Bitcoin-Knoten-Initiative

  • Bildung als Schlüssel zur erfolgreichen Umsetzung

El Salvador plant Bitcoin-Nodes für jeden Haushalt

Laut Max Keiser, einem führenden Bitcoin-Berater von Präsident Nayib Bukele, könnte einer der Neujahrsvorsätze der Regierung die Installation eines Bitcoin-Knotens in jedem Haushalt sein. Diese ambitionierte Idee wurde am Dienstag bekannt und könnte die Bitcoin-Initiative des Landes weiter vorantreiben. Dieser Vorschlag knüpft an El Salvadors Entscheidung an, Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel zu akzeptieren – ein Schritt, der seit seiner Umsetzung im September 2021 weltweit sowohl Bewunderung als auch Kritik ausgelöst hat.

Damals führte das Land die Chivo Wallet ein, eine digitale Plattform, die Bitcoin-Transaktionen vereinfachen sollte. Dennoch blieb die Nutzung der Wallet unter der Bevölkerung bisher unterschiedlich ausgeprägt. Das mögliche Vorhaben, Bitcoin-Nodes flächendeckend in Haushalten zu installieren, könnte El Salvadors Rolle als Vorreiter für Bitcoin weiter stärken und die digitale Infrastruktur des Landes revolutionieren.

Bitcoin-Initiative birgt Chancen und Herausforderungen

Obwohl die Initiative zur Einführung von Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel darauf abzielte, die Wirtschaft zu modernisieren, hat sie auch Sorgen über die finanzielle Instabilität und mögliche negative Auswirkungen auf einkommensschwache Haushalte geweckt. El Salvador hat zudem erhebliche Summen in Bitcoin investiert und die Kryptowährung zu verschiedenen Zeitpunkten als Teil einer Strategie zur Stärkung seiner nationalen Reserven erworben.

Nach Angaben von Arkham besitzt die salvadorianische Regierung aktuell 6.027 Bitcoin im Wert von rund 583,35 Millionen US-Dollar. Warum das von Bedeutung ist: Der Plan, Bitcoin-Nodes in jedem Haushalt zu installieren, unterstreicht El Salvadors Engagement. Das Vorhaben zielt darauf ab, die aktive Beteiligung der Bürger am Bitcoin-Netzwerk zu fördern und die technologische Integration weiter voranzutreiben.

Bitcoin für alle: Kommen Nodes in jeden Haushalt El Salvadors?

Chancen und Herausforderungen der Bitcoin-Knoten-Initiative

Durch den Betrieb eigener Bitcoin-Knoten könnten die Bürger potenziell mehr Kontrolle über ihre Transaktionen erlangen, auch wenn die tatsächlichen Auswirkungen dieses Schrittes bislang ungewiss sind. Die Regierung erhofft sich von dieser Maßnahme eine stärkere Dezentralisierung, doch bleiben die finanziellen und technischen Hürden bei der Umsetzung und dem langfristigen Betrieb einer derart umfassenden Infrastruktur noch zu klären.

Ein weiteres Zeichen für El Salvadors Fokus auf digitale Vermögenswerte ist die Entscheidung von Tether, einem führenden Stablecoin-Anbieter, seinen globalen Hauptsitz ins Land zu verlegen. Diese Entscheidung folgte auf die Vergabe einer Lizenz als Digital Asset Service Provider (DASP). Während Befürworter dies als Beleg für das Vertrauen in El Salvador deuten, gibt es auch kritische Stimmen, die die regulatorischen Rahmenbedingungen und die Offenheit des Landes für digitale Finanzdienstleister hinterfragen.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat mehrfach Bedenken hinsichtlich der finanziellen Risiken geäußert, die mit der Einführung von Bitcoin als gesetzlichem Zahlungsmittel verbunden sind. Ebenso haben Rating-Agenturen Fragen zur wirtschaftlichen Stabilität des Landes aufgeworfen, was zeigt, dass die Bitcoin-Strategie weiterhin ein umstrittenes Thema bleibt.

Bildung als Schlüssel zur erfolgreichen Umsetzung

Mein Fazit zu diesem Vorhaben: Die Idee, in jedem Haushalt eine Bitcoin-Node zu installieren, scheint derzeit unrealistisch, insbesondere wenn ein Großteil der Bevölkerung noch nicht einmal grundlegendes Wissen über Bitcoin besitzt. Für das Jahr 2025 halte ich dieses Ziel weder für machbar noch für sinnvoll.

