Kauft Meta (Facebook) bald Bitcoin für 72 Mrd. USD?

Kauft Meta (Facebook) bald Bitcoin für 72 Mrd. USD?

Ein Aktionär von Meta hat in einer Erklärung bekannt gegeben, dass Bitcoin mit in die Anlagestrategie des Konzerns integriert werden soll. Dabei wird argumentiert, dass die 72 Milliarden US-Dollar-Bestände der Vermögenswerte von Meta durch eine Umwandlung in Bitcoin als Inflationsschutz dienen könnten.

In Kürze

  • Kauft Meta bald Bitcoin?
  • Das Vermögen von Meta
  • Bitcoin-Kauf als Inflationsschutz

Kauft Meta bald Bitcoin?

Der Aktionär, Ethan Peck, hat in einem Vorschlag bekannt gegeben, dass Meta (Facebook) Bitcoin kaufen soll. Er ist Mitarbeiter vom National Center for Public Policy Research (NCPPR), einer Denkfabrik mit Sitz in Washington. Hierbei wird auf die prozentuale Steigerung der nach Marktkapitalisierung größten Kryptowährung hingewiesen.

Dazu heißt es in dem Bericht:

In den letzten fünf Jahren ist der BTC-Kurs um 1.265 % gestiegen und hat damit Anleihen im Durchschnitt um 1.262 % übertroffen.

Darüber hinaus sollen diverse Käufe von Bitcoin getätigt werden. So soll die Integration von Bitcoin durch das Umwandeln der US-Dollar-Bestände aufgrund der hohen Inflation und des damit einhergehenden Kaufkraftverlustes erfolgen.

Das Vermögen von Meta

Die Veröffentlichung des Geschäftsjahres 2024 ist für den 29. Januar 2025 geplant. Deshalb betrachten wir das Meta Vermögen zum Stichtag 31. Dezember 2023. Insgesamt wies das Gesamtvermögen 229 Milliarden US-Dollar auf. Mit 77 Milliarden US-Dollar haben dabei langfristige Investitionen den größten Posten im Anlagevermögen.

Kauft Meta Bitcoin

Sachanlagen nehmen einen Betrag von 48 Milliarden US-Dollar ein. Die Immateriellen Vermögenswerte insgesamt zu diesem Stichtag 18 Milliarden US-Dollar und das Umlaufvermögen 85 Milliarden US-Dollar.

Dabei wird klar, wie groß die Bedeutung vom möglichen Umschichten von über 70 Milliarden an US-Dollar-Beständen bei Meta für einen Bitcoin Kauf wäre. Utopisch?

Bitcoin-Kauf als Inflationsschutz

Der Vorstoß zum Kauf von Bitcoin bei Meta reiht sich in eine Reihe von verschiedenen Unternehmen ein, die ebenfalls Bitcoin kaufen. Es gilt abzuwarten, wie die restlichen Aktionäre und Marc Zuckerberg auf den Vorschlag reagieren.

Die Idee, alle US-Dollar-Bestände in Bitcoin umzuschichten ist zum aktuellen Zeitpunkt also äußerst unwahrscheinlich. Trotzdem weckt der Vorschlag die Möglichkeit, dass sich mehr Aktionäre daran beteiligen, ebenfalls die Umsetzung dieser strategisch neuen Ausrichtung der Finanzanlage bei Meta umzusetzen.

Wir berichteten, dass auch MicroStrategy Akquisitionspläne für den Bitcoin Kauf angekündigt hat. 

Zinssenkungen der Fed nicht vor Juni 2025, BTC-Preisrallye verzögert?

Zinssenkungen der Fed nicht vor Juni 2025, BTC-Preisrallye verzögert?

Die Chancen auf Zinssenkungen durch die Fed sind weiter gesunken, da ein starker US-Arbeitsmarkt die Zufuhr neuer Liquidität verhindern könnte, was den Anstieg des BTC-Preises verzögern könnte.

In Kürze

  • Zinssenkungen der Fed auf Juni 2025 verschoben

  • Verzögert sich die Erholung des BTC-Preises?

  • Bitcoin Crash wird nicht lange anhalten

Zinssenkungen der Fed auf Juni 2025 verschoben

Nach den Arbeitsmarktdaten für Dezember erklärten führende Marktanalysten, dass der besser als erwartete Arbeitsmarkt wahrscheinlich die Inflation anheizen werde, was die Fed davon abhalten werde, baldige Zinssenkungen anzukündigen.