Viel wichtiger ist es, zunächst flächendeckend in Bildung und Aufklärung zu investieren. Der Fokus sollte nicht nur auf Bitcoin Beach oder der Hauptstadt liegen, sondern auf dem gesamten Land. Es ist entscheidend, dass die Bevölkerung umfassend informiert wird und kostenlos Zugang zu Bildungsinhalten erhält.

El Salvador hat zweifellos den richtigen Weg eingeschlagen, aber es bleibt noch ein weiter Weg, um die Bevölkerung nachhaltig zu erreichen und aktiv einzubinden. Eine gut informierte Gesellschaft ist die Grundlage für den Erfolg solcher ambitionierten Projekte, und darauf sollte die Regierung ihren Schwerpunkt legen.

Fidelity warnt: Nicht-Akzeptanz von Bitcoin könnte für Staaten riskanter sein als Akzeptanz

Fidelity warnt: Nicht-Akzeptanz von Bitcoin könnte für Staaten riskanter sein als Akzeptanz

Fidelity warnt, dass das Ignorieren von Bitcoin Staaten verwundbar machen könnte, da Inflation, Verschuldung und Wettbewerb eine strategische Allokation von digitalen Vermögenswerten erfordern.

In Kürze

  • Fidelity warnt: Nationalstaaten müssen sich 2025 strategisch auf Bitcoin vorbereiten

  • Bhutan, El Salvador: Eine Anleitung für den Bitcoin-Erfolg eines Nationalstaates?

  • Welche Hürden liegen vor uns?

Fidelity warnt: Nationalstaaten müssen sich 2025 strategisch auf Bitcoin vorbereiten

Der jüngste Bericht von Fidelity warnt und prognostiziert, dass sich Nationalstaaten, Zentralbanken, Staatsfonds und staatliche Finanzabteilungen bis 2025 strategisch auf dem Kryptowährungsmarkt positionieren könnten. Diese Prognose folgt auf die Zulassung und Einführung von börsengehandelten Bitcoin-Spotprodukten (ETPs) im Jahr 2024, die eine beträchtliche Nachfrage von institutionellen und privaten Anlegern ausgelöst haben.

Diese neue Zugänglichkeit habe die Bitcoin-Allokationen gestrafft, Pensionskassen und Stiftungen angezogen und eine breitere institutionelle Akzeptanz des digitalen Vermögenswertes signalisiert, so der Vermögensverwalter.

Bhutan, El Salvador: Eine Anleitung für den Bitcoin-Erfolg eines Nationalstaates?

Historisch gesehen haben Nationen wie die USA und China Bitcoin gehalten, aber ein Großteil dieses Engagements ist auf staatliche Beschlagnahmungen im Zusammenhang mit illegalen Aktivitäten zurückzuführen und nicht auf bewusste, strategische Investitionen. Fidelity warnt und glaubt, dass sich dieser Trend bald ändern wird.

Der Bericht hebt die Erfolge von Bhutan und El Salvador hervor, deren proaktive Bitcoin-Strategien beträchtliche Renditen erzielt haben. Angesichts von Herausforderungen wie grassierender Inflation, Währungsabwertung und Haushaltsdefiziten könnten Regierungen Bitcoin zunehmend als Absicherung gegen wirtschaftliche Instabilität betrachten, da die potenziellen Kosten des Nichthandelns die des Handelns überwiegen.

In dem Bericht heißt es:

Wir gehen davon aus, dass 2025 das Jahr sein wird, in dem sich dies sowohl in Bezug auf die Akzeptanz als auch auf die Einführung ändert.

Die Forderungen, dass die USA diesen Wandel unter einer möglicherweise Bitcoin-freundlichen Regierung anführen sollten, haben deutlich an Zugkraft gewonnen. So sagte der CEO von Metaplanet, Simon Gerovich, kürzlich, dass Japan und andere asiatische Länder sicherlich folgen würden, wenn der designierte Präsident Donald Trump eine US-Bitcoin-Reserve einrichten würde.

Sowohl Trump als auch Senatorin Cynthia Lummis haben ihr Interesse an der Einrichtung einer Bitcoin-Reserve bekundet. Lummis, eine langjährige Befürworterin von Kryptowährungen, hat den Bitcoin Act of 2024 eingebracht, der einen regulatorischen Rahmen für die Integration von Bitcoin in die US-Finanzstrategie schaffen soll. Sollten diese Maßnahmen in Kraft treten, geht Fidelity davon aus, dass der geopolitische und wirtschaftliche Druck andere Länder dazu veranlassen wird, dem Beispiel zu folgen, wenn auch wahrscheinlich unter dem Radar, um Marktstörungen zu vermeiden.

Fidelity warnt

Welche Hürden liegen vor uns?

Trotz dieser optimistischen Prognosen weist der Bericht auf die Unsicherheiten hin, die mit Regierungshandeln und Politikgestaltung verbunden sind. Während die Rhetorik der neuen US-Regierung auf einen positiven Ausblick für digitale Vermögenswerte hindeutet, könnten konkurrierende gesetzgeberische Prioritäten sinnvolle Fortschritte verzögern.

Die Anerkennung von Bitcoin und Kryptowährungen als wichtige Finanzinstrumente gewinnt jedoch an Schwung und hat die Branche vom Rand in den Mittelpunkt des wirtschaftlichen Diskurses gerückt.

Kaufkraft im freien Fall: Deutscher Bitcoin-Erlös wird durch Euro-Inflation entwertet!

Kaufkraft im freien Fall: Deutscher Bitcoin-Erlös wird durch Euro-Inflation entwertet!

Die Bundesregierung hat in einer Verkaufsaktion Mitte letzten Jahres 50.000 BTC veräußert. Dabei hatte sie nicht nur aufgrund der Preissteigerung, die kurz danach auftrat, mögliche Gewinne verpasst, sondern darf die Erlöse bis heute weiterhin nicht verkaufen und verzeichnet so tägliche Kaufkraftverluste in Millionenhöhe.

In Kürze

  • Deutschland verkauft 50.000 BTC
  • Gesperrte Verkäufe erzeugen Inflationsverluste
  • Bitcoin Strategie in anderen Ländern

Deutschland verkauft 50.000 BTC

Durch die illegale Video-Plattform Movie2k wurden 2024 über 50.000 BTC durch die deutsche Behörde eingenommen. Diese wurden in einer kritisch betrachteten Kaufaktion zum Mitte des letzten Jahres veräußert.

Dabei kam Kritik auf, da die Verkäufe über Kraken durchgeführt wurden und nicht komplett OTC. So hat die Bundesregierung den Markt gecrasht, was sie eigentlich vermeiden wollte. Denn der Grund für die Bitcoin-Verkäufe sei das volatile Marktumfeld und das daraus resultierende Verlieren von Einnahmen.

Deutschland Bitcoin-Erlös

Einige Beobachter sprechen sogar von Marktmanipulation. Mitarbeiter der Behörde, die davon wussten, hätten durch Short-Verkäufe so persönliche Gewinne erzielten können. Auch wenn der Insider-Handel nicht geklärt ist, sprechen viele Beobachter von einer falschen Herangehensweise der Verkäufe.

Gesperrte Verkäufe erzeugen Inflationsverluste

Nicht nur durch den frühen Verkauf und durch das Drücken des Marktes in den Abgrund, hat Deutschland beim Verkauf Milliarden Euro Verlust gemacht. Auch aufgrund der nicht möglichen Verkäufe der Euro-Erlöse, wird seither täglich Verlust gemacht.

Ohne Zinsen verliert das Geld so jeden Tag Dutzende Millionen Euro an Wert. Dabei wird klar, dass der Verkauf der BTC nicht nur taktisch schlecht und etwas nach Manipulation riecht, sondern dass die Regierung auch heute täglich durch die zinsloses Horten der gewonnenen Bitcoin-Erlöse im Euro hohe Inflationsverluste verzeichnet.

Aufgrund der fehlenden Verzinsung ist der Wert von 2,7 Milliarden Euro von der Kaufkraftverlust des Euros betroffen. Laut Statista betrug die durchschnittlich (gemessene) Inflation in Deutschland letztes Jahr 2,2%. Jeden Tag gehen so 118.000 Euro verloren, nur durch die Entwertung des Euros.

Hätte die Bundesregierung die Käufe in Bitcoin gehalten, so hätten sie mehrere Milliarden Euro Gewinn in wenigen Wochen erzielt und diesen bis heute gehalten. Wir berichteten bereits, dass Deutschland durch den frühzeitigen Bitcoin-Verkauf Milliarden-Gewinne in 4 Monaten 1,8 Milliarden Euro an Gewinne verpasst hatte. 