Die US-Wirtschaft verzeichnete im Dezember einen Zuwachs von 256.000 Arbeitsplätzen, was die Erwartungen von 164.000 übertraf, während die Arbeitslosenquote auf 4,1% fiel und damit besser war als die prognostizierten 4,2%.

Die Ökonomen von Goldman Sachs unter der Leitung von Jan Hatzius rechnen nun mit Zinssenkungen der Fed im Juni und Dezember 2025 sowie im Juni 2026. Sie revidieren damit ihre früheren Prognosen von Zinssenkungen im März, Juni und September, halten aber an ihrer Prognose eines Endzinssatzes von 3,5%-3,75% fest.

In einem neuen Bericht schreiben die Ökonomen der Bank of America unter der Leitung von Aditya Bhave:

Nach einem sehr guten Arbeitsmarktbericht im Dezember glauben wir, dass der Zinssenkungszyklus vorbei ist. Die Diskussion sollte sich auf Zinserhöhungen verlagern.

Die Ökonomen Andrew Hollenhorst und Veronica Clark von der Citigroup erklärten in einer Notiz, sie seien nicht übermäßig besorgt über Szenarien, in denen die Fed die Zinsen in diesem Jahr nicht senkt.

Sie fügten hinzu:

Während sich die Beschäftigung besser hält als wir erwartet haben, kühlt sich sowohl die Preis- als auch die Lohninflation ab und sollte die Verantwortlichen dazu veranlassen, die Zinsen zu senken, selbst in einer immer noch starken Wirtschaft.

Verzögert sich die Erholung des BTC-Preises?

Nach den Allzeithochs im Dezember letzten Jahres stand der Bitcoin-Preis weiterhin unter Verkaufsdruck und rutschte unter die Marke von 95.000 Dollar. Angesichts der Zinssenkungen der US-Notenbank befürchten Analysten jedoch, dass sich die Erholung des BTC-Preises aufgrund des Mangels an frischer Liquidität weiter verzögern könnte.

Bill Barhydt, Gründer von Abra Global, prognostizierte jedoch eine Rückkehr der quantitativen Lockerung (QE) und eine Lockerung der Bilanzpolitik der Banken als notwendige Maßnahmen zur Bekämpfung der 30-jährigen US-Schuldenblase. In einer Erklärung sagte Barhydt, dass die bevorstehenden Zinssenkungen der Federal Reserve allein nicht ausreichen würden, um das Problem zu lösen:

QE wird kommen. Die Zinssenkungen der Fed werden die Blase bei den 30-jährigen Staatsanleihen nicht zum Platzen bringen. Nur QE und eine lockere Bilanzpolitik der Banken werden das tun.

Darüber hinaus sind die Analysten an der Wall Street zuversichtlich, dass sich der Bitcoin-Preis mit der Ausweitung der globalen Geldmenge M2 erholen wird. Mit der Amtseinführung von Donald Trump in nur 10 Tagen hofft die Kryptoindustrie auch auf den Trump-Effekt.

Zinssenkungen

Bitcoin Crash wird nicht lange anhalten

Der Kryptoanalyst IncomeSharks glaubt, dass die aktuelle Konsolidierungsphase von Bitcoin im Vergleich zu früheren Zyklen kürzer und bullisher ausfallen könnte. Der Analyst merkte jedoch an, dass die aktuelle Konsolidierungsphase von 2 bis 3 Monaten für viele Investoren zur Kapitulation führen könnte.

Dennoch beschrieb IncomeSharks die aktuelle Marktbewegung als ein bullischeres Konsolidierungsmuster als zuvor, was potenziellen Optimismus für die Entwicklung von Bitcoin in den kommenden Monaten signalisiert.

Hat der Bitcoin Verkauf der US-Regierung den Crash ausgelöst?

Hat der Bitcoin Verkauf der US-Regierung den Crash ausgelöst?

Der Bitcoin Preis scheint aktuell etwas zu schwächeln. Dabei kommen die ersten Gerücht auf, dass der Bitcoin Verkauf der US-Regierung den Crash ausgelöst haben soll. Die US-Regierung hat die Freigabe, Bitcoin im Wert von mehreren US-Dollar zu verkaufen. Aufgrund der möglichen Einführung einer strategischen Bitcoin Reserve durch die neue Regierung, könnte ein Verkauf durch die alte Regierung Trump einen Stein in den Weg werfen.

In Kürze

  • Der mögliche Bitcoin Verkauf der US-Regierung
  • Die Silk Road Bitcoin
  • Bitcoin Verkauf kurz vor Amtsübernahme durch Trump?

Der mögliche Bitcoin Verkauf der US-Regierung

Wir berichteten bereits darüber, dass die USA könnten insgesamt 69.000 BTC und weitere Kryptowährungen im Wert von 6,5 Milliarden US-Dollar veräußern. Dabei ist der Bitcoin Verkauf eine Tatsache, das eine komplett andere Sichtweise auf die aktuelle Debatte zur Einführung einer Bitcoin Reserve durch den designierten Präsidenten Donald Trump wirft.

Bitcoin Verkauf US-Regierung

Der US-Bezirksrichter Richard Seeborg hat bereits vor einigen Monaten einen Antrag abgelehnt, der den Verkauf vorübergehend hätte stoppen können. Damit könnte der geplante Bitcoin Verkauf durch das US-Justizministerium erfolgen. Wir berichteten, dass bereits 130 Millionen US-Dollar in Bitcoin verkauft wurden.

Die Silk Road Bitcoin

Die besagten Bitcoin der US-Regierung stammen aus aus der Schließung der Plattform Silk Road im Jahr 2013. Der Gründer, Ross Ulbricht, war damals eine der wichtigsten Personen, die den Handel mit Bitcoin dezentral beschleunigten. Auf der Plattform war der Handel mit Drogen und Waffen möglich. In den letzten Jahren wurden deutlich mehr Bitcoin beschlagnahmt, die sich auf andere kriminelle Machenschaften beziehen.

Speziell die Bitcoin von Silk Road verfügen aufgrund ihres Alters darüber hinaus auch über andere Kryptowährungen. Denn durch hunderte Bitcoin Forks durch die Debatte der Kriege um die Blockgröße bei Bitcoin, haben Besitzer von dem ursprünglichen Bitcoin auch den Zugriff auf das „kopierte“ Netzwerk bekommen.

So hat die US-Regierung Zugriff auf deutlich mehr Kryptowährungen, die ebenfalls zum Verkauf stehen. Die mit dem höchsten Wert sind Bitcoin Cash oder Bitcoin Gold.

Der Verkauf könnte den Markt kurzzeitig in die Knie zwingen. Auch durch den Verkauf der Bitcoin durch die Deutsche Bundesregierung konnte der Bitcoin Preis von über 70.000 US-Dollar auf 55.000 US-Dollar fallen.

Dies ist allerdings nicht negativ für den Markt gewesen, da Bitcoin durch den anschließend deutlich geringerem Druck auf der Angebotsseite über 100.000 US-Dollar in wenigen Monaten steigen konnte. Wir berichteten, dass Deutschland durch den frühzeitigen Bitcoin Verkauf mehrere Milliarden Euro Verlust verbuchte.

Bitcoin Verkauf kurz vor Amtsübernahme durch Trump?

Vor allem wegen der Gerüchte der Einführung einer Bitcoin Reserve durch Donald Trump, könnte der Verkauf durch das Justizministerium unter der amtierenden Regierung der Demokraten eine strategische Maßnahme gewesen sein, um Trumps vorhaben zu erschweren.

Die Demokraten haben sich im Wahlkampf oft gegen Bitcoin positioniert. Dabei soll nicht nur Geldwäsche ein Nachteil sein, sondern auch die Nutzung durch Terrorfinanzierung. Die Tatsache, dass die meiste Geldwäsche und kriminellen Machenschaften mit Fiat-Währungen wie Euro oder US-Dollar finanziert werden, wird bei diesem Vergleich leider ignoriert.

Ross Ulbricht, der die erste Bitcoin Handelsplattform Silk Road betrieb, könnte ebenfalls in den nächsten Tagen frei gelassen werden. Trump kündigte im April letzten Jahres an, dass er Ulbricht begnadigen möchte.

Vor allem aufgrund der Tatsache, dass er als Ersttäter deutlich stärker bestraft wurde, als ähnliche kriminelle Machenschaften, um Abschreckung zu verursachen und nicht zu ermutigen, den illegalen Handel mit Bitcoin im Internet durchzuführen, fordern viele Personen aus der Bitcoin Szene seine Begnadigung.