Bitcoin Strategie in anderen Ländern

Wo Deutschland sich scheinbar noch in der Steinzeit aufhält, Bitcoin ohne strategische Ausrichtung verkauft und langfristig Verluste durch Inflation in Kauf nimmt, wollen andere Länder eine strategische Bitcoin Reserve aufbauen.

Nicht nur in Polen und Tschechien kamen dazu erste Forderungen auf. Auch im Europa Parlament gab es die Forderung zu einer Bitcoin Reserve.

Die Schweiz hat aktuell eine Volksinitiative am laufen, aber auch Christian Lindner, Chef von der FDP, fordert eine Bitcoin Reserve in Deutschland.

MicroStrategy investiert erneut massiv – 2.530 Bitcoin erworben

MicroStrategy investiert erneut massiv – 2.530 Bitcoin erworben

MicroStrategy bleibt bei seiner intensiven Bitcoin-Investitionsstrategie und ergänzt sein Portfolio um weitere 2.530 BTC. Der Zukauf hat einen geschätzten Wert von etwa 243 Millionen US-Dollar.

In Kürze

  • MicroStrategy setzt auf Bitcoin: Neuer Zukauf untermauert langfristige Strategie

  • MS sichert Mittel für weitere Bitcoin-Investitionen durch innovative Finanzierungsstrategien

  • Bitcoin-Strategie polarisiert: Chancen und Risiken im Fokus

MicroStrategy setzt auf Bitcoin: Neuer Zukauf untermauert langfristige Strategie

In einem weiteren entschlossenen Schritt zur Festigung seiner Bitcoin-Investitionsstrategie hat MS kürzlich 2.530 BTC im Wert von etwa 243 Millionen US-Dollar erworben. Laut einem aktuellen 8-K-Bericht an die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde SEC fand der Kauf im Zeitraum vom 6. bis 12. Januar statt.

Dieser jüngste Zukauf ist Teil einer fortlaufenden Strategie, mit der das Unternehmen seine Position im wachsenden Kryptowährungsmarkt stärken möchte. Insgesamt hält MicroStrategy mittlerweile 450.000 BTC, deren Wert sich auf mehr als 40 Milliarden US-Dollar beläuft. Die Bitcoins wurden zu einem durchschnittlichen Kaufpreis von 62.691 US-Dollar pro Stück erworben.

MS sichert Mittel für weitere Bitcoin-Investitionen durch innovative Finanzierungsstrategien

MS setzt auf innovative Finanzierungsansätze, um seine kontinuierlichen Bitcoin-Käufe zu ermöglichen. Das Unternehmen hat kürzlich den Verkauf von 710.425 Aktien angekündigt und dadurch beträchtliche Mittel generiert. Dieser Schritt fügt sich in den übergeordneten Plan ein, insgesamt 21 Milliarden US-Dollar durch Aktienemissionen und festverzinsliche Wertpapiere aufzunehmen.

Ein zentraler Bestandteil dieser Strategie ist das geplante Angebot von Vorzugsaktien im Wert von 2 Milliarden US-Dollar. Laut Mark Palmer von Benchmark könnte dieses Vorhaben für institutionelle Investoren äußerst attraktiv sein und eine „Goldgrube“ darstellen. Durch diesen Ansatz erschließt MicroStrategy zusätzliche Kapitalquellen, um seine ehrgeizigen Investitionsziele im Kryptowährungsmarkt weiter voranzutreiben.

MicroStrategy investiert erneut massiv – 2.530 Bitcoin erworben

Bitcoin-Strategie polarisiert: Chancen und Risiken im Fokus

Die Übernahmestrategie von MicroStrategy stößt bei Marktanalysten auf gemischte Reaktionen. Während einige Experten darin ein klares Zeichen für das Vertrauen des Unternehmens in die Zukunft von Bitcoin sehen, äußern andere Bedenken über die hohe Bewertung im Verhältnis zum Nettoinventarwert (NAV).

„Der aggressive Kauf von Bitcoin im Wert von über 18 Milliarden US-Dollar innerhalb von nur zehn Wochen wirft ernsthafte Fragen zur langfristigen finanziellen Stabilität des Unternehmens auf“, erklärte ein Finanzanalyst, der die Aktivitäten von MicroStrategy genau verfolgt.

Mit der stetigen Erweiterung seiner Bitcoin-Bestände reflektiert die Strategie sowohl die ambitionierte Vision des Unternehmens als auch die Risiken der hohen Volatilität des Kryptowährungsmarkts. MicroStrategy bleibt mit seiner massiven Anhäufung von Vermögenswerten und geplanten finanziellen Maßnahmen ein zentraler Punkt der Diskussion unter Analysten und Investoren.