In der Krypto-Welt ist seit vielen Jahren daher der Slogan „Free Ross Ulbricht“ bekannt, der genau diese Tatsache in den Raum stellt. Umso kontroverser wäre ein Bitcoin Verkauf der Demokraten kurz vor der Amtseinführung von Trump und der erwarteten Freilassung von Ulbricht.

US-Regierung darf 6,5 Milliarden Dollar in BTC liquidieren – aber keine Panik

US-Regierung darf 6,5 Milliarden Dollar in BTC liquidieren – aber keine Panik

Berichten zufolge hat die US-Regierung die Erlaubnis erhalten, eine riesige Menge an Bitcoins zu liquidieren.

In Kürze

  • US-Regierung verkauft 6,5 Milliarden in Bitcoin

  • Kein Grund zur Panik

  • Reaktion des Bitcoin-Preises

US-Regierung verkauft 6,5 Milliarden in Bitcoin

Am 9. Januar berichtete der Krypto-Newsfeed DB News, dass „ein Beamter bestätigt hat“, dass die US-Regierung grünes Licht für die Liquidierung von 69.000 BTC im Wert von rund 6,5 Milliarden Dollar aus den Beschlagnahmungen von Silk Road erhalten habe.

In einem Screenshot ohne Quellenangabe hieß es:

Ein Bundesrichter entschied am 30. Dezember, dass das Justizministerium 69.370 Bitcoin verkaufen darf, die auf dem Darknet-Marktplatz Silk Road beschlagnahmt wurden, wie Beamte bestätigten.

Kein Grund zur Panik

Laut Arkham Intelligence gab es einen starken Rückgang der BTC-Bestände an dieser Adresse (bc1qa), die am 8. Januar auf Null fielen. Darüber hinaus wurde die letzte Transaktion von dieser Adresse am 9. Januar mit einem Wert von nur 0,51 BTC angezeigt, während der Saldo immer noch mit 6,5 Milliarden Dollar angegeben wurde. Der Blockchain.com Explorer zeigt jedoch, dass das Guthaben unverändert bei 69.370 BTC liegt.

Der Krypto-Influencer „@trading_axe“ teilte seinen 80.000 Followern auf X mit, dass die beschlagnahmten BTC, die als „strategische Reserve‘ unter der Trump-Regierung verwendet werden sollten, bereits mit einer von Coinbase genehmigten Gutschrift verkauft wurden.

Er schrieb:

Sie verbrachten Monate damit, es zu verheimlichen und konnten es nicht erwähnen, weil Kamala gegen Trump kandidierte. Die Liberalen mussten ein ‚positives Image‘ aufrechterhalten und brauchten dringend Krypto-Wähler. ES GIBT KEINE BITCOINS MEHR ZU VERKAUFEN.

Der Krypto-Kommentator „MartyParty“ sagte auch:

 Es ist bereits passiert. No need to FUD.

Ki Young Ju, CEO von CryptoQuant, bemerkte, dass im letzten Jahr 379 Milliarden Dollar in den Markt geflossen sind, basierend auf einer realisierten Obergrenze, was ungefähr 1 Milliarde Dollar pro Tag entspricht.

Er schrieb:

Der Verkauf von 6,5 Milliarden Dollar durch die US-Regierung könnte in nur einer Woche absorbiert werden. Keine Panik.

US-Regierung

Reaktion des Bitcoin-Preises

Der Bitcoin-Preis ist in den letzten Tagen gesunken, nachdem er am 7. Januar kurzzeitig wieder in den sechsstelligen Bereich gestiegen war. Es gab keine unmittelbare Reaktion auf diese „Nachricht“ und der Wert lag bei etwa 94.000 Dollar, aber am Nachmittag fiel der Preis weiter und durchbrach die 92.000-Dollar-Marke.

BTC kehrte in seine Handelsspanne zurück, in der er seit Mitte November konsolidiert. Panikverkäufe könnten einsetzen, wenn der Preis unter das untere Band dieses Kanals bei 90.000 Dollar fällt.

Bitcoin Crash voraus? Peter Schiff erklärt, warum der Markt bald zusammenbricht

Bitcoin Crash voraus? Peter Schiff erklärt, warum der Markt bald zusammenbricht

Peter Schiff, der für seine offene Haltung und kritischen Äußerungen gegenüber Bitcoin bekannt ist, erklärt jetzt, dass es schon bald zu einem Bitcoin Crash kommen kann. Dabei wird als Grundlage die fehlende Kaufabsicht der US-Regierung sein, dass Bitcoin nicht als strategische Reserve in das Portfolio des Staats integriert wird.

In Kürze

  • Schiff prognostiziert Bitcoin Crash
  • MicroStrategy bricht vor Bitcoin Crash ein
  • Bitcoin Crash oder Reserve?

Schiff prognostiziert Bitcoin Crash

Der Finanzexperte, Buchautor und Investor, Peter Schiff, ist für seine offene Haltung gegenüber Gold bekannt. Als CEO und Chefstratege von Euro Pacific Capital kritisiert er immer wieder den Einfluss der zentral gesteuerten US-Notenbank (FED).

Bitcoin Crash Peter Schiff

Durch diese Ansichten hat er starke Ähnlichkeiten zu der Strategie von Bitcoin, welche nicht nur eine Alternative zur Zentralbank darstellt, sondern den Einfluss der Zentralbank durch ein Wachsen der Marktkapitalisierung verringern kann.

Trotzdem ist Schiff für seine negativen Kommentare zu Bitcoin bekannt. Er hat, nicht nur einmal, Bitcoin als Blase bezeichnet.

In einem Beitrag auf X erklärte er zum Bitcoin Crash am 8. Januar (frei übersetzt):

Sobald klar wird, dass die US-Regierung Bitcoin nicht kaufen wird, werden diejenigen, die in der Hoffnung darauf gekauft haben, dass dies geschieht, verkaufen.

Damit erklärte er, dass durch fehlende Einführung einer Bitcoin Reserve in den USA durch Donald Trump auch die Hoffnung auf einen höheren Bitcoin Preis dahin ist. So sollen die Personen, welche auf dieses Szenario spekuliert haben, dann aus dem Markt flüchten.

MicroStrategy bricht vor dem Bitcoin Crash ein

MicroStrategy ist das erste Unternehmen, das unter der Führung von Michael Saylor, eine strategische Bitcoin Strategie verfolgt. Aktuell wird durch die Liquidierung von Aktien neue Bitcoin erworben.

Diese neue Art des Inflationsschutzes von Unternehmen ist so innovativ, wie Bitcoin selbst und soll einen Schutz vor Verlustes der Kaufkraft darstellen. Trotzdem orientiert sich die Strategie an er klassischen Betrachtung von Geld und wie es sich durch die Beeinflussung der Zentralbank entwickelt hat.

Schiff erklärte zu MicroStrategy und dem Bitcoin Crash weiter:

Saylor wird gezwungen sein, seine fremdfinanzierten Bitcoin-Käufe zu beschleunigen, um einen Crash zu verhindern. Doch das wird den Absturz nur verzögern, bis $MSTR (MicroStrategy) zuerst zusammenbricht.

Dabei betont er, dass durch die sinkende Nachfrage aufgrund der fehlenden Integration von Bitcoin, MicroStrategy weiter Aktien verkaufen und damit Bitcoin erwerben soll. Trotzdem soll die sinkende Nachfrage den Preis trotz der Käufe weiter drücken.

Dadurch wird MicroStrategy nicht nur durch das Veräußern von Aktien durch Fremdfinanzierung eine Verkaufsdruck auf den Preis der Aktie erzeugen, sondern eine kurzfristige neue Nachfrage bei Bitcoin bewirken.

Daher sieht Peter Schiff den Bitcoin Crash genau in diesem Moment kommen, wenn MicroStrategy die fallende Nachfrage durch Käufe nicht mehr ausgleichen kann. So stürzt nicht nur erst die Aktie von MicroStrategy ab, sondern anschließend kommt es auch zu einem Bitcoin Crash.

Bitcoin Crash oder Reserve?

Ob eine Bitcoin Reserve eingeführt wird, oder ob es zu einem Bitcoin Crash kommt, steht aktuell noch in den Sternen. Trotzdem gibt es überall auf der Welt Regierungen, die sich mit einer Bitcoin Reserve beschäftigen.