Free Ross Ulbricht: Wird Ross Ulbricht bald von Trump begnadigt?

Free Ross Ulbricht: Wird Ross Ulbricht bald von Trump begnadigt?

Der Fall von Ross Ulbricht bewegt die gesamte Krypto-Szene. 2011, als er 27 Jahre alt war, gründete er die Plattform Silk Road. Durch die Bezahlung mit Bitcoin konnten dort Waffen und Drogen erworben werden. Dabei war diese Plattform der erste Marktplatz weltweit, auf dem – wenn auch illegal – Produkte mit Bitcoin erworben werden konnten. Seine außerordentlich hohe Strafe, die sich weit über sein Lebensalter erstreckt, soll Abschreckung durch diesen Präzedenzfall erzeugen. Doch Trump könnte Ulbricht bald begnadigen.

In Kürze

  • Silk Road – Die dunkle Seite des ersten Bitcoin Handelsplatzes
  • „Free Ross Ulbricht“
  • Begnadigt Trump Ross Ulbricht?

Silk Road – Die dunkle Seite des ersten Bitcoin Handelsplatzes

Silk Road war ein Online-Marktplatz, der zwischen 2011 und 2013 operierte. Von Ross Ulbricht gegründet, konnten anonym Waffen und kriminelle Dienstleistungen gekauft werden.

Ulbricht wollte mit dem Projekt ursprünglich seine libertäre Einstellung zum Ausdruck bringen und durch den anonymen Kauf den Einfluss der staatlichen Kontrolle auf solchen Marktplätzen minimieren und die Freiheit der Nutzer maximieren – ganz im Sinne von Bitcoin.

Free Ross Ulbricht

Ulbricht trat unter dem Pseudonym „Dread Pirate Roberts“ auf und wurde letztendlich in San Francisco festgenommen. Durch den Präzedenzfall konnten das FBI erstmals die aufkommenden Gefahren durch illegale Handelsplattformen auf Basis von Bitcoin erkennen.

„Free Ross Ulbricht“

Aufgrund des Präzedenzfalls wurde Ross Ulbricht zu doppelter lebenslanger Freiheitsstrafe und zusätzlich 40 Jahren verurteilt. Dies verdeutlicht, dass die staatlichen Behörden vor allem eines erreichen wollten.

Durch Abschreckung sollten andere Personen, die solch einen Marktplatz aufbauen möchten, abgeschreckt werden. Aus diesem Grund wird die Freiheitsstrafe vor allem von Personen aus der Krypto-Community als zu extrem angesehen.

In der Bitcoin- und Krypto-Szene gibt es seither einen Spruch, der die Freilassung von Ross Ulbricht aufgrund der Tatsache des überdurchschnittlich hohen Strafmaßes fordert:

Free Ross Ulbricht.

Egal ob als Märtyrer der Freiheit und Innovation oder als krimineller Händler betrachtet, Ross Ulbricht hat aufgrund seiner freiheitlichen Grundansichten eine gute Stellung in der Krypto-Szene eingenommen. Bis heute fordern daher tausende Menschen immer wieder seine Freilassung. Donald Trump könnte Ulbricht jetzt in einigen Tagen tatsächlich begnadigen.

Begnadigt Trump Ross Ulbricht?

Bereits im Jahr 2020 äußerte sich Donald Trump über eine Begnadigung von Ross Ulbricht. Letztendlich kam es allerdings nie zu diesem Ereignis. Vier Jahre später kam allerdings erneut das Thema der Begnadigung von Ross Ulbricht auf.

Donald Trump erklärte auf dem nationalen Parteitag der Libertären Partei im Mai 2024 (frei übersetzt):

Wenn Sie mich wählen, werde ich am ersten Tag Ross Ulbricht begnadigen!

Dabei könnte Ross Ulbricht also in einigen Tagen tatsächlich durch Donald Trump begnadigt werden. Auch Robert F. Kennedy Jr. versprach die Freilassung von Ulbricht.

Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Entwicklung in den nächsten Tagen weiter fortsetzt. Auch Trump ist nur ein Politiker, die dafür bekannt sind, Wahlversprechen nicht einzuhalten. Wir berichteten, dass in den nächsten Tagen sogar eine strategische Bitcoin Reserve durch Trump in den USA eingeführt werden soll.