Ebenfalls konnte sich der Bitcoin Preis in den letzten Monaten stark steigern. Daher ist eine Korrektur oder ein Bitcoin Crash möglich. Vor allem in Anbetracht der kochenden Gerüchteküche und aufgrund der negativen Auswirkung einer fehlenden Integration durch Trump könnte das Szenario Bitcoin also tatsächlich bis zum Ende vom Monat fallen lassen.

Auch die Situation, dass ein neues Allzeithoch traditionell ein bis zwei Jahre nach dem Bitcoin Halving erreicht wird, könnte sich bestätigen. Viele namhafte Bitcoin Persönlichkeiten, wie Jimmy Song, äußerten sich dazu, dass Bitcoin in jedem Zyklus eine geringere prozentuale Steigerung aufweist.

So könnte der Spaß um den Bitcoin Bullenmarkt also tatsächlich Realität werden. Ob es allerdings tatsächlich zu einem Bitcoin Crash kommt, bleibt abzuwarten. Wir berichteten, dass aktuell mehr als ein dutzend Bundesstaaten in den USA geplant haben, einen Antrag für eine Bitcoin Reserve dort einzureichen.

Gouverneur der Tschechischen Nationalbank zieht Bitcoin Reserve in Erwägung!

Gouverneur der Tschechischen Nationalbank zieht Bitcoin Reserve in Erwägung!

Nun zieht auch der Gouverneur der Tschechischen Nationalbank eine Bitcoin Reserve in Erwägung. Dabei steht vor allem das Ziel einer niedrigen Inflation der Zentralbank zu Grunde. Aus diesem Grund sollen vor allem Sachwerte in das Portfolio integriert werden. Bitcoin könnte dabei in die engere Auswahl übergehen.

In Kürze

  • Vorschlag von Bitcoin Reserve bei Tschechischer Nationalbank
  • Fokus auf Sachanlagen
  • Bitcoin Reserve global im Gespräch

Vorschlag von Bitcoin Reserve bei Tschechischer Nationalbank

Die Idee der Integration einer Bitcoin Reserve in die Tschechische Zentralbank kam von Gouverneurs Aleš Michl, der dabei zwar zurückhaltend, aber auch positiv über Bitcoin zur Integration nachdenkt. Dabei wird die Diversifizierung durch Sachwerten angewandt.

Dazu erklärt er in einem Interview (frei übersetzt):

Ich habe Bitcoin in Betracht gezogen, aber da wir sieben Mitglieder im Bankvorstand sind, ist eine gemeinsame Entscheidung erforderlich. Meiner Meinung nach reicht Gold derzeit aus, aber wir können das Thema weiterhin besprechen.

Die zurückhaltende Haltung gegenüber Bitcoin wird beim Vergleich des Gouverneurs mit Gold deutlich. Trotzdem wird klar, dass eine Bitcoin Reserve tatsächlich möglich ist.

Fokus auf Sachanlagen wie Gold und Anleihen

Die vorhandenen Bestände von 50 Tonnen Gold sollen in den nächsten Jahren verdoppelt werden. Aber auch Aktien, Anleihen und Devisen sollen die Grundlage der Sacheinlagen bilden. Dabei sollen diese Sacheinlagen 30% der Reservestrategie der Tschechischen Nationalbank ausmachen.

Tschechische Nationalbank Bitcoin Reserve

Vor allem die innovative und disruptive Technologie von Bitcoin ist eines der Risiken, welche der Gouverneur anspricht. Durch ein besseres Verständnis bei den anderen Mitgliedern des Bankenvorstandes könnte also schon bald eine stärkere Unterstützung aufkommen. Ob die Zentralbank tatsächlich eine Bitcoin Reserve aufbaut, steht aktuell noch in den Sternen.

Bitcoin Reserve global im Gespräch

Überall auf der Welt hat sich in den letzten Monaten und vor allem seit der Wahl des designierten Präsidenten Donald Trumps die Stimmung im Bezug zur staatlichen Integration einer möglichen Bitcoin Reserve drastisch gewandelt. Wir berichteten, dass insgesamt 13 Bundesstaaten die Absicht haben, einen gesetzlichen Vorschlag zur Bitcoin Reserve in den USA einzuführen.

Aber auch in der Schweiz läuft seit Anfang 2025 eine Volksinitiative zur Einführung einer Bitcoin Reserve. Erreicht die Initiative in den nächsten 18 Monaten 100.000 Unterschriften, beginnt der bürokratische Prozess, um diese zu realisieren.